Nancy Faesers Kampf gegen rechts zeitigt erste Erfolge: RAF-Omi endlich verhaftet

Nancy Faesers Kampf gegen rechts zeitigt erste Erfolge: RAF-Omi endlich verhaftet

Nancy Faeser Kampf gegen rechts zeitigt erste Erfolge wenn gleich etwas anderer Art:

„RAF-Terroristin Klette verhaftet: Zweite Person festgenommen – Polizei nennt neue Details

Stand:28.02.2024, 06:36 Uhr“

RAF-Terroristin Klette verhaftet: Zweite Person festgenommen – Polizei nennt neue Details (merkur.de)

Da die AfD noch keine Braune RAF aufgestellt hat, der NSU trotz breitem Unterstützerumfeld von Sächsischem Heimatschutz, V- Mann Andreas T., der bei einem Mord in Hessen zur selben Zeit im Internetkaffee des Opfers weilte, der deutsche KKK auch über Polizei bei der Ermordung der deutschen Polizistin Kiesewetter verwickelt war, als auch ein Vertreter eines US- Geheimdienst im Umfeld gewesen sein soll , wurde dies als Werk eines durchgeknallten Trios dargestellt,. Nachdem die Ermordung Kiesewetters, also einer deutschen Polizistin erfolgte, wurde da sehr schnell das Campervan von Böhnhardt und Kumpel gefunden, wie auch beide Selbstmord begngen haben sllen, verblieb nur Beate Tschzäpe als letzte scheinbare Einzeltäterin wie damals bei Oktoberfstattentat das Wehrsportgruppen Mitglied Gundolf Köhler und damit war alles wieder gut. Zudem es auch ein Unterschied ist, wenn man wie die RAF oder RZ deutsche Vertreter des Staates oder Manager, also Elitenleute ermordet oder eben irgendwelche ausländische Dönerbudenbesitzer. Und der NSU 2.0 konnte dann auch seine Moddrohungen verschicken und ist angeblich auch wieder nur ein älterlicher Einzeltäter.

Nun will man nun scheinbar zeigen, dass man doch Erfolge erzielen kann und der Rechtsstaat Beharrlichkeit und auch mal Härte zeigen kann. Beachtlich, wie man wie Klette und ihre 2 RAF- Männer 30 Jahre in Deutschland abtauchen kann, zumal unter falscher Identität . Da dachte man, dass das seit Herolds Rasterfahndung Geschichte sei und die Stadtguerilla der Tupamaros am Ende. Ja, vielleicht ist die Digitalisierung in Deutschland doch nicht so weit wie in China. Zumal auch die Polizei erst unlängst mit Digitalfunk ausgerüstet wurde, während die Gegenseite früher immer bequem den Polizeifunk mit hören konnte. Ob sie das nicht mehr kann? Das Versteck/“Volksgefängnis“ von Schleyer hatten die Polizei ja damals auch schon gefunden, wenngleich es dann aufgrund merkwürdiger Umstände nicht gestürmt wurde. Im Fernsehen wurde Klettes Addresse mit Sebastianstraße in Kreuzberg angegeben. Ob da noch das alte Unterstützer und Sympathisantenfeld jetzt auch etwas gealtert wohnt und ihr geholfen hat. Kreuzberg war ja in den 80ern Hausbesetzer, Kriegsdienstverweigerer ,etc., so Hafenstrasse ala Berlin. Wäre auch interessant, wo sie die Panzerfaust für den Überfall auf den Geldtransporter her hatte. Aus alten RAF-Waffendepots? Oder noch alte Bestände aus der Mielke-Connection wie die Panzerfaust von Christian Klar beim misslungenen Attentat auf den damaligen NATO- SACEUR US- Genreral Kroesen in Heidelberg? Scheinbar mussten sie wegen fehlender Rente da etwas Altersvorsorge betreiben. Ob Sie jetzt im Knast vielleicht „Die Partisanin“ oder Memoiren schreibt? Bisher halten sich die RAFler ja zumeist an die linke Omerta. Vor allem soll sie erst mal der eher unpolitischen Geldtransporter- und Banküberfälle angeklagt werden. Ihre früheren RAF- taten müssen scheinbar erst nicht geklärt werde. Desweiteren 

„Ex-RAF-Mitglied Daniela Klette (65) in Berlin verhaftet – wie Ermittler ihr auf die Schliche kamen

(…) Klette steht zudem unter Verdacht, an einem Schusswaffen-Angriff auf die US-Botschaft in Bonn 1991 beteiligt gewesen zu sein. Es wird auch eine Beteiligung an einem Sprengstoffanschlag auf die Justizvollzugsanstalt Weiterstadt 1993 vermutet. Spuren weisen darauf hin, dass sie auch bei der Anti-Terror-Aktion 1993 im mecklenburgischen Bad Kleinen am Tatort war. Bei der Aktion starben damals der Polizist Michael Newrzella und der RAF-Mann Wolfgang Grams. Die ehemalige RAF-Terroristin Birgit Hogefeld wurde festgenommen.

Ex-RAF-Mitglied Daniela Klette (65) in Berlin verhaftet – wie Ermittler ihr auf die Schliche kamen (merkur.de)

Auch interessant. Klette soll bei der Schießerei in Bad Kleinen dabei gewesen sein, als Grams erschossen wurde. Da dachte man immer, da seien nur Grams, Hogefeld und der V- Mann des VS dabei gewesen. Seltsamerweise hat man aber damals bis heute nie etwas davon gehört. Am Tatort des Rohwederattentats soll man angeblich ein Handtuch mit Haaren  und DNA-Spur von Grams gefunden haben. Aber auch die Frage, wo die die Riesenmenge Sprengstoff für den Anschlag auf das Gefängnis in Weiterstadt herbekommen haben, dass großflächig zerstört wurde. Meyer-Witt berichtete ja von grenzüberschreitenden DDR-Besuchen mit plastischer Gesichtsoperationen, falschen Pässen und Legenden ,sowie Attentatsübungen auf Übungsplätzen der Stasi für die RAF in der DDR.

Näheres erfährt man dann in folgendem Artikel:

„So konnte RAF-Terroristin Daniela Klette 30 Jahre untertauchen: „Omas und Opas, die verehrt werden“

Stand:28.02.2024, 04:53 Uhr

Von: Peter Sieben

KommentareDruckenTeilen

Verhaftung in Berlin: Polizei beendet Flucht von RAF-Terroristin Daniela Klette

Die Ex-RAF-Terroristin Daniela Klette ist nach drei Jahrzehnten auf der Flucht festgenommen worden. Zum Verhängnis wurde ihr wohl auch ein neuer Trend unter Linksextremisten.

Berlin – Drei Jahrzehnte lang war sie wie ein Geist, lebte unsichtbar im Untergrund. Jetzt ist die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette festgenommen worden. Die Polizei fand die 65-Jährige in der Wohnung eines Mehrfamilienhauses in Berlin-Kreuzberg.

Ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette festgenommen – zwei Gesuchte noch auf der Flucht

Vor 30 Jahren waren sie und die beiden ehemaligen RAF-Terroristen Ernst-Volker Staub und Burkhard Garweg untergetaucht. Dem Trio wird versuchter Mord vorgeworfen, außerdem sollen sie in den vergangenen Jahren immer wieder Raubüberfälle begangen und große Mengen Geld erbeutet haben. Staub und Garweg sind weiterhin auf der Flucht.

