Geschenkidee zu Weihnachten: Das Finanzkapital–jenseits politthrillermäßiger, prognosemäßiger, antisemitischer oder moralischer Deutungen

Zum Finanzkapital gibt es tausende falsche Schriften, die zum einen mehr Politikthrillern ähneln, vor allem moralisches Gejaule verbreiten oder aufgrund ihrer verkürzten Kapitalismuskritik rasch beim strukturellen Antisemitismus und sei es den Rothschilds landen.Keineswegs ein Phänomen der Rechten, sondern auch schon auf der Linken durch solche falschen Klassiker wie Lenins“Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ , der von einer Personalunion des Monopolkapitals mit der Politik, die Unterordnung des Staates unter die Monopole und das Finanzkapital, ja Identität von Ökonomie und Politik behauptete, angelegt und tausendfach weiterverbreitet. Zu kapieren ist, dass der Kapitalismus kein Feudalismus ist, sondern ein dynamisches System, das dem tendenziellen Fall der Profitrate aufgrund der Veränderung der organischen Zusammensetzung des Kapitals infolge technologischen Wandels entgegenwirken muß und die Symbiose zwischen Kapital und Staat und die Rolle, die dem Finanzkapital innerhalb des Kapitals dabei zukommt und welche nicht.Es erklärt auch die immer wiederkehrenden Wirtschafts- und Finanzkrisen, die systemimmanent im Kapitalismus angelegt sind und keineswegs Verschwörungen einzelner Kapitalisten, Spekulanten oder eines George Soros sind, die zwar metaphorisch Auslöser und der letzte Tropfen des überlaufenden Wasserspiegels sind, aber nicht die Ursache für die Zuspitzung zur Krise und des sich krisenhaften Ansteigen des Wasserspiegels des kapitalistischen Wasserfaßes zur Krisenmarke.Sie sind der Tropfen, die das kapitalistische Krisenwasserfaß zum Überlaufen bringt, aber taugen eben nicht als Erklärung, warum es zu dieser Krisenakkumaltion und der krisenhaften Konstellation, dem Ansteigen des Wasserspiegels bis zur kritischen Marke  kommt. Marxistische Kritik kritisiert vor allem den Systemzusammenhang, analysiert auch noch die jeweiligen Rollen der jeweiligen Akteure und Kapitalfraktionen und ihr Zusammenspiel mit dem Staat, sucht sich aber keine Sündenböcke wie einzelne Monopolkapitalisten oder die Rothschilds als monokausale Erklärung aus, mit deren Beseitigung alle Probleme gelöst würden.

Diese Sicht des Kapitalismus als Gesamtsystem wie in Marx Kapital beschrieben bewahrt davor, sich einzelne Akteure wie Goldmann Sachs, Black Rock oder die Rothschilds als personale oder monokausale Erklärung herauszupicken und dann krimininalogisch einzelne Verbindungen als Erklärung oder gar als histroische Weltheitsgeschichte zu verabsolutieren , als gedachte Personalunion ala Lenin zur Untergeordnetheit des Staates unters Finanzkapital zu denken und dabei den Gesamtüberblick zu verlieren. Es bewahrt auch davor in raffendes und schaffendes, neudeutsch: produktives und spekulatives Kapital dogmatisch zu unterscheiden, als die Symbiose zwsichen beiden Bereichen wie auch mit dem Staat zu sehen. Allein schon diese analystische Klarstellung bewahrt vor tragischen Irrtümern und zahlreichen Verschwörungstheorien. Daher empfiehlt sich mal eine weniger reißerische, aber desto mehr analytische Publikation als Weihnachtsgeschenk: „Das Finanzkapital“des Gegenstandpunkts, um für etwas mehr Klarheit in die Verworrenheiten bürgerlicher Ökonomie, moraltriefender, wirtschaftsethischer Essaysisten, pseudomarxistischer Zusammenbruchstheoretiker  und kriminalogischer Bestsellerautoren zu bringen.

Titelblatt des Buches
Erhältlich über den Buchhandel oder direkt beim Verlag.
München 2016
180 Seiten, A5, Fadensiegelung mit Efalineinband
ISBN
Druckausgabe:
978-3-929211-16-0
PDF:
978-3-929211-74-0
EPUB:
978-3-929211-75-7
MOBI:
978-3-929211-76-4
Preis
Druckausgabe:
20,00 €
E-Book:
20,00 €
Paket:
24,00 €

Das Finanzkapital

Die vorliegende Schrift bietet

  • keine Beschwerde über Zockerei und kriminelle Umtriebe der Finanzmafia;
  • keinen Einblick in den Alltag ehrlicher Geldhändler;
  • weder Untergangsprognosen noch Zukunftsperspektiven für eine Krisenbranche;
  • keine kurzgefasste Banklehre oder einen TÜV für die Ratschläge vom Bankberater;
  • keine Rezepte für eine bessere staatliche Geld- und Finanzpolitik.

