Friday for Future-eine globale Bewegung?

Interessant die Berichterstattung über Friday for Future. Da wird erzählt, dass es eine weltweite Bewegung sei in 120 Ländern und zumal in den meisten Großstädten. Folgender SPIEGELartikel zeigt eher, dass man in anderen Ländern diese Bewegung mit einer Lupe suchen muss: In China fand sich gerade eine Aktivistin, die zum Schulstreik aufrief. In Uganda 200, in Indien einige Hunderte, aber eben auch marginal.Meiner Ansicht ist diese Bewegung bisher eher ein europäisches Wohlstandsphänomen. Über die USA hört man in diesem Zusammenhang auffälligerweise gar nichts, obwohl doch Trumps Klimapolitik da eine breite Massenbewegung der Schüler eigentlich produzieren müsste:

https://www.spiegel.de/lebenundlernen/schule/fridays-for-future-wie-kinder-in-syrien-und-china-den-klimawandel-bekaempfen-a-1269860.html

Über Ralf Ostner

Ralf Ostner geboren 1964 in Frankfurt am Main, 1984 Abitur in Bayern--Leitungskurse: Physik und Kunst/ Schülerzeitung. Studium der Physik (Nebenfächer: Mathematik, Chemie), Wirtschaftsgeographie (Nebenfächer: BWL, VWL) und Studium der Sinologie. 1991 Abschluss als staatlich geprüfter Übersetzer in der englischen und chinesischen Sprache am Sprachen- und Dolmetscher-Institut/München (Leiter der Chinesisch-Abteilung: Herr Zhang, ehemaliger Dolmetscher von Deng Xiaoping und Franz-Josef Strauß).Danach 5 Jahre Asienaufenthalt: China, Indien, Südostasien (u.a. in Kambodscha während des ersten Auslandseinsatzes der Bundeswehr, Interviews mit Auslandschinesen, Recherche im Karen-Guerillagebiet in Burma, Unterstützung einer UNO-Mitarbeiterin während den Aufständen in Nepal und bei UNO-Arbeit in Indien), Australien. Danach 5 Jahre als Dolmetscher, Delegationsbegleiter und Übersetzer in München. Abendstudium an der Hochschule für Politik /München (Schwerpunkt: Internationale Beziehungen). Abschluss als Diplom-Politologe (Diplomarbeit: Die deutsch-chinesischen Beziehungen 1989-2000 unter besonderer Berücksichtigung der SPD-Grünen-Regierung). Delegationsbegleitung von Hu Ping, Chefredakteur der chinesischen Dissidentenzeitung "Pekinger Frühling" (New York)und prominentester Vertreter eines chinesischen Liberalismus bei seiner Deutschlandtour (Uni München, Uni Mainz, Berlin/FU-Humboldt) bei gleichzeitigem Kontakt mit Liu Liqun (Autor des Buches "Westliches Denken transzendieren"/ heute: Deutschlandberater der chinesischen Regierung).Chefredakteur der Studentenzeitschrift UNIPOL . Projekte am Goethe-Institut und bei FOCUS TV. Seit 2000 Übersetzer (chinesisch-deutsch), Graphiker, freier Schriftsteller und Blogger.
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