Trump lässt es krachen- Antikorruptionskampagne gegen Biden und China und Handelskrieg mit der EU-unkorrupte Trump-Patrioten gegen korrupte Biden- Globalisten

Trump lässt es mal wieder kräftig krachen. Nachdem er den neuen ukrainischen Prsäsidenten nötigte, Korruptionsgeschäfte Joe Bidens Sohn, der ja in einem ukrainischen Gasunternehmen führend mitmischt offenzulegen, hat der von Russland bedrängte ukrainische Präsident nun eine Einladung ins Weiße Haus begrüßt und zugleich eine Milliardenwaffenlieferung seitens der Trump-USA bekommen. Der ukrainische Präsident hatte gerade einen Gefangenenaustausch mit Russland eingeleitet und es sollte sich das Normadieformat zwischen Deutschland, Frankreich, Ukraine und Russland wieder zur weiteren Entspannung treffen, da macht Trump alles zunichte wegen innenpolitischer Wahlkampfkalkulationen und stellt dadurch auch seinen Trump-Putin-Deal wieder zurück. Man kann es dem ukrainischen Pleitestaatpräsidenten nicht einmal zum Vorwurf machen, wenn man so seitens Trump und Putin bedrängt wird. Was bleibt ihm übrig?

Korruption- für solch einen Saubermann wie Trump eine völlig unbekannte Bekannte.Und Biden und die Demokraten scheinen ja auch nicht in der Lage, einmal die Geschäfte und Korruption von Trumps Schwiegersohn Yareed Kushner im Nahen Osten mit Israel und Saudiarabien und die ganze Nahostpolitik Trumps infrage zu stellen, da sie zum einen ebenso solche Verbindungen zu haben scheinen und die offenen Feldschlacht fürchten, bei denen ihre eigenen Verbindungen an die Öffentlichkeit kommen, zumal bisher Washingtoner Konsens war, solche Geldzahlungen und Verbindungen geheim zu halten, wie auch die Demokraten gar nicht in der Machtposition sind, Israel oder Saudiarabien mittels der Drohung Waffenlieferungen oder Militärhilfe oder Wirtschaftshilfe zurückzuhalten erpressen könnten, zumal ja beide auch Trump als ihren willigsten und besten Unterstützer schätzen und nicht verraten würden und inzwischen auch schon die neuerdings annektierten Golanhöhen Trumphöhen getauft wurden und der Kashoggimord vergessen ist. Zudem ist Trumps Kalkül, dass Biden zwar alt und der Mega-establismentvertreter der Demokraten ist, aber noch der integrierendste Kandidat, der den linken und rechten Demokratenflügel zusammenführen könnte. Halten die Demokraten nicht zu Biden, sind sie Königsmörder und illoyal. Halten sie zu ihm,sind sie Establishmentunterstützer, Fällt Biden, dann ist es möglich dass mangels des intergrienden Zentristen es zu einem selbstzerfleischenden Flügelkampf zwischen beiden demokratsichen Lagern kommt.

Jetzt fängt Trump gleichzeitig den Handelskrieg auch gegen die EU an, wobei er sich im WTO-Rahmen befindet, aber die Gegensanktionen der EU auch und drängt China gegen Biden zu ermitteln.Wenn China das nicht macht,verhängt er dann weitere Strafzölle oder beschuldigt die KP China Korruptionsgeschäfte mit Biden und seinem Sohn? Eine Antikorruptionskampagne chinoise und ala Trump? Eine sehr gelungene Kombination: Die innenpolitsche Desavorung des korrupten Establishment- Biden und zugleich der KP China, die falls sie nichts gegen Biden liefert mit diesem korrupt unter einer Decke gegen die USA stecken muss und sich als Globalisten gegen die Patrioten der USA verschworen haben . Biden ist dann ein chinesischer , ergo: mandschurischer Kandidat und Trump gibt damit gekonnt und genial den Vorwurf der Demokraten zurück ein russischer Kandidat und Agent zu sein, indem er Biden als chinesischen Kandidaten darstellt, während Trump den ganzen korrupten Sumpf für die USA austrocknet- drain the swamp. Das müsste erst einmal Xi Jinping in seinen Korruptionskampagnen und Operation Fox einfallen, in dem die KP China gegen sogenannte korrupte Chinesen weltweit die Jagd macht.