Linksextremistische Szene in Berlin-Kreuzberg: RAF-Leute sind Helden

Dass Daniela Klette sich ausgerechnet in Kreuzberg so lange versteckt halten konnte, sei kein Zufall, sagt Terrorismusexperte Hans-Jakob Schindler vom Counter Extremism Project (CEP) gegenüber IPPEN.MEDIA. „In Berlin gibt es eine große und sehr aktive linksextremistische Szene. Die RAF-Leute sind für viele in diesem Milieu immer noch Helden. Für die neue Generation von Linksextremisten sind das Omas und Opas, die verehrt werden.“

Mit so einer gut vernetzten Unterstützerszene im Rücken sei es leichter, unterzutauchen: „Das Trio musste keine Wohnung anmieten und wurde auch finanziell unterstützt“, erklärt Schindler. „Schon die erste RAF-Generation hatte damals wenig Schwierigkeiten, über längere Zeiträume unterzutauchen.“ 

Die erste Generation der Roten Armee Fraktion (RAF) um die zentralen Figuren Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Ulrike Meinhof hatte sich Ende der 1960er Jahre aus der Studentenbewegung heraus gebildet und schnell radikalisiert. Ihre Nachfolger versuchten in den Folgejahren unter anderem, inhaftierte RAF-Mitglieder durch Terrorakte freizupressen. Insgesamt gehen 33 Todesopfer auf das Konto der Linksterroristen, Dutzende Menschen wurden bei Anschlägen verletzt.

30 Jahre blieben die RAF-Mitglieder unentdeckt: „Es ist immer eine Ressourcenfrage“

Wieso kam es ausgerechnet jetzt zur Festnahme? Klette wurde nach Informationen aus Sicherheitskreisen anhand von Fingerabdrücken identifiziert. „Zum Verhängnis ist ihnen sicher unter anderem geworden, dass die linksextremistische Szene sich zuletzt so sehr mit Terrororganisationen wie der Hamas oder Samidoun verbrüdert hat. So hatten die Behörden sie wieder viel stärker im Fokus.“ Und damit auch die Unterstützer des Ex-RAF-Trios.

Zuletzt war das RAF-Trio auch Thema der ZDF-Sendung „Aktenzeichen XY“, die Polizei hatte die Ermittlungen gegen die Linksterroristen vor einiger Zeit erst wieder aufgerollt. Nach der Sendung hatte es über 100 neue Hinweise aus der Bevölkerung gegeben.

Spuren von Klette, Staub und Garweg waren unter anderem auch nach Überfällen an den Tatorten aufgetaucht. Und doch hatte die Polizei die ehemaligen Linksterroristen lange nicht auf dem Radar. Das sei auch einer Abwägung von Prioritäten geschuldet, sagt Experte Schindler: „Es ist immer eine Ressourcenfrage. Wir haben eine große rechtsextremistische Szene mit hohem Gewaltpotenzial und eine gefährliche islamistische Szene. Die Sicherheitsbehörden können nicht überall gleichzeitig sein und mit gleicher Intensität ermitteln.“

RAF-Terroristin Daniela Klette: So blieb sie 30 Jahre lang unentdeckt (merkur.de)

Scheint ja so eine Art Heldenverehrung der jungen  Linksradikalen für die alten RAF-Veteranen zu geben. Die nette RAF-Oma von nebenan. Aber soviel Geld konnte die Szene scheinbar auch nicht auftreiben, deswegen noch diese altmodischen Überfälle auf Geldtransporter oder Banken im alten Postzugraub- Gentleman- oder RAF-Stil, was ja als Auslaufmodell galt und zuletzt von osteuropäischen Banden ehemaliger Securitate-Leute von Ceaucescu mal kurze Zeit die Polizei beschäftigte. Die neumodischen Bankenautomatsprengungen und Hackerangriffe auf Konten mittels Physing, etc. scheint diese nicht so digitaltechnik-affine analoge Generation nicht mehr so gelernt zu haben. Und Blüms Rente schienen dann doch nicht so sicher ,zumal sie auch nichts eingezahlt hatten, weswegen sie zu dieser Form der Altersvorsorge griffen. Scheinbar ist man erst aufmerksam darauf geworden ,seit junge Linksradikale sich in ihrer Palästinensersolidarität mit der Hamas und Samidoun verbündet haben.

Gestern bekam  man noch einige Details in RBB und ZDF. Also, die Vorstellung, dass Klette quasi ängstlich sich versteckte, still und keine Aufmerksamkeit erregend in ihrem Zimmerchen kauerte, Kontakte mied, nur mit einem klandestinen Unterstützerkreis von linksradikalen Verehrern verkehrte , also „untergetaucht“ war, scheint so nicht der  Fall. Scheinbar bewegte sie sich in aller Öffentlichkeit, hatte Kontakt zu den Nachbarn und normalen Leuten in ihrem Stadtviertel, ging täglich mit ihrem Hund spazieren und hielt dabei auch schon ihre Schwätzchen , ging unter Leute und hatte einen brasilianischen Tanzkurs, auf dem Karneval der Kulturen soll sie auch noch mitgetanzt haben, wenngleich nicht gesichert ist´, ob noch beim CSD und Loveparade. Jetzt auch noch eine Multikulti- Transgender- RAF- Omi? Was sagt denn da der Wegner und sein Kulturbeauftragter dazu? Einfach nur die hedonistsiche Verblödung und Deeskalation durch Kulturangebote oder aber eben ein versuchtes Bündnis mit der ganzen Technoclubszene Berlins, die sich neuerdings trotz Hamas-Massakers an der israelischen Technoparty, das den hamas krieg auslöste wie Berlinale, Documenta und andere Kulturschaffende sich eher gegen Israel positionieren und als neue Stimme des Global South auftreten wollen? Auch hatte Daniel Klette eine Facebook-Präsenz mit Fotos von sich unter dem Decknamen Claudia Yvonne. Bestand denn das ganze Stadtviertel nur aus linken Leuten, die alle wußten, wer sie war und verehrten? Also so das Klischee vom Vampir, der das Tageslicht scheut ,ist das gerade nicht. Vielleicht meinte sie, dass man so besonders unauffällig bleibt und das Frechheit siegt oder man eben in einer völlig depolitisierten hedonistischen Spaß- und Doofmasse untergeht von der Aufmerksamkeitsökonomie her-

Aber Times are changing. Als ich zu den Anfangszeiten des Handys mal für die Polizei dolmetschte, die mich nach meiner Handynummern fragte und ich meinte, ich hätte kein Handy, meinten sie, das wäre ja höchst verdächtig und wohl nicht normal. Nun gut, die da sprachen haben gerade erst angeblich abhörsicheren Digitalfunk nach Jahrzehnten seiner Verfügbarkeit bekommen, wenngleich möglicherweise die Gegenseite beim Hase- und Igelwettlauf da vielleicht auch schon wieder einen Schritt weiter ist, während Söder unlängst ein Faxgerät-Verbot für bayerische Behörden verhängte. Umgekehrt bleibt nun das Bundeskanzleramt wegen Angst vor russischen und chinesischen Hackerangriffe auf Kommunikation und kritische Infrastrukturen oder bleibender Erinnerung an Merkels NSA- Hand doch noch lieber mit Berufung auf die „nationale Sicherheit“ bei der analogen Rohrpost und unterhält auch die Schweizerarmee immer noch eine Brieftaubenabteilung. Aber allgemein erregt es ja heute wahrscheinlich gerade erst Verdacht, wenn man nicht auf Facebook, Instagram, Tiktok und wie das alles heißt ist, sich nicht für belanglose Fluten von Shortmessages, selbstoptimierten, photoshopbearbeiteten, selbstdarstellerische und selbstinszenierende Selbstprofile und Selfie-Fotos interessiert, ja dann gilt man vielleicht auch schon als anormal oder pervers, wenn man nicht ordentlich bei Amazon oder Alibaba konsumiert und bestellt und sich mit Werbung zumüllen lässt, ja vielleicht gilt man schon als besserer Una-Bomber und besserer Terrorist, wenn man die sozialen Medien trotz all der kursierenden Warnungen vor „digitaler Demenz“ und „Suchtpotentialen“ meidet und gar noch einen Spaziergang bei Frischluft macht. Quasi als digitaler und social media- Eremit und Sonderling-Exot. Wer nicht auf Tiktok ist, muss eben einen gewaltigen Tick haben und wer nicht auf social media, gilt schlechtweg als assozial, bestenfalls unhip. Wäre mal interessant zu wissen, wieviele Friends und Likes Daniela Klette alias Claudia Yvonne so hatte und ob das alles linksradikale Followers mit potentiellen Hamas-Sympathien oder gar -kontakten waren, insofern letzteres denn überhaupt stimmt. Oder wollte die RAF- Omi dem linksradikalen Millenials- und Gen-Z- Nachwuchs odr der sozialen Media-Öffentlichkeit zeigen, dass sie auch noch jung-dynamischer digital native ist, nicht zum alten Eisen gehört und und einfach hip ist ? Den Fehler als Butox-und Silicon-aufgespritzte RAF- Shopping- Beauty- Queen- Influencerin sich mit dem Markenlogo der RAF und modernem Branding und Bekennerposts zu inszenieren hat sie ja nun dann doch auch nicht gemacht bei aller scheinbarer Liebe zu den social media und Facebookpräsenz. Und zur RAF- App hat es auch nicht gerreicht.

