Neun Kommentare zur Kommunistischen Partei—die Abrechnung der Falungong mit der KP China—ein Manifest zum Umsturz der KP China

Parallel zur Massenaustrittskampagne hat die Falungong über die Epoch Times 2004 das Buch „Neun Kommentare über die Kommunistische Partei“ herausgegeben. Der Untertitel klärt gleich über den Zweck des Werkes auf:

“Das Buch, das die Chinesen weltweit aufgerüttelt hat. Das Buch, das den Zerfall der Kommunistischen Partei herbeiführt.“

Konträr und diametral entgegengesetzt zu der Geschichtsschreibung der KP China, die ihre historischen Verdienste, Legenden und Mythen herausstreicht wie da wären der Lange Marsch, der Kampf gegen den japanischen Imperialismus, die Einigung Chinas, der Kampf für Landreform und für die Rechte der Frauen, Arbeiter und Bauern und neuerdings das chinesische Wirtschaftswunder, und auch einige Fehler zugesteht (Kulturrevolution, Großer Sprung nach vorne, etc.),  gesteht das Buch„9 Kommentare über die KPChina“ der Falungong  der KP China nicht eine einzige gute Tat zu. Es wird auch nicht differenziert, abgewogen, sondern als feststehendes Urteil über die KP China steht von vorneherein fest: Sie ist das inkarnierte Böse, das sich von Natur aus gegen die kosmologischen Gesetze der Natur und des Himmels und der Erde verschworen hat und mit allerlei Tricks, Lügen, Manipulationen weder durch Volk noch Himmel legitimiert an die Macht kam und ihren unwiderruflichen Niedergang in einer beständigen Gewaltorgie zu verhindern sucht. Sie kennt keine Prinzipien, sondern nur ein Ziel: das der eigenen Machterhaltung und das Genießen des absoluten Monopols an Macht über die Gesellschaft, welches sie in ihrer ständig krisenhaften Existenz durch Zyklen der Unterdückung und die systematische Zerstörung der chinesischen traditionellen Kultur bewahrt.

 „Die Leitsätze der KPC entwickelten sich vom Marxismus und enthalten nun Dengs Gedanken und Jiangs“Drei Vertretungen“, Marxismus, Leninismus und Maoismus sind keinesfalls mit Dengs oder Jiangs Ideologien vereinbar.Sie sind meilenweit voneinander entfernt. Dieser Mischung aus divergierenden Theorien, die die KPC verwendet, ist in der Tat eine Rarität in der menschlichen Gesellschaft. Von dem Ideal der globalen Integration ohne Vaterland bis zum heutigen extremen Nationalismus; von der Abschaffung allen Privateigentums und der Beseitigung der ausgebeuteten Klassen bis hin zur heutigen Auffassung, dass Kapitalisten beitreten können-die von der Kommunistischen Partei entwickelten Prinzipien sind diametral entgegegesetzt. In ihrer Geschichte von Machtergreifung und Machtbewahrung wiederholt es sich ständig, dass die Prinzipien von gestern in heutiger Zeit aufgegeben und morgen wieder geändert werden. Egal, wie die KPC ihre Prinzipien auch ändert, ihr Ziel bleibt eindeutig: Ergreifen und Bewahren der Herrschaft, sowie das Genießen des absoluten Monopols an Macht über die Gesellschaft. In der Geschichte der KPC gab es mehr als zehn interne Kämpfe um Leben und Tod. Auf den Punkt gebracht, waren all diese Kämpfe lediglich blutige innere Säuberungen zu einem Zeitpunkt, da die Partei ihren Standpunkt und ihre Leitsätze ändern wollte. Es muss gesagt werden, dass jede Änderung des Standpunktes und der Leitsätze aus einer zwangsläufigen Krise der KPC resultierte, in der die Partei ihre Legitimität und ihr Leben bedroht sah. Ob es nun ihre Zusammenarbeit mit der Kuomintang (KMT), die Pro-USA-Außenpolitik, die ökonomische Reform der Marktöffnung oder das Vorantreiben des Nationalismus betrifft-jede dieser Entscheidungen ereignete sich immer in einem Augenblick der Krise und sie hingen alle mit Machtkonsilidierung zusamen. Jeder Zyklus der Unterdrückung einer bestimmten Gruppe und der darauf folgenden Rehabilitierung war verbunden mit der Änderungen von tragenden Leitsätzen der KPC.In der westlichen Redewendung heißt es: Wahrheit ist beständig, Lüge vergänglich.“Darin liegt viel Wahrheit.“. (S.8-9)

 Was von westlichen Kommentatoren den chinesischen Radieschenkommunisten gerne als „chinesischer Pragmatismus“, “taktische Wendigkeit“, “schmerzhafter Lernprozess hin zur Marktwirtschaft“, „gewundener Entwicklungsweg hin zu Öffnung und Liberalisierung“ lobend attestiert wird, wird von der Falungong nur unter der Rubrik “Prinzipienlosigkeit“ und „Lüge“ abgehakt. Ein anderes Ziel als Macht um der Machterhaltung wegen zu haben, kann sich die Falungong außer eben noch in Form der persönlichen Bereicherung und Korruption nicht vorstellen—nämlich, dass die KPC wie jede andere Regierung die Wirtschaft ihres Landes entwickeln, den Lebensstandard ihrer Bewohner  und die nationale Stärke und internationale Bedeutung ihres Landes erhöhen will. Dieses Streben wird denn nur als Materialismus abgetan, dem das Geistige und Spirituelle, z.B. in Form einer Falungong, eines Glauben oder einer Religion fehle.

