Mal wieder Gen Z: Prüde, konventionalistisch, und Uni-Demokratie ohne Demokraten, aber Flashmobs-Ergebnis der Lissabon-Bildungsreform?

Mal wieder Gen Z: Prüde, konventionalistisch, und Uni-Demokratie ohne Demokraten, aber Flashmobs-Ergebnis der Lissabon-Bildungsreform?

Mal wieder die Gen Z als Thema. Nachdem eine US- Soziologin mal ein Buch schrieb, das das Wort Gen Z in den Ring warf, werden nun lauter Entdeckungen bezüglich dieser gemacht und alles durchdekliniert- gegenüber anderen Generationen- von Babyboomern zu Millenials  un d als homogene Gruppen angenommen. Das Buch der US- Soziologin entdeckte da auch lauter Charakteristiken der Gen Z, nur bei den politischen Einstellungen würden sie extrem variieren. Eben zwischen Trump-Jugend und Demokraten/ Bernie/Octavia-Jugend,-., wobei ja alle meinen Friday for Future sei die Gen Z, aber neuerdings entdecken Bertelsmann- und andere Studien, dass der Großteil,der sogenannten Jugend gar nicht so ticken soll und Alt 68er können sich ohnehin nicht erklären, dass Gen Z- Leute auch massenhaft in die Alternative Jugend einer faschistischen Höcke- AfD als deren neue Rot/Braungardisten strömen, Leyla Freiwild, Rammstein und Sellner spitze finden, nicht nur Red Bull trinken, sondern auch Servus TV sehen und Andreas Georg Gabalier hören und eben gleich FPÖ wählen, ja auch deutschen Schlager und nicht Tote Hosen, US- Popmusik oder vielleicht auch doch noch Taylor Swift oder alles gemischt, zudem laut Spiegel neuerdings alle autogeil sein sollen. Ob jetzt die deutsche Autoindustrie mehr Anzeigen schaltet? Mit der Bertelsmann-Jugendstudie, wonach der Großteil der Jugend Klimaschutz nicht als Hauptproblem für sich und die Zukunft sehen würde, verliert Friday for Future , Extinction Rebellion und auch die Last Generation auch das Image „DIE“ Jugend zu vertreten, zumal auch bestenfalls als saturierte Gen Z, zumal schon der Spiegel mal vorlegte mit einer anderen Studie einer angeblich wieder autogeilen Jugend. Shell- Jugendstudien werden gar nicht mehr zitiert – wohl zu fossil und das würde man dann wohl als interessengeleitete Auftragsarbeit von Ölmultis und OPEC plus samt Russlands „Resource Empire“ sehen, die ja lange bevor es Umwelthilfe oder irgendwelche Klima- NGOs gab ein breites Netzwerk von Organisationen schuf, die den Klimawandel zuerst obgleich jahrzehntelangem Wissen seiner menschengemachten ,also CO2-emmisionsbedingten Existenz aufgrund eigener wissenschaftlichen Studien geheim hielten, ihn dann bei immer offensichtlicheren Klimaschäden, die zuerst die Versicherungen und Rückversicherer alarmierte in Abrede stellten und in Zweifel ziehen wollten. Mit unterschiedlichem Ergebnis: Die AfD leugnet so ziemlich als einzige faschistische Partei in Europa , dass er menschengemacht ist, während etwa „Postfaschistin“ Meloni das gegenteilig sieht und den Green New Deal der EU unterstützt. Auffallend war ja in  der Medienberichterstattung, dass bei der diesjährigen Flut anders als im Ahrtal keine Katastrophenmeldungen kamen, ja auch gar nicht einmal der obligatorische Hinweis auf den Klimawandel oder diesem als Ursache kam.