Vielleicht kommt das ja noch, wenn sich Linksradikale etwas Inspriationen von den Social- Media- Auftritten archaisch- steinzeitlicher islamistischer Contentmanager von Islamischen Staat bis hin zu Hamas holen, die ja in diesen Belangen sehr technikaffin, modern und futuristisch unterwegs sind, ja vielleicht gibt es dann auch Livestream-Footage vom Anschlägen und antimperialsistsichen und bewaffneten Kampf wie jetzt schon von der Hamas im Gaza mit embedded terrorists und mal einen Blick auf die von demokratischen Parteien bejammerte Tik-Tok- Präsenz der rechtsradikalen AfD zu riskieren, kann da vielleicht auch anregend sein. Zumal da im Umfeld der FU Berlin sich auch möglicherweise Nachfolger der 3. Generation der RAF als Gen Z- oder auch Gen A- RAF rekrutieren lassen könnten. Vielleicht auch mal mit der Hamas als neuem antiimperialistischen Bündnispartner, aber nachdem die PLO gegen Abbas Willen schon diskutiert, die Hamas und den Islamisten Dschihad in ihre Dachorgansiation nebst Fatah und PLFP aufzunehmen, ergeben sich da auch weitere Perspektiven. Vielleicht noch mit einem Berliner Rapper wie Deso Dog, der da für musikalische Untermalung des modernen Anti-Imp-Dschihad sorgt. Mal sehen, ob es so kommen wird. Wahrscheinlich ist es auch das, was deutsche Sicherheitsbehörden in den Medienberichten andeuten, dass man auf Klette angeblich gestoßen sei, als man mehr den Blick auf die Berliner Pro-Pali-und Hamas/Samidoun-Szene warf.

Ein befreundeter Bekannter stellte da mal einige Recherchen vor Ort an:

„Sitze gerade im ICE aus Berlin. Gestern Spätnachmittag hatte ich Zeit für einen kleinen Spaziergang durch Berlin-Mitte. Da bin ich durch das zum großen Teil hässliche Neubauviertel zur Sebastianstraße spaziert. Heißt ja in den Nachrichten, das sei Kreuzberg. Allerdings ist es eher ex-Ostberlin, bis zum echten Kreuzberg von damals ist es ein Stückchen. In dem Viertel wohnte ja früher da, wo nicht neu gebaut wurde, die Nomenklatura. Kurz habe ich mich gefragt, wer wohl die netten Nachbarn waren, die die Dame gedeckt haben.“ Und:

„Wie vorhin angedeutet: Mein Verdacht ist, dass sie im ehemaligen Stasi-Milieu untergetaucht ist. Das ist der DDR-treue Teil der Partei „die Linke“, der bei uns immer geflissentlich übersehen wird, wenn man die „Linke“ als eine demokratische Partei ansieht, mit der man auch koalieren könne, um die AfD zu verhindern. Da gibt es natürlich sympathische Menschen wie den Gysi, oder West-Linke wie den Vorzeige-Ramelow, aber dahinter stecken eben leider jede Menge Stinkstiefel aus der alten Zeit (ein bisschen wie mit Höcke in der AfD, der sich auch hinter vorzeigbareren Gesichtern versteckt). In Ostberlin wohnten die meisten Profiteure des DDR-Systems, und in dem Milieu gab und gibt es eine schönen linken Sumpf – nicht die West-Antifa aus „Kreuzberg“, sondern die ex-SED aus Stadtmitte ist das eigentliche Problem der Stadt.“

Mal abgesehen, dass da vieles schon der beklagten Gentrifizierung zu Opfer fiel, wahrscheinlich auch nicht mehr so die originäre Hausbesetzerszene sein wird oder nur Alteingesessen mit Altmiet- oder Wohnrecht blieben: Entweder wußten die wirklich alle nichts, ansonsten gäbe es auch eine andere mögliche Deutung:

Vielleicht ein paar alte SED-Kader und Mielke-Leute, zumal deren Chef in der Weimarer Republik ja auch mal zwei Polizisten erschossen hatte. Zumal es ja da auch früher schon Aussteigerprogramme für RAFler in der DDR gab. Ja, vielleicht lebt es sich da als RAF-Omi ganz nett mit Stasi-Opis und kann sich da auch nostalgische Geschichten vom früheren glorreichen Kampf gegen den gemeinsamen Klassenfeind erzählen und die Wunden der gemeinsamen vorläufigen Niederlage gegen den Imperialismus lecken.

Im Kontext mit dem „Kreuzberger“, scheinbar mehr Ex- Ostberliner Nomenklaturaumfeld von der RAF- Omi wäre es auch vielleicht mal interessant sich den 2013 gegründeten Verband der Pflege der Tradition der NVA und Grenztruppen der DDR“ näher zu betrachten, den scheinbar so. keiner richtig auf dem Radar hat. Dazu noch folgender Global Review- Artikel:

VERBAND ZUR PFLEGE DER TRADITION DER NVA- RENTNERBAND ROTER PREUSSEN ODER XIS UND PUTINS KEIMZELLE EINER EURASISCHEN NEUEN VOLKSARMEE UND BÜRGERKRIEGSTRUPPE FÜR EINEN „REGIME CHANGE VON RECHTS“(SELLNER), „AUFSTAND DER GENERÄLE“(AFD) ODER EURASISCHE GLADIO`

 12. Februar 2024  Ralf Ostner

Verband zur Pflege der Tradition der NVA- Rentnerband roter Preußen oder Xi und Putins Keimzelle einer eurasischen Neuen Volksarmee und Bürgerkriegstruppe für einen „Regime change von rechts“(Sellner), „Aufstand der Generäle“(AfD) oder eurasische Gladio`? – Global Review (global-review.info)

Dazu auch noch drei Global Review- Artikel, da es Höcke laut taz scheinbar auch schon Waffenkontakte zu Mitteks- und Strohma#ännern der kroatischen Ustascha- und anderen Faschisten ausstreckte, vorerst mal das Schaf mit der Weidel als Schafspelz gibt, aber die AfD auch mit seien Strumtruppen der Alternativen Jugend schon übernommen hat, zwar auch erst die Linie der leninistischen Massenpartei verfolgt, aber gleichzeitig wie Sellners „Regime change von rechts“, dem “Aúfstand der Generäle“ und eigener Bewaffnung sich schon vorzubereiten scheint, vielleicht auch mit Putins und Xis Unterstützung alter kampferprobter Mielke-Leute, die da eine eurasische Gladio organisieren könnten, um eventuellen Massenprosten und Wahlmehrheit den ultimativen „Kick“ zu geben.

