Nach Globalsierungs- und Cyberspacehype: Geopolitik, Geographie und der Raumfaktor kehren zurück- Paul Krugmann, Jeffrey Sachs und die Charter City- Bewegung

Nach Globalsierungs- und Cyberspacehype: Geopolitik, Geographie und der Raumfaktor kehren zurück- Paul Krugmann, Jeffrey Sachs und die Charter City- Bewegung

Ich hatte auch mal Wirtschaftsgeographie studiert. Doch der Raumfaktor und die Geographie oder gar Geopolitik oder Geoökonomie traten immer mehr in den Hintergrund, da der Raumfaktor angesichts Internet, sinkenden Transportkosten,  eher zum raumfreien Cyberspace erklärt wurde, auch in der Außenwirtschaftstheorie. Mit dem Einzug des Neoliberalismus seit Reagan und Thatcher , dem Aufstieg des Silicon Valley und des Cyberspaces und mit der Globalisierungshochphase seit den 90ern und mit Chinas WTO-Beitritt 2001 galten ja all jene marktradikalen, hochideologisch-naiven VWL-Idealmodelle, die dann eben doch in der Realität andere Effekte hatten und der trickle down effect eben regional sehr unterschiedlich, ja auch nicht mit win-win, sondern eben auch massig Modernisierungsverlierern und eben Aufkommen radikaler politischer Bewegungen und Parteien einhergeht. Dabei hatte Paul Krugmann schon Anfang der 90er Jahre die Geographie, Raum und andere Faktoren einbezogen in seiner „Neuen Ökonomischen Geographie“ . Krugmann hat da dann als erster einmal wieder die Geographie ins Spiel gebracht, Mobilität von Produktionsfaktoren und diese ewig kindische Annahme von den vollkommenen Märkten. Wikipedia fasst es kurz und knackig zusammen:

„Die Neue Ökonomische Geographie ist ein neuerer Ansatz der Außenwirtschaftstheorie, der räumliche Agglomerationsprozesse und zunehmende Skalenerträge durch Spezialisierung in den Mittelpunkt der Betrachtung rückt.

Dieser von Paul Krugman Anfang der 1990er Jahre begründete Ansatz setzt sich von der herkömmlichen Betrachtungsweise ab (komparativer Kostenvorteil durch Unterschiede in Ressourcenausstattung und Produktivitätsniveau; konstante Skalenerträge). Er setzt auch andere Akzente im Vergleich zur bislang bekannten StandorttheorieWirtschaftsgeographie oder Urbanistik.

Die bisher geläufige Außenhandelstheorie nimmt an, dass die Produktionsfaktoren immobil sind und der Warenaustausch sich ohne jede Transportkosten vollzieht. Die Theorie der Neuen Ökonomischen Geographie unterstellt hingegen Mobilität der Produktionsfaktoren und berücksichtigt die Transportkosten. Dabei wird die Annahme eines vollkommenen Marktes fallengelassen; mehrere Gleichgewichte sind möglich sowie ungleichgewichtige kumulative Prozesse, die zufälligen historischen Situationsbedingungen und dem Mechanismus sich selbst erfüllender Prognosen einen großen Einfluss auf die Wirtschaftsentwicklung einer Region einräumen.

Der verbreiteten Ansicht, dass eine zunehmende Beseitigung von Außenhandelsbarrieren für sämtliche beteiligten Regionen gleichermaßen vorteilhaft sei, stellt die Neue Ökonomische Geographie ein deutlich differenzierteres Bild gegenüber. Durch die Entstehung von Agglomerationen sind Einkommensdivergenzen vorauszusagen, welche sich über einen langen Zeitraum weiterhin noch selbst verstärken.“

Neue Ökonomische Geographie – Wikipedia

Neuerdings werden nun auch innerhalb der Charter City- Bewegung Überlegungen angestellt, ob man die Geographie nicht einbeziehen solle.

Zuerst, was ist die Charter City- Bewegung- hierzu zwei Meldungen:

“Rwanda Development Board and Charter Cities Institute Sign Game-Changing Memorandum of Understanding Aimed at Urban Transformation

MOU Formally Implements “Africa’s Next 50 Cities Coalition – Road to Kigali 2023” Initiative to Help Accelerate Both the Republic of Rwanda’s and the African Continent’s Economic Development by Enabling Private Sector Growth.

December 19, 2022

Washington, DC

December 16, 2022

As the Nation’s Capital welcomed leaders from throughout the African continent this past week, a delegation from the Rwanda Development Board (RDB) executed a historic and game-changing Memorandum of Understanding (MOU) with the Washington DC-based Charter Cities Institute (CCI). The MOU, formally signed at the Embassy of Rwanda, will strengthen policy implementation for the benefit of the people of Rwanda in particular, and the people of Africa more generally.

Specifically, the objective of the MOU is to establish formal cooperation and partnership between RDB and CCI in order to implement a plan named “Africa’s NXT50 Cities Coalition – Road to Kigali 2023.” This plan includes three elements: (1) jointly building Africa’s NXT50 Cities Coalition (NXT50); (2) planning and executing the Global Charter Cities Conference; and (3) establishing a catalytic fund for new charter city projects called the “NXT50 Cities Catalyst Fund.” The MOU – and related activities – will not only strengthen ties between the two organizations, but will also serve as a launch pad for sustainable urban development throughout Rwanda and the entire African continent. 

