Handgranate im Spätzleland: Keine OK, keine Clankriminalität, sondern Multikulti-Stadtteilviertelbanden?

Handgranate im Spätzleland: Keine OK, keine Clankriminalität, sondern Multikulti-Stadtteilviertelbanden?

„KAMPF ZWISCHEN ZWEI GRUPPEN: Polizei weitet Fahndung um Stuttgarter Bandenkrieg aus

  • VON RÜDIGER SOLDT, STUTTGART
  • -AKTUALISIERT AM 22.02.2024-16:50
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Der Bandenkrieg alarmiert die Politik: Seit zwei Jahren wird auf den Straßen im Großraum Stuttgart geschossen. Die Polizei intensiviert nun die Ermittlungen.

Die baden-württembergische Polizei verstärkt die Fahndungsmaßnahmen gegen die Urheber des seit Juli 2022 im Großraum Stuttgart stattfindenden Bandenkriegs. Statt 60 Beamten sollen künftig 135  Beamte den Fahndungsdruck aufrechterhalten. Nach anfänglichem ­Zögern übernimmt nun das Landes­kriminalamt (LKA) die Steuerung der Ermittlungen mit einer eigenen ­„Besonderen Aufbauorganisation“ (BAO). Die Polizeipräsidien Stuttgart, Reutlingen, Aalen, Ludwigsburg und Ulm sind feder­führend für die Umfeldermittlungen zuständig. Die neue Fahndungsstruktur sei notwendig, weil die verdächtigen Mitglieder der Jugendbanden sich zunehmend kon­spi­ra­tiver organisierten, heißt es. Außerdem wird mit den Kommunen ein Präventionskonzept entwickelt.

Innenminister Thomas Strobl (CDU) spricht von einer neuen Form „subkultureller Gewaltkriminalität“. Aufgrund von „Ehrverletzungen“ komme es im Großraum zwischen Göppingen und Ludwigsburg seit zwei Jahren immer wieder zu Schussabgaben und gewaltsamen Auseinandersetzungen auf offener Straße. Höhe­punkt des Bandenkriegs war ein Handgranatenwurf bei einer Be­erdigung im württembergischen Dorf Altbach am 9. Juni 2023. Der Täter steht derzeit wegen mehrfachen Mord­versuchs vor Gericht.

Polizei weitet Fahndung um Bandenkrieg in Stuttgart aus (faz.net)

Jetzt auch Bandenkriege im beschaulichen Stuttgart und ´grün-schwarzem Kretschmer/Strobl-BaWü. Handgranate im Schwäbleland. Das machte nach Stuttgar 21, Coronaleugnerdemos,  ja mal zuvor mal Schlagzeilen als es zu tagelangen Ausschreitungen in der Stuttgarter Fußgängerzone seitens feiernder Jugendlicher kam. Die jetzigen Bandenkriege: Keine Clankriminalität und OK. Bandenbildung angeblich nicht nach Ethnie, sondern Stadtteil, aber viele Kurden. Multikulti Lokalbanden? Ob ei sozialer hot spot oder eine Villavor-Ortbande- man tippt eher auf ersteres.  Ob da auch etliche Biodeutsche und Türken und Chinesen dabei sind? Scheinbar auch aus dem Rockermilieu. Da dachte man Rocker wären Vergangenheit. Möglicherweise ein Revival. Auch nicht all jene Midlifecrisis oder verrenteten Ärzte und Rechtsanwälte, die bei Harley-Treffen, ihre Harley auf dem Anhänger eines SUVs auf die Kreuth-Alm „fahren“. 

Neben den traditionellen Hell Angels und Bandidos die inzwischen schon der OK zugerechnet werden und auch schon mal im einen oder anderen Verfassunsgschutzbericht auftauchen, gibt es ja neuerdings auch Erdogans Osmanen in Deutschland und Putins Nachtwölfe in Russland, die am Siegestag der Roten Armee ja auch gerne „Friedenstouren“ durch Europa bis ins KZ Dachau machen wollen. Inwieweit das noch mit Rockern oder Bikern zu tun hat oder nicht schon OK oder politische Prügelhilfstruppe ist? Peter Fondas und Jack Nickelsons Easy-Riderzeiten scheinen Vergangenheit und da. waren ja die weißen Bio- US-Rednecks die Gewalttäter, die dann den Biker vom Chopper schossen. Jedenfalls ist Innenminister Strobl stolz dass bisher nur mit einer Handgranate geworfen wurde und man nicht wie in Schweden bei Bandenkriegen 7 Tote pro Woche hat und das Militär einsetzen muß. 

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