Promiklatsch: Keine Taurus, aber Ringtausch bei Pistorius

Promiklatsch: Keine Taurus, aber Ringtausch bei Pistorius

Mal wieder ein angebliches Staatsgeheimnis aus den Fluren des deutschen Pentagons, das Whistleblower BILD und Münchner Merkur „leakt“:

„Heimliche Hochzeit: Verteidigungsminister Pistorius heiratet Freundin

Stand:03.02.2024, 05:05 Uhr

Von: Michael Kister

Boris Pistorius ist seit 2022 mit Julia Schwanholz zusammen. Zwischen den Jahren hat er die Politikwissenschaftlerin nun geheiratet.

Schwanholz und Pistorius

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) hat zwischen den Jahren seine Partnerin Julia Schwanholz geheiratet. © Annette Riedl/dpa

Berlin – Verteidigungsminister Boris Pistorius und seine Lebensgefährtin Julia Schwanholz haben geheiratet – heimlich. Die Hochzeit hat zwischen den Jahren stattgefunden, wie ein Sprecher des Verteidigungsministeriums in Berlin mitteilte. Zuerst hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet. Schwanholz, die etwa 20 Jahre jünger ist als der 63-jährige Pistorius, stammt wie er aus Niedersachsen und ist SPD-Mitglied.

Pistorius und Schwanholz sind seit mehr als einem Jahr zusammen

„Wir können Ihnen bestätigen, dass Herr Bundesminister Pistorius zwischen den Tagen geheiratet hat“, zitierte die Zeitung den Sprecher des Ministeriums. Der Minister selbst hat sich noch nicht öffentlich zu seiner Vermählung geäußert, aber er zeigt sich bei seinen Auftritten jetzt mit Ehering

Schwanholz arbeitet als Akademische Rätin am Institut für Politikwissenschaften der Universität Duisburg-Essen. Sie ist darüber hinaus Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen in Osnabrück, der Heimatstadt ihres Mannes. Zuvor, von 2016 bis 2022, war Pistorius mit einer anderen Parteigenossin liiert: Doris Schröder-Köpf, der Ex-Frau des Altbundeskanzlers Gerhard Schröder. Im Jahr 2015 war seine erste Ehefrau gestorben.

Pistorius hat heimlich geheiratet: Ministerium bestätigt Hochzeit

Schröder-Köpf lobte Pistorius‚ Charakter im vergangenen Jahr öffentlich in hohen Tönen. „Er ist die perfekte Verbindung aus Erfahrung und Offenheit, Erdung und Vorstellungskraft, Verantwortungsgefühl und Großzügigkeit“, schrieb die damals 59-Jährige im April in einem Gastbeitrag für die Bild unter der Überschrift „Darum lieben alle Boris“. Sie schrieb: „Er hinterlässt weder politisch noch privat verbrannte Erde. Er ist meinungs- und führungsstark, die Frauen im Verteidigungsministerium können sich darauf verlassen, dass er ihre Interessen sieht und ihre Begabungen fördert.“

Bis zu seinem Amtsantritt als Bundesverteidigungsminister vor gut einem Jahr war Pistorius Innenminister von Niedersachsen. In dieser Funktion zeigte er sich bei der Landtagswahl im Oktober 2022 in Hannover erstmals öffentlich gemeinsam mit seiner heutigen Ehefrau in Hannover.

 Heimliche Hochzeit: Verteidigungsminister Pistorius verheiratet (merkur.de)

Klingt ein bisschen wie ein Ringtausch innerhalb der SPD. Erst Gazprom-Gerds Doris ,jetzt wieder eine bewährte Genossin, sogar aus dem Arbeitskreis für sozialdemokratische Frauen (als emanzipierter Harem?).Oh glückliche SPD,heirate, um es mit den Habsburgern zu sagen. Olympiaring-Gerd und Audiring-Joschka als Vorbild. Politologin ist die Beste auch. Vielleicht sollte ich es auch mal versuchen-mit SPD-Parteibuch natürlich-als solidarisches Speeddating-Portal.

Merkels ehemaliger Militärberater General a.D. Vad erinnerte da noch an historische Highlights der Bundeswehrgeschichte:

„Alles gut so und heimlich, nur keine Poolparties und ostentatives Glücklichsein wie bei Genosse Scharping. Dann geht der Schuss nach hinten los.“

Ja, der Rudolf und seine Gräfin im Plantschbecken an der Heimatfront.

Den Splish-Splash mit werter Gattin hatte er aber selbst der Bunte als Exklusiv homestory offeriert,um medial groß rauszukommen. Ist er ja dann auch, sowohl an der Front wie an der Heimatfront.

Ex- General Vad meinte noch:

„Stimmt. Sein Medienberater hatte ihm das geraten, weil er so autistisch rüber kam, was er auch war und weil er damals Kanzlerambitionen hatte, weshalb ihn Schröder Gerd schnell zum Verteidigungsminister machte, was selten gut ist für die Karriere.“

Naja. Man spricht ja auch vom Verteidigungsministerium als Schleudersitz, wenngleich es bei Helmut Schmidt dann zum Kanzler, bei FJS als dem Kanzlerkandidaten 1980 gegen Schmidt reichte und Ursula von der Leyen EU- Kommissionspräsidentin wurde und auch zwischenzeitlich als erste deutsche NATO- Generalsekretärin gehandelt wurde- das war zuletzt der Manfred Wörner.

