Europa Nova-Europe matters-für eine Renaissance Europas

Europa Nova-Europe matters-für eine Renaissance Europas

Wir suchen Menschen, die  nicht ständig  den Niedergang Europas bejammern, vor der Trump-USA und China wie die Kaninchen vor der Schlange defätistisch in Schockstarre verharren und die ewige EU-Tonnenideologie und ein Weiter so befürworten. Es ist aberwitzig, dass angesichts der schon instabilen Eurozone nun auch noch über eine Erweiterung um Bulgarien und Rumänien nachgedacht wird, die EU um nationalistische Mafiaökonomien des Balkans erweitert werden soll, um nach der Griechenlanderfahrung sich die nächste Krise heranzuzüchten, zumal selbst Italien und Spanien wackelige Eurovertreter sind. Die meisten Europäer haben diesen Kurs satt, wollen ihr Geld nicht in anonymen Rettungsschirmen für unbekannte Nutzniesser investieren, zumal auch nicht ihre Sparguthaben durch die Nullzinspolitik der EZB und der Inflation ständig geschmälert wissen.

Die EU hat jetzt zumindestens einen New Green Deal beschlossen, aber es ist fraglich, ob der EU-Haushalt und die EZB-finanzierten Anleihen finanzierten Zuschüsse und Kredite eine einheitliche Stoßrichtung in Richtung neuer Technologien und analogem und digitalem Infrastrukturbau haben und nicht zur Stopfung irgendwelcher Finanzhauslöcher genutzt werden. Lange Rede, kurzer Sinn. Wir schlagen vor: Einen europäische HIghtechinvestitionsfunds, der neue Hightechtechnologien fördert und zum Durchbruch bringt, damit man die technologische Lücke zu den USA und China aufholt. Zweitens eine Europäische Seidenstrasse Marco Polo 2.0.

Wir suchen Menschen, die an ein Europe Matters und an eine Renuissance Europas glauben, wenn man sie nur tatkräftig angeht. Die wesentlichen Ideen sind:

  1. Ein europäischer Investitionsfonds, der neue Industrien und Start ups, sowie schon existierende national champions national und europäisch fördert, aber als neues Los Alamos- und Apolloprojekt der EU. Eine Art Apolloprojekt von Cloudcomputing, Quantumcomputing, KI, Blockchaintechnologie, Robotik bis zu Nano- und Biotechnologie und auch solch neuen Entwicklungen des Silicon Valley wie Kunstfleisch. Dabei wären  neue ökologische Technologien zu thematisieren, die ja schon Bestandteil des jetzigen New Green Deal der EU sein können. Billionen von Sparguthaben liegen bei Nullzinspolitik auf den Konten und werden nicht in produktive neue Technologien investiert, sondern verringern sich kontinuierlich. Dieses tote, unproduktive Kapital zu einer produktiven Verwertung zuzuführen, ist die Idee Walter Kohls in seinem Buch „Welche Zukunft wollen wir?“, Die Stoßrichtung ist richtig, die Details müssen noch erarbeitet werden und dazu wollen wir jeden auffordern, sich daran zu beteiligen.
  • Eine Europäische Seidenstrasse Marco Polo 2.0, ein Projekt, das neben dem systematischen Aufbau einer Hightechindustrie in Forschung. Entwicklung und Produktion auch den Investitionsstau bei der analogen und digitalen Infrastruktur in Europa, die ja ebenso Vorrausetzung für den Einsatz dieser neuen Technologien sind, beheben, der jungen Generation eine bestfunktionierende Infrastruktur für die Zukunft als Erbe unserer Generation lassen, für das jetzige Europa ein gemeinsames vereinigendes Projekt, eine Vision und konkrete materielle Vorteile, sowie Arbeitsplätze und Wirtschaftswachstum dann im Multiplikatoreffekt generiert. Zum einen als Kontrapunkt gegen Chinas Neue Seidenstrasse, ein europäisches Infrastrukturprojekt, das das Wohlstandsversprechen Europas erneuert, konkret macht und wieder Optimismus schafft. Zumal sich auch jeder Europäer fragt: Warum bauen die Chinesen eine Zugstrecke von Budapest und Belgrad und können dies die Europäer nicht? Es geht auch darum den chinesischen Vorhof Chinas in Form der 16 plus 1 Gruppe wieder zurückzuholen und auch europäische Nicht-EU-Mitglieder anzubinden. Inzwischen gibt es schon erste seriöse Unterstützer. Zum einen titelte schon die FAZ: „Warum keine europäische Seidenstrasse?“. Nun gewinnt die Idee seitens dreier Forschungsinstitute weitere Unterstützer, wenngleich in der noch rudimentären Form eines Hochgeschwindigkeitsfernstreckenzugnetzes für Europa—hier noch aus der Zeitung Freitag:

„Dass es auch anders geht, hat ein kürzlich vorgelegter Vorschlag des Düsseldorfer Instituts für Makroökonomie, des österreichischen Wirtschaftsinstituts wiiw und des französischen Instituts OFCE gezeigt. Angesichts der EU-Verhandlungen über einen Wiederaufbaufonds zur Bewältigung der Corona-Krise fordern sie, Europa solle sich ein Netz von vier Superschnellzugstrecken zulegen, das Ost und West, Nord und Süd miteinander verbindet. Eine Strecke soll etwa von Lissabon über Paris, Berlin, Kopenhagen bis nach Helsinki verlaufen. Bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit der Züge von 250 bis 350 Stundenkilometern würde sich die Fahrzeit von Berlin nach Paris auf vier Stunden verkürzen. Wer die Strecke heute mit dem Flugzeug zurücklegt, braucht länger. Die Forscher haben errechnet, dass sich allein durch den Umstieg der Fahrgäste vom Flugzeug auf die Bahn die CO2-Emissionen um vier bis fünf Prozent reduzieren ließen. Aber auch Frachtverkehr würde auf die neue Schiene verlagert. Das auf 18.250 Kilometer veranschlagte Netz würde 1,1 Billionen Euro kosten – ein Betrag, etwa doppelt so hoch wie die 500 Milliarden, die für den Wiederaufbaufonds der EU vorgesehen sind. Aber es würde sich lohnen. Was würde eine Bewegung von unten tun, der es darum geht, der Erderhitzung wirksam entgegenzutreten? Sie würde sich europaweit vernetzen, um ein solches Projekt zu propagieren. Es ist so beispielhaft. Die Politiker winken ab? Das zeigt vielleicht, dass unsere freien Wahlen so frei nicht sind, wie sie scheinen. Die Bewegung von unten würde ihren Kampf für ein ökologisch wirksames Großprojekt mit dem Kampf für ein Wahlsystem verbinden, das nicht ausgerechnet die Ökonomie ausspart – also dem Kapital überlässt, wovon doch alles andere abhängt. Die Chance, viel Zustimmung zu erlangen, wäre groß, auch weil die Institute noch mehr vorschlagen. Sie betrachten das Superschnellzugnetz als Kern einer „europäischen Seidenstraße“, zu der etwa auch neue Häfen gehören würden. Die Grenzen des Kontinents, der Balkan, der Kaukasus, wären besser mit den Industrieregionen im Westen verbunden. Die Forscher erwarten 3,5 Prozent Wirtschaftswachstum und zwei Millionen neue Arbeitsplätze.“

https://www.freitag.de/autoren/michael-jaeger/klimarettung-im-superzug-von-lissabon-nach-helsinki-mit-350-stundenkilometern

3) Desweiteren wäre neben der zivilen Infrastruktur auch die militärische Nutzung für die NATO zu bedenken, die ebenso wie ökologische Aspekte und mehr die ökologische Förderung von regionalen ÖNPV-Netzen zur Überwindung des Stadt-Landgefälles und der digitalen Infrastruktur einfliessen sollten, um ein ganzheitliches Konzept zum größtmöglichen Nutzen zu haben.Ebenso sollte das Ganze auch mit zukünftiger Ausrichtung in Sachen Eurasien und den USA gedacht werden.

Europa Nova. Europe matters. Überlassen wir es nicht den USA und China, wer die Welt von morgen bestimmt, lassen wir Europa nicht zum Industriemuseum verkommen, sondern ändern wir dies. Alle Menschen, die sich dieser Initiative anschliessen wollen, sind dazu herzlich eingeladen mit Ideen, Kontakten und finanziellen Zuwendungen beizutragen. Für eine Renaissance Europas!

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