FAESERS SYMBOLISCHE RAZZIA GEGEN RECHTSRADIKALE TERRORORGANISATION: WANN FOLGT DIE HÖCKE-AFD?

 7. Dezember 2022  Ralf Ostner

Faesers symbolische Razzia gegen rechtsradikale Terrororganisation: Wann folgt die Höcke-AfD? – Global Review (global-review.info)

HÖCKE-AFD BEWAFFNET SICH

 21. Februar 2021  Ralf Ostner

Höcke-AfD bewaffnet sich – Global Review (global-review.info)

REAKTION AUF AFD-FORDERUNG EINES“AUFSTANDS DER GENERÄLE“ :OFFENER BRIEF VON GENERAL A.D. WITTMAN AN DEN NEUEN HOFFNUNGSTRÄGER DER AFD, GENERALLEUTNANT A.D. JOACHIM WUNDRAK

 12. August 2019  Ralf Ostner

Reaktion auf AfD-Forderung eines“Aufstands der Generäle“ :Offener Brief von General a.D. Wittman an den neuen Hoffnungsträger der AfD, Generalleutnant a.D. Joachim Wundrak – Global Review (global-review.info)

Während die meisten die dicke träge und vollmilitante bewaffnete Kraft „Big Mama“ Ricarda Lang und solche unbewaffneten Kreaturen wie den Kinderbuchautorenphilosophen Habeck und anderen soft-woken Malte Torbens der Unmännlichkeit oder bestenfalls Hippster*innen- Schwiegersohn-Existenzen oder schnatternden Humanitäts- und geradezu infantilen und kindischen feministisischen Kleinkinderbabypolitik einer dröhnenden Völkerrechts-Idealistin wie Annalena Baerbock als größte Bedrohung eines neuen Ökototalitarismus ausmachen wollen oder Söder eine Umweltministerin Lemke als neue Margot Honecker vermutet, haben die Höckes doch freie Schußbahn demnächst, während sich Nancy Faeser da nur irgendwelche archaischen Blood and Honor- Nachfolge Hardcore- Nazis- Minitruppen oder RAF- Omis vornimmt, über die sich in ihrer Eindeutigkeit  alle mal wieder schön moralisch empören und distanzieren können und nun auch eine RAF- Omi hochnimmt ohne weiteren Bezug der eigentlichen Bedrohung., die da nur als Spitze des Eisberg lauert, zumal man eben auch Faeser sich nicht an diesen rechtsradikalen deeper state rantraut und wohl auch kein Parteienverbot hinbekommen wird.  

Der frühere Ulrike- Meinhof-Freund aus Hamburger Blankenese-Zeitungszeiten und spätere SPIEGEL- und jetzige (Enteignet) Springer- WELT-Chef Stefan Aust meldet sich da pflichtschuldig auch wieder zu Worte:

„Ex-RAF-Terroristin Klette gefasst: Suche läuft weiter

Über die verschiedenen Generationen der Terrorgruppe sagte der Journalist und RAF-Experte Stefan Aust am Dienstagabend im ZDF-„heute journal“, die zweite Generation habe versucht, die erste aus dem Gefängnis zu befreien. „Als das nicht funktioniert hat, gab es dann die dritte Generation, und die haben eines getan, nämlich schlichtweg Morde begangen. Sie haben Leute einfach erschossen oder haben ihnen Fallen gestellt.“

Ex-RAF-Terroristin Klette gefasst: Suche läuft weiter (merkur.de)

Michael Buback meldet sich auch wieder. Das Attentat auf seinen Vater hat ihn seither beschäftigt, vor allem weil Stasidokumente und andere Indizien darauf hindeuten, dass die RAF-Frau Verena Becker damals schon vom Verfassungsschutz angeheuert war. Er und andere vermuten, dass sie die Schütz/in auf dem Motorrad gewesen sein soll, zumal etliche Zeugen von einer Frau berichtet haben sollen. Aber die Sicherheitsbehörden schweigen ebenso beharrlich wie die, RAF-Leute und Buback versuchte zudem mal mit „Bommi“ Baumann von den revolutionären Zellen.bei den Beckerprozessen mehr rauszufinden, zumal Bommi auch den Verdacht hatte, dass der VS die Szene damals bewusst mit Sprengstoff und anderem versorgt hatte. Bekanntestes Beispiel Peter Urbach. Ist aber in Stefan Austs „Der Baader-Meinhof-Komplex“ kein Thema, weder im Buch, noch im Film, nur mal andeutungsweise mit einem Satz. Das hängt damit zusammen, dass sietens jeweils interessierter Seite die RAF nur als Kreation westlicher, arabischer oder östlicher Geheimdienste darstellen wollten und somit eine Art Opfer-Persilschein ausstellen wollten. Berichten über Stasi- und KGB- Connections konterte die Gegenseite mit US- und CIA Manuals einer angeblichen „Strategie der Spannung“ mittels der Stay- Behind- Gladio und wurden da auch RAF, RZ und Rote Brigaden als nützliche Instrumente der CIA und P2 dargestellt, ja Werner Raith verstieg sich in seinem Wagenbach-Buch über die Moro- Entführung in die Behauptung , dass der CIA die Roten Brigaden mit dem V- Mann Moretti unterwandert und neu ausgerichtet habe und Moros „Volksgefängnis“ in der israelischen Botschaft gewesen wäre, ja da wurde auch noch der Mossad reingemengt. Dürfte eher eine Wechselwirkung gewesen sein und Baader, Enslin und Meinhof waren auch keine Pfadfinder. Jutta Dithfurt erwähnt etwa in ihrer etwas glorifizierenden Laudatio-Biographie über Ulkrike Meinhof, dass diese schon zu Konkret-Zeiten und vor dem legendären Fenstersprung bei der Gefangenenbefreiung Baaders an einem Sprengstoffanschlag auf eine Werft beteiligt gewesen sein soll  die für Salazar-Kolonial- Portugal Kriegsschiffe produzierte. Und über ihre KPD-Pflegemutter bestanden auch Kontakte zur SED und Mielkes Stasi , wie auch Konkret eng mit der SED zusammenarbeitet und auch Gelde aus Ostberlin bekam. Und die Tochter von Ulrike Meinhof weiß auch nichts Schmeichelhaftes über ihre Mutter zu berichten, wie inzwischen auch ihr ehemaliger Mann und Konkret-Herausgeber vor Hermann Gremliza Klaus Roehl.

Ein ganz erhellendes Buch über den deutschen Terrorismus der 70er Jahre ist „Rückkehr in die Menschlichkeit“ von Hans-Joachim Klein, der in die damalige linke und linksradikale Frankfurter Szene rutschte, zu der auch Joschka Fischer und Cohn Behndits samt Sponti- und Hauskampfszene und „Pflasterstrand“ gehörte und wie er dann zu den Revolutionären Zellen kam und letztlich mit Carlos die Besetzung der OPEC in Wien durchführte, bei der er angeschossen und außer Landes in den nahen osten geflogen wurde. Zudem der zumal jüdische Daniel Cohn- Behndit ja seine Sympathien für das Schleyerattentat der RAF relativ offen bekundete, da der BDI- und Daimlerchef eben im 3. Reich zum Umfeld von Heydrich gehört haben und auch SS- Mitglied gewesen sein soll, was auch von Willy Brandt-Unterstützer Berndt Engelmann in seinen Schwarzbüchern über Strauß, Kohl, Biedenkopf und andere so dargestellt wurde. Umgekehrt kam ja wieder raus, dass der Polizist, der Benno Ohnesorg erschoß und damit die Radikalisierung der 68er Linken bewirkte auf der Gehaltsliste von Mielkes Stasi stand und nun vermutet wird, dass diese da in der BRD zündeln wollte. Unvergessen auch das „Celler Loch“§, wo alle Welt dachte, die RAF hätte eine Gefangenbefreiung mittel s Sprengung eines Cleer Gefängnisses begangen, wobei sich dann herausstellte, dass der Verfassungsschutz mit Wissen der Regierung dieses Loch sprengte, um einen inhaftierten und eingeschleusten Gefängnis-V- Mann als Helden vor der RAF dastehen zu lassen und so hoffte die RAF zu infiltrieren.