Wie dem auch sei: Prüder soll Gen Z auch noch relativ sein, nachdem sie schon nicht gleich zur Gen Porn erklärt wurden wie zuvor, aber anders. Ja, was ist jetzt mit Greta und Lusie? Gerade wie die neuen Uschi Obermeiers und sexuellen Revolution sehen die auch nicht gerade aus, hsben sich auch nicht mit nackten Ärschen in einer Sexkommune von der Presse abfotographiernen lassen, nachdem schon Alice Schwarzer bei den Nacktbusen der inzwischen vergessenen Femen Protest einlegte, sollten sie das überhaupt oder ist das dann wieder dieser „Prüde“- Maßstab eines Alt 68er Sexuelle Revolution- Soziologen, obgleich das ja auch nur relativ und selbst aus einer sehr verklemmten Nazi- und dann Adenauergesellschaft hervorgegangen war, die dann mal durch etwas amerikanische Petticoats und Let´s twist again und Rock and Roll etwas aufgelockert wurde. Ja und hat Luise jetzt Tantrasex mit dem Klamroth oder ist das so wichtig, um Erkenntnisse zu DER Gen Z zu bekommen?

Jetzt wird an Gen Z weiteres „Neues“ entdeckt. Regelkonformer, Neuer Konventionalismus“(scheinbar nicht Neokonservatismus?), sicherheits- und regelorientiert als Ausdruck von Unsicherheit, von Konformismus wird nicht gesprochen und da unterschieden. . Einige würden sagen, gesetzestreu oder regelbasiert, andere untertänig, nicht rebellisch und duckmäuserisch. So ganz klar wird das auch nicht. Mein Gott, gab es auch früher, alle jene Studenten, die nur ihrem Professor zuhören wollten nur Prüfungsrelevantes wissen wollten und nur ihren Schein machen, wenngleich es da noch die Marxistische Gruppe mit ihrer Seminarguerilla gab, die den Prof. immer mit Fragen und Gegenthesen ins Schwitzen und in Rechtfertigungsnöte brachten, ja mal eine inhaltliche Diskussion im Seminar brachten, ja auch ihre MSZ vor der Uni- Mensa nebst Jusos und anderen Studentengruppen (nationale, internationalistische oder auch ausländische nebst den La Rouche- Leuten oder Volksmudjahhedin) Flugblättern verteilte  und neben linken Gruppen der RCDS zwar stromlinienförmig auf CSU- Karriere getrimmt und ala Adenauer „Keine Experimente wagen“ vorhanden war, aber sich doch einmischte und auch noch aktiv war, zumal im kalten Krieg, als es unter Strauß und Kohl hei0: „Freiheit oder Sozialismus“ und die MG entgegenhielt „Der Preis der Freiheit“. Die FDP- Studis , Juristen, BWLer fuhren da lieber die Leopoldstraße mit Papis Porsche auf und ab oder waren in Schicki- Micki- und Yuppie- Lifestylebars weggesperrt und dann waren dann noch die Burschenschaften und CVs, die zumeist unter sich bei Mensur und Bierorgien n ihren Verbindungshäusern unter sich blieben. 

Warum sich die Gen Z alt findet und ein Forscher sogar zustimmt

Stand:10.02.2024, 19:13 Uhr

Von: Jana Stäbener

Frau ist schockiert über das, was die Gen Z macht

Auf TikTok verbreitet sich das Gerücht, dass nach 1995 geborene Menschen älter wirken als Millennials. Ein Generationenexperte klärt auf.

„Wusstest du schon, dass die Gen Z schneller altert“, sagt eine Millennial-Podcasterin zu ihrer Freundin. „Kein Wunder, die sind die ganze Zeit online, chronisch depressiv und gestresst“, antwortet die auf das TikTok-Gerücht. Der TikToker Jordan reagiert auf diese Aussage. Über 23 Millionen Menschen haben seine Reaktion bereits gesehen.

