Social Media: AfD-Kulturkampf bei Tiktok, Entpolitisierung bei Meta und Elon Musks X als Alternative für Meta

Social Media: AfD-Kulturkampf bei Tiktok, Entpolitisierung bei Meta und Elon Musks X als Alternative für Meta

Schon Zuckerbergs Facebook litt immer mehr darunter, dass es im Vergleich zu anderen und nun neueren sozialen Medien wie Instagram, Twitter oder nun das chinesische Tiktok zunehmend ein Medium für mittelälterliche und verrentete Babyboomer und weniger für Jugendliche wurde, zudem auch die ganzen Klicks und Seitenbesuche rapide abnahmen. Hinzu kamen nun Datenschutz- und andere Regulationsbestimmungen in der EU. Zuerst dachte man über die Änderung des Algorithmus nach:

Soziales Netzwerk ändert Algorithmus

Warum Sie bei Facebook jetzt mehr über Ihre Freunde erfahren

Mittwoch, 22.04.2015 | 20:36

2005 sah Facebook ganz anders aus: fast ohne Bilder, ohne Newsfeed, ohne Chat. Nur das charakteristische Blau war schon da

Screenshot2005 sah Facebook ganz anders aus: fast ohne Bilder, ohne Newsfeed, ohne Chat. Nur das charakteristische Blau war schon da.

Die Veränderung eines Algorithmus klingt zunächst nach einem langweiligen Nerd-Thema. Wenn jedoch Facebook an seinem Newsfeed-Filter schraubt, ändert das für viele Nutzer den Blick auf die Welt. Lesen Sie hier, was Facebook jetzt ändern wird.

  • Facebook verändert den Algorithmus seines Newsfeeds.
  • Freunde werden wieder wichtiger, Fanseiten weniger prominent dargestellt.
  • Likes und Kommentare von Freunden werden weiter unten gezeigt.

Ändert Facebook den Algorithmus seines Newsfeeds, entscheidet das, welche Informationen unserer Freunde, Medien oder Firmen wir erhalten. Er gewichtet und entscheidet beispielsweise, ob Partyfotos des Kollegen, eine Eilmeldung oder ein Katzenvideo in unserem Newsfeed zu erscheinen.

Beeinflusst wird der Feed durch das individuelle Nutzungsverhalten, aber auch die Gewichtungsregeln von Facebook im Hintergrund. Nun hat Facebook erneut an diesem Algorithmus geschraubt. Drei Updates gab das Unternehmen in einer Pressemitteilung bekannt:

  1. In Nutzertests fand Facebook heraus, dass viele Nutzer wichtige Neuigkeiten von ihren Freunden im Newsfeed vermissen. Mit dem neuen Update sollen Statusupdates, Fotos und Videos von Freunden, also Menschen, weiter oben im Newsfeed erscheinen. Posts von Unternehmen und anderen Fanseiten werden weniger wichtig.
     
  2. Aufgrund vieler Beschwerden werden künftig außerdem Beiträge, die von Freunden geliked oder kommentiert wurden, weniger prominent und seltener angezeigt. Bis dato waren teils Beiträge von Fanseiten, die man selbst nicht mit „Gefällt mir“ markiert hatte, weit oben in der Timeline erschienen – nur weil ein Facebook-Freund etwas kommentiert hatte. Viele Nutzer dürfte auch gestört haben, dass ihre Kommentare im Newsfeed ihrer Freunde auftauchten.
     
  3. Bei Nutzern, die nicht viel Inhalte zu sehen bekommen – etwa weil sie nicht viele Facebook-Freunde haben oder wenigen Fanseiten folgen, können künftig Beiträge auch mehrfach angezeigt werden, sodass deren Newsfeed länger wird.
  4. Sie werden folglich bei Facebook wieder mehr von Ihren Freunden und echten Menschen zu sehen bekommen als von Nachrichtenseiten oder Firmen.
  5. Ob dies wirklich zurück zu den Wurzeln des sozialen Netzwerks führt, dürfte auch damit zusammenhängen, wie aktiv der eigene Facebook-Freundeskreis ist. Zuletzt hatten Studien meist eine immer passivere Facebook-Nutzerschaft festgestellt.