Clare Akamanzi, CEO of RDB said, “this [partnership] made sense because if you’ve been following what’s happening in Rwanda, I think really trying to do urbanization properly is something that we very much value. And it’s so many pieces. I know you’re looking at regulation, legal, and creating a platform to bring people together that are interested in building stronger cities.” 

CCI’s Executive Director, Kurtis Lockhart added, “you need to have innovative thinking around urbanization, outside the box thinking. And this is why we could find no better partner than the government of Rwanda and the Rwanda Development Board. People look to Rwanda across the continent as a place with cutting edge policies, a place to find best practices to see if they work in their own countries, and so we couldn’t be more proud of this partnership.”

The organizations will begin work immediately on the activities outlined in the MOU, with the first ever Global Charter Cities Conference slated to take place in Kigali in late 2023.  For more information about this transformative partnership, please contact CCI’s Head of Communications, Michael Holstein.

                                                                     

About the Rwanda Development Board:  RDB has the mandate to accelerate the Republic of Rwanda’s economic development by enabling private sector growth; with RDB’s key services including investment promotion, export and SEZ development, investment deals negotiation, tourism and conservation, skills development, and one-stop center services; and with RDB providing support throughout the entire investment journey to ensure Rwanda remains one of the best places to do business in Africa and the world.

About the Charter Cities Institute:  CCI is an organization dedicated to empowering new cities with better governance that attract investment, spur business formation, boost job creation, cluster innovation, and in turn kick-start sustained economic growth that lifts tens of millions of people out of poverty and into prosperity.

Rwanda Development Board and Charter Cities Institute Sign Game-Changing Memorandum of Understanding Aimed at Urban Transformation

In zweierlei Hinsicht interessant. Einmal Ruanda. Die wollten ja das neue Singapur Afrikas werden, zudem gar nicht erst groß auf cash crops und Industrialisierung setzen, sondern diese Entwicklungsstufen quasi überspringen und gleich ins Informations- und Digitalisierungzeitalter-„Leapfrogen“ war da der Begriff. Der Exil-Oligarch Chodorkowsky hatte ähnliches auch für Russland vor und fordert das auch in seinem Buch im Kapitel „Die Zukunft Russlands“.Leider hat man da kaum mehr Berichte über Ruanda bekommen. Das Land wird jetzt wieder erwähnt, weil man da Flüchtlinge abschieben will und nun eben als mögliches neues Testmodell und Pionier der Charter City- Bewegung.

Das MoU hat ja als Ziel, diese Charter Cities in ganz Afrika aufzubauen. Zuvor hieß es schon, dass Kagame Ruanda zum IT-Informationshub für ganz Afrika ausbauen will. Inwieweit ihm dies gelungen ist, dazu gab es dann keine herausstechenden Erfolgsberichte mehr.

Charter Cities von Paul Romer als idealer wirtschaftlicher Hotspot

Gibt es einen Ort auf der Welt, an dem gute Regierungsführung und Wirtschaftswachstum selbstverständlich sind? Wo die besten globalen Praktiken übernommen werden? Vor vierzehn Jahren stellte der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Paul Romer seine Theorie der Charter Cities vor.

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Eine Charterstadt ist eine neue Stadt mit neuen Regeln. Ihre „besondere Zuständigkeit“ bedeutet, dass ein Gastland der Stadtregierung die Befugnis erteilt, neue Regeln für ihre Verwaltung aufzustellen. Mit einem TED-Vortrag im Jahr 2009 wurde Romer, Nobelpreisträger und ehemaliger Chefvolkswirt der Weltbank, zum bekanntesten Befürworter von Charter Cities auf der ganzen Welt.

Im Juli 2008 besuchte er Madagaskar, wo die Regierung an der Gründung von zwei Charterstädten interessiert war. Die Idee, Land an Ausländer abzugeben, erwies sich jedoch als unpopulär.

Wirtschaftswachstum in Entwicklungsländern 

Die überragende Bedeutung des Wirtschaftswachstums gilt auch in der heutigen Zeit. Die größte Verringerung von Armut und Leid ist nicht auf internationale Hilfsprojekte zurückzuführen, sondern auf die Entwicklung, da einkommensschwache Länder neue Wege finden, Dinge effizienter zu erledigen und die Leiter des technologischen Fortschritts zu erklimmen.

Paul Romer hat versucht, Charterstädte zu einem Motor des Wirtschaftswachstums in Entwicklungsländern zu machen. Er hat argumentiert, dass weniger entwickelte Länder mit besseren Regeln und Institutionen auf einen anderen und besseren Wachstumspfad gebracht werden können. In seinem Modell würde ein Gastland die Verantwortung für eine Charterstadt an eine besser entwickelte Treuhandnation abgeben, wodurch neue Regeln für die Verwaltung entstehen könnten. Die Menschen könnten mit ihren Füßen für oder gegen diese Regeln stimmen.