Sie erklärt stattdessen

  • das Verhältnis der Abhängigkeit und der Notwendigkeit, des Dienstes und des Regimes, in dem das Finanzgewerbe zur kapitalistischen Warenproduktion steht;
  • die vom Staat verliehene und unterstützte Macht der Banken, Kreditzeichen als Geld zirkulieren zu lassen und mit Schulden Geschäfte zu machen;
  • die Freiheit der ‚Finanzindustrie‘, mit dem Geldvermögen der Gesellschaft, das ihr gar nicht gehört, auf den Geschäftserfolg der Unternehmenswelt zu spekulieren, die ihr auch nicht gehört, und daran nicht nur zu verdienen, sondern alle Welt vom Erfolg ihrer Spekulationsgeschäfte abhängig zu machen;
  • den Nutzen des Kreditgewerbes für den Staat, der mit Geld und Schulden regiert, und den Nutzen des Staats für das Kreditgewerbe, das ohne Zentralbank und öffentliche Schuldenverwaltung aufgeschmissen wäre; also die Symbiose von privater Finanzmacht und staatlicher Gewalt;
  • die weltweit wirksame Macht über Investitionen und nationale Kapitalstandorte, die die Kreditbranche durch die staatlich betreute Internationalisierung des kapitalistischen Geschäftslebens gewinnt;
  • den Dienst, den die Finanzmärkte für das Geld der Weltwirtschaftsmächte leisten, und die Geschäftsfreiheiten und -mittel, die sie dafür von den politischen Machthabern über die herrschende Weltordnung verlangen und bekommen; also die ökonomische Räson des modernen Imperialismus.

Kurzum: Das Buch widmet sich der Kritik der politischen Ökonomie des ‚globalisierten‘ Kapitalismus.

Neuere Erscheinungen wie die Bitcoins, Blockchaintechnologie und nun die Futures auf Bitcoins werden jedoch noch nicht thematisiert, was nachzuholen wäre. Auch die angebliche Petrodollardeckung, die nun auch Venezuela als Kryptowährung unterlaufen will, wie auch die VR China mittels Yuan-basierten Ölgeschäften. Während ein Petroyuan noch eine recht traditionelle Sache wäre, obgleich infrage zu stellen wäre, inwieweit es sich um eine „Deckung“handelt, so beanspruchen doch die Protagonisten des Bitcoins mehr: Eine Art internationale, digitalisierte Währung, ein digitaler, von allen Zentralbanken der Welt und Staaten der Welt und ihrer Kontrolle unabhängiger Globo. Dies sei die logische nächste Entwicklungsstufe des Kapitalismus angesichts Digitalisierung und der Globalisierung mittels Blockchaintechnologie und Algorithmen. So recht versteht das keiner, die bisherigen Zentralbanken beruhigen sich damit, dass der Bitcoin zu volatil sei, um als Reservewährung zu dienen und keine wesentliche Rolle in der Zukunft einnehmen werde, während IT-Freaks hierin ein qualitative Weiterentwicklung des Finanzsystems sehen wollen. Vorerst dient der Bitcoin aber vor allem als Spekulationsobjekt, zumal jetzt auf ihn auch noch ein Derivathandel, Bitcoin Futures zugelassen werden sollen angesichts Nullzinspolitik der Zentralbanken weltweit.Dazu noch als ergänzende Meldungen:

F.A.Z. exklusiv : Blackrock sorgt sich um Zustand von Europas Banken

  • Aktualisiert am 17.12.2017-16:46

Der Deutsche-Bank-Großaktionär Blackrock fordert die Unterstützung der Politik für grenzüberschreitende Zusammenschlüsse von Großbanken in Europa. In Deutschland gebe es für die Größe des Marktes zu viele Kreditinstitute.

Der Deutsche-Bank-Großaktionär Blackrock fordert die Unterstützung der Politik für grenzüberschreitende Zusammenschlüsse von Großbanken in Europa. „Es gibt einen ganz klaren Handlungsbedarf: Die Politik muss die Weichen richtig stellen,“ sagte Philipp Hildebrand, der stellvertretende Verwaltungsratschef von Blackrock, dem größten Vermögensverwalter der Welt, in einem Gespräch mit der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.