„Das Parteibewußtsein ersetzt die Menschlichkeit“:

“In China kennen die Menschen den üblichen Doppelcharakter der Mitglieder der KPC. In ihrem Privatleben sind sie normale Menschen mit menschlichen Empfindungen wie Glück, Ärger, Trauer und Freude. Sie haben Vorzüge und Fehler wie Jedermann. Sie mögen Eltern, Ehemänner, Ehefrauen oder gute Freunde sein. Aber über der menschlichen Natur und den menschlichen Gefühlen steht das Parteibewußtsein, welches die Partei am höchsten betont(…) Dieses Parteibewußtsein ist das Ergebnis der lebenslangen Indoktrination durch die KPC. Dies beginnt schon im Kindergarten.(…)Ein Parteimitglied muss bei öffentlichen Äußerungen die Parteilinie einhalten, egal wie es privat empfindet. Die organisatorische Struktur der KPC ist eine gigantische Pyramide, bei der die zentrale Macht an der Spitze die gesamte Hierarchie kontrolliert. Diese einzigartige Struktur ist das Hauptmerkmal der politischen Macht der KP, die absoluten Gehorsam verwirklicht. Heute ist die KPC zu einem politischen Gebilde entartet, das sich pausenlos im Kampf um die eigenen Interessen befindet. Sie verfolgt nicht mehr die Ziele des Kommunismus. Aber ihre organisatorische Struktur besteht weiter und die Anforderung des Parteibewußtseins nach absolutem Gehorsam bleibt unverändert. Diese Partei setzt sich über die Menschlichkeit und die menschliche Natur hinweg.“(S.10)

 Auch hier wieder dieselbe Tautologie: Die KPC im Kampf um die eigenen Interessen, die aber nicht benannt werden, leer und unbestimmt bleiben. Nur soviel wissen wir: Die KPC verfolgt nicht mehr die Ziele des Kommunismus. Soll man sie nun deswegen dafür verurteilen? Aber für welche Ziele kämpft sie denn jetzt? Wieder schweigt hier der Autor.

Die zentrale Legitimation, die die KPC in ihrer Funktion als Entwicklungsdiktatur mit dem chinesischen Wirtschaftswunder erfährt, wodurch sie auch gehörigen Beifall in vielen Teilen der Bevölkerung erhält, wird hier, wie auch andernorts in dem Buch gar nicht thematisert. Die wirtschaftlichen Erfolge der KP China in den letzten 30 Jahren sind schwer in Absprache zu stellen, höchstens in Form von Umweltschutzkritik, Verbraucherschutzkriterien, Qualitätsstandards, bei der Reichtumsverteilung, regionaler Einkommensdifferenzierung, etc.

 Doch auf dieses Themenfeld der sozialen Frage sowie des chinesischen Wirtschaftswunders läßt sich das Buch absichtlich nur peripher und kurz ein und arbeitet mit recht unbelegten Behauptungen:

„Konfrontiert damit, in der Krise zu überleben, sah sich die KPC gezwungen, Chinas Wirtschaft in den 80iger Jahren zu reformieren. Das Recht auf Privateigentum wurde den Menschen in gewissen Umfang zurückgegeben. Das bewirkte ein Loch in der unförmigen KPC-Maschinerie und ihrer strikten Kontrolle. Dieses Loch wurde immer größer und heute streben alle Mitglieder der KPC wie wahnsinnig danach, privates Vermögen anzuhäufen. Der KPC-Schmarotzer, der sich durch Zwang, Betrug und häufig wechselnde Prinzipien am Leben erhält, zeigt nun Zeichen des Verfalls; er schwebt in tausend Ängsten und wittert überall Gefahr. Er plündert noch irrsinniger die Reichtümer des Volkes und des Staates und klammert sich an die Macht, im Versuch sich selbst zu retten. Dies führt jedoch zu einer noch schnelleren Eskalation der Krise. Das heutige China erscheint zwar wirtschaftlich erfolgreich, aber die sozialen Konflikte haben in nie gekanntem Ausmaße zugenommen.“

Selbst wenn man das chinesische Wirtschaftswunder als Raub- und Bereicherungszug der korrupten 65 Millionen KP-Mitglieder und ihren Angehörigen portraitieren mag, so ist es doch sehr unwahrscheinlich, dass für die verbliebenen 1,2 Milliarden Chinesen keinerlei Wohlstandsgewinne zu verzeichnen sind. Hunderte Millionen von Bauern sind aus der Armut aufgestiegen und Hungersnöte kennt China heute nicht mehr. Eine Mittelschicht gedeiht in den Städten. Schon diese beiden Indikatoren zeigen deutlichen Fortschritt, den die Falungong nicht so kleinreden kann.