Merkels ehemaliger Militärberater General Vad ergänzte noch:

„Spannend. Das spätere Leben von Horst Herold war dagegen wohl eher eine Art lebenslanger Isolationshaft auf einem Kasernengelände in einem neu gebauten, von ihm selbst bezahlten Fertighaus. 

Das beherrschende Narrativ zeigt weniger Nachsicht für ihn als für die RAF, die ja auch „ irgendwie“ gegen die alte, von ehemaligen Nazis aufgebaute und durchsetzte alte Bundesrepublik ( siehe Willy Winkler, Das braune Netz) kämpfte. 

Gerade das BKA war ein Tummelplatz ehemaliger Ss und Gestapoleute. Und Schleyer war SS-Unterscharführer, Buback NSDAP-Mitglied etc. . 

Andererseits kämpfte die RAF in ihrer Todesverachtung so gnadenlos und fanatisch wie die SS. Da war wohl – jenseits der Ideologie – ein ähnliches Gen und ein tradiertes Muster mit im Spiel.“

BKA- Chef Herold wie der damalige Polizeipräsident Schreiber in München waren eher moderate, modernere, SPD- Reform-Polizisten der nächsten Generation. Herold sah den Terorismus und auch die RAF weniger als kriminalistisches, sondern politisches ,zumal auch psychologisches Phänomen. Zumal damals, auch mit internationaler Dimension und geopolitischen Konstellationen (ETA, IRA, Action Direct, Rote Brigaden, Vietcong, etc). Zudem führte er technische Modernisierungen ein, weswegen er als „Mr. Computer“ oder „Mr. Rasterfahndung“ genannt wurde. Der Münchner Polizeipräsident Schreiber wiederum war gewöhnungsbedürftig für die alte Nazigeberation. Ich kenne Ulf, einen inzwischen verrenteten Münchner Polizisten, der im Nachkriegsdeutschland ausgebildet wurde. Sein Ausbilder war ehemaliger Nazi-Partisanenbekämpfer in Jugoslawien gewesen und wenn er gekonnt hätte, wäre er nicht nur bei der „Leberwursttaktik“ geblieben, sondern hätte das Feuer eröffnet, so ein bisschen auch die chinesische Lösung bevorzugt. Erster Einsatz war dann vor den 68er Demos und dem Toten vor dem Springerhaus vor dem Bildgebäude in der Schellingstraße die Schwabinger Krawalle, hinter denen er eine kommunistische Verschwörung und keine Halbstarken-Revolte ala Marlo Brando, Beatles  und James Dean vermutete, zumal ja eine der abgeräumten Straßenmusikantinnen, ehemaliges KPD-Mitglied war, zumal zum Umfeld des Arbeiterbundes zum Wiederaufbau der KPD von Helge Sommerock und Michi Hammbürcher (Enkel der Grand Dame der FDP Hildegard Hamm-Brücher)  in der Münchner Tulbeckstraße gehlöte und man da mehr interpretierte, als es wohl der Fall war. Schreiber war. Doch als die kommunistische Straßenmusikantin russische Volkslieder und Partisanenlieder intonierte, sah der alte Partisanenfresser nur noch rot und führten für ihn alle Wege nach Moskau, respektive Peking. Schreiber war eher Next Generation, zumal man sich bei den Olympischen Spielen 1972 in München weltoffen und friedlich geben wollte. Als K-Gruppen auf dem Gelände demonstrierten, ließ Schreiber diese nicht niederknüppeln oder einen Münchner Kessel als Beckstein und seine bayerische Linie bilden, sondern Deeskalationsteams, Polizeipsychologen und auch Clowns aufmarschieren, was herkömmliche Polizisten wie auch die Gegenseite verwirrte. Das war wiederum auch dem Ulf etwas zuviel, der meinte, da mache man sich ja vollends lächerlich und wie sei das mit dem staatlichen Gewaltmonopol und der Autorität. Zuviel Freund und Helfer für den Geschmack nicht weniger Polizisten .Nun gut, damals hatte man den Terrorismus noch nicht so auf dem Radar und des Massaker des Schwarzen September samt dann Deutscher Herbst kamen für viele überraschend. Ich hatte mal in den 80er Jahren Gelegenheit mit meiner Studienkommilitonin Traudl in einem Schwabinger Weinlokal den damaligen Führer des Polizeiteams gegen die Palästineser bei der Olympia-Geißelnahme Heinz Hohensinn, auch Kripo-Heinz genannt kennenzulernen und erzählte und, dass es da noch keine GSG 9 gab und er eine buntzusammengewürfelte und  improvisierte Gruppe spontan zusammenstellen musste, da man mit nichts dergleichen gerechnet hatte, wenn gleich einige Warnungen aus Israel vorlagen, die man aber aufgrund des friedlichen Deutschlandimages nicht sonderlich ernstnahm, zumal Israel dann auch dem Sicherheitskonzept zustimmte. Jedenfalls sei das eine bittere Lehre gewesen zumal Schreiber dann heftig kritisiert wurde. Heinz Hohensinn gründete dann ein Privatdedektivbüro und wurde dann Mitglied von SS- Schönhubers Republikanern, also doch scheinbar wieder back to the roots der Partisanenbekämpfung oder wie man auch moderner sagt: Counterinsurgency, aber mehr Green Berets denn Kennedys Peace Corps oder Schreibers Clowns.

Abschließend zu historischen Anekdoten noch eine von General Vad zu Wegner und der GSG 9:

„Ja, die GSG 9 gab es noch nicht. Hatte mal zu Wegener Kontakt, ein super Typ. Er wäre in der Bundeswehr nie General geworden. War zu selbstständig im Kopf und zu wenig ausgeprägtes Anpassungsfähig-Gen. Er hat Generalstäbler mal als „ geckenhafte Clowns“ bezeichnet und mir dringend abgeraten, so zu werden….:)). Helmut Schmidt schätzte ihn deshalb und er hat ihn deshalb auch freie Hand gelassen in Mogadischu.“

Auch interessant noch der Wikipedia- Eintrag zu dem damaligen V- Mann Peter Urbach:

Peter Urbach

deutscher V-Mann und Agent provocateur des Verfassungsschutzes

Peter Urbach (* 2. Mai 1941 in Posen;[1] † 3. Mai 2011 in Santa Barbara,[2] KalifornienUSA), genannt „S-Bahn-Peter“, war ein Aktivist der linken Szene, V-Mann des Berliner Verfassungsschutzes und Agent Provocateur in den späten 1960er Jahren.

Urbach war gelernter Vorrichter bzw. Rohrleger,[2] häufig wird sein Beruf auch fälschlich mit Klempner angegeben.[3] Er gab sich in der linken Studentenszene der 1960er Jahre als hilfsbereiter Handwerker aus und führte Arbeiten in Wohngemeinschaften wie der Kommune I durch. Auf diese Weise verschaffte er sich das Vertrauen von führenden Kommunarden, darunter Dieter KunzelmannFritz Teufel und Rainer Langhans. Urbach spielte eine vielfach kritisierte Rolle als ungefragter Anbieter und Verteiler von Waffen an Personen der linken Szene: Er lieferte nachweislich Molotow-Cocktails, mindestens eine Schusswaffe sowie mehrere Spreng- und Brandbomben.[4] Mehrere Angebote und aktive Vorbereitungen für die Beschaffung von größeren Mengen an Schusswaffen sind dokumentiert, es ist jedoch kein Fall einer tatsächlich erfolgten Übergabe bekannt. Eine seiner Bomben wurde am 9. November 1969 für einen fehlgeschlagenen Anschlag auf das jüdische Gemeindehaus in West-Berlin verwendet, was erst 2005 bekannt wurde.