„Ja, es ist hauptsächlich der Stress“, sagt Jordan und filmt sich im Badezimmerspiegel. Er ist 26 Jahre alt und damit Teil der Gen Z. Andere Menschen hielten ihn für über 40. Damit sei er nicht allein: „Heute wirken Leute aus der Gen Z viel älter und Millennials viel jünger“, behauptet er. Stimmt das? BuzzFeed News Deutschland, ein Portal von Ippen.Media hat beim Generationenforscher Rüdiger Maas nachgefragt. Er hat uns auch zum Phänomen Clutter-Core eine Einschätzung gegeben.

  • Generation Alpha: 2010 – 2024
  • Generation Z: 1995 – 2009
  • Generation Y (Millennials): 1980 –1994
  • Generation X: 1965 – 1979
  • Babyboomer: 1950–1964

Gen Z wirkt älter als Millennials: „Das ist neu, das gab es so noch nie“

„Die Gen Z war immer schon ‚älter-wirkend‘. Das ist Teil ihrer Beschreibung. Sie wirkt nicht nur konservativer und konventioneller als die Gen Y, sie ist es auch. Das konnten wir in vielen Studien belegen“, bestätigt Maas BuzzFeed News Deutschland. Natürlich spreche er nicht vom biologischen Alter, das von anderen Dingen abhänge, sondern vom mentalen Alter beziehungsweise der Außenwahrnehmung.

Die Mehrheit der Gen Z sei weniger progressiv, kreativ oder innovativ als ihre Vorgänger sei. Ein Beispiel dafür ist der Trad-Wife-Trend auf TikTok. „Die Gen Z ist viel enger mit ihren Eltern verbunden als die Millennials“, so Maas. „Oft übernehmen die Mitglieder die Werte der Eltern – wodurch sie eben noch konservativer und konventioneller wirken.“

In der Wissenschaft werde dieses Verhalten als „Neo-Konventionalismus“ bezeichnet. Das Problem daran: So findet weniger Abgrenzung zur vorherigen Generation ab. „Das ist neu, das gab es so noch nie“, sagt der Generationen-Experte.

Die Gen Z war immer schon „älter-wirkend“.

Generationenforscher Rüdiger Maas

„Gen Z sind am Ende sehr regelkonform, was sie auch älter wirken lässt“

In Bereichen wie Arbeit und Freizeit merke man der Gen Z das „mentale“ Alter daran an, dass alles vorhersagbar sein müsse. „Sicherheit hat oberste Priorität und idealerweise ist alles angenehm, snackable und schnell umsetzbar“, sagt Maas. „Funktioniert mal etwas nicht, wird sofort gewechselt zu etwas, was noch einfacher, sicherer und vorhersagbarer ist.“ Auch das könnte natürlich ein Stressfaktor sein

„Gen Z sind am Ende sehr regelkonform und halten sich oft steif an die Vorgaben, was sie auch älter wirken lässt“, so Maas. Das passiere seiner Meinung nach aufgrund eines Streben aus Unsicherheit, nicht als Folge eines höheren Reifegrades. „Die Gen Z wirkte also immer schon älter als Millennials, aber nicht unbedingt reifer.“

Nur beim Outfit vielleicht: „Der Unterschied ist, dass sich Gen Z und Gen Alpha schon in ihrer Kindheit viel reifer angezogen haben, während Millennials noch ganz ohne Ironie ihr 1992-König-der-Löwen-Shirt tragen“, kommentiert eine Person auf TikTok. Stattdessen setzen sie wohl auf die Mob-Wife-Aesthetic und bringen Leoprint zurück.