Einige Versuche sind gescheitert, und einige sind noch im Spiel

Im Jahr 2011 erwog die Regierung von Honduras die Gründung einer Charterstadt, allerdings ohne die Aufsicht einer dritten Regierung. Romer leitete einen „Transparenzausschuss“, trat aber im September 2012 zurück, als die für das Projekt zuständige honduranische Regierungsbehörde Verträge mit ausländischen Entwicklern unterzeichnete, ohne den Ausschuss zu informieren. 

Im Jahr 2018 schlug das Kryptowährungsunternehmen Ledger Atlas eine auf Kryptowährungen basierende Sonderwirtschaftszone in Papua-Neuguinea vor. In einer Absichtserklärung wurde Ledger Atlas als regierende Einheit festgelegt, die in der Lage ist, die Migration zu kontrollieren, Gesetze zu erlassen und Pässe auszustellen. Der Vorschlag wurde nicht weiterverfolgt.

Der Präsident von El Salvador kündigte Pläne für eine Bitcoin-basierte Charter City im November 2021 an. Im Januar 2023 werden mehrere Charter-City-Projekte in Afrika südlich der Sahara entwickelt. Itana soll ein Zentrum für afrikanische Tech-Arbeiter außerhalb von Lagos werden. 

Zu den anderen afrikanischen Charter Cities gehören Nkwashi (Sambia) und Silicon (Sansibar), ein neuer Tech Hub auf der tansanischen Insel. Das Rwanda Development Board hat außerdem Pläne zur Einrichtung eines katalytischen Investitionsfonds für Charter-City-Projekte in ganz Afrika angekündigt.

Charter Cities von Paul Romer als idealer wirtschaftlicher Hotspot | Altoo AG

Was man aber über einige dieser Charterstädte liest klingt aber auch ein wenig wie der alte libertäre Traum, dass Unternehmer und Reiche diese Städte selbst regieren,  auch die Gesetzgebung und alles andere .Es gab ja auch mal die libertäre Vision steuerfreie und staatsfreie schwimmende Inselstädte zu bauen .In den USA überlegen nun einige deindustrialiserte Städte  das einige Unternehmen auch schon und ein Gouverneur will das jetzt genehmigen.  Dann kämen wir vom Neoloberalismus in ein libertäre Zeitalter, wie die Mises-Anhänger Bagus und Millei das auch propagieren oder Bukeles El Salvador als Bitcoinnation vorantreibt Interessant auch, dass bei der kurzen Aufzählung von Charterstädten auch ein Kryptowährungenkonzern dabei ist. Naja, mal sehen, wie das dann bei Bitcoin- Bukele- El Salvador ausgeht. Zumeist scheitern diese libertären Experimente ja desaströs, weil sie eben auch hochideologischen toxischen und falschen ökonomischen Annahmen bestehen..Der Markt richtet alles- eben dann zugrunde.

Interessant, dass die Charter City- Bewegung nun auch Jeffrey Sachs und die Rolle der Geographie für diskussionswürdig hält.Ich hatte mir schon gedacht, dass Jeffrey Sachs da irgendwann mal auftaucht. Seine Voucher-Privatisieriing als Berater von Jelzin  in Russland in den 90ern war ja ein rechtes Desaster, das erst diese Oligarchen und erst einmal Massenarmut und Wild East schuf. Explosion der Kriminalität, politischen und sonstigen Morde, die Lebenserwartung der Russen sank in diesem Jahrzehnt um 10 Jahre. Der Aufstieg Putins ist ohne ihn und das von ihm angerichtete Desaster nicht denkbar. Putin wurde da anfangs als starker Mann der für Stabilität sorgt gesehen, zumal er auch die Oligarchen sich unterordnet und mit seinem Resource Empire samt staatlicher Kontrolle über strategische Industrien auch einen Plan zu haben schien.

Nach einer Schweigephase wendete Sachs sich jetzt Afrika zu. Bleibt zu hoffen, dass er da nicht das nächste Desaster anrichtet, obgleich es ja da keine kommunistischen Staaten mehr gibt, die transformiert werden müssten. Und hört sich auch ein bisschen nach Davos-WEF-Schwabs grünem ESG-Kapitalismus an. Nun also will das Charter City Institute da Anleihen bei Sachs machen:

Big Thinkers and Charter Cities ft. Jeffrey Sachs and the Economics of Heat, Disease, and Distance

Join our research team on an exploration of the key ideas from notable thinkers in political philosophy, economics, political science, urban planning, and other traditions as they relate to charter cities in our Big Thinkers blog series.

Jeffrey Sachs made his name in the 1980s working with the World Bank and International Monetary Fund (IMF) to implement very orthodox, market-oriented reforms in Bolivia, Poland, and Russia during their respective transitions from hyper-inflation and communism. Sachs has worked as a distinguished and remarkably productive professor at Harvard and Colombia, and has been at the forefront of putting development policy into practice. Sachs is President of the UN Sustainable Development Solutions Network, Co-Chair of the Council of Engineers for the Energy Transition, and from 2001-18, served as Special Advisor to UN Secretaries-General Kofi Annan (2001-7), Ban Ki-moon (2008-16), and António Guterres (2017-18). His most notable and accessible works include, The End of Poverty (2005)Common Wealth: Economics for a Crowded Planet (2008), and The Price of Civilization (2011). They all made the New York Times bestseller list.