 Daher konzentriert sie sich auf die Verbrechen der Tötungsmaschine KP China, der eine Theorie des Genozids und der permanenten Revolution unterstellt wird.Die KPCh ist mehr als nur eine irdische politische Partei, sie ist durch kosmologische Perpektive „ein heimtückisches Gespenst wider Natur und Menschlichkeit“(S.11). Im Vergleich mit dem Gesellschaftssystem des alten despotischen Chinas und dem Nationalsozialismus wird der Kommunismus wegen seiner Abschaffung von Selbstorganisation, Selbstbestimmung und Eigentum als das schlechtere System befunden.

“Im Universum  durchleben alle Lebewesen den Prozess von Geburt, Heranwachsen, Altern und Sterben. Im Gegensatz zum Kommunismus erlauben nicht-kommunistische Gesellschaften egal wie diktatorisch oder totalitär sie sind, einen gewissen Grad an Selbstorganisation oder Selbstbestimmung. Auch die Gesellschaften in der chinesischen Vergangenheit war in der Tat von einer zweifachen Struktur geprägt. Der hierarchische Aufbau der Regierung erstreckte sich nur bis zur Bezirksebene, in den ländlichen Regionen bildeten die Sippen den Kern von unabhängigen Strukturen ,während die Städte und Gemeinden mit den Zünften im Mittelpunkt organisiert waren. Den Kommunismus ausgenommen, bestand in allen modernen Gesellschaftsformen das Recht auf privates Eigentum, selbst während des Nationalsozialismus in Deutschland.Das kommunistische Regime hat alle bestehenden unabhängigen Organisationsformen und Bestandteile der Gesellschaft umfassend beseitigt und stattdessen eine zentralisierte und absoult totalitärte Machtstruktur aufgebaut. Wenn man eine Gesellschaftsstruktur mit einem gewissen Grad an Selbstbestimmung und Selbstorganisation, als den von unten nach oben auf natürliche Weise entstandenen Zustand betrachtet, dann ist der Kommunismus mit absolut totalitärer Machtstruktur eine Gesellschaftsstruktur, die gegen die Natur gerichtet ist. In der KP gibt es keinen allgemeinen Maßstab für menschliche Natur (…)Die Kommunistische Partei hat die universellen Wertmaßstäbe gänzlich verdreht, deswegen ist sie auch gegen die menschliche Natur. In den nicht-kommunistischen Gesellschaften wird die Tatsache der gleichzeitigen Existenz von Gut und Böse innerhalb des Menschen grundsätzlich ahrgenommen. Daher werden feste Regelungen getroffen, um eine gewissen Balance in der Gesellschaft zu erhalten. In der kommunistischen Gesellschaft wird dieses Konzept abgelehnt und weder die gute, noch die böse Natur des Menschen wird anerkannt. Den Aussagen von Karl Marx zufolge, bringt die Ablehnung der Anschauungen über Gut und Böse, den sozialen Überbau der alten Gesellschaft völlig zum Einsturz. Die Kommunistische Partei glaubt nicht an Gottheiten und hat keinen Respekt vor der Natur.“Kämpfen gegen den Himmel, Kämpfen gegen die Erdem kämpfen gegen die Menschen, die Freude ist unendlich“, das war das Motto der KPC während der Kulturrevolution. Dadurch entstanden für das Volk und für das Land unsägliche Katastrophen. Traditionell glauben die Chinesen an die Einheit von Himmel und Mensch. Laotse sagte im Tao Te King:“Die Menschheit folg der Erde, die Erde dem Himmel, der Himmel dem Tao und der Tao folgt seiner eigenen Natur.“Die Menschheit und die Natur existieren im Kosmos in einer harmonischen Beziehung.Die Kommunistische Partei ist in der Tat auch ein Lebewesen.Sie ist ein heimtückisches Gespenst gegen die Natur, den Himmel, die Erde, die Menschheit und nicht zuletzt gegen das Universum“(S.12).

So wie die Falungong mit dem kosmologischen Standpunkt begann, so endet sie bezeichnenderweise wieder mit einem und charakterisiert die KPC als kosmologischen Dämon nicht nur gegen Mensch und Natur, sondern auch gegen das ganze Universum.

Ein höherer als denn nur ein weltlicher Kampf tobt hier. Manichäistisch tobt ein kosmologischer Kampf zwischen den Kräfte des Guten und des Bösen in den verschiedenen Ebenen und Dimensionen unseres Universums.

„Welche Kräfte in der Geschichte haben die Partei ausgewählt? Warum wurde niemand anderes, als die KPC gewählt, China zu regieren? Wir alle wissen, dass auf der Welt zwei Mächte, zwei Möglichkeiten der Wahl existieren. Die eine ist die alte und böse, die das Schlechte und das Negative wählt. Die andere ist die aufrichtige und gute, die das Gute und Barmherzige wählt. Die KPC ist die Wahl der alten Mächte. Der Grund für diese Entscheidung ist, dass die KP alles Böse auf der Welt vereint, sei es chinesisch oder ausländisch, in der Vergangenheit oder der Gegenwart. Sie ist der konzentrierte Repräsentant des Bösen.“(S.56)

Umgekehrt gilt als Kraft des Guten:

„Vom Standpunkt der Ideologie  aus gesehen steht die Philosophie der Kommunistischen Partei im direkten Gegensatz zu den Prinzipien von Falungong“(S.116)

Dies wird auch in dem Vierten der Neun Kommentare „Die Kommunistische Partei Chinas ist eine gegen den Kosmos gerichtete Kraft“ klar:

“Die Chinesen achten sehr auf das Tao, auch bekannt als „Der Weg“.In den alten Zeiten Chinas hätte man über einen brutalen Kaiser gesagt, dass es einem gewissenlosen Regenten an Tao magelt.Jegliches Verhalten, das nicht dem Standard von Tao und Tugend entsprach, nannte man „Abweichung vom Weg.“Selbst revoltierende Bauern stellten Spruchbänder, mit dem Slogan auf „Im Auftrag des Himmels den Tao durchführen.“Laotse sagte:“Irgend etwas war formlos vorhanden, vor Himmel und Erde geboren. In der Stille und Leere, unerschütterlich steht es für sich da, immer wiederkehrend ohne Unterlass. Es ist die Mutter des Kosmos. Ich kenne nicht seinen Namen, nenne es den Tao“. Das bedeutet, die Welt ist aus dem “Tao“ entstanden. Doch in den letzten hundert Jahren hat die plötzliche Invasion des kommunistischen Gespenstes eine Gegenkraft zur Natur und Menschlichkeit erschaffen, die unglaubliche Schmerzen und Qualen verursacht und die menschlich Zivilisation an den Rand der Vernichtung gebracht hat. Die Übeltaten dieser Gewalt sind wider den Tao und gegen den Himmel und die Welt gerichtet—eine extrembösartige Kraft wider den Kosmos.

“Die Menschheit folgt der Erde, die Erde dem Himmel, der Himmel dem Tao und der Tao folgt seiner eigenen Natur“ Im alten China glaubten die Menschen an Harmonie, gegenseitige Unterstützung und ein Zusammenleben mit der Natur und folgte diesen Prinzipien. Die Menschheit verschmilzt mit der Natur und beide sind voneinander abhängig. Der Tao des Kosmos verändert sich nicht. Die Bewegung des Kosmos stimmt mit den Regeln des Tao überein. Die Erde folgt der himmlischen Konstellation, daher die vier Jahreszeiten. Menschen respektieren Himmel und Erde, voller Dankbarkeit und Wertschätzung. Deshalb schätzen die Chinesen „himmlische Konstellationen, irdische Vorteile und Harmonie unter den Menschen“.

Dieses Prinzip durchzieht alles, Astronomie, Geographie, den Kalendar, die Medizin und die Literatur bis hin zu den sozialen Strukturen. Doch die KPC propagiert die „Philosophie des Kampfes“ und dass“ die Menschen letztendlich den Kampf gegen die Natur gewinnen.“Sie verachtet die Natur von Himmel und Erde,. Mao Tse-tung sagte.“Genießt den Kampf gegen den Himmel auf das allerhöchste, genießt den Kampf gegen die Erde auf das allerhöchste und genießt den Kampf gegen die Menschen auf das allerhöchste. Vielleicht genießt die KPC diese Kämpfe, aber dem Volk bringt es unsägliches Leid.“

Es geht keineswegs nur um einen menschlichen, weltlichen , gar politischen Kampf, die Legitimation der KP China wird weniger mit sozialen, wirtschaftlichen oder politischen Argumenten angegriffen, sondern vielmehr mit kosmologisch-metaphysisch-spirituellen Argumenten und der Ebene des ideologischen Kulturkampfes. Es ist ein Kampf zweier himmlischer Kräfte, der sich  unter anderem auch auf der Subebene der Gesellschaft abspielt.Ähnlich  wie im traditionellen China in der Vorstellungswelt der früheren Chinesen der Kaiser als Sohn des Himmels durch eigene Fehlhandlungen oder vom Himmel gesandte Naturkatastrophen das ihm gegebene Mandat des Himmels verspielen konnte und die Bauern ihn dann stürzen durften, so konstruiert der Falungongautor, daß die Legitimität der KPC deswegen nichtig sei, da die KP China gegen himmlisches Gesetz und kosmologische Ordnung verstoße und eine böse Gegenkraft zum Tao sei.

„Die KPC behauptete, dass sie nichts zwischen  Himmel und Erde fürchten würde. Vergeblich hatte sie gehofft, Himmel und Erde umzuwälzen und forderte alle aufrichtigen Elemente und Kräfte des Universums heraus. Mao Tse-tung sagte einmal: „In der Geschichte gab es in allen Nationen große Revolutionen. Indem man die alten Strukturen gewaschen und in neue Farben getaucht wurden, gab es eine große Umwandlung im Sinne von Leben und Sterben und Entstehung und Zerstörung. So ist es auch bei der Zerstörung des Universums. Die Zerstörung des Universums ist schließlich keine endgültige Zerstörung, denn was hier Zerstörung bedeutet, ist dort Geburt. Wir alle erwarten die Zerstörung des Universums, denn durch die Zerstörung des alten Universums, erhalten wir das Neue. Ist das nicht besser als das alte Universum?““(S.94)

