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	<title>Kommentare für Global Review</title>
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	<description>Politik und Kritik weltweit</description>
	<lastBuildDate>Wed, 15 Feb 2012 18:08:09 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Kommentar zu Gazahilfskonvoi: Konflikt Türkei-Israel-Ägypten spitzt sich zu von radar warner</title>
		<link>http://www.global-review.info/2011/09/09/gazahilfskovoi-konflikt-turkei-israel-agypten-spitzt-sich-zu/#comment-252</link>
		<dc:creator>radar warner</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 18:08:09 +0000</pubDate>
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		<description>This write-up is very appealing to thinking folks like me.  It is not only thought-provoking, it draws you in from the beginning.  This is well-written content material.  The views here are also appealing to me.  Thank you.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>This write-up is very appealing to thinking folks like me.  It is not only thought-provoking, it draws you in from the beginning.  This is well-written content material.  The views here are also appealing to me.  Thank you.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ägypten: Punktsieg für Islamisten am Tahrirplatz von Stefan</title>
		<link>http://www.global-review.info/2011/08/10/agypten-punktsieg-fur-islamisten-auf-tahrirplatz/#comment-248</link>
		<dc:creator>Stefan</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 18:11:10 +0000</pubDate>
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		<description>Interessanter Artikel. Kann nicht schaden, sich mit der Thematik intensiver auseinander zusetzen. Ich werde gewiss auch die weiteren Artikel lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Interessanter Artikel. Kann nicht schaden, sich mit der Thematik intensiver auseinander zusetzen. Ich werde gewiss auch die weiteren Artikel lesen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zhang Yi Mo: The Flowers of War—das Nanjingmassaker im Sinne eines expansiven Chinas zur Selbststilisierung als Opfernation von Ralf Ostner</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/16/zhang-yi-mo-the-flowers-of-war%e2%80%94das-nanjingmassaker-eines-expansiven-chinas-zur-selbststilisierung-als-opfernation/#comment-247</link>
		<dc:creator>Ralf Ostner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 22:16:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-review.info/?p=876#comment-247</guid>
		<description>Zu Leo Brux:

&quot;Wenn die Chinesen mal das Gefühl haben werden, oben auf zu sein, könnte die Klugheit verloren gehen und ersetzt werden durch die Einbildung, jetzt den anderen ihren Willen aufzwingen zu können, wenn nötig auch mit Gewalt. Es ist schwer, der Arroganz der Macht zu entgehen. (Es würde auch mir selber schwer fallen …)&quot;

Ich habe nicht behauptet, dass die Chinesen im Moment expansiv wären, auch wenn es einige Indizien schon dafür gibt. Ich habe im wesentlichen geschrieben, dass Znag Yimou als staatlicher Regisseur ein imperiales China zeichnet, das sich zugleich als Opfernation gebärdet und daraus Revanchismus und Expansionsgelüste legitimieren könnte--und das diese Sichtweise von staatlichen Stellen so befördert wird.Man lässt sich dies offen, aber eine Option ist es.Nichts anderes schreibts ja auch du, wobei wir uns eben unterscheiden, dass ich derartige Legitimationen einer Supermacht China nicht teilen würde, während du einen Canossagang nach Peking vorschlägst.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Leo Brux:</p>
<p>&#8220;Wenn die Chinesen mal das Gefühl haben werden, oben auf zu sein, könnte die Klugheit verloren gehen und ersetzt werden durch die Einbildung, jetzt den anderen ihren Willen aufzwingen zu können, wenn nötig auch mit Gewalt. Es ist schwer, der Arroganz der Macht zu entgehen. (Es würde auch mir selber schwer fallen …)&#8221;</p>
<p>Ich habe nicht behauptet, dass die Chinesen im Moment expansiv wären, auch wenn es einige Indizien schon dafür gibt. Ich habe im wesentlichen geschrieben, dass Znag Yimou als staatlicher Regisseur ein imperiales China zeichnet, das sich zugleich als Opfernation gebärdet und daraus Revanchismus und Expansionsgelüste legitimieren könnte&#8211;und das diese Sichtweise von staatlichen Stellen so befördert wird.Man lässt sich dies offen, aber eine Option ist es.Nichts anderes schreibts ja auch du, wobei wir uns eben unterscheiden, dass ich derartige Legitimationen einer Supermacht China nicht teilen würde, während du einen Canossagang nach Peking vorschlägst.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zhang Yi Mo: The Flowers of War—das Nanjingmassaker im Sinne eines expansiven Chinas zur Selbststilisierung als Opfernation von Ralf Ostner</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/16/zhang-yi-mo-the-flowers-of-war%e2%80%94das-nanjingmassaker-eines-expansiven-chinas-zur-selbststilisierung-als-opfernation/#comment-246</link>
		<dc:creator>Ralf Ostner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 22:07:31 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-review.info/?p=876#comment-246</guid>
		<description>&quot;Mir ist der Zusammenhang zwischen Zhang Yimou und Chinas Selbstilisierung nicht ganz klar geworden. Solche Bewährungsproben darzustellen gehört doch zum üblichen, wenn auch vielleicht nicht sehr appetitlichen Inventar eines jeden Nationalismus. Außerdem sieht man Zhang Yimous Filme ja nicht nur in China und wenn auch jeder Deutsche (und nicht nur der) über die Verbrechen Maos Bescheid weiß, dürfte es um Nanjing schlechter bestellt sein.&quot;

Der Zusammenhang ist doch offensichtlich. Zhang Yimou ist kein freier Regisseur, sondern ein staatlicher. Demzufolge inszeniert er auch das heweilige Bild, das die jeweilige Regierung von sich sehen lassen möchte. D.h. im Falle von China eben: Zwischen imperialen China und China als Opfernation mit Revanchismusansprüchen.
Dass andere Staaten dies auch so machen und deren &quot;freie&quot; Regisseure entkräftet ja nicht diesen Zusammenhang.

&quot;Dein Kommentar dazu ist aber auch ein wenig daneben. Zwischen den Nanjingmassaker und dem großen Sprung liegt weniger Zeit als zwischen letzterem und heute. Und selbst der eingefleischteste Antimaoist sollte sich des Unterschiedes bewusst sein zwischen Opfern einer Politik (wie diktatorisch und fehlgeleitet auch immer sie gewesen sein mag) und einer zielgerichteten Ermordung.&quot;