Warum sich die Gen Z alt findet und ein Experte sogar zustimmt (fr.de)Formularbeginn

Formularende

Scheinbar aber auch nicht der erhoffte Generationenkonflikt, den Alt 68er scheinbar so herbeisehnen. Wie passt dann wieder Friday For Future rein? Oder machen Luisa und Anhang ,das was die Eltern, zumindestens die Oma (gegen rechts)  will oder ist das das Bündnis der Großelterngeneration und der Enkelgeneration gegen die Sandwichgeneration oder ist die Oma und die Eltern doch wieder böse Babyboomer-Generation? Alles nicht so einfach. Nun wird nach der Generation Z nun die nachgeborenen Generation Alpha nächstes Objekt der Begier. Mal sehen, was die alles sind oder sein sollen. Und nachdem FFF mit Luise Neubauer schon Mitglied der Grünen Jugend ist und nicht s die originäre Apo tritt jetzt auch die Last Generation-Klimakleber-APO den Marsch in die Parlamente an und wird zur PO, wie auch schon Carola Racktete als EP- Kandidatin der Linkspartei. und hoffen Konservative ,dass der Klimaschutz und dieses ganze Flüchtlingsgerette endgültig am Arsch und Geschichte sind und nur noch in hehren Verkündigungen von Parlamentsreden stattfinden, von denen es ja nicht zu wenige gibt.

Letzte Generation will ins Europaparlament

Lange klebten die Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ sich auf der Straße fest. Nun wollen sie zur Europawahl antreten. Dazu sind noch einige Voraussetzungen zu erfüllen.

Letzte Generation will ins Europaparlament (faz.net)

Also von Verrat an Idealen wie bei den Grünen oder so was ist da auch nichts zu hören, und angesichts geringer Wahlchancen auch keine Demokratie #gefährudung wie etwa bei Wagenknecht zu vernehmen, obgleich man ja da hofft, dass die der faschistischen Höcke. AfD Stimmen abzuziehen.  Zumindestens kleben sie vielleicht an den Parlamentssitzen und nicht mehr auf der Straße, das überlässt man den Bauern mit ihren Massenblockaden von Innenstädten und Autobahnen, wobei da Volkes Unterstützung sicher ist , da sie als deutsche Scholle, Nährstand, hart arbeitende, wenngleich mechanisierte Kapitalisten und Unternehmer,  naja, vielleiht doch einige üppige EU- Subventionen weit über Bürgergeld einstreichende Existenzen angesehen werden und da ist trotz Galgen und fehlender Rettungsnotgasse nichts an Beschwerden zu hören.

An der FU Berlin machen nun auch einige antisemitische Ausschreitungen Schlagzeilen. Der FAZ- Kommentator fragt sich, zum einen , was man gegen diese postkolonialen, postmodernen Genderfeminist*+innen und linken Identitären, die sich zudem wie Greta mit Hamas-Anhängern und anderen Radikalen des Global South verbünden und auch mal einen jüdischen Studenten zusammenschlagen machen solle. Wobei mal festzustellen ist, dass es an den meisten deutschen Unis, auch an der Münchner LMU dergleichen nicht gibt, das mal wieder Berliner Verhältnisse vor allem sind, die eben auch auf die Toleranz von rot-rot- grün bezüglich identitärer Ideologie geschuldet sind.

 
ANTISEMITISCHE GEWALT AN UNIS:Der Campus als Raum der Angst

  • EIN KOMMENTAR VON HEIKE SCHMOLL
  • -AKTUALISIERT AM 08.02.2024-21:51

Die identitäre Linke grenzt erbarmungslos und gewaltsam aus. Zu beobachten ist das besonders an Hochschulen in Berlin. Doch die Leitungen sind nahezu machtlos.

Die antisemitische Gewalt an den Berliner Hochschulen nimmt in erschreckendem Maße zu. Nach der Besetzung eines Hörsaals durch propalästinensische Studenten wurde in der vergangenen Woche ein jüdischer Student der FU von einem propalästinensischen Studenten in Berlin-Mitte krankenhausreif geschlagen.