Soziales Netzwerk ändert Algorithmus: Warum Sie bei Facebook jetzt mehr über Ihre Freunde erfahren – FOCUS online

Nachdem dann die ganze Fake News und Hatespeech- Debatte aufkam, auch wegen Trumps, den aber sowohl Zuckerberg und Elon Musk nach einer Quarantänezeit wieder zulassen wollten, wobei Trump aber auf beide Kanäle verzichtete,, benannten Zuckerberg Facebook in Meta und X- Man Elon Musk Twitter in X um.Wobei Musk wie dann auch inzwischen Telegramm zunehmend als Kanal für Hate Speech und Fake News wurde, während Zuckerberg da noch als der good guy oder wenigere bad guy galt wesegen demokratische. woke und liberale User hofften in Meta eine Plattform ohne Hate Speech und Fake News zu bekommen. Zum einen sollten mit der Namensumbenennung die Geschäftsmodelle auf Abo und anderes umgestellt werden, zum anderen auch die Algorithmen, da es obwohl Zuckerbergs Meta immer noch ganze Abteilunge zum Filtern von Fake News und Hate Speech unterhält, die Elon Musk auf X gleich massenhaft entließ, immer noch Beschwerden gab, dass Meta nicht alle Fälle verfolge und gar toleriere. Nun hat Zuckerberg daraus die Konsequenz gezogen. Politik wird weitgehendst auf Meta gestrichen, die Algorithmen sollen nur noch Persönliches, Unpolitisches, Kulinarisches, Musik, etc. suchen und fördern. Mal sehen, ob Zuckerberg dann auch die ganzen Content- Awareness-Teams und Kontrolleure entlassen kann wie Elon Musk–billiger ist es, insofern man es nicht doch noch mit billiger KI- Software rationaliseren kann und gehört dann eben zum neuen Geschäftsmodell.

Konzern ändert Algorhythmus

Meta entscheidet künftig, was politisch ist – „nach Kriterien, die kein Mensch kennt“

Sonntag, 18.02.2024 | 10:52

Meta hat angekündigt, auf Threads und Instagram keine politischen Inhalte mehr auszuspielen – es sei denn, das ist vom Nutzer explizit gewünscht. Das wirft viele Fragen auf.

Foto: REUTERS/Francis MascarenhasMeta hat angekündigt, auf Threads und Instagram keine politischen Inhalte mehr auszuspielen – es sei denn, das ist vom Nutzer explizit gewünscht. Das wirft viele Fragen auf.

Meta hat angekündigt, auf Threads und Instagram keine politischen Inhalte mehr auszuspielen – es sei denn, das ist vom Nutzer explizit gewünscht. Das wirft viele Fragen auf. Ein Kommentar von Inga Barthels.

Was bedeutet es, politisch zu sein? Was sich anhört wie eine Frage fürs Proseminar von Philosophiestudierenden, wird jetzt von einigen der mächtigsten Menschen der Welt entschieden – den Chefs von Meta.

Vergangene Woche verkündete der Konzern in einem Blogpost, dass auf Instagram und dem Kurznachrichtendienst Threads politische Inhalte von Konten, denen die Nutzer noch nicht folgen, künftig nicht mehr aktiv vom Algorithmus vorgeschlagen werden sollen. Inhalte von Accounts, denen man bereits folgt, seien davon nicht betroffen.

Professionelle Accounts werden sich anschauen können, ob sie als politisch gelten oder nicht – und diese Einschätzung des Unternehmens durch ihr Verhalten auf den Plattformen auch ändern können, indem sie etwa bestimmte Posts löschen oder lange nichts Politisches mehr posten.  

Aus dem Feedback von Nutzer*innen wissen wir, dass sie weniger politische Inhalte sehen möchten. Deshalb haben wir die letzten Jahre damit verbracht, unseren Ansatz, die Anzahl der politischen Inhalte zu reduzieren, zu verfeinern.

Eine Meta-Sprecherin zum Tagesspiegel:

Wer weiterhin politische Inhalte vorgeschlagen bekommen möchte, werde das in den Empfehlungs-Einstellungen anklicken können, heißt es in dem Post. Das Ganze soll zu einem späteren Zeitpunkt auch auf Facebook angewendet werden. Als Grund für den Schritt gibt das Unternehmen den Wunsch der User an.

Ein „weniger wütender Ort für Unterhaltungen“

„Aus dem Feedback von Nutzer*innen wissen wir, dass sie weniger politische Inhalte sehen möchten“, teilt eine Meta-Sprecherin dem Tagesspiegel mit. „Deshalb haben wir die letzten Jahre damit verbracht, unseren Ansatz, die Anzahl der politischen Inhalte zu reduzieren, zu verfeinern“, heißt es weiter.