Jeffrey Sachs is the world’s leading economist on the economics of place, specifically the economic implications of heat (tropical weather), disease, landlocked location, and distance from global markets. Sachs also inspired a massive effort, supported by the United Nations and the Department for International Development (DFID) in the UK, among many others, to turn his ideas into practice, resulting in the Millenium Villages Project (MVP). Sachs is not just a thinker, his city-relevant ideas come wrapped in oodles of empirical evidence.

At first glance, Jeffrey Sachs seems to have little in common with advocates of charter cities. While Sachs emphasises geography, charter city advocates focus on institutions; Sachs believes in aid, charter city advocates focus on investment. This blog argues that the charter city movement does have a lot to learn from Sachs, Sachs is more hot and sachs-y than a damp irrelevance.

Sachs has produced an impressive body of academic work to help make the ‘case for place’. When controlling for initial income in 1980, and indicators of governance, economic growth in Sub-Saharan Africa was slower than in other developing countries. The reason Sachs argues, is geography.

Countries with half or more of their land in tropical regions are almost all poor. Of the top thirty countries ranked by average income in 1995, only two were tropical: (small) Hong Kong and Singapore. Tropical climates have more erratic and extreme weather, so these agriculture-dominated economies are vulnerable to both droughts and flooding. Furthermore, where there is heat there are mosquitos. The most discussed economic-health issue related to geography has been the prevalence of malaria. The tropical climate, mosquito species resident in Africa (the exclusively human-biting Plasmodium falciparum), and humidity of Africa give the continent the world’s highest malaria burden. In the early 2000s, there were an estimated 200-500 million malarial cases per year, and around 1 million deaths per year, 90% of which occurred in Sub-Saharan Africa. Most of the economic costs of malaria though, ran through morbidity, rather than mortality. In the early 2000s, evidence from Malawi indicated that expenditure on treatment was over 25% of household income among very low-income households.  For Rwanda, it was estimated that nearly 20% of the Ministry of Health budget went to treating malaria. In Kenya primary school, students were considered to have on average four episodes of malaria per year and to miss more than 10% of the Kenyan school year. Together these costs, on health care, lost schooling, and lower labour productivity, reduced economic growth. Sachs found that countries with a substantial amount of malaria grew 1.3% less p.a. between 1965 and 1990 and that a 10% reduction in malaria was associated with 0.3% higher growth per year. Average incomes of countries with intensive malaria was $1,525 and in those without, $8,268. A similar pattern was evident for other tropical diseases including, dengue, yellow fever, and schistosomiasis, which are all endemic in tropical ecological zones and nearly absent elsewhere.

Additionally, a large fraction of the African population live in landlocked areas: the inland highland regions historically offered better soils and rainfall, and in previous centuries safety from the slave trades. Nearly all landlocked countries are poor, except for some in Western and Central Europe, which are well-connected to the Mediterranean and the North Atlantic by land and river-based traffic. The Sahara has long cut Sub-Saharan Africa off from large-scale overland trade. Half of the world’s trade takes place among countries located within 3,000km radius of each other. In 1990 the average distance of Sub-Saharan African countries from their trading partners was over 7,800km. Africa is also fragmented into over 50 countries each with an average four neighbours, many of which must be crossed to reach the coast. It costs more, for example, to transport a vehicle from Abidjan in West Africa to Addis Ababa in East Africa, than to ship it from Abidjan to Japan.  

Statistical evidence from Sachs shows that four variables, ‘prevalence of malaria’, ‘transport costs’, ‘proportion of population near the coastline’, and the ‘endowment of hydrocarbons per capita’ (not discussed here but the location of coal and oil is a geographical accident) explain more than two-thirds of the cross-country variation in average incomes per person.

A charter city is a ‘new city, with new rules’ that is defined in terms of its geography of place, or its ‘special jurisdiction’. As cities are the physical embodiment of the economics of place, should Jeffrey Sachs be the first economist an urbanist organisation like Charter Cities turns to?

While charter cities are defined in terms of geography, the concept revolves around the importance of institutions in promoting economic development. A charter city has autonomy enshrined in and legally protected by a charter. Advocates of charter cities argue that a charter allows a new city to devise a new legal system structured around simple, low-cost business registration, tax administration, labor law, and dispute resolution. The main argument holds that good rules, in particular well-protected property rights, will give prospective city investors the incentives to undertake long-term investment. Who would build a factory if they feared it would be grabbed by a well-connected politician or profit taxes would be raised once it started producing profitably?