Antisemitismus und Hochschulen: Raum der Angst (faz.net)

Vergessen wird zu erwähnen, dass es an anderen Unis in Sachen antisemitischen Ausschreitungen eigentlich ruhig ist. Ob die neue Generation von Radikalen abgesehen von ihrer woken,postkolonialen,postmodernen  und inklusiven  Ideologie, die aber faktisch radikale Exklusion bewirkt, so von den neuen asozialen Medien bei den Denkschemen Like/Dislike Gut/Böse, fehlenden differenzierenden und komplexen Denken beeinflusst ist?
In einem anderen Artikel spricht ein Hirnfiorscher davon, dass Smartphones „dick, dumm und dement“ machen. Ähnlich hatte das ja schon mal ein ehemaliger Lehrer gesagt, der nicht nur bei der Leseschwäche der Schüler und unterirdischen Pisaergebnissen von „digitaler Demenz“ sprach, was Wellen der Empörung auslöste. Eine neue Studie meint auch ,dass Gen Z „mental älter, aber nicht reifer“ sei. Man kommt sich an Mc Luhans Spruch „The Media is the message“  erinnert vor. Und die Kommunikationsfähigkeit nd Ausdrucksfähigkeit dürfte seit Short Messages und Emojis auch gelitten haben. Oder wird als solche in der schnelllebigen Zeit als archaisch,  reaktionär und zeitraubend angesehen.
Nun gut, KPD und NSDAP und deren Freund/Feind-Denken, Bubbles, Echoräume ,Spaltung der Gesellschaft, Hatespeech und Fake News samt Massenwirkung gab es ja auch in vor Carl Schmitt und ohne asoziale  Medien .Und man könnte auch die Reformation, Luther und die Religionskriege in Deutschland auf Guttenberg und den Buchdruck zurückführen, wenn man ganz von Inhalten und gesellschaftlichen Zuständen absehen will, die diese eben nur katalysierten und polarisierten.

Interessant aber beim FAZ-Artikel, dass die Unis nicht mehr
Ort der politischen oder gesellschaftlichen Debatten mehr sein sollen, sondern nur als lästige Zwischenstufe und Transitraum , in der man sein Studium schnell und kritiklos in der vorgegebenen Regelstudienzeit durchzieht samt Fachidiotentunnelblick. Aus die Zeiten von Humboldtschen Bildungsideal, bestenfalls mal etwas hedonistischen Audeamus Igitur insofern sie in diesem Idealtyp jemals so bestanden haben sollen. Aber scheinbar hat sich die Zahl der Studenten, die rechte Untertanen sind und nichts anderes als Prüfungsrelevantes massig vermehrt.Die FAZ beklagt weniger die wenigen politisieren und radikalen Studenten ,sondern die restlichen , gleichgültigen,opportunistischen, stromlinienförmigen  unpolitischen,desinteressierten Studentenmassen, die sie gewähren lassen. Eine Demokratie ohne Demokraten. Es lebe die demokratische Brandmauer. Faktisch ist diese Sorte Studentinnen exakt das Ergebnis der Lissabon-Bildungsreform der 90er und an den Gymnasien des G8s.Da sollte die Jugend ja „fit für die Globalisierung und den Wirtschaftsstandort Deutschland“ gemacht werden. Inzwischen wird das ja teilweise rückabgewickelt, zumindestens an den Gymnasien, schon beim G 8-

Dann noch die nächste Horrorstory über die Gen Z an Unis:Diesmal keine Juden, die zusammengeschlagen werden, sondern halnes Tottrampeln eines Studi- Flashmobs:

„So brutal“: Münchner Studierende drängen sich vor Bibliothek – Videos zeigen Ansturm

Stand:09.02.2024, 07:41 Uhr

Von: Yasina Hipp

Die beiden Klausurenphasen am Ende der Semester sind für Münchner Studierende stressig. Wer in der Landeshauptstadt in der Bib lernen will, muss schnell sein, wie ein Video zeigt.