„Wir brauchen einen voll integrierten Bankenmarkt in Europa. Nur dann sind grenzüberschreitende Fusionen großer Institute möglich, die notwendig sein werden, um den europäischen Bankensektor wieder profitabler und schlagfähiger zu machen“, sagte Hildebrand.

Deshalb sei der Abschluss der Europäischen Bankenunion eine der größten Herausforderungen für die Politiker in den kommenden Jahren. Bisher dagegen hätten Bankchefs in Europa noch immer Zweifel, ob die Bankenunion voll verwirklicht werde.

Der Blackrock-Vize spricht angesichts der niedrigen Aktienkurse vieler europäischer Großbanken von einem „Misstrauensvotum der Märkte“. Der amerikanische Fondsriese ist mit einem Anteil von rund 6 Prozent der zweitgrößte Aktionär der geschwächten Deutschen Bank und auch an anderen europäischen Geldhäusern beteiligt.  „Deutschland ist ganz klar ‚overbanked‘. Es gibt für die Größe des Marktes zu viele Kreditinstitute“, sagte Hildebrand.

Ohne internationale Zusammenschlüsse werde es für die Großbanken in Europa „sehr schwer werden, dauerhaft tragfähige Geschäftsmodelle zu entwickeln“. Als Alternative zur Branchenkonsolidierung bliebe nur eine starke Verkleinerung oder eine abermalige Flucht in riskante Investmentbanking-Geschäfte in den Vereinigten Staaten, die einer Reihe von Instituten in der Vergangenheit hohe Verluste eingebracht haben. „Für ihre nationalen Märkte sind die Großbanken zu groß“, sagte Hildebrand.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/hilfe-der-politik-gefordert-blackrock-sorgt-sich-um-zustand-von-europas-banken-15346808.html

Kryptowährung : Bitcoin-Kurs durchbricht 20.000-Dollar-Marke

  • Aktualisiert am 17.12.2017-15:11

Der Kurs der Kryptowährung Bitcoin eilt von Rekord zu Rekord. Am Sonntagmittag durchbrach er kurzfristig die 20.000-Dollar-Marke. Kurz vor dem Start weiterer Bitcoin-Futures.

Die Kryptowährung Bitcoin verzeichnet einen Höhenflug nach dem anderen. Am Sonntagmittag stieg der Kurs vorübergehend höher als 20.000-Dollar, wie der Plattform Coinmarketcap zu entnehmen war. Später am Sonntag fiel der Kurs aber wieder unter diese Marke.

Insgesamt hat sich die Kryptowährung im vergangenen Monat stark verteuert. Auch übers Jahr betrachtet kennt Bitcoin – abgesehen von zwischenzeitlichen Kursstürzen, die aber immer schnell wieder aufgeholt wurden – nur einen Trend: nach oben. Anfang des Jahres stand der Bitcoin noch bei einem Wert von nur 1000 Dollar. Kritiker warnen vor einer Blase, die bald spektakulär platzen könnte.

Vergangene Woche hatte die Internetwährung ihr Debüt an einer wichtigen Börse hingelegt: Die Chicagoer Optionsbörse Cboe bot am Sonntag erste Terminkontrakte (Futures) für die Kryptowährung an.

Debüt bei CME steht kurz bevor

Auch der amerikanische Börsenbetreiber CME Group steht unmittelbar davor, Bitcoin-Futures-Kontrakte anzubieten – genauer gesagt: Am morgigen Montag wird es so weit sein. Dieser Schritt wird Anlegern ermöglichen, auf die bekannteste Krypto-Währung der Welt größere Spekulationen zu tätigen. CME ist der größte Börsenbetreiber der Welt. Die Aufsicht obliegt der Commodity Futures Trading Commission (CFTC).

Mehr zum Thema

Der Bitcoin war 2009 auch als Antwort auf die Finanzkrise erfunden worden, um eine von Staaten, Zentralbanken und anderen Finanzinstituten unabhängige Währung zu erschaffen. Befürworter argumentieren, dass Bitcoin vor allem in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit attraktiver werden könnten.