Zu den Interessenten und Abnehmern für seine Lieferungen zählten auch Andreas BaaderHorst Mahler und Bommi Baumann, die Anfang der 1970er Jahre die linksextremistischen Terrororganisationen Rote Armee Fraktion (RAF) und Bewegung 2. Juni mitgründeten. Urbach gab 1970 den entscheidenden Hinweis für die erste Verhaftung von Baader und sagte 1971 als V-Mann in einem Prozess gegen Mahler aus, wodurch seine Tätigkeit für den Verfassungsschutz allgemein bekannt wurde. Daraufhin besorgte ihm der Verfassungsschutz eine neue Identität. Urbach ging außer Landes. Bis zu seinem Tod im Mai 2011,[1][2] der erst im März 2012 bekannt wurde, war über sein Leben und seinen Aufenthaltsort unter seiner neuen Identität nichts bekannt.

Der RAF-Forscher Wolfgang Kraushaar bezeichnete Urbach als das beste Beispiel für einen geheimdienstlichen Einfluss auf die linksradikale Szene. Es gebe immer noch keine Stellungnahmen der damals beteiligten staatlichen Stellen, und die Öffentlichkeit werde in dieser Angelegenheit wie in einer Reihe vergleichbarer Fälle „einfach hängengelassen“.[5] Der Historiker Gerd Koenen bezeichnete das Verschwindenlassen Urbachs durch den Verfassungsschutz als „vielleicht größten Skandal seiner Art in der Geschichte der alten Bundesrepublik“.[4]

  •  

Bomben, 50 Pistolen und ein Waffendepot auf dem Friedhof

Molotow-Cocktails für Demonstranten

Urbach wurde vor allem durch seinen Einsatz bei einer Demonstration vor dem Gebäude des Springer-Konzerns an der Kochstraße am 11. April 1968 bekannt, die als Reaktion auf das Attentat auf Rudi Dutschke stattfand: Er versorgte die Demonstranten aus einem großen Weidenkorb mit etwa einem Dutzend zündfertiger Molotowcocktails. Außerdem wies er die Demonstranten an, Autos so umzukippen, dass das Benzin aus dem Tank lief. Dies führte mit zur gewalttätigen Eskalation der Demonstration und zum Abbrennen mehrerer Lieferwagen des Verlags.[6][7] Die Ereignisse wurden als Osterunruhen bekannt und zählen bis heute zu den schwersten Ausschreitungen in der Geschichte der Bundesrepublik. Die Fotos der brennenden Lastwagen gingen als Beweis für die Gewaltbereitschaft der Berliner Studenten durch die Zeitungen.

Pistolen für die Revolution

Ein knappes Jahr später, im Februar 1969, bot er Herrmann von Rohde, einem Mitbegründer der neu entstandenen Redaktion der Rote Presse Korrespondenz (RPK), angeblich gestohlene Beretta-Pistolen der Polizei gleich en gros an: „Ich habe eine Kiste mit 50 Pistolen. Wenn mal der Aufstand losbricht, müssen wir doch bewaffnet sein“.[8] Im Februar/März 1969 plante eine Berliner Gruppe des Sozialistischen Deutschen Studentenbundes (SDS), die sich im INFI organisiert hatte, eine Reise nach Italien, um dort für griechische Antifaschisten Beziehungen anzuknüpfen, die gegen die in ihrem Lande herrschende Militärdiktatur einen Guerilla-Fokus initiieren wollten. Urbach erfuhr davon und bot für diesen Zweck ebenfalls Material an, das er in Italien beisteuern könnte.[9][10]

Waffenbeschaffung in Italien und Belgien

Urbach unternahm in den Jahren 1969 und 1970 mit Horst Mahler und anderen, darunter einigen Berliner SDS-Mitgliedern, mehrfach Waffenbeschaffungsreisen nach Italien und Belgien, wie sich in späteren Gerichtsverfahren herausstellte.[4] Allerdings gibt es zu den Details dieser Reisen unterschiedliche Darstellungen. Der Politologe Günter Langer bezweifelte die in den Verfahren vom Verfassungsschutz präsentierten Fakten zu diesen Reisen und kommentierte:

„Offensichtlich von ihm [Urbach] stammt die später publizierte Verfassungsschutzversion von der angeblichen Absicht, in Italien Waffen für die Gründung der RAF besorgen zu wollen. Allerdings glaubten Urbachs Auftraggeber selbst nicht so recht an die Story, denn auch nach Veröffentlichung des Berichts unter voller Namensnennung einiger Beteiligter hat weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft etwas unternommen, Ermittlungsverfahren wurden in dieser Angelegenheit niemals eröffnet, obwohl sie sonst in dieser Hinsicht nicht gerade faul waren.“[9]

Über tatsächlich erfolgte Waffenbeschaffungen im Rahmen dieser Reisen gibt es keine Anhaltspunkte.

Bomben zum Nixon-Besuch

US-Präsident Nixon (Mitte) im Februar 1969 in Berlin. Abseits der offiziellen Fahrtroute seiner Limousine wurde auf einem Baugerüst am Kreuzberger Patentamt eine Urbach-Bombe deponiert, die aber nicht zündete.

Urbach lieferte auch zwölf Sprengsätze mit Zeitzünder anlässlich des Kurzbesuchs des amerikanischen Präsidenten Richard Nixon am 27. Februar 1969 in Berlin. Er verteilte sie über den „Republikanischen Club“ in der Wielandstraße, einen Haupttreffpunkt der linken Szene in Berlin, und in der Kommunardenszene. Sprengsätze dieser Serie wurden kurz darauf bei Durchsuchungen in den belieferten Kommunen gefunden.[4] Georg von Rauch und Michael Baumann, beide später Mitglieder der Gruppe Zentralrat der umherschweifenden Haschrebellen, hatten eine der Bomben abseits der offiziellen Route auf einem Baugerüst an der Berliner Außenstelle des Deutschen Patentamts in Berlin-Kreuzberg deponiert. Die Bombe versagte jedoch wegen eines gebrochenen Zündkabels – eines Fehlers, wie ihn so oder ähnlich die meisten von Urbach gelieferten Bomben hatten.[4] Baumann und von Rauch bauten sie daraufhin in der folgenden Nacht wieder ab und deponierten sie im Kühlschrank der Wielandkommune.[11] Es wurde darüber spekuliert, ob der Verfassungsschutz diesen Fehler absichtlich eingebaut hatte, um die Explosion der Bomben zu verhindern.[12] Zugleich wurde darauf hingewiesen, dass dieser Fehler einfach behebbar gewesen wäre.[4]

Waffen für die Baader-Gruppe

Berlins damaliger Innensenator Neubauer (links, 1977): „Mitarbeiter [des Verfassungsschutzes müssen sich] den Gewohnheiten der Gruppe, die sie beobachten, auch anzupassen vermögen.“

In dieser Frühphase militanter Aktionen linker Gruppen stand Urbach in den Jahren 1967–1970 bereitwillig als ein Hauptlieferant von Molotowcocktails, Brand- oder Sprengsätzen und Schusswaffen zur Verfügung. Laut der Aussage des RAF-Mitgründers Horst Mahler hatte Urbach ihm auch unaufgefordert eine Browning-Pistole des Kalibers 9 mm samt Munition besorgt.[13][10]

In einer Aussage vor Gericht gab Urbach an, dass er mit einem Komplizen auf einem Friedhof in Berlin-Buckow Waffen vergraben hatte, damit die damals im Aufbau befindliche Gruppe um Andreas Baader (die Keimzelle der späteren RAF) sie dort vorfinden konnte. Dies wurde später auch von Berlins Innensenator Kurt Neubauer in einem Interview mit dem Spiegel bestätigt und mit der Aussage gerechtfertigt:[14]

„Die Arbeit eines Landesamtes für Verfassungsschutz läßt sich nur dann erfüllen, wenn sich dessen Mitarbeiter den Gewohnheiten der Gruppe, die sie beobachten, auch anzupassen vermögen. Das bringt den Mann natürlich auch in die Lage, strafbare Handlungen zu beobachten, oder in die Versuchung, sich an ihnen zu beteiligen. Anders ist es für Nachrichtendienstler, die strafbaren Handlungen vorbeugen sollen, gar nicht möglich.“

Neubauer stritt im Juni 1971 ab, dass die vergrabenen Waffen direkt vom Verfassungsschutz Berlin stammten.[14]

Die Bombe im Jüdischen Gemeindehaus

Ehemaliges Jüdisches Gemeindehaus in Berlin. Die nicht explodierte, von Urbach stammende Bombe hätte nach Polizeiangaben das Gebäude komplett zerstört, in dem sich zum geplanten Explosionszeitpunkt rund 250 Menschen aufhielten.