Zugegeben: Es ist ein Unterschied, wie beim Nanjingmassaker bewusst und angeordnet Menschen zu töten oder halt Menschen als idealistischer Politik als quasi Kollateralschaden umzubringen--das unter scheidet sich in der Intention, aber eben nicht im Ergebnis.60-80 Millionen tote Chinesen, die aufgrund Hungers starben sind halt schon mehr als was die ausländischen Truppen und die japanischen Truppen anrichteten und kein Grund, darüber grosszügig hinwegzusehen, wie du das tust. 
Man kann jetzt sagen: Die Chinesen haben die Lehre seit Deng Xiaoping draus gezogen, das kann man aber auch von den Japanern und den Europäern nach dem 2. Weltkrieg sagen.Pol Pot wollte wahrscheinlich auch nur das Beste fürs kambodschanische Volk, dennoch oder gerade deswegen ist aber ein Genozid rausgekommen.Darf man keine Aufarbeitung der Mao-Politik mehr fordern, nur, weil sie even unbeabsichtigterwiese Millionen von Liechenberge produzierte?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mir ist der Zusammenhang zwischen Zhang Yimou und Chinas Selbstilisierung nicht ganz klar geworden. Solche Bewährungsproben darzustellen gehört doch zum üblichen, wenn auch vielleicht nicht sehr appetitlichen Inventar eines jeden Nationalismus. Außerdem sieht man Zhang Yimous Filme ja nicht nur in China und wenn auch jeder Deutsche (und nicht nur der) über die Verbrechen Maos Bescheid weiß, dürfte es um Nanjing schlechter bestellt sein.&#8221;</p>
<p>Der Zusammenhang ist doch offensichtlich. Zhang Yimou ist kein freier Regisseur, sondern ein staatlicher. Demzufolge inszeniert er auch das heweilige Bild, das die jeweilige Regierung von sich sehen lassen möchte. D.h. im Falle von China eben: Zwischen imperialen China und China als Opfernation mit Revanchismusansprüchen.<br />
Dass andere Staaten dies auch so machen und deren &#8220;freie&#8221; Regisseure entkräftet ja nicht diesen Zusammenhang.</p>
<p>&#8220;Dein Kommentar dazu ist aber auch ein wenig daneben. Zwischen den Nanjingmassaker und dem großen Sprung liegt weniger Zeit als zwischen letzterem und heute. Und selbst der eingefleischteste Antimaoist sollte sich des Unterschiedes bewusst sein zwischen Opfern einer Politik (wie diktatorisch und fehlgeleitet auch immer sie gewesen sein mag) und einer zielgerichteten Ermordung.&#8221;</p>
<p>Zugegeben: Es ist ein Unterschied, wie beim Nanjingmassaker bewusst und angeordnet Menschen zu töten oder halt Menschen als idealistischer Politik als quasi Kollateralschaden umzubringen&#8211;das unter scheidet sich in der Intention, aber eben nicht im Ergebnis.60-80 Millionen tote Chinesen, die aufgrund Hungers starben sind halt schon mehr als was die ausländischen Truppen und die japanischen Truppen anrichteten und kein Grund, darüber grosszügig hinwegzusehen, wie du das tust.<br />
Man kann jetzt sagen: Die Chinesen haben die Lehre seit Deng Xiaoping draus gezogen, das kann man aber auch von den Japanern und den Europäern nach dem 2. Weltkrieg sagen.Pol Pot wollte wahrscheinlich auch nur das Beste fürs kambodschanische Volk, dennoch oder gerade deswegen ist aber ein Genozid rausgekommen.Darf man keine Aufarbeitung der Mao-Politik mehr fordern, nur, weil sie even unbeabsichtigterwiese Millionen von Liechenberge produzierte?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zhang Yi Mo: The Flowers of War—das Nanjingmassaker im Sinne eines expansiven Chinas zur Selbststilisierung als Opfernation von Leo Brux</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/16/zhang-yi-mo-the-flowers-of-war%e2%80%94das-nanjingmassaker-eines-expansiven-chinas-zur-selbststilisierung-als-opfernation/#comment-245</link>
		<dc:creator>Leo Brux</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Feb 2012 13:38:24 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-review.info/?p=876#comment-245</guid>
		<description>Das Zitat stammt von mir. 
Florian Becks Kritik daran verstehe ich nicht. Grade mit dem, was ich da sage, nehme ich keine moralische Warte ein. Ich verweise einfach nur auf sachliche historische Zusammenhänge. Aus X folgt Y. 
Irgendwie scheine ich für ihn den ideellen Intellektuellen zu repräsentieren, der schon im 19. Jahrhundert gelebt hat und damals europäischer Chauvinist gewesen sei. Ich möchte demgegenüber betonen, dass ich erst 62 Jahre alt bin, nicht 162. 

Bezüglich der möglichen Entwicklungswege Chinas: Wir sollten den Zusammenhang von Innen- und Außenpolitik im Blick behalten. Innenpolitische Spannungen tendieren dazu, dass die in Schwierigkeiten geratende Regierung ein außenpolitisches Ventil öffnet. Je größer die inneren Spannungen, desto größer die Gefahr außenpolitischer Abenteuer. 

Im Moment aber scheint mir, dass die Chinesen eine überaus vorsichtige und rationale Außenpolitik pflegen. Dass sie außenpolitisch besonnen, dass sie klug operieren. Klüger als die Amerikaner; die Europäer haben leider keine gemeinsame Außenpolitik, nur nationale, im Plural. 

Wenn die Chinesen mal das Gefühl haben werden, oben auf zu sein, könnte die Klugheit verloren gehen und ersetzt werden durch die Einbildung, jetzt den anderen ihren Willen aufzwingen zu können, wenn nötig auch mit Gewalt. Es ist schwer, der Arroganz der Macht zu entgehen. (Es würde auch mir selber schwer fallen ...)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das Zitat stammt von mir.<br />
Florian Becks Kritik daran verstehe ich nicht. Grade mit dem, was ich da sage, nehme ich keine moralische Warte ein. Ich verweise einfach nur auf sachliche historische Zusammenhänge. Aus X folgt Y.<br />
Irgendwie scheine ich für ihn den ideellen Intellektuellen zu repräsentieren, der schon im 19. Jahrhundert gelebt hat und damals europäischer Chauvinist gewesen sei. Ich möchte demgegenüber betonen, dass ich erst 62 Jahre alt bin, nicht 162. </p>
<p>Bezüglich der möglichen Entwicklungswege Chinas: Wir sollten den Zusammenhang von Innen- und Außenpolitik im Blick behalten. Innenpolitische Spannungen tendieren dazu, dass die in Schwierigkeiten geratende Regierung ein außenpolitisches Ventil öffnet. Je größer die inneren Spannungen, desto größer die Gefahr außenpolitischer Abenteuer. </p>
<p>Im Moment aber scheint mir, dass die Chinesen eine überaus vorsichtige und rationale Außenpolitik pflegen. Dass sie außenpolitisch besonnen, dass sie klug operieren. Klüger als die Amerikaner; die Europäer haben leider keine gemeinsame Außenpolitik, nur nationale, im Plural. </p>
<p>Wenn die Chinesen mal das Gefühl haben werden, oben auf zu sein, könnte die Klugheit verloren gehen und ersetzt werden durch die Einbildung, jetzt den anderen ihren Willen aufzwingen zu können, wenn nötig auch mit Gewalt. Es ist schwer, der Arroganz der Macht zu entgehen. (Es würde auch mir selber schwer fallen &#8230;)</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bauernrevolten in China vor dem 18.Parteitag&#8211;Wukan und seine Folgen von Ralf Ostner</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/09/bauernrevolten-in-china-vor-dem-18-parteitag-wukan-und-seine-folgen/#comment-242</link>
		<dc:creator>Ralf Ostner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 07:40:03 +0000</pubDate>
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		<description>Ein Bekannter kommentierte der Wukanzwischenfall derfolgt:

&quot;Wukan wurde m.E. in Teilen der int. Presse zu stark herausgestellt. 
Vermutlich gibt es Dutzende von Wukans, und die Führung der CCP (Chinese 
Capitalist Party)
scheint gut beraten, sich nicht zu sehr in diese lokalen Dinge einzumischen.