„Alles in allem ist die KPC soweit gegangen, dass sie sogar den Mindestgrundsatz „auch Banditen sollen dem Tao folgen“ aufgegeben hat. Ihre Bösartigkeit hat sich weit über das universelle Gesetz der gegenseitigen Förderung und Hemmung gestellt. Die KPC widersetzt sich vollständig der Natur und der Menschlichkeit mit der Absicht, die Maßstäbe für Gut und Böse zu verdrehen und die Gesetze des Universums umzustürzen. Die hemmungslose Arroganz der KPC hat bereits den Zenit erreicht und schaut ihrem unausweichlichen Ende entgegen.“ (S.97)

„Die Ideen des Kommunismus sind weltweit gescheitert(…)Die kommunistische Bewegung ist dem Untergang geweiht, weil sie gegen die Regeln des Universums verstößt und dem himmlischen Tao(Weg) zuwider läuft. Solche gegen das Universum gerichtete Kräfte werden sicherlich vom himmlischen Willen und der göttlichen Vorhersehung bestraft“(S.106)

„Die Kommunistische Partei ist gekommen! Und mit ihr kamen die Zerstörung der harmonischen Welt und die Störung des Gleichgewichts der Natur(S.99)“.

“Jedoch hat die KPC getreu dem Motto „Kämpfen mit Himmel und Streiten mit der Erde“ die Resourcen der Erde willkürlich geplündert, bis auf den letzten Blutstropfen ausgepresst und widerspricht so dem Grundsatz von Himmel und Erde. Am Ende wird sie unvermeidlich vom Himmel, der Erde und dem Gesetz der Natur bestraft.“ (S.102)

Die Natur schlägt zurück! So richtig es sein mag, die Umweltzerstörung im Kommunismus anzuprangern, so sollte man diejenige im Kapitalismus nicht vergessen, deren beider ideologische Wurzel das säkulare Fortschritts- und Entwicklungsdenken ist, welches bis zur Zeit des Club of Rome und dem Aufkommen der Umweltbewegung auch in westlichen Ländern dominant war. Und die Ausmaße der Umweltzerstörung des kommunistischen Chinas und des autoritär-kapitalistischen Chinas sind gleichermaßen erschreckend und inwieweit ein demokratisch-kapitalistisches China eine Verbesserung wäre, müsste erst noch bewiesen werden. Kapitalismus- oder Fortschrittskritik kommt aber nicht von Seiten des Autors, stattdessen wird philosophisch-spirituell und esoterisch auf mythische Größen wie Tao und Mutter Erde reflektiert. Die Welt ist in Unordnung, weil eine böse Macht die Menschen und das Universum dazu verleitet hat, sich gegen das Tao zu wenden. Alle gesellschaftlichen Missstände und Symptome sind  davon die Folge. Das liest sich ähnlich wie viele Christen, die alles Schlechte in dieser Welt als Folge der Distanzierung und dem Wegfall der Leute von Gott und vom Glauben sehen. Einher geht die Idealisierung der alten Naturvölker, Nostalgie nach dem Leben der vermeintlichen Urgesellschaft in Harmonie mit der Natur und den Mitmenschen und die Romantisierung der Gesellschaft des alten Chinas:

„Das im ländlichen China tief verwurzelte patriachalische Klan-System stellte für die Kommunistische Partei ein grundlegendes Hinderns dar. Lange Zeit hatte die ländliche Bevölkerung in Harmonie gelebt. Das Verhältnis zwischen den Grundbesitzern und den Pächtern gestaltete sich nicht gänzlich konfrontativ. Die Landbesitzer gaben den Bauern eine Existenzgrundlage, während die Bauern als Gegenleistung die Grundbesitzer mitversorgte. Diese Beziehung der wechselseitigen Abhängigkeit wurde von der KPC verdreht und als Gegensatz zwischen den Klassen und als Ausbeutungsverhältnis dargestellt. Harmonie verwandelte sich in Feindseeligkeit, Hass und Streit.“(S.24)

Diese „nicht gänzlich konfrontative“ „Harmonie“ in dem angeblich wechselseitige Verhältnis läßt schon durchklingen, dass die Beziehungen zwischen Grundbesitzern und Pächtern durchaus gespannt waren. Viel Platz für Harmonie blieb da nicht. Diese Darstellung strotzt vor Euphemismen und idealisert die Agrarverhältnisse des Alten Chinas, das zudem noch Hungersnöte und Unterernährung, Schuldabhängigkeit, etc. kannte. Es bleibt unklar, ob der Autor zurück zu diesen idyllischen Verhältnissen der Klansysteme will. Gleichlautend ambivalent liest sich folgende Passage:

„1.7.Siebte Grundeigenschaft: Kampf-Das nationale System und herkömmliche Strukturen zerstören

Betrug, Aufwiegelei, das Entfesseln gesellschaftlichen Abschaums und Spionage dient alles dem Zweck zu kämpfen und zu rauben. Die kommunistische Ideologie hat den Kampf auf ihr Banner geschrieben. Doch die kommunistische Revolution bestand keineswegs nur aus unorganiserter Prügelei und Raub. Die Partei sagte: „Das Hauptangriffsziel der Bauern sind die Tyrannen vor Ort, der Adel und die gesetzlosen Grundbesitzer. Außerdem richten sie sich gegen alle möglichen hergebrachten Ideen und Institutionen, gegen die korrupten Beamten in den Städten und gegen die schlechten Praktiken und Bräuche in den ländlichen Gegenden“. Es gab eindeutige Anweisungen, alle traditionellen Strukturen und die Gebräuche auf dem Land zu zerstören.“(S.29)

