Kurznotiz: 70 Jahre VR China und Hongkong

Gestern lief die Tagesschau vor 20 Jahren,in dem die Militärparade der KP Cina zum 50 Jahresjubiläum unter Jiang Zemin gezeigt wurde.Selbe Muskelshow,dieselben Reden,dieselben Kommentare.Unterschied war nur ein Feuerwerk am Abend und eben ohne Unruhen in Hongkong,das 1999 gerade 2 Jahre zurückgekehrt war. Beachtlich,dass die KP China noch nicht eingegriffen hat.Vielleicht befürchtet sie wirklich Wirtschaftssanktionen seitens der USA und des Westens,zumal die chinesische Wirtschaft durch den Handelskrieg Schwächeerscheinungen zeigt.

Mit ist unklar,was die Demonstranten in Hongkong erreichen wollen.Das Auslieferungsgesetz ist zurückgenommen.Ein demokratisches Hongkong oder ein unabhängiges Hongkong ist eine unrealistische Forderung.Momentan protestiert man gegen Polizeigewalt,aber das kann kein weiterführendes Ziel sein. Je wütender die Proteste,desto härter die Polizeigewalt-es droht eine Gewaltspirale,die die KP China dann doch als Vorwand nutzen kann,um einzugreifen.

Zumal jetzt ein in Bedrängnis gekommene und isolierter Polizist nun einen Demonstranten , dermit einer Eisenstange auf ihn angeschossen. hat.Ich glaube es wäre besser, wenn die Honkonger Demonastranten erst einmal herausstellen, dass sie mit der Rücknahme des Auslieferungsgesetzes einen Efolg hatten, das sie wieder auf ide Strasse gehen werden, sollte sich die KP CHina nicht an 1 Land 2 Systeme halten und eine Neuauflage probieren sollte und eine Strategiekonferenz einberufen sollte.Zudem sollte sie einmal die Entfürhung der 5 Reporter thematisieren, wie auch die zunehmende Zensur und Selsbtzensur seitens der Medien.

Über Ralf Ostner

Ralf Ostner geboren 1964 in Frankfurt am Main, 1984 Abitur in Bayern--Leitungskurse: Physik und Kunst/ Schülerzeitung. Studium der Physik (Nebenfächer: Mathematik, Chemie), Wirtschaftsgeographie (Nebenfächer: BWL, VWL) und Studium der Sinologie. 1991 Abschluss als staatlich geprüfter Übersetzer in der englischen und chinesischen Sprache am Sprachen- und Dolmetscher-Institut/München (Leiter der Chinesisch-Abteilung: Herr Zhang, ehemaliger Dolmetscher von Deng Xiaoping und Franz-Josef Strauß).Danach 5 Jahre Asienaufenthalt: China, Indien, Südostasien (u.a. in Kambodscha während des ersten Auslandseinsatzes der Bundeswehr, Interviews mit Auslandschinesen, Recherche im Karen-Guerillagebiet in Burma, Unterstützung einer UNO-Mitarbeiterin während den Aufständen in Nepal und bei UNO-Arbeit in Indien), Australien. Danach 5 Jahre als Dolmetscher, Delegationsbegleiter und Übersetzer in München. Abendstudium an der Hochschule für Politik /München (Schwerpunkt: Internationale Beziehungen). Abschluss als Diplom-Politologe (Diplomarbeit: Die deutsch-chinesischen Beziehungen 1989-2000 unter besonderer Berücksichtigung der SPD-Grünen-Regierung). Delegationsbegleitung von Hu Ping, Chefredakteur der chinesischen Dissidentenzeitung "Pekinger Frühling" (New York)und prominentester Vertreter eines chinesischen Liberalismus bei seiner Deutschlandtour (Uni München, Uni Mainz, Berlin/FU-Humboldt) bei gleichzeitigem Kontakt mit Liu Liqun (Autor des Buches "Westliches Denken transzendieren"/ heute: Deutschlandberater der chinesischen Regierung).Chefredakteur der Studentenzeitschrift UNIPOL . Projekte am Goethe-Institut und bei FOCUS TV. Seit 2000 Übersetzer (chinesisch-deutsch), Graphiker, freier Schriftsteller und Blogger.
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