Mir hat mal ein Sinologe gesagt: Was innerhalb eines chinesischen Dorfes 
passiert, das geschieht im Dorf, bleibt im Dorf und die Zentralregierung 
interessiert sich nicht
sonderlich dafür. Interessant wird es erst, wenn sich die 
Unzufriedenheit über eine ganze Provinz ausbreitet und Dynamik gewinnt. 
Und das sehe ich
im Fall Wukan (noch?) nicht.&quot;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Bekannter kommentierte der Wukanzwischenfall derfolgt:</p>
<p>&#8220;Wukan wurde m.E. in Teilen der int. Presse zu stark herausgestellt.<br />
Vermutlich gibt es Dutzende von Wukans, und die Führung der CCP (Chinese<br />
Capitalist Party)<br />
scheint gut beraten, sich nicht zu sehr in diese lokalen Dinge einzumischen.</p>
<p>Mir hat mal ein Sinologe gesagt: Was innerhalb eines chinesischen Dorfes<br />
passiert, das geschieht im Dorf, bleibt im Dorf und die Zentralregierung<br />
interessiert sich nicht<br />
sonderlich dafür. Interessant wird es erst, wenn sich die<br />
Unzufriedenheit über eine ganze Provinz ausbreitet und Dynamik gewinnt.<br />
Und das sehe ich<br />
im Fall Wukan (noch?) nicht.&#8221;</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Marshall-Plan oder Chinas Wirtschaftsmodell für arabische Demokratien? von Leo Brux</title>
		<link>http://www.global-review.info/2011/03/06/eu-marshall-plan-fur-arabische-demokratien/#comment-241</link>
		<dc:creator>Leo Brux</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 14:05:19 +0000</pubDate>
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		<description>Das unterschätzt, wie sehr die totale (!) Korruption und Rechtslosigkeit im Ökonomischen alle Wirtschaftsaktivitäten lähmt. Nur der Staat selber kann noch investieren, und er tut es immer auch unter dem Gesichtspunkt, dass Privilegierte dabei absahnen dürfen. 

Ein gewisses Maß an Korruption geht schon, aber in Ländern wie Tunesien oder Ägypten war es einfach zu viel. 

Wieso soll ich in Ägypten mein Geld in ein produktives Unternehmen investieren, wenn sofort die Staatsmafia bzw. Militärmafia auf der Matte steht und rabiat abkassiert? (Ganz neben den offiziellen Steuern, meine ich.) Ich kann mich nicht wehren. Wenn ich nicht zahle, kommen die Schläger. 

---

Wenn man Südkorea und die arabischen Länder vergleicht, muss man die Produktionsgesinnung bzw. die Arbeitsethik einbeziehen. Es gibt auch eine gewissermaßen calvinistische Arbeitsethik in der Türkei - in der Gülen-Bewegung, und diese muslimischen Unternehmer Anatoliens machen das türkische Dauerwachstum der letzten 10 Jahre. Aber alles in allem glaube ich ist diese Arbeitsethik nicht sehr weit verbreitet in der arabischen Welt. Anders als - in seiner ostasiatischen, konfuzianistischen Variante - in Südkorea, China, Taiwan, Singapur, Vietnam. 

Die arabischen Länder werden es auch dann ökonomisch nicht leicht haben, wenn man mal die Korruption begrenzt und das nötige Minimum an Rechtsstaatlichkeit eingeführt hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Das unterschätzt, wie sehr die totale (!) Korruption und Rechtslosigkeit im Ökonomischen alle Wirtschaftsaktivitäten lähmt. Nur der Staat selber kann noch investieren, und er tut es immer auch unter dem Gesichtspunkt, dass Privilegierte dabei absahnen dürfen. </p>
<p>Ein gewisses Maß an Korruption geht schon, aber in Ländern wie Tunesien oder Ägypten war es einfach zu viel. </p>
<p>Wieso soll ich in Ägypten mein Geld in ein produktives Unternehmen investieren, wenn sofort die Staatsmafia bzw. Militärmafia auf der Matte steht und rabiat abkassiert? (Ganz neben den offiziellen Steuern, meine ich.) Ich kann mich nicht wehren. Wenn ich nicht zahle, kommen die Schläger. </p>
<p>&#8212;</p>
<p>Wenn man Südkorea und die arabischen Länder vergleicht, muss man die Produktionsgesinnung bzw. die Arbeitsethik einbeziehen. Es gibt auch eine gewissermaßen calvinistische Arbeitsethik in der Türkei &#8211; in der Gülen-Bewegung, und diese muslimischen Unternehmer Anatoliens machen das türkische Dauerwachstum der letzten 10 Jahre. Aber alles in allem glaube ich ist diese Arbeitsethik nicht sehr weit verbreitet in der arabischen Welt. Anders als &#8211; in seiner ostasiatischen, konfuzianistischen Variante &#8211; in Südkorea, China, Taiwan, Singapur, Vietnam. </p>
<p>Die arabischen Länder werden es auch dann ökonomisch nicht leicht haben, wenn man mal die Korruption begrenzt und das nötige Minimum an Rechtsstaatlichkeit eingeführt hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bauernrevolten in China vor dem 18.Parteitag&#8211;Wukan und seine Folgen von Ralf Ostner</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/09/bauernrevolten-in-china-vor-dem-18-parteitag-wukan-und-seine-folgen/#comment-240</link>
		<dc:creator>Ralf Ostner</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 10:44:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-review.info/?p=861#comment-240</guid>
		<description>Neueste Entwicklung in Wukan: Die KP China hat nun den Anführer der Rebellion zum neuen Parteichef der Stadt ernannt.Das kann man wohl einen integrativen Ansatz nennen.Ob das auch Zukunft hat: Jedesmal ein Aufstand, um Parteikarriere zu machen? Ganz interessant auch noch der Kommentar von Thomas Barnett zum Wukanzwischenfall:

http://thomaspmbarnett.com/globlogization/2012/1/20/wukan-protest-leader-gets-his-moment-in-the-big-seat.html#comments</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Neueste Entwicklung in Wukan: Die KP China hat nun den Anführer der Rebellion zum neuen Parteichef der Stadt ernannt.Das kann man wohl einen integrativen Ansatz nennen.Ob das auch Zukunft hat: Jedesmal ein Aufstand, um Parteikarriere zu machen? Ganz interessant auch noch der Kommentar von Thomas Barnett zum Wukanzwischenfall:</p>
<p><a href="http://thomaspmbarnett.com/globlogization/2012/1/20/wukan-protest-leader-gets-his-moment-in-the-big-seat.html#comments" rel="nofollow">http://thomaspmbarnett.com/globlogization/2012/1/20/wukan-protest-leader-gets-his-moment-in-the-big-seat.html#comments</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bauernrevolten in China vor dem 18.Parteitag&#8211;Wukan und seine Folgen von Ralf Ostner</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/09/bauernrevolten-in-china-vor-dem-18-parteitag-wukan-und-seine-folgen/#comment-238</link>
		<dc:creator>Ralf Ostner</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 11:57:19 +0000</pubDate>
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		<description>Zu 2) &quot; Aber könnte sich ein lokaler Parteisekretär halten, der — sagen wir mal — die Falung Gong fördert, wenn das wirtschaftlich positive Folgen hätte? Oder gibt es bestimmte Dinge, die einfach nicht gehen?&quot;