Erst im Jahr 2005 wurde durch ein Buch des Historikers Wolfgang Kraushaar bekannt, dass Urbach auch die Bombe für das versuchte Attentat auf das jüdische Gemeindehaus in Berlin durch die Tupamaros West-Berlin am 9. November 1969 geliefert hatte. Die Bombe war nur wegen einer überalterten Zündkapsel nicht explodiert, der Zeitzünder hatte ausgelöst. Laut einem damaligen Gutachten der Sprengstoffexperten der Berliner Polizei, die einen Nachbau zur Explosion brachten, hätte die von Urbach gelieferte Bombe „das Haus zerfetzt“ und unter den 250 Teilnehmern der Gedenkveranstaltung zu den Novemberpogromen viele Opfer gefordert.[4] Unter den Anwesenden befanden sich auch der Berliner Bürgermeister Klaus Schütz und der Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Heinz Galinski. Nach Aussagen des Bombenlegers Albert Fichter war der Sprengsatz aber nicht geeignet, eine Explosion auszulösen.[15] Die Berliner Behörden kannten die Namen der Täter durch den „Haschrebellen“ Bodo Saggel, der sich von der antisemitischen Aktion distanzieren wollte und am 5. Dezember 1969 bei der Staatsanwaltschaft aussagte.[16] Die Staatsanwaltschaft erhob jedoch zum Erstaunen der beteiligten Polizisten keine Anklage. Der damals zuständige Staatsanwalt wollte sich auch im Jahr 2005 noch nicht zu den Vorgängen äußern. Laut einem Erklärungsversuch für den ungewöhnlichen Vorgang wäre bei einem Gerichtsverfahren auch Urbachs Rolle bekannt geworden, was die Behörden verhindern wollten. Wolfgang Kraushaar schätzt, dass es einen großen Ansehensverlust der Bundesrepublik bedeutet hätte, wenn eine staatliche Beteiligung an dem Anschlag bekannt geworden wäre.

Verhör im Prozess gegen Irene Goergens, Horst Mahler und Ingrid Schubert

Urbach sagte am 5. Mai 1971 im Strafprozess gegen Irene Goergens, Mahler und Ingrid Schubert aus, die wegen Beihilfe bei der Gefangenenbefreiung von Andreas Baader angeklagt waren. In Beweisnot gegen Mahler hatte die Staatsanwaltschaft kurz vor dem Prozessende Urbach als Belastungszeugen eingeführt. Bereits vor dem Prozessbeginn am 1. März 1971 hatte der Innensenator Neubauer im Oktober 1970 erklärt, er strebe eine „kapitale Bestrafung“ Mahlers an. Notfalls „werde man V-Männer ins Feld schicken“.[17] Neubauer distanzierte sich später von dieser Äußerung, die nur „die Schlussfolgerung einer Journalistin aus unserem Gespräch“ sei.[14] Neubauer hatte Urbach nur eine stark begrenzte Aussagegenehmigung über Vorgänge erteilt, die sich an drei bestimmten Tagen abgespielt hatten. Die Bitte des Vorsitzenden Richters Friedrich Geus, die Aussagegenehmigung zu erweitern, lehnte er ab.[17] Im Prozess erwiderte Urbach auf detaillierte Fragen von Mahlers Verteidiger Otto Schily zu seinen Waffen- und Bombenlieferungen sowie zu seiner persönlichen Beteiligung an Straftaten, dass er darauf nicht antworten dürfe.[12]

Enttarnung, neue Identität und ein Lebenszeichen

Urbachs Tätigkeit für den Verfassungsschutz galt schon länger als offenes Geheimnis. Nach der Verhaftung Baaders am 4. April 1970, zu der er den entscheidenden Hinweis gegeben hatte, war er endgültig als Spitzel enttarnt und galt von da an als äußerst gefährdet. Nach seiner Zeugenaussage im Mahler-Prozess verschwand Urbach aus der Öffentlichkeit. Bis zum Bekanntwerden seines Todes im Jahr 2012 wurde vermutet, dass ihm der Verfassungsschutz ein Leben unter einer neuen Identität in Nord- oder Südamerika ermöglicht hatte.[4] Über sein weiteres Leben und seine späteren Aufenthaltsorte war bis dahin nichts weiter bekannt. Mit der Todesnachricht wurde auch bekannt, dass er anscheinend in Kalifornien unter seinem wirklichen Namen gelebt,[2] also wohl entgegen den langgehegten Vermutungen keine neue Identität erhalten hatte.

Der Ex-Kommunarde Rainer Langhans versuchte Jahre nach Urbachs Verschwinden, mit ihm wegen eines Filmprojekts in Kontakt zu treten. Eine entsprechende Anfrage an das Landesamt für Verfassungsschutz führte prompt zu einem Anruf durch den Gesuchten. Urbach sagte zu Langhans, zu dem er immer ein besonderes Verhältnis gehabt hatte, dass er nicht sprechen könne. Das Gespräch endete mit dem Satz: „Rainer, wenn du wüsstest!“[4] Dies war zwischen 1971 und 2012 die einzige Information, die an die Öffentlichkeit gelangte.

Meldung über Tod im Jahr 2011

Im März 2012 berichtete der Spiegel, Urbach sei am 3. Mai 2011 im Alter von 70 Jahren in Kalifornien gestorben. Demnach habe er sich 1971 nach einem Zwischenstopp in Wuppertal mit seiner Frau und zwei Söhnen in die USA abgesetzt. Zunächst vom Verfassungsschutz finanziell unterstützt, soll er als Rohrleger gearbeitet haben, unter anderem beim Bau des Kernkraftwerks Diablo Canyon. Er ging demnach in den USA noch mehrere Ehen ein.[1]

Willi Winkler beendete einen Artikel zum Tod Urbachs in der Süddeutschen mit der Feststellung:[3]

„(…) man wüsste gern mehr, zum Beispiel darüber, wie sich die staatlichen Organe heute zu der Politik des früheren Innensenators stellen, auch darüber, welche dubiosen Mittel sonst noch eingesetzt wurden, um angeblich Terrorgruppen wie die RAF zu bekämpfen. Urbach wird es nicht mehr erzählen, er ist jetzt tot. Wenn es wahr ist.“

Wenige Tage nach der Spiegel-Meldung wurde bekannt,[18] dass diese auf einem Nachruf[2] in der Lokalzeitung Santa Maria Times seines letzten Wohnorts Santa Maria beruhte. Demnach hätte die Wochenzeitschrift Spiegel von Urbachs Frau und einem seiner Söhne die Bestätigung für den Tod erhalten. Die Mitteilung über das Erscheinen des Nachrufs sei ursprünglich über einen britischen Schriftsteller an Rainer Langhans herangetragen worden, der dies wiederum dem Spiegel mitgeteilt habe. Laut dem Nachruf starb Urbach nach längerer Krankheit in einem Krankenhaus in der Stadt Santa Barbara.[2]