So, the original pin-up of charter city enthusiasts is not Jeffrey Sachs but rather Douglass North. North argued that property rights are the “underlying determinant of the long-run performance of economies” and consequently, “the heart of development policy must be the creation of policies that will create and enforce efficient property rights,”. Big, influential, and recent policy papers written by the world’s most influential urban development thinkers (the World Bank, UN-Habitat) have embraced North and spurned Sachs. ‘Africa’s Cities: Opening Doors to the World’ published in 2017 by the World Bank, and written by three leading city scholars – Somik Lall, Vernon Henderson, and Anthony Venables – argues that the priory for urban policy makers is to, “formalize land markets, clarify property rights, and institute effective urban planning.” The report, with obvious North-ian homage argues that urban property rights will generate an incentive for long term investment (in housing, business and infrastructure); provide property owners with the collateral to borrow and invest from banks; will help register properties to better allow buyers and sellers to come together and for property to be purchased by those who can use it more efficiently (e.g. purchasing small shacks to build a ten-story residential block); and provide the government a means to identify those eligible for property taxation.

The radical departure of Sachs from the good-institutions (and so charter cities) agenda shines through when we consider the policy implications of geography. In the 1980s, donors emphasised using loans to leverage developing countries into making policy reforms (conditionalities), usually associated with reducing the role of the state, marketisation, and free trade. In the 1990s this agenda broadened into the good governance agenda, reflecting the orthodox view of the importance of institutions. Donors stressed efforts to improve legal and judicial systems, the functioning of democracy, the capacity of the civil service, the protection of property rights, and transparency across government (the debate that inspired charter cities). Jeffrey Sachs instead emphasises the crucial role of a big-push, donor-supported, set of interventions directed at geographical constraints. “targeted investments backed by donor aid lie at the heart of breaking the poverty trap”. These should include, Sachs argued, efforts to increase rural productivity through the dissemination of modern technology (such as fertiliser and irrigation); medical interventions, especially related to reducing the transmission and treatment of tuberculosis and malaria, improving nutrition; and investment in road, port, and rail infrastructure to connect interior populations to the coast.

This big-push can be partly funded by domestic African budgets, helpfully guided by external experts, but would require a companion big-donor-push in foreign aid. In 2012 donor need until 2015 was estimated at $40 billion per annum for Sub-Saharan Africa and $80 billion per annum for the entire developing world. This would have then represented an increase from 0.44 to 0.54% of donor country assistance per annum. There was precedent; earlier donor-funded big pushes against diseases of geography had been successful. By 1974 donor led efforts had prevented an estimated 600,000 cases of onchocerciasis (African River Blindness), which made 25 million hectares safe for cultivation, and protected 40 million people from transmission.

The idea of foreign aid is an anathema to charter city enthusiasts whose institutions-fundamentalism sees good institutions as creating profitable opportunities for investment. Who needs aid and goodwill when we can mobilize the self-interest of workers, firms, investors, and property developers to pursue profitable or well-paid opportunities and collectively boost economic growth?

Charter city advocates should not dismiss Sachs so quickly. Sachs is also a passionate advocate and practitioner of undertaking small-scale interventions and then scaling up what works. The Charter city movement have long been inspired by the experience of Special Economic Zones (SEZs) in China. Areas around Hong Kong, including Shenzhen, were liberalized as special economic zones, allowing foreign direct investment, labor markets, and land markets. The success of Shenzhen led Beijing to allow SEZs to be replicated and then to inspire national-level reforms. If donors were willing to fund a new city build, structured around efforts to tackle geographical constraints, then they should go ahead; let a hundred urban flowers bloom and scale up success.

For advocates of geography, the equivalent micro-intervention was the African Millenium Villages Project (MVP) which were a practical effort to put the ideas of Jeffrey Sachs into practice. The project was initiated in 2005 and aimed to achieve development goals in five years in 14 rural villages across ten sites in Africa. The project aimed to apply a big-push at the local level in investment that targeted geographical constraints to economic growth. These included a familiar list, obviously culled from the empirical work of Sachs: integrated interventions in poverty, agriculture, nutrition, education, health, and infrastructure. Millennium Village Project (MVP) sites were selected from rural areas of high undernutrition, representing varied agroecological zones, and with local political buy-in and community ownership. The project was externally financed to the sum of $60 per person per year. The rationale for the programme was that targeted public-sector investments could raise rural productivity, boost private sector savings and investment and lead to an escape from the poverty trap through self-sustaining economic growth. By 2018 the project was estimated to have cost donors more than $300 million.

By 2007, villages in Kenya, Ethiopia, and Malawi had reduced malaria prevalence and boosted agricultural output, that together improved health, nutrition, and incomes for farming families. A later summary of the evidence in 2018 found that the MVP had made significant gains in 30 from the 40 targets. The project had significant and favourable impacts on agriculture, nutrition, education, child health, maternal health, HIV and malaria, and water and sanitation. There was little impact from the project on consumption-based measures of poverty. One plausible explanation for this finding was that farm families had been investing higher incomes in building durable assets such as latrines, piped water, better roofing and flooring materials rather than increasing household consumption.