Klar, Falungong, chinesische Opposition wie die Demokratische Partei Chinas, etc. sind die grossen roten Linien.Ebenso sind Parteisekretäre in den Minderheitenprovinzen Tibet und Xinjiang an der kürzeren Leine.
Auch wenn der Dalai Lama oder Exiltibeter oder Exiluiguren eine Investition vornehmen wollten, ginge das wohl nicht, bzw, nur unter strikter Rücksprache mit Peking.Lockerer wird das bei den Taiwanesen gesehen--die dürfen in China relativ frei investieren und es gibt inzwischen auch schon 2 Millionen Taiwanesen, die in China wohnen.Das wird in der Hoffnung auf engere wirtschaftliche Beziehungen und eine etwaige Wiedervereinigung mit Taiwan gesehen, welche man dadurch befördern will.Desweiteren:Inzwischen kanidieren ja bei Dorfwahlen auch sogenannte unabhängige Kanidaten, was aber nicht gerade gerne gesehen aber toleriert wird.Sie müssen halt die politischen Vorgaben der KP China einhalten.

Zu 3) Das liegt zumeist daran, dass die Küstengebiete eben als erstes wirtschaftlich geöffnet wurden und sie auch über eine besssere Infrastruktur verfügen.Auch historisch konnten die Küstenstädte als Handelsstädte schnell wieder an ihre ehemaligen Geschäftsverbindungen vor der Revolution anknüpfen, die die Binnenprovinzen nicht so hatten.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu 2) &#8221; Aber könnte sich ein lokaler Parteisekretär halten, der — sagen wir mal — die Falung Gong fördert, wenn das wirtschaftlich positive Folgen hätte? Oder gibt es bestimmte Dinge, die einfach nicht gehen?&#8221;</p>
<p>Klar, Falungong, chinesische Opposition wie die Demokratische Partei Chinas, etc. sind die grossen roten Linien.Ebenso sind Parteisekretäre in den Minderheitenprovinzen Tibet und Xinjiang an der kürzeren Leine.<br />
Auch wenn der Dalai Lama oder Exiltibeter oder Exiluiguren eine Investition vornehmen wollten, ginge das wohl nicht, bzw, nur unter strikter Rücksprache mit Peking.Lockerer wird das bei den Taiwanesen gesehen&#8211;die dürfen in China relativ frei investieren und es gibt inzwischen auch schon 2 Millionen Taiwanesen, die in China wohnen.Das wird in der Hoffnung auf engere wirtschaftliche Beziehungen und eine etwaige Wiedervereinigung mit Taiwan gesehen, welche man dadurch befördern will.Desweiteren:Inzwischen kanidieren ja bei Dorfwahlen auch sogenannte unabhängige Kanidaten, was aber nicht gerade gerne gesehen aber toleriert wird.Sie müssen halt die politischen Vorgaben der KP China einhalten.</p>
<p>Zu 3) Das liegt zumeist daran, dass die Küstengebiete eben als erstes wirtschaftlich geöffnet wurden und sie auch über eine besssere Infrastruktur verfügen.Auch historisch konnten die Küstenstädte als Handelsstädte schnell wieder an ihre ehemaligen Geschäftsverbindungen vor der Revolution anknüpfen, die die Binnenprovinzen nicht so hatten.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Obamas neue Asienstrategie: Asiatische NATO und Neuer Kalter Krieg mit China? von Florian Beck</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/16/obamas-neue-asienstrategie-asiatische-nato-un-d-neuer-kalter-krieg-mit-china/#comment-237</link>
		<dc:creator>Florian Beck</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 20:01:21 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-review.info/?p=872#comment-237</guid>
		<description>Vielen Dank. Du siehst, ich bin nicht immer auf dem Laufenden. Vage glaube ich mich auch an die Obama-Aussage erinnern zu können, vielleicht von einem Text von Dir. Aber das scheint nicht mehr auf der Tagesordnung zu stehen, jedenfalls ist das nicht mehr die gegenwärtige Selbstdarstellung, oder?

Zitiere wen immer du magst. Mit hilft es bloß, wenn du -- wie in deinem Kommentar -- ein paar Hintergrundinformationen gibst. Danke.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vielen Dank. Du siehst, ich bin nicht immer auf dem Laufenden. Vage glaube ich mich auch an die Obama-Aussage erinnern zu können, vielleicht von einem Text von Dir. Aber das scheint nicht mehr auf der Tagesordnung zu stehen, jedenfalls ist das nicht mehr die gegenwärtige Selbstdarstellung, oder?</p>
<p>Zitiere wen immer du magst. Mit hilft es bloß, wenn du &#8212; wie in deinem Kommentar &#8212; ein paar Hintergrundinformationen gibst. Danke.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bauernrevolten in China vor dem 18.Parteitag&#8211;Wukan und seine Folgen von Florian Beck</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/09/bauernrevolten-in-china-vor-dem-18-parteitag-wukan-und-seine-folgen/#comment-236</link>
		<dc:creator>Florian Beck</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 19:54:44 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-review.info/?p=861#comment-236</guid>
		<description>Punkt 1 ist insofern faszinierend, als niemand ernsthaft behauptet, dass es sich dabei um eine lang angelegte subversive Aktion handelt; andrerseits das ein wenig quer liegt zum Bild der allmächtigen KP.

Zu (2): Wie weit geht denn diese Narrenfreiheit? Aus unserer Demokratie sind wir gewohnt, dass Erfolg, der sich nicht mit der herrschenden Ideologie deckt, vor allem angefeindet wird. Ich denke, wir können mal davon ausgehen, dass es nicht um das Wohl des Einzelnen, sondern um das Staatswohl geht: die berüchtigte Nationalökonomie. Aber könnte sich ein lokaler Parteisekretär halten, der -- sagen wir mal -- die Falung Gong fördert, wenn das wirtschaftlich positive Folgen hätte? Oder gibt es bestimmte Dinge, die einfach nicht gehen?