Erst am Freitag hatten sich Vertreter der EU-Staaten und Europa-Abgeordnete auf strengere Regeln für Plattformen geeinigt, auf denen Bitcoin und andere virtuelle Währungen gehandelt werden. Damit sollten Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung erschwert werden. Die Vereinbarung ist Teil eines größeren Pakets von Maßnahmen gegen Finanzverbrechen und Steuerhinterziehung.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kryptowaehrung-bitcoin-kurs-durchbricht-20-000-dollar-marke-15346337.html

04.12.2017

 „Petro“ : Venezuela und die neue Krypto-Währung

  • Aktualisiert am 04.12.2017-12:27

Im Kampf gegen die Inflation und eine drohende Staatspleite hat sich Venezuelas Staatspräsident Nicolás Maduro etwas Neues einfallen lassen. Eine eigene Digitalwährung soll die Wende bringen.

Das Thema Digitalwährung hat nun auch Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro ergriffen. In seiner TV-Sendung „Domingos con Maduro“ kündigte er am Sonntag völlig überraschend die Einführung einer Krypto-Währung mit Namen „Petro“ an – eine Kurzform für das Wort „Erdöl“. Das Land hat die größten Ölreserven der Welt.

Die virtuelle Währung solle abgesichert werden mit den Ölreserven, Mineral- und Diamantvorkommen. Er wolle mit der virtuellen Währung „den Finanzkrieg“ bekämpfen, den die Vereinigten Staaten und ihre Alliierten gegen die Sozialisten angezettelt hätten. Gegen hohe Regierungsvertreter, darunter auch Maduro, waren Finanzsanktionen verhängt worden, nachdem das von der Opposition dominierte Parlament entmachtet worden war.

Manche sehen bereits eine Teil-Pleite in Venezuela

Mehrere Ratingagenturen sehen bereits eine Teil-Pleite in Venezuela. Als Gründe gelten Misswirtschaft der sozialistischen Regierung und auch der seit Jahren relativ niedrige Ölpreis. Wegen der rasanten Inflation steigt die Zahl der hungernden Menschen, zudem fehlen Devisen, um genug Lebensmittel und Medikamente einzuführen.

Mit dem „Petro“ soll offensichtlich versucht werden, dieses Problem zu mindern. Zudem könnten über diesen Weg entsprechende Geschäfte mit dem Ausland bezahlt werden – denn die Landeswährung Bolivar weist in diesem Jahr eine Inflation von mehr als 1000 Prozent auf, der monatliche Mindestlohn ist dadurch auf ein paar Euro geschrumpft.

Das virtuelle Geld soll einen Zahlungsverkehr ermöglichen, der unabhängig von Regierungen und Banken funktioniert – in Venezuela wird der Bitcoin wegen des Verfalls des Bolivar gerade unter jungen Leuten schon länger intensiv als Alternativwährung genutzt.

Beim „Petro“ ist aber völlig unklar, ob dieses recht einmalige Experiment eines Staates im Kampf gegen eine akute Zahlungsnot und Finanzkrise funktionieren kann. „Dies ermöglicht uns neue Formen der internationalen Finanzierung für die wirtschaftliche und soziale Entwicklung des Landes“, sagte Maduro mit Blick auf die Digitalwährung.Maduro steht mit dem Rücken zur Wand.

„Neue Formen der internationalen Finanzierung“

Zwar konnte der frühere Busfahrer nach den Protesten im Zuge der Entmachtung des Parlaments mit mehr als 120 Toten sowie zunehmender Repression seine Macht im Innern festigen – aber er findet kein Rezept, um die brachliegende Wirtschaft wieder ans Laufen zu bringen. Dadurch steigen Hunger und Gewalt. Nur noch wenige Fluggesellschaften fliegen das südamerikanische Land an, der Tourismus etwa auf der Isla Magerita ist zum Erliegen gekommen.

Eine Pleite könnte auch zu Verwerfungen im Machtapparat führen, viele Sozialisten sollen Anleihen des Staates und des Ölkonzerns PDVSA halten, ihnen drohen erhebliche Wertverluste. Vor wenigen Tagen gab es zudem eine ungewöhnliche Verhaftungswelle im staatlichen Erdölsektor – gegen Dutzende Parteigänger aus dem eigenen Lager.

Der bisherige Erdölminister Eulogio del Pino und der Chef des Ölkonzerns PDVSA, Nelson Martínez wurden wegen Korruptionsverdacht verhaftet. Insgesamt wurden 65 Menschen festgenommen. Del Pino wird unter anderem vorgeworfen, dass bei dem Unternehmen Petrozamora täglich 15.700 Barrel Öl abgezweigt worden seien. Unter anderem in Kolumbien blüht der Schwarzmarkt mit Öl und Benzin aus Venezuela.

http://www.faz.net/aktuell/finanzen/digital-bezahlen/was-venezuelas-staatschef-mit-der-neuen-kryptowaehrung-petro-bezweckt-15323656.html

China about to knock out petrodollar by trading oil in yuan

Published time: 14 Dec, 2017 10:20

 

As one of the world’s top energy importers, China has successfully completed its fifth dry run in yuan-backed oil futures contract trading. The step has been already called Beijing’s challenge to the US dollar.