München – Im Leben der meisten Studierenden sind zwei Zeiträume im Jahr besonders stressig: Ende Januar bis März und Ende Juli bis September. In der Zeit muss für Klausuren gelernt, Prüfungen und Hausarbeiten geschrieben werden. Zum Lernen zieht es viele Studierende in die Bibliotheken, auch „Bibs“ genannt, raus aus den Studi-Wohnheimen oder den kleinen WG-Zimmern, rein in eine konzentrierte und fokussierte Umgebung. Gerade auf die großen Bibliotheken in München, ist jeder Platz hart umkämpft. TikTok-Videos zeigen den Ansturm.

TikTok-Video zeigt Gedränge vor Münchner Uni-Bib

Das Video mit der Überschrift: „POV, es gibt einen Moshpit um 8 vor der Bib“ zeigt, wie sich unzählige Studierende vor der Tür der Fachbibliothek Philologicum in der Münchner Ludwigstraße drängen. Um 8 Uhr öffnet sich dann schließlich die Tür und die jungen Menschen strömen in das Gebäude. Knapp 227.000 Mal (Stand: 8. Februar) wurde das Video bereits angeschaut. Andere Videos zeigen nicht nur den überfüllten Eingang, sondern die meterlange Schlange auf dem Platz vor der Bib.

Münchner Studierende „stellen sich an wie im Club“ – Teilweise Unverständnis

Zahlreiche Kommentare sammeln sich unter den Videos. Manche berichten aus eigenen Erfahrungen: „Es ist so brutal zur Zeit“ oder „Philo ist crazy“. Andere können nicht verstehen, warum sich die Studierenden das antun: „Woher diese Motivation, würde umdrehen und mich wieder in mein Bett legen“, „Ich verstehe nicht, warum die einfach nicht zu Hause gemütlich an ihren Schreibtischen sitzen und lernen“ oder „Stellen sich alle an wie im Club, anstatt in ihre eigene FACHbib zu gehen“.

„So brutal“: Münchner Studierende drängen sich vor Bibliothek – Videos zeigen Ansturm (tz.de)

Was ist denn da los an den Unis? Habe ich während meiner ganzen Studentenzeit nie so erlebt, auch in der Stabi in der Ludwigstrasse nie. Entweder ein Ausnahmefall und Sensationsvideo einer jener Selfievideo-Reporterinfluencerinnen, die jetzt auch als freie Mitarbeiterinnen für irgendwelche Lokalzeitung während ihres Kommunikationswissenschaftsstudiums jobben und den Studi-Paparazi mimen oder das per Flashmob selbst initiiert hat und dann Kampagnenmanagerin bei einer NGO oder PR- oder Werbeagentur werden wollen oder die verhalten sich heute eher wie ein Flashmob. Zudem hieß es doch, dass die Bibs inzwischen digitale Archive und ähnliches haben und man nun viel in home office oder vom Computer daheim machen könne .Ja und wie die eine Studentin richtig meint, gibt es ja auch die Fachbibs.. Scheint also auch noch normale und intelligente Exemplare der Genz Z und ihrer Studis zu geben. Und Mitläufer; Lemminge und Deppen gab es schon immer, wenngleich die „Geiz ist Geil“- Mentalität vor allem seit dem Neoliberalismus der 80er samt Mediamarktwerbung und anderem zu blühen begann, als die Lissabon- Bildungsreform von der EU beschlossen wurde. Wobei da auch immer wieder oft das chinesische Tiktok genannt wird. Steckt da die Einheitsfront der KP China mal wieder hinter allem, zudem ja da auch die AfD viele jugendliche Follower auf ihrer Tiktok-Seite hat, zumindestens bis zu 10 mal mehr als die demokratischen Parteien? Zumindestens sieht man Tiktok das anders oder mehr als bei Elon Musk und Marc Zuckerberg in den USA schon als halbe Gefahr für Jugendwohl und die nationale Sicherheit und werden Tiktok-Verbotsdrohungen ausgesprochen, wie nun auch einige US- Politiker über ein Verbot sozialer Medien und Smartphones für Jugendliche unter 16 Jahren laut nachdenken. Na ja, vielleicht wird dann die Jugend dopch noch rebellisch.

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