Etwas medienbewusster war da schon der aristokratische und als damals sicherer Merkel-Nachfolger und neuer Kaiser von Deutschland gehandelte Karl Theodor von und zu Gutenberg, der mit Freundin, BILD und Kamerateams aller Sender im Gepäck mit Großraumtransporter die Front persönlich in Top- Gun- Outfit und cooler und verspiegelter Sonnenbrille zum Truppenbesuch nicht nur an der Heimatfront aufsuchte und nur Anstoß erregte, da er meinte, dass die Bundeswehr da nicht nur Brunnen bohren würde, sondern dies ein „Krieg“ sei. Das hatte ihm aber nicht geschadet, sondern er stürzte über diese Plagiatsaffäre um seine Doktorarbeit. Ja. skandalfreie Verteidigungsminister waren da eigentlich nur Helmut Schmidt. George Leber, Stoltenberg Anette- AK 47-Krampf- Karrenbauer (AKK) oder die Panzeruschi. Das waren schon andere Kaliber. Der Wörner hatte ja die Kiesling- Homo-Affäre am Hals (wobei man da nicht wu0te, ob er da auf Befehl des damaligen NATO-SACEUR Rogers einen unbotmäßigen und auch mal dem imperialen Big Brother widersprechenden deutschen General absetzen sollte). FJ Strauß hatte die Onkel Alosius-HS-30- ,SPIEGEL- und dann auch die Lockheed-Starfighter-Affäre, zumal ihm bei einem Amerikabesuch eine schwarze Prostituierte die Geldbörse entwendet haben soll. Aber des empörte damals nur die Sozen und die Bernd Engelmanns mit ihren Schwarzbüchern. Für Franzlanhänger war er eher “ein Hund“ und „a Batzi“: Und im Zeitalter von Me Too müssen deutsche Politiker und Verteidigungsminister da ohnehin mehr aufpassen. Da ist vieles „nicht mehr zeitgemäß“, was bei der Old School noch toleriert wurde und von den Medien einer stets skandalhungrigen Öffentlichkeit diskret verschwiegen wurde. Auch Willys und Helmuts Frauengeschichten- es gab nur Loki und Ruth Brandt.

Der ehemalige Gazprom- und Putinberater Dr. Alexander Rahr meint da erste Wirkungen dieses Ringtauschs ausmachen zu können:

„Die Ehe könnte Boris besänftigen. Das hat sie schon. Er will jetzt keine Taurus nach Ukraine schicken.“

Vielleicht macht ihn die Genossin „kriegstüchtig“ nicht auf dem Schlachtfeld, sondern im Bett. Da darf ja gerne scharf geschossen werden. „Make Love, not war“ oder wie es bei den Hippies hieß oder so als sozialdemokratische Version von den „Sleep- Ins“ von John Lennon und Yoko Ono. Vielleicht auch noch Wiederauffrischung der Kommunen-Nostalgie eines Alt68ers nach Vorbild von Uschi Obermeier und Rainer Langhans oder wie eine neudeutsche Girlband neuerdings singt „Ficken für den Frieden“? Keine Ahnung .

Rahr meinte noch:

„Scharf schießen Amerikaner. Der Flächenbrand im Nahen Osten weitet sich aus. Als Reaktion auf die amerikanischen Anschläge auf Milizen im Irak und Syrien, könnte die Hizzbolla jetzt Israel angreifen. Eine seltsame Rolle spielen auch die Briten, wie immer in Europa wollen sie eine parallele NATO Struktur schaffen zusammen mit den Balten und  Polen und Rumänien. im Nahen Osten wollen Sie die Palästinenser als Start anerkennen, dabei geraten sie in einen großen Konflikt mit Israel. Was ist da los?“

Auch keine Ahnung, vielleicht ein neues Sykes- Picot und Balfour diesmal mehr arabisch? Läuft da ein geopolitischer Ringtausch?

Möglicherweise hat aber Pistorius und Scholz aber auch aus anderen Gründen die Taurus nicht geliefert- wenn man die heutigen Schlagzeilen liest:#

Ex-Ukraine-Botschafter in Berlin: „Warum sollte Herr Scholz sich nicht mit Putin treffen?“

02.02.2024, 15:58 Uhr

Ex-Ukraine-Botschafter in Berlin: „Warum sollte Herr Scholz sich nicht mit Putin treffen?“ – n-tv.de

 Ist das jetzt grünes Licht aus Kiew oder ergreift da Melnyk eigenmächtig das Wort, da Selensky und sein Oberster Militär im Streit liegen? Interessant in diesem Zusammenhang auch das gestrige Statement vom neuen deutschen Botschafter Alexander von Lambsdorf, man solle das Zeitfenster für Verhandlungen nicht verstreichen lassen.

Kommentare sind geschlossen.