Blame games und Verschwörungstheorien um Covid 19- China und Taiwan als Vorbild?

Covid 19 kann eine Mutation der Natur sein oder eben Produkt eines Forschungslabors oder halt eines Biowaffenlabors. Verschwörungstheorien, die von einer Inszenierung ausgehen, kennen da verschiedene Schuldige.China oder die USA führen einen Biokrieg, umsich zu schwächen. Achillesferse dieser Theorie ist, dass sie sich ja damit selbst enorm schädigen und es alle Staaten und Gesellschaften sowie die Weltwirtschaft insgesamt betrifft. Andere verdächtigen abwechselnd oder kombiniert Bill und Melinda Gate, George Soros und seine Open Society (wobei Covid ja gerade das Gegenteil einer offenen Gesellschaft bewirkt). Andere Illuminaten und Freimaurer, die Volksbefreiungsarmee, das US- Militär, die „Zionisten“und „die Juden, wie etwas unlängst der Ex-CIA-Agent Robert Steele auf dem Blog des Russian International Affairs Council, der auch für die Teheran Times schreibt, wie auch der neue Chef der iranischen Revolutionsgarden die USA und Israel bezichtigte einen biologischen Krieg gegen den Iran zu führen. Andere beschuldigen ein britisches Forschungsinstitut, das auch in Wuhan aktiv sei und in der Skripalaffäre in Großbritannien gegen Putin schon verwickelt gewesen sei. Andere vermuten eine Verschwörung der Virlogen, der WHO und der Pharma- und Impfindustrie, die Geschäftemachen wollte. Interessant aber, warum dann Politiker und die gesamte andere Wirtschaft, die auch am Geschäftemachen interessiert ist, da so mitzieht, wenn es nur Panikmache wäre.Am logischtesn wäre noch die Verschwörunghstheorie, dass eine Verschwörergruppe aus Ökologen, Friday for Future, Greta und der Club of Rome den Virus in die Welt setzten, um die Klimaschutzziele und einen nachhaltigen Lebensstiil und ökologischen Umbau der Weltgesellschaft- und weltwirtschaft zu bewikren. Aber außer dem CuiBono-Argument gibt es dafür keinerlei Belege oder gar Indizien.

Das blame game und die Verschwörungstheorien um Covid 19 hat begonnen. Während die USA China verantwortlich machen, läuft nun seitens der KP China eine Gegenproagandainitiative, um zu behaupten, der Virus stamme aus den USA. Jede Lüge hat einen wahren Kern. Der Desinfomrationskrieg eskaliert jetzt in den sozialen Medie. Folgender Global Researchartikel illustriert die Propagandamethoden und das Schemas echt gut und ist da ein beredetes Beispiel.

Es werden scheinbar seriöse Medien in Asien aus Südkorea, Taiwan und Japan zitiert, die Zweifel an der chinesischen Herkunft wecken als erster Teil, was ja zuerst einmal legitim ist. Im zweiten Teil werden dann die Ergebnisse chineischer Wissenschaftler und ominöser „intelligence agencies“, womit wohl die chinesischen Geheimdienste gemeint sind, nachgeschoben, um dann im dritten Teil zielstrebig und vermeintlich allwissend die Spur von einer Militärkonferenz in Wuhan, bei der US-Amerikaner teilnahmen nach Hawai und Fort Detrick zu legen. Dieses Schema ja noch aus Zeiten der Sowjetpropganda, dass Aids aus Fort Detrick stamme,was damals auch ein DDR-Wissenschaftler an der Münchner Uni behauptete, um im Auftrag der Stasi und HVA die Friedensbewegung zu umgarnen und gegen die USA aufzubringen.

In China gibt es eine bekannte Virilogin, die sich mit Fledermäusen beschäftigt und hier auch Coronaviren und den Covid 19- Vius nachwies. Über diese chinesische „Batwoman“ und ihre Ergebnisse wird auch in der Wiessenschaftszeitschrift Scientific American berichtet, diese passen aber der Propganda der KP China und deren chinesischen Wissenschaftlern nicht ins Weltbild, zumal sie eben behauptet, dass Cocid 19 von der natürlichen Mutation chineischer Fledermäuse und Wildtiere stamme.