(3) Ist schon klar. Aber woran liegt das? Apples iPhones könnten doch genauso gut in Lanzhou wie in Shenzhen produziert werden. Oder ist die Nähe zum Frachthafen heute wirklich noch so wichtig? D.h.: Sind die Gründer der Ungleichheit wirtschaftlich, sozial, politisch, kulturell oder was auch immer?

(4) Das Dumme am Industrialisierungsboom ist, dass in einer Krise mehr Produkte da sind als verkauft werden können. Die USA haben gegenwärtig eine &lt;a href=&quot;http://www.federalreserve.gov/releases/g17/Current/&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Produktionsauslastung&lt;/a&gt; von ca. 75 Prozent. Die Industrieproduktion zu steigern, scheint nicht der Ausweg, sondern eher eine Folge zu sein.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Punkt 1 ist insofern faszinierend, als niemand ernsthaft behauptet, dass es sich dabei um eine lang angelegte subversive Aktion handelt; andrerseits das ein wenig quer liegt zum Bild der allmächtigen KP.</p>
<p>Zu (2): Wie weit geht denn diese Narrenfreiheit? Aus unserer Demokratie sind wir gewohnt, dass Erfolg, der sich nicht mit der herrschenden Ideologie deckt, vor allem angefeindet wird. Ich denke, wir können mal davon ausgehen, dass es nicht um das Wohl des Einzelnen, sondern um das Staatswohl geht: die berüchtigte Nationalökonomie. Aber könnte sich ein lokaler Parteisekretär halten, der &#8212; sagen wir mal &#8212; die Falung Gong fördert, wenn das wirtschaftlich positive Folgen hätte? Oder gibt es bestimmte Dinge, die einfach nicht gehen?</p>
<p>(3) Ist schon klar. Aber woran liegt das? Apples iPhones könnten doch genauso gut in Lanzhou wie in Shenzhen produziert werden. Oder ist die Nähe zum Frachthafen heute wirklich noch so wichtig? D.h.: Sind die Gründer der Ungleichheit wirtschaftlich, sozial, politisch, kulturell oder was auch immer?</p>
<p>(4) Das Dumme am Industrialisierungsboom ist, dass in einer Krise mehr Produkte da sind als verkauft werden können. Die USA haben gegenwärtig eine <a href="http://www.federalreserve.gov/releases/g17/Current/" rel="nofollow">Produktionsauslastung</a> von ca. 75 Prozent. Die Industrieproduktion zu steigern, scheint nicht der Ausweg, sondern eher eine Folge zu sein.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bauernrevolten in China vor dem 18.Parteitag&#8211;Wukan und seine Folgen von Ralf Ostner</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/09/bauernrevolten-in-china-vor-dem-18-parteitag-wukan-und-seine-folgen/#comment-235</link>
		<dc:creator>Ralf Ostner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 04:23:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-review.info/?p=861#comment-235</guid>
		<description>1) Soweit wie in Wukan ist bisher noch keine Bewegung in China gegangen, also konkret die Polizei und Verwaltung zu bestezen, den Parteiobersten abzusetzen und dann auch noch selbst einen Vertreter zu wählen.Die KP China dürfte davon auch überrascht sein und es dürfte zwei Fraktionen in der Partei geben: Jene, die die jetzige Lösung als Ausnahme von der Regel für akzeptabel halten und jene, die hier einen gefährlichen Präzedenzfall sehen, der sich nicht wiederholen darf.Wie die KP China auf Vorfälle wie Wukan zukünftig reagieren wird, ist noch offen.
2)Deng Xiaoping hat ja einmal die Devise ausgegeben &quot;Den Fluss tastend nach den Steinen überqueren&quot;, d.h. die KP China lässt sich immer auf begrenzte Modelle ein (Sonderweitrschaftszonen, Reformen), um auszuprobieren, was geht und was nicht, ist also sehr pragmatisch, experimentell und empirisch.Die lokalen Parteisekretäre haben gewisse Narrenfreiheit, solange es eben gut läuft. Tauchen aber wirtschaftliche Misserfolge oder sogar Unruhen auf, reagiert die Partei . Um in der KP China befördert zu werden, sind vorzeigbare Erfolge auf lokaler oder provinzieller Ebene wichtig.
3) Die Binnenprovinzen sind was die Wirtschaftsleistung absoult und relativ, das Pro-Kopf-Einkommen, die Infrastruktur angeht, weit hinter den Küstenregionen zurück. Deswegen hat die KP China jetzt den sogenannten Westplan beschlossen, der die Entwicklung der Binnenregionen beabsichtigt. Desweiteren will sie entlang des Yangtsekiangs von Shanghai (Drachenkopf) über Wuhan über das Dreischluchtenprokjekt bis nach Chongqing (Drachenschwanz) die Region zu einem Kernchina industrialisieren, das wie eine Schweissnaht Ost und West, Nord und Ost verbindet.
4) Die Frage ist, ob Chinas Wirtschaft wirklich so krisenfrei ist, ist sie doch stark von den Exporten abhängig.Ich ewrkläre mir das damit, dass das Land eben gerade im Industrialisierungsboom ist.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>1) Soweit wie in Wukan ist bisher noch keine Bewegung in China gegangen, also konkret die Polizei und Verwaltung zu bestezen, den Parteiobersten abzusetzen und dann auch noch selbst einen Vertreter zu wählen.Die KP China dürfte davon auch überrascht sein und es dürfte zwei Fraktionen in der Partei geben: Jene, die die jetzige Lösung als Ausnahme von der Regel für akzeptabel halten und jene, die hier einen gefährlichen Präzedenzfall sehen, der sich nicht wiederholen darf.Wie die KP China auf Vorfälle wie Wukan zukünftig reagieren wird, ist noch offen.<br />
2)Deng Xiaoping hat ja einmal die Devise ausgegeben &#8220;Den Fluss tastend nach den Steinen überqueren&#8221;, d.h. die KP China lässt sich immer auf begrenzte Modelle ein (Sonderweitrschaftszonen, Reformen), um auszuprobieren, was geht und was nicht, ist also sehr pragmatisch, experimentell und empirisch.Die lokalen Parteisekretäre haben gewisse Narrenfreiheit, solange es eben gut läuft. Tauchen aber wirtschaftliche Misserfolge oder sogar Unruhen auf, reagiert die Partei . Um in der KP China befördert zu werden, sind vorzeigbare Erfolge auf lokaler oder provinzieller Ebene wichtig.<br />
3) Die Binnenprovinzen sind was die Wirtschaftsleistung absoult und relativ, das Pro-Kopf-Einkommen, die Infrastruktur angeht, weit hinter den Küstenregionen zurück. Deswegen hat die KP China jetzt den sogenannten Westplan beschlossen, der die Entwicklung der Binnenregionen beabsichtigt. Desweiteren will sie entlang des Yangtsekiangs von Shanghai (Drachenkopf) über Wuhan über das Dreischluchtenprokjekt bis nach Chongqing (Drachenschwanz) die Region zu einem Kernchina industrialisieren, das wie eine Schweissnaht Ost und West, Nord und Ost verbindet.<br />
4) Die Frage ist, ob Chinas Wirtschaft wirklich so krisenfrei ist, ist sie doch stark von den Exporten abhängig.Ich ewrkläre mir das damit, dass das Land eben gerade im Industrialisierungsboom ist.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Obamas neue Asienstrategie: Asiatische NATO und Neuer Kalter Krieg mit China? von Ralf Ostner</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/16/obamas-neue-asienstrategie-asiatische-nato-un-d-neuer-kalter-krieg-mit-china/#comment-234</link>
		<dc:creator>Ralf Ostner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 03:54:37 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-review.info/?p=872#comment-234</guid>
		<description>Zur Selbstbezeichnung Obamas als &quot;ersten pazifischen Präsident&quot;en siehe z.B.:
http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-11/usa-australien-china</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zur Selbstbezeichnung Obamas als &#8220;ersten pazifischen Präsident&#8221;en siehe z.B.:<br />
<a href="http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-11/usa-australien-china" rel="nofollow">http://www.zeit.de/politik/ausland/2011-11/usa-australien-china</a></p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Obamas neue Asienstrategie: Asiatische NATO und Neuer Kalter Krieg mit China? von Ralf Ostner</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/16/obamas-neue-asienstrategie-asiatische-nato-un-d-neuer-kalter-krieg-mit-china/#comment-233</link>
		<dc:creator>Ralf Ostner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 03:51:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-review.info/?p=872#comment-233</guid>
		<description>Ich meine es in dem Sinne, dass Gelegenheit Diebe macht und eine schwache USA in Asien-Pazifik von China als Machtvakuum angesehen werden könnte, das man dann zuungunsten der anderen asiatischen Staaten füllen könnte.