The millennium villages did well but these results raised two big questions. Firstly, what was happening in the areas around the millennium villages? Health, education, transport, nutrition and other social and economic indicators were all improving in Africa in the 2000s and 2010s. Kenya for example achieved marked gains in improved drinking water sources, improved sanitation facilities, measles vaccination, births delivered by skilled personnel, HIV testing, ITN (insecticide treated net) usage, mobile phone ownership, and child mortality rates. Trends outside the intervention villages are the counterfactual and suggest what would have taken place without the MVP project. The results were striking. In Kenya, Nigeria, and Ghana the impact of the MVP was only half of that first estimated, in some cases there was no improvement, or even a relative decline. Given that the treated villages were chosen because they had political support for social interventions and community ownership, they were villages that were likely to do well anyway.

The empirical evidence showed that donor-funded interventions can work to improve the quality of life of the poorest people in the world. Sachs made a bigger argument. The second question gets to the heart of geography as the big alternative to institutions. Did the big-push generate a self-sustaining momentum of economic growth that allowed countries (here villages) to break through geographically-created poverty traps?

Here, there is more limited evidence, but what exists is much more pessimistic.

The UK Department for International Development (DFID) invested $11 million into a MVP in Northern Ghana that ran from 2012 to 2016. The project targeted a cluster of communities with more than 26,000 residents, where between 80 and 90% of the population lived below the national poverty line. DFID published an evaluation in 2018 using a rigorous methodology that accounted for those earlier concerns. DFID collected date from a sizeable project and matched control groups before and after project implementation. Data was collected from repeated interviews with the same households and individuals (panel data). DFID concluded of their intervention in northern Ghana that,

there are signs that any gains made under the project are already being undermined (a few months after project closure). There was no sign of the economic growth necessary to generate the disposable income (market demand) and tax revenue (public service provision) that could sustain the provision of these interventions once the project came to an end.

If tackling geography didn’t generate self-sustained economic growth, does this mean that the charter city institutional foundation is a safer bet?

Charter cities believe in the ‘developer-manager’ model, which holds that the developer who builds a city should also be responsible for managing the city after construction. The developer is granted ownership or a long-term lease over the land on which the city is built. Because the city developer leases or owns the land, they are incentivized to create an effective administration, good institutions and to provide public goods in order to increase economic activity and raise the value of that land. This provision is usually interpreted in terms of the hard infrastructure commonly discussed by urban planners – roads, housing, parks, and public utilities such as water supply and electricity. Sachs gives charter cities a richer vein of evidence to think about what infrastructure helps a city become more productive and raise land values. Sachs would advocate combating malaria, through for example insecticide treated bed-nets or irrigation to protect the agricultural hinterland from climatic weather variabilities. Advocates for charter cities should think more carefully about what constitutes crucial urban ‘infrastructure’.

There is a strong version of institutions; that good institutions encourage the prospects for economic growth anywhere by stimulating long-term investment, asset re-allocation, and by providing collateral for loans. Sachs tells us more about where to invest scarce resources in thinking about where to build a new city. When choosing a site for a new city, areas that are malaria-free, and located close to ports or trade routes, and fertile agricultural regions are more likely to thrive. We should heed this advice. One study using data for 800-1800CE finds that European cities were established, emerged, and survived where geography was better, measured in terms of being near areas of high agricultural potential, navigable waterways, or major transport arteries. Geography played a crucial role in laying the foundation for the European city system of today.

Charter cities should be justifiably jealous and seek to emulate the success of Sachs in launching and then (with problems) evaluating success of the millennium villages. Between 2000 and 2020 159 new city projects have been announced, compared to 126 in the entire period from 1945 to 1999. Only six of these are in the global north, compared to 50 in East Asia and the Pacific, 49 in the Middle East and North Africa, and 43 in Sub-Saharan Africa. While the pace of new city construction has been striking there has been no equivalent effort to rigorously test the growth of these cities and relate them to competing institutional and geographical features.

Sachs is no iconoclast, he seeks to elevate the importance of geography in our thinking about economic development, without dismissing the orthodox view of institutions. The title of a 2003 academic paper says it all, ‘Institutions Matter, but not for Everything: The Role of Geography and Resource Endowments in Development Shouldn’t be Underestimated’. This would be a good mantra for practitioners of charter cities to follow. Sachs has become a rebel against the institutions-oriented development orthodoxy, and a rebel that can help launch a charter cities revolution.

Matthew McCartney is a Senior Researcher at the Charter Cities Institut“

.Hot and Sachs-y: Jeffrey Sachs, Charter Cities, and the Economics of Heat, Disease, and Distance (chartercitiesinstitute.org)

Interessant, dass nun auch bei der Diskussion um die Charter Citys mit North als ein Pol der Good governance, Rechtsstaat, Institutionen und Investitionen betont und Jeffrey Sachs mit mehr einen keynesiantischen Big push von Entwicklungshilfe und Weltbankkrediten nun auch die Geographie als zentral ansieht .Interessanterweise wird jetzt versucht Teile von Jeffrey Sachs Ideen in die Charter City Bewegung einfließen zu lassen ,wenngleich diese Sachs angeblichen Erfolge bei seinen Big push-Städten stark relativiert und infrage stellt, wenn man sich die Ergebnisse im Umland ansieht die eher negativ ausfallen. Interessant auch, dass Chinas SEZ, Singapur und Hongkong als Vorbilder genannt werden.