“After sampling the cave for a year the researchers discovered adiverse group of coronviruses in six bat species. In many cases, multiple viral strains had infected a single animal, turning it into a flying factory of new viruses.”

 https://www.scientificamerican.com/article/how-chinas-bat-woman-hunted-down-viruses-from-sars-to-the-new-coronavirus1/?utm

Das blame game, wer für den Virus verantwortlich ist, hat nun begonnen.Die Frage des Ursprungs ist zwar wichtig, sollte aber nicht Priorität angesichts des Crisis management sein.

Taiwan entwicklelt gerade einen Schnelltest, der Covid in 2= Minuten entdecken soll, Trump hat 8 Mrd. Dollar in die Forschung reingepumpt, die Tübinger Firma von Hopp verspricht einen Impfstoff für Herbst, dias RKI geht von 2021 aus. Vielleicht löst die wissenschaftliche Froschung doch noch die Krise. Also mal abwarten.Die Infiziertenzahlen in Asien und auch China sind laut amtlicher Statsitik rückläufig.Die KP China nutzt dies nun für eine soft power- Kampagne des Mottos „Von China lernen, heißt siegen lernen“. Zumal hilft die KP China auch mit Medizinern und Testkits anderen Ländern.Sie sieht dabie auch ihr neototalitäres Politsystem als Vorbild, das eine effektive und wirksame Bekämpfung von Corvid 19 ermöglicht hat. China meldet, dass es keine Neuinfizierte mehr gebe, die Krise quasi vorrüber sei und nun auch die Produktion wieder hochfahren will.Das Robert-Koch-Institut behauptet, dass es in China nur eine statistische Delle sei und ein Wiederansteigen der Infizierten- und Totenzahlen zu erwarten sei.Wer recht hat, werden wir sehen.Aber auch das demokratische Taiwan wird als Musterstaat bei der Covidbekämpfung gelobt und versucht nun entgegen der Ein-Chinapolitik wieder in die WHO aufgenommen zu werden:Oder wie folgender Artikel zeigt:

What Taiwan can teach the world on fighting the coronavirus

https://www.nbcnews.com/health/health-news/what-taiwan-can-teach-world-fighting-coronavirus-n1153826

Über Ralf Ostner

Ralf Ostner geboren 1964 in Frankfurt am Main, 1984 Abitur in Bayern--Leitungskurse: Physik und Kunst/ Schülerzeitung. Studium der Physik (Nebenfächer: Mathematik, Chemie), Wirtschaftsgeographie (Nebenfächer: BWL, VWL) und Studium der Sinologie. 1991 Abschluss als staatlich geprüfter Übersetzer in der englischen und chinesischen Sprache am Sprachen- und Dolmetscher-Institut/München (Leiter der Chinesisch-Abteilung: Herr Zhang, ehemaliger Dolmetscher von Deng Xiaoping und Franz-Josef Strauß).Danach 5 Jahre Asienaufenthalt: China, Indien, Südostasien (u.a. in Kambodscha während des ersten Auslandseinsatzes der Bundeswehr, Interviews mit Auslandschinesen, Recherche im Karen-Guerillagebiet in Burma, Unterstützung einer UNO-Mitarbeiterin während den Aufständen in Nepal und bei UNO-Arbeit in Indien), Australien. Danach 5 Jahre als Dolmetscher, Delegationsbegleiter und Übersetzer in München. Abendstudium an der Hochschule für Politik /München (Schwerpunkt: Internationale Beziehungen). Abschluss als Diplom-Politologe (Diplomarbeit: Die deutsch-chinesischen Beziehungen 1989-2000 unter besonderer Berücksichtigung der SPD-Grünen-Regierung). Delegationsbegleitung von Hu Ping, Chefredakteur der chinesischen Dissidentenzeitung "Pekinger Frühling" (New York)und prominentester Vertreter eines chinesischen Liberalismus bei seiner Deutschlandtour (Uni München, Uni Mainz, Berlin/FU-Humboldt) bei gleichzeitigem Kontakt mit Liu Liqun (Autor des Buches "Westliches Denken transzendieren"/ heute: Deutschlandberater der chinesischen Regierung).Chefredakteur der Studentenzeitschrift UNIPOL . Projekte am Goethe-Institut und bei FOCUS TV. Seit 2000 Übersetzer (chinesisch-deutsch), Graphiker, freier Schriftsteller und Blogger.
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