1)Daaldier schrieb mit Goldmeier in der Oktoberausgabe 2006 von Foreign Affairs den programmatischen Artikel &quot;Global NATO&quot;--nachlesbar unter:

http://www.brookings.edu/views/articles/daalder/2006sept_oct.pdf

Hierin forderte er die Ausdehnung der transatlantischen NATO um asiatische Staaten.
Damals war er Senior Fellow an der Brookings Institution
Ivo Dalldier wurde sodann unter Obama zum US-Botschafter bei der NATO ernannt.

2) Obama hat in seiner ersten Rede beim APEC-Treffen sich selbst als den &quot;ersten asiatisch-pazifischen Präsidenten&quot;bezeichnet. Von John Bolton(AEI) gab es daraufhin den Rüffel, dass es faktisch schon mehrere asiatisch-pazifische Präsidenten gegeben habe und der Titel eine Anmassung sei.

-Thomas Barnett war für ein Jahr lang Mitglied des Center for American-Chinese Partnership, hat selbst ein grand strategy term sheet über die sinoamerikanischen Beziehungen aufgesetzt und kann als Chinbakenner angesehen werden, den ich eben auch zitiere.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich meine es in dem Sinne, dass Gelegenheit Diebe macht und eine schwache USA in Asien-Pazifik von China als Machtvakuum angesehen werden könnte, das man dann zuungunsten der anderen asiatischen Staaten füllen könnte.</p>
<p>1)Daaldier schrieb mit Goldmeier in der Oktoberausgabe 2006 von Foreign Affairs den programmatischen Artikel &#8220;Global NATO&#8221;&#8211;nachlesbar unter:</p>
<p><a href="http://www.brookings.edu/views/articles/daalder/2006sept_oct.pdf" rel="nofollow">http://www.brookings.edu/views/articles/daalder/2006sept_oct.pdf</a></p>
<p>Hierin forderte er die Ausdehnung der transatlantischen NATO um asiatische Staaten.<br />
Damals war er Senior Fellow an der Brookings Institution<br />
Ivo Dalldier wurde sodann unter Obama zum US-Botschafter bei der NATO ernannt.</p>
<p>2) Obama hat in seiner ersten Rede beim APEC-Treffen sich selbst als den &#8220;ersten asiatisch-pazifischen Präsidenten&#8221;bezeichnet. Von John Bolton(AEI) gab es daraufhin den Rüffel, dass es faktisch schon mehrere asiatisch-pazifische Präsidenten gegeben habe und der Titel eine Anmassung sei.</p>
<p>-Thomas Barnett war für ein Jahr lang Mitglied des Center for American-Chinese Partnership, hat selbst ein grand strategy term sheet über die sinoamerikanischen Beziehungen aufgesetzt und kann als Chinbakenner angesehen werden, den ich eben auch zitiere.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zhang Yi Mo: The Flowers of War—das Nanjingmassaker im Sinne eines expansiven Chinas zur Selbststilisierung als Opfernation von Ralf Ostner</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/16/zhang-yi-mo-the-flowers-of-war%e2%80%94das-nanjingmassaker-eines-expansiven-chinas-zur-selbststilisierung-als-opfernation/#comment-232</link>
		<dc:creator>Ralf Ostner</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 03:22:50 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-review.info/?p=876#comment-232</guid>
		<description>Zu Conring:

Noch ist offen, welchen Weg China gehen wird. Gegen einen Expansionismus spricht, wie du das gesagt hast, die wirtschaftliche Interdependenz mit den USA. Nichtsdestotrotz stellt China inzwischen territoriale Ansprüche im Süd- und Ostchinesischen Meer und liegt mit einigen Anrainerstaaten wie Vietnam, Japan, Philipinen, etc. im Clinch.Dort werden im übrigen auch reichhaltige Öl-, Gas, Rohstofffelder sowie Fischgründe vermutet.Die Frage ist auch, was man als expansiv betrachtet.Sicherlich wird China in den nächsten Jahren stärker maritim zu Gange sein, um seine Nachschubslinien auf See zu sichern, wie auch über die Shanghai Cooperation Organization und die Neue Seidentsrassenstratgie sich Zugang zu den Energieresourcen Zentralasiens und des Mittleren und Nahen Ostnen zu sichern.Das ist natürlich und sollte man nicht als Gefahr ansehen. Dennoch gibt es in China die sogenannte Fraktion der Triumphalisten, die den Niedergang der USA und einen Konflikt mit diesen als unausweichlich betrachten und auf die Kissinger in seinem neuen Buch &quot;On China&quot; hinweist. Sollte diese Fraktion in Peking Oberhand erhalten, könnte man mit einem aussenpolitischen Kurs Chinas wie Deutschland vor dem EWrsten Weltkrieg rechnen (&quot;Weltpolitik&quot;).</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Zu Conring:</p>
<p>Noch ist offen, welchen Weg China gehen wird. Gegen einen Expansionismus spricht, wie du das gesagt hast, die wirtschaftliche Interdependenz mit den USA. Nichtsdestotrotz stellt China inzwischen territoriale Ansprüche im Süd- und Ostchinesischen Meer und liegt mit einigen Anrainerstaaten wie Vietnam, Japan, Philipinen, etc. im Clinch.Dort werden im übrigen auch reichhaltige Öl-, Gas, Rohstofffelder sowie Fischgründe vermutet.Die Frage ist auch, was man als expansiv betrachtet.Sicherlich wird China in den nächsten Jahren stärker maritim zu Gange sein, um seine Nachschubslinien auf See zu sichern, wie auch über die Shanghai Cooperation Organization und die Neue Seidentsrassenstratgie sich Zugang zu den Energieresourcen Zentralasiens und des Mittleren und Nahen Ostnen zu sichern.Das ist natürlich und sollte man nicht als Gefahr ansehen. Dennoch gibt es in China die sogenannte Fraktion der Triumphalisten, die den Niedergang der USA und einen Konflikt mit diesen als unausweichlich betrachten und auf die Kissinger in seinem neuen Buch &#8220;On China&#8221; hinweist. Sollte diese Fraktion in Peking Oberhand erhalten, könnte man mit einem aussenpolitischen Kurs Chinas wie Deutschland vor dem EWrsten Weltkrieg rechnen (&#8220;Weltpolitik&#8221;).</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Bauernrevolten in China vor dem 18.Parteitag&#8211;Wukan und seine Folgen von Florian Beck</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/09/bauernrevolten-in-china-vor-dem-18-parteitag-wukan-und-seine-folgen/#comment-231</link>
		<dc:creator>Florian Beck</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 23:36:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-review.info/?p=861#comment-231</guid>
		<description>Viel Material, leider kann ich den Diskussionszusammenhang nicht immer nachvollziehen. Folgendes würde mich interessieren:
1. Wukan: Wie schätzt du das nun ein? Ist es erfolgreich? Ist die Situation einigermaßen typisch?
2. &lt;a href=&quot;http://jungle-world.com/artikel/2012/02/44658.html&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;Dieser&lt;/a&gt; Artikel suggeriert, man würde lokale Parteisekretäre experimentieren lassen, um herauszufinden, was funktioniert. Als gäbe es kaum eine übergreifende Strategie. Wie schätzt du das ein?
3. Du schreibst vom Gegensatz zwischen den Küstenprovinzen und dem Binnenland. Kannst du dazu mehr sagen?
4. Die deutsche Konjunktur lebt auf Kosten Griechenlands und Portugals. Warum ist Chinas Wirtschaft nicht krisenanfällig?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Viel Material, leider kann ich den Diskussionszusammenhang nicht immer nachvollziehen. Folgendes würde mich interessieren:<br />
1. Wukan: Wie schätzt du das nun ein? Ist es erfolgreich? Ist die Situation einigermaßen typisch?<br />
2. <a href="http://jungle-world.com/artikel/2012/02/44658.html" rel="nofollow">Dieser</a> Artikel suggeriert, man würde lokale Parteisekretäre experimentieren lassen, um herauszufinden, was funktioniert. Als gäbe es kaum eine übergreifende Strategie. Wie schätzt du das ein?<br />
3. Du schreibst vom Gegensatz zwischen den Küstenprovinzen und dem Binnenland. Kannst du dazu mehr sagen?<br />
4. Die deutsche Konjunktur lebt auf Kosten Griechenlands und Portugals. Warum ist Chinas Wirtschaft nicht krisenanfällig?</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Neue Rechtspartei: Henkel und die Freien Wähler von Florian Beck</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/10/neue-rechtspartei-henkel-und-die-freien-wahler/#comment-230</link>
		<dc:creator>Florian Beck</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 22:48:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-review.info/?p=867#comment-230</guid>
		<description>Vor einiger Zeit war ein GEZ-Mitarbeiter bei mir und hat mir vorgeworfen, es sei unvorstellbar wie ignorant jemand sei, der heute noch weder Radio höre noch fernsehe. Damals fand ich das unverschämt, aber vermutlich hatte er recht. Ich bin nicht auf dem Laufenden und weiß nicht, welcher Henkel gemeint ist. Christoph? Erwin? Frank? Gar Martin? Oder vielleicht Hans-Olaf, der in den 90ern BDI-Präsident war? Aber was hat der heute politisch zu sagen?

Offenbar will er (und nicht nur er) eine Alternative zur politisch erledigten FDP. Dass damit durchaus eine Rechtspartei gemeint sein könnte, verdeutlicht die Parteiengeschichte und die Sitzordnung im Parlament. Den Widerspruch der FDP wie einer Neugründung stellt Henkel verklausuliert aber zutreffend dar: die Identität zwischen der liberalen Ideologie und den bürgerlichen Interessen besteht nicht mehr, seit der Apotheker vom Ausbau der Infrastruktur keinen Vorteil mehr hat. Was nicht heißen soll, dass früher alles besser war. Ungemütlicher als die Förderung der &quot;Großkonzerne&quot; ist wahrscheinlich wenig als die Förderung des &quot;Mittelstandes&quot;. Was aber heißen soll: das wird nicht funktionieren, solange die Protagonisten an ihre eigene Ideologie glauben. Was schließlich heißt: Diese Ideologie muss modernisiert werden und dafür gibt es unschöne Vorbilder.

Die politischen Schwerpunkte sind nicht neu und reichen zum Kommunitarismus und zum &quot;Europa der Regionen&quot; zurück. Sie sind beschaulich und deshalb weder an Sachzwängen orientiert noch populistisch. Deswegen sind sie freilich nicht richtig, sondern ideologisch: so wünschte man sich, Politik würde funktionieren. 

Natürlich, da hat die Inititiativguppe recht, ist das alles neoliberal gemeint. Die interessante Frage ist, warum es in dieser Form präsentiert wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Vor einiger Zeit war ein GEZ-Mitarbeiter bei mir und hat mir vorgeworfen, es sei unvorstellbar wie ignorant jemand sei, der heute noch weder Radio höre noch fernsehe. Damals fand ich das unverschämt, aber vermutlich hatte er recht. Ich bin nicht auf dem Laufenden und weiß nicht, welcher Henkel gemeint ist. Christoph? Erwin? Frank? Gar Martin? Oder vielleicht Hans-Olaf, der in den 90ern BDI-Präsident war? Aber was hat der heute politisch zu sagen?</p>
<p>Offenbar will er (und nicht nur er) eine Alternative zur politisch erledigten FDP. Dass damit durchaus eine Rechtspartei gemeint sein könnte, verdeutlicht die Parteiengeschichte und die Sitzordnung im Parlament. Den Widerspruch der FDP wie einer Neugründung stellt Henkel verklausuliert aber zutreffend dar: die Identität zwischen der liberalen Ideologie und den bürgerlichen Interessen besteht nicht mehr, seit der Apotheker vom Ausbau der Infrastruktur keinen Vorteil mehr hat. Was nicht heißen soll, dass früher alles besser war. Ungemütlicher als die Förderung der &#8220;Großkonzerne&#8221; ist wahrscheinlich wenig als die Förderung des &#8220;Mittelstandes&#8221;. Was aber heißen soll: das wird nicht funktionieren, solange die Protagonisten an ihre eigene Ideologie glauben. Was schließlich heißt: Diese Ideologie muss modernisiert werden und dafür gibt es unschöne Vorbilder.</p>
<p>Die politischen Schwerpunkte sind nicht neu und reichen zum Kommunitarismus und zum &#8220;Europa der Regionen&#8221; zurück. Sie sind beschaulich und deshalb weder an Sachzwängen orientiert noch populistisch. Deswegen sind sie freilich nicht richtig, sondern ideologisch: so wünschte man sich, Politik würde funktionieren. </p>
<p>Natürlich, da hat die Inititiativguppe recht, ist das alles neoliberal gemeint. Die interessante Frage ist, warum es in dieser Form präsentiert wird.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zhang Yi Mo: The Flowers of War—das Nanjingmassaker im Sinne eines expansiven Chinas zur Selbststilisierung als Opfernation von Florian Beck</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/16/zhang-yi-mo-the-flowers-of-war%e2%80%94das-nanjingmassaker-eines-expansiven-chinas-zur-selbststilisierung-als-opfernation/#comment-229</link>
		<dc:creator>Florian Beck</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 22:13:13 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-review.info/?p=876#comment-229</guid>
		<description>Mir ist der Zusammenhang zwischen Zhang Yimou und Chinas Selbstilisierung nicht ganz klar geworden. Solche Bewährungsproben darzustellen gehört doch zum üblichen, wenn auch vielleicht nicht sehr appetitlichen Inventar eines jeden Nationalismus. Außerdem sieht man Zhang Yimous Filme ja nicht nur in China und wenn auch jeder Deutsche (und nicht nur der) über die Verbrechen Maos Bescheid weiß, dürfte es um Nanjing schlechter bestellt sein.