Vielleicht lernt ja Trump auch von Xi, aber auf einer höheren Ebene, da er nicht Interpol anruft, sondern andere Staaten zur Antikorruptionskampagne erpresst und da gleich seine Macht als US-Präsident der mächtigsten Nation der Welt in die Waagschale wirft und andere Staatsregierungen aufruft Chefermittler gegen seine innenpolitischen Widersacher zu spielen.

Es bleibt abzuwarten, wie sich Trump dann auch bezüglich Hongkongs positioniert. Carrie Lam hat nun das Notstandsgesetz der Briten zitiert, um scheínbar wieder die Ordnung herzustellen. Sollte es zum schlimmsten kommen, ist die Frage, wer Joshua Wong und seinen Mitkämpfern Exil und Asyl gibt. Nach seiner Rede in Berlin von Hongkong als neuer Frontstaat Berlin in Asien eines neuen Kalte Kriegs und vielleicht auch sinoamrikanischen  Kriegs, ist die Frage, ob Berlin bereit ist, ihn aufzunehmen und sich in die Rolle des Frontstaats gegen die VR China reinzubegeben. Oder wählt man ein Dritttland. Würde ein Trump Joshua Wong als Asylanten aufnehmen ? .Oder verhaften ihn und seine Mitstreiter die Hongkonger Behörden und liefern ihn an China aus oder nicht?

Sollte Hongkong seitens der VR China einverleibt und die demokratische Bewegung ausgelöscht werden, stellt sich als nächste Frage, wie Trump dann zu Taiwan steht nach dem Ende des 1 Land, 2 Systeme. Die Frage ist eher, wenn das passiert, wird Trump dann auch Taiwan unterstützen?Weiss er überhaupt was 1 Land, 2 Systeme und Demokratie in Asien bedeutet oder Ein-Chinapolitik, die er auch mal zur Disposition stellte.  Vielleicht will er Taiwan ja auch Waffen verkaufen und die Ein-Chinapolitik infrage stellen, insofern sie auch noch Korruptionsuntersuchungen gegen Biden anstellen. Dem Wahnsinn dieses Manns sind keine Grenzen gesetzt. Wahrscheinlich wird er noch zur Verteidigung Taiwans kommen, da sie für die Eskalation des maximalen Drucks und eventuell für einen kommenden sinoamerikanischen Kriegs noch den Vorwand geben können. Mehr interessiert Trump daran nicht, schon gar nicht Demokratie und Menschenrechte.

Über Ralf Ostner

Ralf Ostner geboren 1964 in Frankfurt am Main, 1984 Abitur in Bayern--Leitungskurse: Physik und Kunst/ Schülerzeitung. Studium der Physik (Nebenfächer: Mathematik, Chemie), Wirtschaftsgeographie (Nebenfächer: BWL, VWL) und Studium der Sinologie. 1991 Abschluss als staatlich geprüfter Übersetzer in der englischen und chinesischen Sprache am Sprachen- und Dolmetscher-Institut/München (Leiter der Chinesisch-Abteilung: Herr Zhang, ehemaliger Dolmetscher von Deng Xiaoping und Franz-Josef Strauß).Danach 5 Jahre Asienaufenthalt: China, Indien, Südostasien (u.a. in Kambodscha während des ersten Auslandseinsatzes der Bundeswehr, Interviews mit Auslandschinesen, Recherche im Karen-Guerillagebiet in Burma, Unterstützung einer UNO-Mitarbeiterin während den Aufständen in Nepal und bei UNO-Arbeit in Indien), Australien. Danach 5 Jahre als Dolmetscher, Delegationsbegleiter und Übersetzer in München. Abendstudium an der Hochschule für Politik /München (Schwerpunkt: Internationale Beziehungen). Abschluss als Diplom-Politologe (Diplomarbeit: Die deutsch-chinesischen Beziehungen 1989-2000 unter besonderer Berücksichtigung der SPD-Grünen-Regierung). Delegationsbegleitung von Hu Ping, Chefredakteur der chinesischen Dissidentenzeitung "Pekinger Frühling" (New York)und prominentester Vertreter eines chinesischen Liberalismus bei seiner Deutschlandtour (Uni München, Uni Mainz, Berlin/FU-Humboldt) bei gleichzeitigem Kontakt mit Liu Liqun (Autor des Buches "Westliches Denken transzendieren"/ heute: Deutschlandberater der chinesischen Regierung).Chefredakteur der Studentenzeitschrift UNIPOL . Projekte am Goethe-Institut und bei FOCUS TV. Seit 2000 Übersetzer (chinesisch-deutsch), Graphiker, freier Schriftsteller und Blogger.
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