Meta weitet damit die Ankündigung aus dem Sommer aus, dass man auf Threads keine „harten Nachrichten“ unterstützen werde. Man wolle Twitter nicht ersetzen, postete Adam Mosseri, Chef von Instagram und Threads, damals, sondern eine Plattform schaffen, die ein „weniger wütender Ort für Unterhaltungen“ sei. Aus Perspektive der Plattform sei es „die Kontrolle, Negativität und Risiken für die Integrität“ einfach nicht wert, so Mosseri pragmatisch. Hartes Brot für alle, die gehofft hatten, auf Threads eine Alternative zu Twitter zu finden, das heute „X“ heißt und von Elon Musk betrieben wird.

Die Ankündigung von Meta wirft viele Fragen auf, vor allem aber eine: Was heißt hier „politisch“? Fragt man bei Meta nach, was die Definition von „politischen Inhalten“ ist, gibt es darauf keine direkte Antwort. Im Blogpost des Unternehmens heißt es dazu lediglich, politische Inhalte hätten potenziell mit Dingen zu tun wie Gesetzen, Regierungen, Wahlen oder sozialen Themen, die eine Gruppe oder auch die gesamte Gesellschaft betreffen.

Alles oder nichts also. Entsprechend entsetzt äußerten sich Nutzer und Nutzerinnen auf Threads, wo Adam Mosseri über die Pläne postete. „Wir sind alle aus der Hölle Twitter geflohen“, schreibt einer. „Wo sollen wir denn jetzt hin?“. „Zensur und passiv-aggressive Desinformation ist so Meta“, schreibt einer anderer. Was besonders viele in den Antworten auf den Post aber fragten: Was heißt politisch? Mosseri antwortet den Fragestellern nicht, für Interviews stand er bisher nicht zur Verfügung.

Keinerlei Transparenz in Entscheidungen

Das ist ein Problem. Immer wieder wurde in der Vergangenheit von Fachleuten kritisiert, dass es keinerlei Transparenz in den Entscheidungen der Konzerne gebe. Etwa, als Facebook und Twitter 2021 die Accounts von Donald Trump abschalteten. „Dass nicht klar ist, was warum gelöscht wird, ist ein offener Konflikt mit demokratischen Prinzipien“, sagte der Rechtswissenschaftler und Experte für Meinungsfreiheit im Internet, David Kaye, damals dem Tagesspiegel. „Privatunternehmen fällen Entscheidungen, die öffentliche Institutionen treffen sollten.“

Jetzt entscheidet Meta also, was politisch ist – nach Kriterien, die kein Mensch kennt. Eindeutig leiden werden alle Medien, die „harte“ Nachrichten verbreiten, außerdem alle Politiker und Politikerinnen, die in den sozialen Medien über ihre Arbeit schreiben.

Weniger eindeutig wird es bei Privatpersonen. Promis werden sich zweimal überlegen, ob sie sich politisch äußern und so ihre Reichweite einschränken – besonders brisant ist das im Kontext der US-Präsidentschaftswahl 2024. So wird etwa die Frage, ob eine Biden-Unterstützung von Superstar Taylor Swift Auswirkungen auf das Wahlergebnis haben könnte, seit Wochen in den Medien diskutiert.

Und inwieweit hängen Identität und Politik zusammen? Ist, wer schwarz, queer, trans ist und darüber postet, bereits politisch? Und was ist mit Gesundheitsthemen? Wissenschaftliche Studien galten nicht als politisch – bis Corona kam.

Entscheidungen, die Wahlen beeinflussen können und über die idealerweise demokratisch abgestimmt werden sollte, werden wieder einmal von Privatpersonen hinter verschlossenen Türen gefällt. Das ist nicht nur schlecht für die Nutzerinnen und Nutzer, die in den sozialen Medien politisch diskutieren wollen. Das ist schlecht für die Demokratie.

Von Inga Barthels

Das Original zu diesem Beitrag „Meta entscheidet künftig, was politisch ist – „nach Kriterien, die kein Mensch kennt““ stammt von Tagesspiegel.