Im ersten Zitat schwingt das Echo des europäischen Chauvinismus mit. Während die Intellektuellen größtenteils geschwiegen haben, als &quot;der Westen&quot; &quot;die Chinesen&quot; &quot;gepeinigt&quot; hat, urteilt man nun halb besorgt, halb verständnisvoll über China, in jedem Fall aus einer moralisch überlegenen Warte. Nachdem sich die realen Kräfteverhältnisse umzukehren drohen, fällt den ehemaligen Herren plötzlich ein, dass man doch ganz lieb zueinander seien sollte.

Dein Kommentar dazu ist aber auch ein wenig daneben. Zwischen den Nanjingmassaker und dem großen Sprung liegt weniger Zeit als zwischen letzterem und heute. Und selbst der eingefleischteste Antimaoist sollte sich des Unterschiedes bewusst sein zwischen Opfern einer Politik (wie diktatorisch und fehlgeleitet auch immer sie gewesen sein mag) und einer zielgerichteten Ermordung.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir ist der Zusammenhang zwischen Zhang Yimou und Chinas Selbstilisierung nicht ganz klar geworden. Solche Bewährungsproben darzustellen gehört doch zum üblichen, wenn auch vielleicht nicht sehr appetitlichen Inventar eines jeden Nationalismus. Außerdem sieht man Zhang Yimous Filme ja nicht nur in China und wenn auch jeder Deutsche (und nicht nur der) über die Verbrechen Maos Bescheid weiß, dürfte es um Nanjing schlechter bestellt sein.</p>
<p>Im ersten Zitat schwingt das Echo des europäischen Chauvinismus mit. Während die Intellektuellen größtenteils geschwiegen haben, als &#8220;der Westen&#8221; &#8220;die Chinesen&#8221; &#8220;gepeinigt&#8221; hat, urteilt man nun halb besorgt, halb verständnisvoll über China, in jedem Fall aus einer moralisch überlegenen Warte. Nachdem sich die realen Kräfteverhältnisse umzukehren drohen, fällt den ehemaligen Herren plötzlich ein, dass man doch ganz lieb zueinander seien sollte.</p>
<p>Dein Kommentar dazu ist aber auch ein wenig daneben. Zwischen den Nanjingmassaker und dem großen Sprung liegt weniger Zeit als zwischen letzterem und heute. Und selbst der eingefleischteste Antimaoist sollte sich des Unterschiedes bewusst sein zwischen Opfern einer Politik (wie diktatorisch und fehlgeleitet auch immer sie gewesen sein mag) und einer zielgerichteten Ermordung.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Obamas neue Asienstrategie: Asiatische NATO und Neuer Kalter Krieg mit China? von Florian Beck</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/16/obamas-neue-asienstrategie-asiatische-nato-un-d-neuer-kalter-krieg-mit-china/#comment-228</link>
		<dc:creator>Florian Beck</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 21:43:01 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-review.info/?p=872#comment-228</guid>
		<description>Wenn ich das richtig verstehe, denkst du, dass China massiv (?) an Einfluss gewinnt und die USA dem nur etwas entgegenwirken möchten. Du nennst die US-Politik &quot;richtig&quot; und &quot;notwendig&quot;. Meinst du das im politisch-strategischen Sinn (also als naheliegendes Interesse) oder als allgemein wünschenswert (wenn ja für wen und warum?).

Unklar ist mir:
 - Daaldier (in welcher Funktion hat er das gefordert und mit welchem Ziel);
 - wo Obama sich zum “asiatisch-pazifischen US-Präsidenten” ausgerufen hat;
 - was Thomas Barnett (wikistrat?) damit zu tun hat.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ich das richtig verstehe, denkst du, dass China massiv (?) an Einfluss gewinnt und die USA dem nur etwas entgegenwirken möchten. Du nennst die US-Politik &#8220;richtig&#8221; und &#8220;notwendig&#8221;. Meinst du das im politisch-strategischen Sinn (also als naheliegendes Interesse) oder als allgemein wünschenswert (wenn ja für wen und warum?).</p>
<p>Unklar ist mir:<br />
 &#8211; Daaldier (in welcher Funktion hat er das gefordert und mit welchem Ziel);<br />
 &#8211; wo Obama sich zum “asiatisch-pazifischen US-Präsidenten” ausgerufen hat;<br />
 &#8211; was Thomas Barnett (wikistrat?) damit zu tun hat.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Zhang Yi Mo: The Flowers of War—das Nanjingmassaker im Sinne eines expansiven Chinas zur Selbststilisierung als Opfernation von conring</title>
		<link>http://www.global-review.info/2012/01/16/zhang-yi-mo-the-flowers-of-war%e2%80%94das-nanjingmassaker-eines-expansiven-chinas-zur-selbststilisierung-als-opfernation/#comment-227</link>
		<dc:creator>conring</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 21:04:54 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.global-review.info/?p=876#comment-227</guid>
		<description>Liegt denn eine &quot;Expansion&quot; in Asien oder sonst wo wirklich in chinesischen Interesse?
Gute wirtschaftliche Beziehungen (Export) zu Japan , den USA und der EU sind doch die Conditio sine qua non der chinesischen Wirtschaft.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Liegt denn eine &#8220;Expansion&#8221; in Asien oder sonst wo wirklich in chinesischen Interesse?<br />
Gute wirtschaftliche Beziehungen (Export) zu Japan , den USA und der EU sind doch die Conditio sine qua non der chinesischen Wirtschaft.</p>
]]></content:encoded>
	</item>
</channel>
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