Hier stellt sich die Frage: Möchte der Autor dieses alte System mit Dorftyrannen, Adel, Grundbesitzern und korrupten Beamten, die die Bauern niederhalten, wieder?Sieht er in der Agrargesellschaft des alten Chinas das Modell für das neue China unter möglicher Falungongherrschaft? Zumindestens idealisiert er die alten Zustände. Ganz so scheint dies auch wieder nicht gemeint, denn an anderer Seite propagiert der Autor eine Landreform ala Taiwan:

„Eigentlich hätte man für die Landreform nicht unbedingt Menschen töten müssen. Die taiwanesische Regierung führte die Landreform durch, indem sie den Landeignern den Besitz abkaufte. Da die KPC jedoch aus einem Haufen von Strolchen und dem Lumpenproletariat hervorging, kannte sie nur den Raub als Methode“.(S.191)

„Seitdem die KPC 1949 die Macht durch Räubertum ergriff, nutzte sie alle Ressourcen der Nation, um die chinesische traditionelle Kultur zu zerstören. Dies lag weder am Streben der Partei nach Industrialisierung noch an der blinden Verehrung westlicher Zivilisation, sondern vielmehr an der durchgehenden ideologischen Opposition der KPC zur traditionellen chinesischen Kultur.“(S.144)

Die Zerstörung der chinesischen traditionellen Tradition wird also weniger als das Werk der Industrialisierung und deren Säkularisierungstendenzen oder der westlichen Zivilisation gesehen, sondern auf die Ideologie der KPC zurückgeführt. Demnach wird eine Industrialisierung Chinas und die Bewunderung westlicher Kultur auch unter einer anderen chinesischen Herrschaft ohne Schäden für die chinesische Kultur für möglich gehalten. Nur die kommunistische Ideologie ist mit der chinesischen Kultur unvereinbar: Letztere stellt die Legitimität der KP China infrage und wird daher von dieser bekämpft:

Die traditionelle Kultur stellt die Rechtmäßigkeit der KP in Frage.

Die traditionelle chinesische Kultur glaubt an Gottheiten und an einen himmlischen Auftrag. Einen himmlischen Auftrag anzunehmen bedeutet, dass die Regierenden weise sein, dem Tao folgen und dem Schicksal ergeben sein müssen. Der Glaube an Gottheiten bedeutet auch zu akzeptieren, dass die Quelle der menschlichen Macht im Himmel bleibt. Die Prinzipien des KP-Regimes lauten, „Es rettet uns kein höheres Wesen, kein Gott, kein Kaiser, noch Tribun. Uns aus dem Elend zu erlösen, können wir nur selber tun!“.Die KPC treibt den historischen Materialismus voran und behauptet, der Kommunismus sein ein „irdisches Paradies“. Der Weg dorthin werde von den Pionieren des Proletariats gewiesen, mit anderen Worten von der Kommunistischen Partei. Folglich ist der Glaube an die Gottheiten eine direkte Infragestellung der Rechtmäßigkeit der Herrschaft durch die KPC.(…) In Anbetracht der Tatsache,dass die traditionelle Kultur ihre Wurzeln im Konfuzianismus, Buddhismus und Taoismus hat, war der erste Schritt der KPC zur Vernichtung der traditionellen Kultur, das Auslöschen der Erscheinungsformen der göttlichen Prinzipien in der Menschenwelt, also der Vernichtung der damit verbundenen drei Religionen(S.152)

„Während die KP die traditionelle halbgöttliche Kultur zerstörte, errichtete sie durch die pausenlosen politischen Bewegungen ihre eigene Parteikultur, ohne dass dies bemerkt wurde. Diese Parteikultur hat die ältere Generation transformiert, die jüngeren vergiftet und beeinflusst auch die Kinder.“(S.170)

„Tyrannei und Diktatur sind die Essenz der Partei-Kultur. Diese Kultur benutzt die Partei für ihre politischen Kampagnen und den Klassenkampf.“(S.171).

Sodenn wird eine Anatomie der Parteikultur geliefert, die eine Kultur der Isolation, Kultur des Terrors, Kultur der vernetzten Kontrolle, Kultur der Verwicklung und Anschuldigung, Kultur der einen Stimme, Kultur der Gewalt, Kultur des Hassens, Kultur der Täuschung und der Lügen, Kultur der Gehirnwäsche, Kultur der Schmeicheleine und der Selbstbeweihräucherung, Kultur der Vorzeigeprojekte, Kultur des Neides, Kultur, sich gegenseitig zu bekämpfen, Kultur, Menschen zu Maschinen zu entarten, Kultur, Recht und Unrecht zu verdrehen, Kultur der selbstauferlegten Gehirnwäsche und des bedingungslosen Gehorsams, Kultur, Menschen in willige Slaven zu verwandeln sei.