Ähnliche Modelle, wenngleich nicht so radikallibertäre gibt es auch bei der sogenannte Technopolis- und Gaiapolisbewegung, insofern sie denn wirklich bisher etwas ausgerichtet hat. Die Polarisierung in Sachen Chinapolitik in den USA zeigt sich ganz gut in der Kolumne The Debatte der Newsweek, wo zum einen ein besorgter Jimmy- Carter-Demokrat namens Julian Gresser befürchtet, dass man bei anhaltenden Trends in einen Krieg reinmarschiert und dagegen ein ökotopisches Städte und Regionennetzwerk für Ostasien für gemeinsamen Wohlstand setzt, das Wandel durch nachhaltige Entwicklung vorbei an den Zentralregierungen schaffen könne:

We Can Have Peace in East Asia Through Regional Prosperity

Julian Gresser , adviser to China, Korea, Japan, the U.S. State Department in the Carter Administration, and the World Bank
On 6/20/23 at 6:00 AM EDT

China and the U.S. are now hurtling by design or inadvertence into war, with no offramp or effective mechanism to prevent it. The present danger is acute for four reasons.

The political and military leadership in both countries are framing the conflict as a struggle for world hegemony, with China seeking to shift the balance of power and the U.S. resisting it. The chances of an erratic act based on miscalculation are increasing. President Xi Jinping or his generals could decide to invade Taiwan, which could precipitate a nuclear response from the U.S.

A random event can easily trigger calamitous misinterpretation like we saw back in 2021, when a Starlink satellite came dangerously close to colliding with the Chinese Space Station. Chinese military strategists might well have construed this event as an intentional act of war by the U.S. military.

China and the U.S. can also be dragged into war by the ambitions and recklessness of other countries, in particular North Korea and Russia. Kim Jong Un abetted by both countries could lob a missile into Japanese territorial waters, which happened recently.

We will not solve these complex problems with the same kind of thinking that produced them. What is needed is new thinking, and new values.

Evolutionary values and new modes of action can increase the chances of our collective survival. One promising pathway is the Gaiapolis Strategy, inspired in part by Mayors for Peace. It is the original vision of Hiroshima Mayor Takeshi Araki to create a league of 10,000 cities by 2030 dedicated to preventing the next nuclear war. Mayors for Peace already engaged 8,200 member cities. The essential idea of Gaiapolis is to redefine urban and regional prosperity at the provincial, state, and local levels, which today is largely based on quantitative economic growth dominated by technology, to one that emphasizes enhanced quality of life and opportunity for all inhabitants.

Gaiapolis is based on a recognition of the benefits of local ownership, control, management, and financing of local and regional development. Gaiapolis cities and regions seek to deliver safe, green, resilient, energy efficient, inclusive, collaborative, and equitable habitats. They recognize and value wisdom, kindness, compassion, beauty, generosity, and altruism. They support the arts and culture, entertainment, sports, families, and play, and harmony with the natural world.

The U.S., Japan, South Korea, Taiwan, and China can all play a vital and creative role in ushering in this ecotopian vision.

For the past 30 years many cities in Asia, including Chinese cities, joined together in Gaiapolis‘ predecessor, Technopolis, which designed and implemented largely successful policies based on the premise that „strategic technologies“ can serve as catalysts of job creation and economic growth.

The Chinese government under Chair Deng Xiaoping pioneered the concept—along with Japanese Ministry of International Trade and Industry (MITI) planners—of special economic development zones to catalyze local innovation and creativity. There are already in place international networks of collaborating cities, including integral, resilient, green, and compassionate cities networks. And the conditions are ripe for a new U.S.-Japan Evolutionary Partnership which would bring massive Japanese investment, especially around optical fiber infrastructure, to California (NTT already established a research center in Sunnyvale), which together with Japan offers the world’s third largest market. The countries of the East Asia region also have a unique opportunity to collaborate with the U.S. in designing and fostering new applications for wisdom and ethical artificial intelligence.

The realization of great visions begins with baby steps. In East Asia today there is a cornucopia of entrepreneurial talent. But less well developed is philanthropic venture capital, basic business management skills, and understanding and support from central authorities for local innovation. Public interest evangelism in business is in its infancy. These and other practical impediments can be effectively addressed by new educational and training programs.

To prevent us from going over the nuclear precipice in the early 21st century, what is urgently demanded is a shift upward in basic values toward compassion, courage, discernment, and forbearance. Increasing the quality of life by an enduring prosperity for every inhabitant of cities and regions within East Asia and the U.S. is the best antidote to war. It is our imaginative choice.

Julian Gresser was co-chair of the Japan Industrial Policy Group at the U.S. State Department in the Carter administration, and has been an adviser to China, Korea, and the Prime Minister’s Office of Japan. His latest book is How the Leopard Changed Its Spots: Evolutionary Values for an Age in Crisis.