Meta ändert Algothythmus und will keine politischen Nachrichten posten – FOCUS online

Also es geht nicht nur um die Frage von Hate Speech, einer weitgehenden Entpolitisierung, sondern auch m die Definitionsmacht, was denn nun „politisch“ist und wer das bestimmt. Oder nur noch politisch Korrektes und Wokes. VIele befürchten nun bei einer weitgehenden Entpolitisierung von Meta, dass sie dann gezwungen sind auf Elon Musks X Fake News und Hatespeechsumpf rechter und unwoker Poster zurückzukehren oder nur noch Unpolitisches zu posten oder eben sich ganz zu verabschieden und ins social media Eremiten- Exil, zumal Tiktok ja auch nicht besser als Elon Musks X zu sein scheint. Denn hier hat zumindestens in Deutschland die AfD Oberwasser:

AfD auf dem Weg zum Tiktok-Monopol – weil den anderen Parteien etwas fehlt

Stand:20.02.2024, 21:55 Uhr

Von: Peter Sieben

Die AfD hat bei Tiktok mehr Reichweite als alle anderen Parteien. Dabei hilft auch ein Trick. Vor allem den Linksliberalen wird unterdessen eine Eigenschaft auf Dauer zum Verhängnis, sagt ein Politikberater.

Berlin – Tiktok wird für extremistische Kreise zu einer Art Volksempfänger 2.0: Die Plattform ist ein mächtiges Werkzeug für die Verbreitung von Propaganda, unabhängig davon, wie radikal oder absurd die Botschaften sein mögen. Radikale Islamisten nutzen Tiktok schon lange, um junge Menschen zu erreichen. Tiktok ist längst nicht mehr nur eine Plattform für kreative Kurzclips und Tanz-Videos. Das haben auch AfD-Politiker erkannt. Und sie verbreiten ihre Positionen effektiver als Politiker demokratischer Parteien.

Eine Studie des Politikberaters Johannes Hillje zeigt, dass Videos der AfD-Bundestagsfraktion auf Tiktok zwischen Januar 2022 und Dezember 2023 durchschnittlich dreimal so oft aufgerufen wurden wie die aller anderen Fraktionen zusammen. Hillje sieht dahinter eine klare Strategie: „Die AfD ist ein First Mover: Sie hat als erste Partei intensiv und systematisch diese Plattform bespielt und dadurch einen Wettbewerbsvorteil erlangt.“

AfD-Videos bei Tiktok: „Die Bundesregierung hasst dich“

Die Videos der AfD sind meist kurze Clips, oft unterlegt mit einem lauten Hip-Hop-Beat. Der ist bisweilen so laut, dass man kaum versteht, was gesagt wird. Das sind dann oft Slogans wie: „Die Bundesregierung hasst dich“ oder „Echte Männer sind rechts. Echte Männer sind Patrioten. Dann klappts auch mit der Freundin.“ Diese direkte Ansprache ist zugeschnitten auf die Zielgruppe – und funktioniert immer wieder: „Wenn man sich die Videos mancher AfD-Politiker anschaut, erkennt man eine direkte Ansprache auf emotionaler Ebene.“ Beispiel: AfD-Politiker Martin Krah, der jungen Männern vermeintliche Dating-Ratschläge gibt. „Er spricht in dem Video Teenager auf ein intimes Thema an. Und das ist zunächst apolitisch. Dann aber kommt der Dreh: Wenn du eine Frau haben willst, sei nicht grün, sondern rechts.“

Die AfD nutzt Tiktok auch, um Bundestagsreden zu verbreiten, die erstaunlich kompakt und zugespitzt sind. Hillje erklärt: „Die Reden im Bundestag sind plattformkonform. Die AfD gestaltet die Reden so, dass sich kurze Passagen mit radikalen Aussagen auskoppeln lassen. Das ist ein direkter Message-Transfer vom Plenum in die Plattform. Den anderen Fraktionen gelingt das nicht.“

SPD, CDU, Grüne und FDP bei Tiktok eher zaghaft

Die anderen Fraktionen haben Tiktok lange ignoriert und sind erst spät mit eigenen Accounts eingestiegen. Der Tenor, der lange vorherrschte: Bei Tiktok kann man nur mit unseriöser Polarisierung Reichweite erzielen. „Das ist eine Ausrede, die von Unwissenheit zeugt“, sagt Hillje und betont, dass keineswegs nur polarisierende Botschaften in den sozialen Medien viele Menschen erreichen können: „Als demokratische Partei kann man nicht sagen: Das ist kein Kommunikationsraum für uns.“

Die Versuche von SPD, Grünen, FDP und Union auf Tiktok sind bisher eher zurückhaltend. SPD-Generalsekretär Kevin Kühnert versucht beispielsweise, in einem achtminütigen Video das Lieferkettengesetz zu erklären. „Das wird jetzt ein bisschen länger, aber das ist ein wichtiger Punkt, zu dem ich ein bisschen ausholen möchte“, sagt er mit ernstem Gesicht. Hillje kritisiert die Emotionsaversion der demokratischen Parteien: „Die Emotionsaversion von demokratischen Parteien ist fatal. Emotionalisierung wird gerade im linksliberalen Milieu mit Entsachlichung gleichgesetzt. Aber Menschen denken Politik per se emotional.“