Die Parteikultur wird der traditionellen Kultur gegenübergestellt und als Ursache allen Übels dargestellt. Erhofft wird eine Widerherstellung der traditionellen chinesischen Kultur und als Vorbild dienen die asiatischen Tigerstaaten, die eine Synthese aus traditioneller Kultur und modernen Wirtschaften seien:

„Die traditionelle Kultur hat Respekt vor dem Leben. Die KPC rief dagegen:“Die Rebellion ist legitim“ und „Kampf gegen die Menschen schafft unbegrenzt Freude“. Im Namen der Revolution durfte die Partei morden und viele Millionen Bürger verhungern lassen. Das hat dazu geführt, dass ein Menschenleben nicht mehr geschätzt wird und dass viele gefälschte und sogar giftige Produkte vermarktet werden(…)Die Herstellung von giftigen Nahrungsmitteln beschränkt sich nicht auf einen Ort oder einen bestimmten Zeitraum, sondern ist in China ein weitverbreitetes Phänomen. Das Streben nach materiellen Wohlstand, nach der Zerstörung der Kultur und dem moralischen Zerfall hat dazu beigetragen. Im Gegensatz zur absoluten Monopolstellung und zur Ausschließlichkeit der Parteikultur hat die traditionelle Kultur eine starke integrative Kraft. Unter der erfolgreichen Tang-Dynastie existierten sowohl die buddhistischen Lehren als auch die christlichen und anderen westlichen Religionen in harmonischer Einheit mit den taoistischen und konfuzianischen Lehren. Die traditionelle chinesische Kultur hätte sicher eine freundschaftlichere Position gegenüber der modernen westlichen Zivilisation und Kultur beibehalten. Die vier „Tiger“-Staaten Asiens-Singapur, Taiwan, Südkorea und Hongkong-haben eine Neo-Konfuzianische kulturelle Identität geschaffen, die konfuzianische Moral mit einer modernen Wirtschaftsideologie vereint. Diese Art von Fortschritt beweist, dass die traditionelle Kultur die  Wirtschaft und die Weiterentwicklung nicht behindert. Der wahren traditionelle Kultur dient die Qualität des menschlichen Lebens als Maßstab für das innere Glück und nicht der äußerliche, materielle Wohlstand.“Mir ist es lieber, wenn mir niemand hinter meinem Rücken Vorwürfe macht, als wenn mich jemand von Angesicht zu Angesicht lobt; ich hätte lieber Frieden im Gemüt als ein Wohlergehen des Körpers“. Obwohl Tao Yuanming in Armut lebte, war er glücklich und „pflückte gerne Astern am Zaun im Osten“, während er „die südlichen Berge in der Ferne betrachtete“. Die Kultur gibt uns keine Anweisungen wie man die Produktion der Industrie verbessert oder welches politische System man annehmen soll, aber sie gibt uns moralischen Halt und lehrt uns Zurückhaltung. Sobald die traditionelle Kultur wieder ihren richtigen Platz erhält, werden wir Demut vor Himmel, Erde und Natur wiedergewinnen und damit auch den Respekt vor dem Leben und die Ehrfurcht vor Gott. Die Menschheit wird wieder in Harmonie mit Himmel und Erde leben und zu einem erfüllten Leben in hohem Alter gelangen.“(S.183/184)

 „Das Brot allein macht nicht satt“ wird verbunden mit Armutsromantik. Nach dem Motto: Ohne spirituelle innere Werte nützt kein Wohlstand und auch innere Werte machen reich genug wird ein wenig hintenangestellt, dass in den Tigerstaaten das Streben nach Wohlstand und der Materialismus sehr  ausgeprägt war und ist und sich während der ersten Phase der Industrialisierung und Entwicklung ähnliche negative gesellschaftliche Phänomene wie im jetzigen autoritär-kapitalistischen China breitmachten. Gerade „Made in Hongkong“ und „Made in Taiwan“ standen einmal für sehr schlechte Qualität und moralische Fragen wurden in diesen Gesellschaften auch weit hinter den wirtschaftlichen Fortschritt zurückgestellt. Diese Gesellschaften waren auch autoritäre Entwicklungsdiktaturen, bevor sie die Demokratie einführten. Taiwans Nationalpartei unter der Herrschaft Tschiang Kaitscheks war der Kommunistischen Partei Chinas der Jetztzeit ähnlicher als die KP China der Jetztzeit der KP China der Maozeit. Die Falungong malt die Rückkehr in einen idealen Naturzustand unter

modernen Bedingungen aus. Als Zielvorstellung wird zwar offiziell das Gesellschaftssystem der asiatischen Tigerstaaten angegeben. Welche Stellung die Religion und die Falungong in ihrem Anspruch als der repräsentativste Vertreter der traditionellen chinesischen Kultur in dieser Gesellschaft einnimmt, bleibt unklar, zumal sie ja eine synkretistische Mischung aus allen drei tragenden Religionen und Philosophien Taoismus, Buddhismus und Konfuzianismus darstellen will, die der erste Feind der Parteikultur der KP China ist. Implizit wird hier ein Führungsanspruch gestellt, der über die reine Begründung für die parallel stattfindende Parteiaustrittskampagne der Falungong(Tretet aus der KP China aus!) hinausgeht. Jedoch ist diese Schrift auch kein Parteiprogramm, noch stellt sie elaboriert  soziale und materielle Forderungen für gesellschaftliche Gruppen (Mittelstand, Arbeiter, Wanderarbeiter, Bauern, Frauen, Arbeitslose, Arme ,u.a.). Im Gegenteil: materielle und wirtschaftliche Forderungen werden hintenangestellt und Ärmere mit einer Armutsromantik vom Reichtum ideeler Werte abgespeist. Aber die Chinesen werden zum Sturz der KP China aufgerufen:

„Bei zukünftigen Problemen werden die Chinesen zwangsläufig wählen müssen. Egal, wie sie sich entscheiden, jedem Chinesen muss klar sein, dass jegliches Hoffen auf die KPC den Schaden, der der chinesischen Nation zugefügt wurde, nur vergrößern und der KPC neue Energie verleihen wird. Die Chinesen müssen alle Illusionen aufgeben, müssen selbst nachdenken und ihre eigenen Entscheidungen treffen. Nur dann kann sich das chinesische Volk der alptraumhaften Kontrolle, wie sie die KPC in den letzten 50 Jahren ausgeübt hat, entziehen. In einer freien Gesellschaft kann die ursprüngliche Zivilisation, die auf Achtung vor der menschlichen Natur und einer Güte allem gegenüber begründet ist, wieder hergestellt werden.“(S.15/16)

Dabei werden  der KP China allerdings drastische taktische Schritte hin zu Demokratie und Religionsfreiheit zugetraut:

„Menschen sollten sich gar nicht darüber wundern, wenn die Partei für das Überleben ihrer Macht Demokratie fördert, Glaubensfreiheit zulässt, in einer Nacht Jiang Zemin aufgibt oder den Ruf von Falung Gong wiederherstellt. Es gibt nur eine Sache, die sich niemals ändern wird und zwar die fundamentalen Ziele der Partei-Überleben und Erhalt von Macht und Kontrolle.“ (S.55)

Aber scheinbar ginge der Kampf gegen die KP China dann erst richtig los, da sie aus Sicht der Falungong eine einzige Anhäufung schlechten Karmas ist, die ihren Preis nun bezahlen muss:

„Der Aufstieg der KPC war ein Prozess der ständigen Ansammlungen aller erdenklichen Schlechtigkeiten, wobei es nicht einen einzigen ruhmreichen Punkt in der Geschichte gab. Die Entstehungsgeschichte der KPC hat gerade gezeigt, dass die Machtposition der KPC keine Legitimation hat. Es ist nicht das chinesische Volk, das die KP gewählt hat, sondern mittels ihrer üblen Grundeigenschaften von „Bösartigkeit, Betrug, Hetze, Entfesslung des Abschaums der Gesellschaft, Spionage, Raub, Kampf, Ausrottung und Kontrolle“ hat die KP den chinesischen Volk ein fremdes bösartiges Gespenst aufgezwungen.“(S.57)

Über Ralf Ostner

Ralf Ostner geboren 1964 in Frankfurt am Main, 1984 Abitur in Bayern--Leitungskurse: Physik und Kunst/ Schülerzeitung. Studium der Physik (Nebenfächer: Mathematik, Chemie), Wirtschaftsgeographie (Nebenfächer: BWL, VWL) und Studium der Sinologie. 1991 Abschluss als staatlich geprüfter Übersetzer in der englischen und chinesischen Sprache am Sprachen- und Dolmetscher-Institut/München (Leiter der Chinesisch-Abteilung: Herr Zhang, ehemaliger Dolmetscher von Deng Xiaoping und Franz-Josef Strauß).Danach 5 Jahre Asienaufenthalt: China, Indien, Südostasien (u.a. in Kambodscha während des ersten Auslandseinsatzes der Bundeswehr, Interviews mit Auslandschinesen, Recherche im Karen-Guerillagebiet in Burma, Unterstützung einer UNO-Mitarbeiterin während den Aufständen in Nepal und bei UNO-Arbeit in Indien), Australien. Danach 5 Jahre als Dolmetscher, Delegationsbegleiter und Übersetzer in München. Abendstudium an der Hochschule für Politik /München (Schwerpunkt: Internationale Beziehungen). Abschluss als Diplom-Politologe (Diplomarbeit: Die deutsch-chinesischen Beziehungen 1989-2000 unter besonderer Berücksichtigung der SPD-Grünen-Regierung). Delegationsbegleitung von Hu Ping, Chefredakteur der chinesischen Dissidentenzeitung "Pekinger Frühling" (New York)und prominentester Vertreter eines chinesischen Liberalismus bei seiner Deutschlandtour (Uni München, Uni Mainz, Berlin/FU-Humboldt) bei gleichzeitigem Kontakt mit Liu Liqun (Autor des Buches "Westliches Denken transzendieren"/ heute: Deutschlandberater der chinesischen Regierung).Chefredakteur der Studentenzeitschrift UNIPOL . Projekte am Goethe-Institut und bei FOCUS TV. Seit 2000 Übersetzer (chinesisch-deutsch), Graphiker, freier Schriftsteller und Blogger.
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