The views expressed in this article are the writer’s own.

https://www.newsweek.com/we-can-have-peace-east-asia-through-regional-prosperity-opinion-1807373

Der Autor arbeitete in der Administration von Jimmy Carter als Experte für China, Japan und Korea. Wie es aussieht, gab es das Projekt Technopolis, dass ein Netzwerk lokaler Akteure und von Städten, das die technische und wirtschaftliche Entwicklung auf dieser Ebene in Ostasien vorantreiben wollte, scheinbar hat da früher auch China dazugehört seit Deng. Nun scheint Gaiapolis die ökologische Stadtnetzwerkvariante, so ähnlich wie es ja auch inzwischen Netzwerke von amerikanischen Städten und Regionen gibt ,die nach Trumps Kündigung des Pariser Abkommens den Klimaschutz und erneuerbare Energien samt New Green Deal ohne Zentralstaatebene, Trump und Washington weiter vorantrieben. Nun scheint er das auch unter Biden für nötig zu halten. Scheinbar erhofft sich Gresser eine Art Frieden durch gemeinsame Entwicklung, auch ohne Bundesregierung, wenn nötig. Klingt ein wenig naiv und weicht den harten Machtfragen wer die Regierung stellt aus, droht eine Art Nischenökobiedermann zu sein oder aber man erhofft sich durch gutes Beispiel und Modell die Macht zu dann doch zu bekommen oder diese umgehen zu können. Klingt nach Frieden und Wandel durch Entwicklung statt wie früher Wandel durch Handel. Zudem scheint diese Initiative vor allem seitens der USA und Japan in Ostasien vorangetrieben zu werden. Die Chinesen haben ja ihr eigenes BRI und Biden B3W und die EU Global Gateway, aber da hört man außer BRI genausowenig wie von Technopolis und Gaiapolis. Projekte die keiner wahrnimmt oder die eben marginal bleiben und nicht mal als Entwicklingsmodell dienen. Auch erwähnt er Bidens Neue Seidenstrasse B3W oder Global Gateway der EU nicht, noch die chineische Seidenstraße BRI, an der sich ja solche Engagementideologen wie Kissinger beteiligen wollen in der Hoffnung auf Brzezinskis G2 und Chimerica.

Als Gegenposition und auf vollem Konfrontationskurs zu Biden ist iGabriela Rodriguez und Oren Cass vom American Compass, der auch derisking viel zu soft ist. Kein derisking und diversifying sondern decoupeln. „A Hard break from China“ Von Exportkontrollen, Investitionsverbot, Wideruf des Most Favourite Nation States bis zum Verbot an die Kulturindustrie  und Hollywood in China aktiv zu sein bis hin zum Sport soll alles verboten werden. Oren Cass „conservative economics“ gilt da als Extremgegenpol zu Mises/Bagus/ Muilei/ Bukele Extremlibertarismus. Näheres dazu siehe folgende Global Review- Artikel.

HARD BREAK FROM CHINA, AMERICAN COMPASS ALS „FLAGSHIP“ DER „CONSERVATIVE ECONOMICS“ UND DES“NEW CONSERVATISM“

Hard Break from China, American Compass als „flagship“ der „conservative economics“ und des“new conservatism“ – Global Review (global-review.info)

LIBERTARISMUS-CAPTAIN ANACAP MILEI ODER OREN CASS „CONSERVATIVE ECONOMICS ALS CAPTAIN AMERICA GEGEN XI-CHINA?

Libertarismus-Captain Anacap Milei oder Oren Cass „conservative economics als Captain America gegen Xi-China? – Global Review (global-review.info)

Mit den zunehmenden Großmachtkonflikten und dem Ende des alten Globalsierungshype, gewinnt auch wieder die Geopolitik wieder an Bedeutung, Mc Kinder, mahan, Brzezinski, Homer Lea oder auch etwa der in Verruf gekommene Carl Schmidt. Es gibt auch eine Carl-Schmitt-Gesellschaft, bei deren einige Mitglieder wie etwa Philip Marlow Geopolitik auch ohne Schmittsche Schollenmythologie oder eben Land- Meer- Kategorien, sondern eher mittels polit-ökonomischen Ansätzen und teils auch wirtschaftsgeographischen Aspekten mehr (marxistisch-) ökonomistisch verfolgen, ähnlich wie Götz Aly in seinem Buch über den Nationalsozialismus und den 2. Weltkrieg als Raubkrieg. Dazu hat Marlow zwei interessante Schriften über den Populismus und den Ukrainekrieg verfasst, die wir hier einmal vorstellen wollen. Dazu ausführlicher noch folgender Artikel:

CHINAS NEUE EURASISCHE HOFFNUNG: DIE AFD, CARL SCHMITTS RAUMVERBOT FÜR DIE RAUMFREMDE SEEMÄCHTE UND THALASSOKRATIE USA UND GB UND FÜHRERSTAAT OHNE MENSCHENRECHTE UNTER DEM TIANXIA- PRINZIP FÜR KONTINENTALDEUTSCHLAND

Chinas neue eurasische Hoffnung: Die AfD, Carl Schmitts Raumverbot für die raumfremde Seemächte und Thalassokratie USA und GB und Führerstaat ohne Menschenrechte unter dem Tianxia- Prinzip für Kontinentaldeutschland – Global Review (global-review.info)

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