Die Auseinandersetzung mit Erdogan: Demokraten gegen Faschisten, gegen Erdogan und die AfD, nicht gegen die Türken und die Deutschen!

Bei der emotionalen Zuspitzung zwischen der islamofaschistischen Erdogantürkei und dem demkratisch-liberalen Deutschland ist es wichtig nicht in völkische Kategorien zu verfallen, also daraus einen Konflikt Deutsche versus Türken zu machen oder Christen gegen Muslime, etc. Beide Seiten der Nationalisten, Erdoagans AKP wie auch die deutsche AfD befeuern solch einen Konflikt. Es geht um einen Konflikt zwischen Demokraten und Faschisten.Dazu schrieb ich einem mir bekannten deutschen Hetzer:

„Heute hast du dich ohne Quellenangabe auf eine Studie berufen, die sagt, dass 80% der deutschen Türken Erdogantürken wären. Fakt ist: Es gibt 2, 1 Millionen deutsche Türken, davon sind 1, 4 Millionen in der Türkei wahlberechtigt, Nun heißt es immer wieder: 60% wählen Erdogans AKP. Tatsache ist aber erst einmal, dass 2/3 der wahlberechtigten deutschen Türken gar nicht an der Wahl teilnehmen, da ihnen die Türkei wurscht ist. Von dem 1/3, das zur Wahl geht wählen 60% AKP, die anderen 40% nicht. Von daher bezweifele ich einmal deine Zahl, dass 80% der deutschen Türken Erdotürken und nicht integriert sind.Erdogan hat zudem eine eigene Partei in Deutschland, das Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit (BIG) , die bisher immer nur auf 0,1% der Stimmen kam. Enorm auch! Also mal die AfD-Propaganda zurückfahren, sonst bist du auf dem besten Weg ein deutscher Erdotürke zu werden. Aber Nationalisten zeichnen sich ja dadurch aus, dass sie beide Seiten gegeneinander aufhetzen wollen, um die demokratische Mitte zu zerstören.“

 

Über Ralf Ostner

Ralf Ostner geboren 1964 in Frankfurt am Main, 1984 Abitur in Bayern--Leitungskurse: Physik und Kunst/ Schülerzeitung. Studium der Physik (Nebenfächer: Mathematik, Chemie), Wirtschaftsgeographie (Nebenfächer: BWL, VWL) und Studium der Sinologie. 1991 Abschluss als staatlich geprüfter Übersetzer in der englischen und chinesischen Sprache am Sprachen- und Dolmetscher-Institut/München (Leiter der Chinesisch-Abteilung: Herr Zhang, ehemaliger Dolmetscher von Deng Xiaoping und Franz-Josef Strauß).Danach 5 Jahre Asienaufenthalt: China, Indien, Südostasien (u.a. in Kambodscha während des ersten Auslandseinsatzes der Bundeswehr, Interviews mit Auslandschinesen, Recherche im Karen-Guerillagebiet in Burma, Unterstützung einer UNO-Mitarbeiterin während den Aufständen in Nepal und bei UNO-Arbeit in Indien), Australien. Danach 5 Jahre als Dolmetscher, Delegationsbegleiter und Übersetzer in München. Abendstudium an der Hochschule für Politik /München (Schwerpunkt: Internationale Beziehungen). Abschluss als Diplom-Politologe (Diplomarbeit: Die deutsch-chinesischen Beziehungen 1989-2000 unter besonderer Berücksichtigung der SPD-Grünen-Regierung). Delegationsbegleitung von Hu Ping, Chefredakteur der chinesischen Dissidentenzeitung "Pekinger Frühling" (New York)und prominentester Vertreter eines chinesischen Liberalismus bei seiner Deutschlandtour (Uni München, Uni Mainz, Berlin/FU-Humboldt) bei gleichzeitigem Kontakt mit Liu Liqun (Autor des Buches "Westliches Denken transzendieren"/ heute: Deutschlandberater der chinesischen Regierung).Chefredakteur der Studentenzeitschrift UNIPOL . Projekte am Goethe-Institut und bei FOCUS TV. Seit 2000 Übersetzer (chinesisch-deutsch), Graphiker, freier Schriftsteller und Blogger.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.