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According to Bloomberg, which cited a statement from the exchange, 149 members of Shanghai International Energy Exchange traded 647,930 lots in the rehearsal with a total value of 268.2 billion yuan. The system met the listing requirements of crude futures after the exercise, it added.

“This contract has the potential to greatly help China’s push for yuan internationalization,” said Yao Wei, chief China economist at Societe Generale in Paris.

She added, however, “its success will hinge critically on the degree of freedom allowed for the capital flows related to the contract.”

A former China division chief at the International Monetary Fund, Eswar Prasad said: “It is not unreasonable to envision a world in which the overwhelming share of commodity contracts, especially for oil, are no longer denominated just in dollars.”

But “the yuan’s role in global finance will ultimately be determined by the degree of commitment of Xi Jinping’s government to economic and financial market reforms.”

Since the 1970s, the global oil trade has almost entirely been conducted in US dollars. The largest energy consumer, China, is interested in having oil contracts in yuan. Beijing plans to introduce its own oil benchmark which will rival Brent or West Texas Intermediate. Analysts say Chinese authorities will need to first convince large oil producers and consumers to use the yuan and invest in the Shanghai benchmark.

The Chinese government announced plans to start a crude oil futures contract priced in yuan and convertible into gold earlier this year. The contract will enable the country’s trading partners to pay with gold or to convert yuan into gold without the necessity to keep money in Chinese assets or turn it into US dollars.

The new benchmark will reportedly allow exporters, such as Russia, Iran or Venezuela to avoid US sanctions by trading oil in yuan.

In September, Venezuela ditched the greenback for oil payments. Caracas has ordered oil traders to convert crude oil contracts into euro and not to pay or be paid in US dollars anymore. The measure followed the rolling out of sanctions by the United States against the country.

https://www.rt.com/business/413107-petro-yuan-futures-trading/

 

Über Ralf Ostner

Ralf Ostner geboren 1964 in Frankfurt am Main, 1984 Abitur in Bayern--Leitungskurse: Physik und Kunst/ Schülerzeitung. Studium der Physik (Nebenfächer: Mathematik, Chemie), Wirtschaftsgeographie (Nebenfächer: BWL, VWL) und Studium der Sinologie. 1991 Abschluss als staatlich geprüfter Übersetzer in der englischen und chinesischen Sprache am Sprachen- und Dolmetscher-Institut/München (Leiter der Chinesisch-Abteilung: Herr Zhang, ehemaliger Dolmetscher von Deng Xiaoping und Franz-Josef Strauß).Danach 5 Jahre Asienaufenthalt: China, Indien, Südostasien (u.a. in Kambodscha während des ersten Auslandseinsatzes der Bundeswehr, Interviews mit Auslandschinesen, Recherche im Karen-Guerillagebiet in Burma, Unterstützung einer UNO-Mitarbeiterin während den Aufständen in Nepal und bei UNO-Arbeit in Indien), Australien. Danach 5 Jahre als Dolmetscher, Delegationsbegleiter und Übersetzer in München. Abendstudium an der Hochschule für Politik /München (Schwerpunkt: Internationale Beziehungen). Abschluss als Diplom-Politologe (Diplomarbeit: Die deutsch-chinesischen Beziehungen 1989-2000 unter besonderer Berücksichtigung der SPD-Grünen-Regierung). Delegationsbegleitung von Hu Ping, Chefredakteur der chinesischen Dissidentenzeitung "Pekinger Frühling" (New York)und prominentester Vertreter eines chinesischen Liberalismus bei seiner Deutschlandtour (Uni München, Uni Mainz, Berlin/FU-Humboldt) bei gleichzeitigem Kontakt mit Liu Liqun (Autor des Buches "Westliches Denken transzendieren"/ heute: Deutschlandberater der chinesischen Regierung).Chefredakteur der Studentenzeitschrift UNIPOL . Projekte am Goethe-Institut und bei FOCUS TV. Seit 2000 Übersetzer (chinesisch-deutsch), Graphiker, freier Schriftsteller und Blogger.
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