AfD setzt auf Wut und Angst

Hillje betont, dass Emotionen nicht mit Affekten wie Angst oder Wut gleichgesetzt werden dürfen. „Mit denen arbeitet die AfD. Aber es gibt auch demokratische Emotionen“, sagt er. Er rät Kühnert, Gesetze nicht über technische Inhalte zu erklären, sondern über die Werte, die durch das Gesetz verwirklicht werden: „Kevin Kühnert würde ich raten, ein Gesetz nicht über technische Inhalte zu erklären, sondern eher darüber, welche Werte über das Gesetz verwirklicht werden.“

AfD auf dem Weg zum Tiktok-Monopol – weil den anderen Parteien etwas fehlt (merkur.de)

Tja, das ist so die Krux mit der Wokeness und political correctness, dass ein Habeck oder Özdemir nicht so unverblümt sagen kann „Willste Frau ficken,musste grün wählen“. Wobei man das bei Annalena doch mal gerne würde, bei Ricarda dann wohl weniger, es sei denn man steht auf Big Mamas und dicke Dinger. Krah als der neue Andrew Tate? Der scheint ja jetzt so der Dr. Sommer für junge Männer. Was kommt als nächstes?“Willste deutsche Frau, musste Neger weghauen?“. Eine einzige Abwärtsspirale, aber scheinbar sehr effektiv. Ach, hätte das noch der Julius Streicher erlebt, der hätte den Stürmer auch auf Tiktok gestellt und Goebbels da auch den neuen Volksempfänger gesehen. Naja, ganz so tief ist AfD- Krah noch nicht gesunken, da heißt es eher „Willste Frau, mußte rechts und AfD sein“. ABer die Metabotschaft bleibt die Gleiche, wenngleich natürlich nicht auf Zuckerbergs Meta.

Und dann mal wieder Tiktok. Stecken da die Chinesen dahinter? Er war ja unlängst im Interview in der Global Times und gilt als Pekings Mann in der AfD und China-Lobby, die von Xi auch Gelder bekommen soll. Ganz so einfach ist es nicht, denn Tiktok wird auch von so dezidiert anti-chinesischen, proamerikanischen Wahlkämpfern wie nun dem neugewählten General auf den Phiöipinnen benutzt, zudem auch für Tanzdarbietungen und Sangeseinlage auf Vdeo beim Stimmenfischen.

Sind die demokratische Mitte und die Grünen jetzt dazu verdammt Ähnliches zu produzieren? As Hoffnungsschimmer wird Habeck offeriert:

„Video von Robert Habeck zum Nahost-Konflikt: „Wertebezogene politische Kommunikation“

Es gibt Beispiele, die zeigen, dass nicht nur kurze, knallige Clips erfolgreich sein können. Robert Habeck war mit seinem Video zum Nahostkonflikt extrem erfolgreich in den sozialen Medien. „Das ist mehrere Minuten lang und eben kein polarisierender kurzer Snippet. Das Gefühl von ‚Nie wieder ist jetzt‘ wendet er auf politische und gesellschaftliche Praxis an. Das ist eine Art der wertebezogenen politischen Kommunikation, die auch in Social Media funktioniert“, sagt Hillje.“

AfD auf dem Weg zum Tiktok-Monopol – weil den anderen Parteien etwas fehlt (merkur.de)

Ja, esgeht auch anders, auch für andere Jugendliche. Dozenten-Kevin Kühnert ist da eher als abschreckendes Beispiel und trocken, sachlich-analytisch, aber langweilig und eben ohne Emotionen. Habeck als Alternative, wobei etwas satirisch verpackte Analyse gepaart mit etwas emotionalisiernden Werten und auch nicht so voller woker political correctness ohne in rechte Kultur- und Identitäts-Unwokeness zu verfallen, wäre auch eine gute Mischung. Auf Global Review eher so, auch analytisch, wenngleich man das für eine Tiktokvideo vo r allem von der Länge her komprimieren müsste. Aber wir machen nicht Agitprop für Jugendliche und ist ein anderes Format und anderes Medium und haben auch eine andere Zielgruppe .AfD-Krah scheint da eher leseschwache, primitive, dumpfe Jungmänner, die nicht mehr als Shortmessages konsumieren wollen oder können anzusprechen, wobei interessant ist, wie wichtig eben die Unwokeness und Neue Männlichkeit als Thema geworden ist.

Kommentare sind geschlossen.