Spekulationen

Der Spiegel

Der Spiegel äußerte 1971 den Verdacht, die Versorgung der linksradikalen Szene mit Waffen und Bomben stehe im Zusammenhang mit Urbachs Tätigkeit für den Verfassungsschutz.[14]

Stefan Aust

Stefan Aust schrieb in Der Baader-Meinhof-Komplex über die Rolle des Verfassungsschutzes bei Urbachs Lieferung der Molotow-Cocktails an die Anti-Springer-Demonstranten 1968: „Der ‚teuflische Plan‘ [von dem ein Rundfunkreporter angesichts der brennenden Springer-Lieferwagen gesprochen hatte] war nicht von den Anti-Springer-Demonstranten erdacht worden. Er stammte von ganz anderer, höherer Stelle.“[6]

Willi Winkler

Der SZ-Journalist und Autor Willi Winkler (Die Geschichte der RAF) äußerte sich 2006 in einem Interview ähnlich:[19]

„Es gab diesen agent provocateur, Peter Urbach, der schon in der Kommune I wirkte. Die Polizeiführung, in Sonderheit der Berliner Innensenator Neubauer, hatte ein Interesse daran, objektive Beweise für die Gewalttätigkeit der Studenten zu finden, was lange nicht gelingen wollte. Die Studenten hatten keine Waffen, sie waren pazifistisch, bis Urbach ihnen die Molotow-Cocktails in die Hand drückte. Urbach lieferte Mahler, der als Anwalt vergeblich einen Waffenschein beantragt hatte, auch eine Knarre. So kriminalisiert man seinen Gegner, so baut man ihn auf. In der Berliner Polizei befanden sich, wiederum Forschungsergebnis von Fichter, reichlich Wehrmachtsangehörige, die an der Ostfront in der Partisanenbekämpfung eingesetzt waren. Die gingen nun auf die Studenten los.“

2007 äußerte Winkler:[20]

„Polizeitaktisch, das muss man sagen, war der Herr Urbach sehr erfolgreich. Allerdings wurde die Szene, die nach diesem meisterhaften Plan kriminalisiert werden sollte, am Ende doch zu groß. Ich vermute, dass sich der Innensenator nachher sagte: ‚Ich hab’s ja bloß gut gemeint.‘“

Gerd Koenen

Widerspruch gegen diese Lesart kam von dem Historiker Gerd Koenen. Auch er bezeichnete zwar den Umstand, dass Urbach später vom Berliner Verfassungsschutz außer Landes gebracht und mit einer neuen Identität ausgestattet worden sei, als einen der „unglaublichsten Skandale des bundesrepublikanischen Staatswesens“. Gleichzeitig kritisierte Koenen, wie sich fast alle der damals Involvierten „über diesen Super-Agenten einen Persilschein ausstellen möchten“.[21] Nachdem 2005 bekannt wurde, dass Urbach auch die Bombe für das Attentat auf das jüdische Gemeindehaus durch die Tupamaros West-Berlin geliefert hatte, verstärkte Koenen seine Kritik gegenüber dem Verfassungsschutz:[4]

„Die Rolle des Verfassungsschutzagenten Peter Urbach in dieser Geschichte – die in Wirklichkeit die seiner Führungsoffiziere und Vorgesetzten ist – mag oft überzeichnet worden sein. Die von ihm gelieferten Bomben haben in der Regel nicht funktioniert. Die in der Szene bald umlaufenden Waffen sollen nicht von ihm gestammt haben. Aber weiß man das genau, und ist das, was man weiß, nicht vielleicht nur ein Ausschnitt? […] Oder muss man davon ausgehen, dass dem Ex-Agenten Urbach über Jahre eine Art Schweigegeld aus öffentlichen Mitteln gezahlt worden ist – und vielleicht bis heute gezahlt wird –, damit er die eigentlich Verantwortlichen nicht nennt? […] Was im Dunkeln liegt und umso mehr verstört, ist die andere Seite des Schweigens, das diesen vielleicht größten Skandal seiner Art in der Geschichte der alten Bundesrepublik umgibt.“

Wolfgang Kraushaar

Der Politologe und RAF-Forscher Wolfgang Kraushaar bilanzierte im Jahr 2010 in einem Interview, dass westliche und östliche Geheimdienste nach wie vor die große Unbekannte in der Entstehung und Entwicklung des deutschen und internationalen Terrorismus seien. Dabei sei das beste Beispiel für den geheimdienstlichen Einfluss auf die linksradikale Szene immer noch die nur zum Teil geklärte Rolle von Urbach:[5]

„Wenn es der Forschung nicht gelingt, die diversen Schnittstellen zwischen Geheimdiensten und terroristischen Organisationen zu erhellen, dann wird die historische Darstellung – etwa die der RAF – höchst unzureichend bleiben.“

Er betonte jedoch gleichzeitig, dass sich seiner Ansicht nach die RAF und andere deutsche terroristische Gruppen nicht auf „von Geheimdiensten ferngesteuerte Elemente“ reduzieren ließen. Ähnlich wie Koenen beurteilte er diese These als bequeme Entlastungsstrategie der damaligen Untergrund-Akteure, die nicht greifen würde.

Peter Urbach – Wikipedia

Als Leseempfehlung auch noch einen älteren Global Review- Artikel zur RAF.

TATORT“ROTE SCHATTEN“, RAF-NOSTALGIE UND LENINS „KINDERKRANKHEITEN DES KOMMUNISMUS“

 16. Oktober 2017  Ralf Ostner

Wie es für die ältere Generation massig Dokumentationen über Hitler, das 3. Reich und Stalingradnostalgie gibt, so für die 68er Generation, die jetzt ins Rentenalter kommt zigfache Dokumentationen über die RAF, den deutschen Herbst und die Landshutentführung. Inzwischen wird die Landshut aus Brasilien nach Deutschland zurückgeholt, eine Gedächtnisstätte draus gemacht, das Olympiaattentat erhält eine Gedächtnisstätte und ebenso rege ist die Film- und Dokuproduktion dazu. Zum einen die 4-teilige RAF- Doku, Stefans Austs „Der Baader Meinhof-Komplex“, der auch verfilmt wurde, während Aust inzwischen bei Springers n24/Weltkanal ist und da RAF-dokus fördert, dann die zahlreichen ZDF Info- und ARTE-Dokus über die RAF und nun eben zu bester Sendezeit im ARD der Tatort „Rote Schatten“, der uns wieder zu den Verschwörungstheorien zurückführt, ob das Ableben der Stammheimer RAF-Gefangenen nun Selbst- /oder Mord war. Auffällig ist, dass diese inflationären Massenproduktionen vor allem kriminalistisch, verschwörungstheoretisch, chronologisch gehalten sind, man zwar viel darüber berichtet, was die RAF so alles tat, aber weniger, was ihre politischen Ziele waren und was die RAF politisch darstellte und war. Selbst Archivare, die die RAF dokumentierten, schreiben inzwischen auf ihrer Webseite „RAF Info“:

„Diese Seite wird nicht mehr gepflegt!

Diese Seite war viele Jahre lang die einzige Seite im deutschsprachigen Netz auf der man gebündelt Informationen zur Geschichte der Roten Armee Fraktion (RAF) finden konnte. Ich habe mit der Arbeit an dieser Seite 1997 begonnen und vielen der Inhalte merkt man dieses Alter auch an.

Inzwischen gibt es viel mehr und bessere Informationen zur RAF, vor allem in der Wikipedia. Ich habe daher beschlossen, diese Seite nicht mehr weiter zu pflegen. Die Webseite bleibt als statischer HTML Abzug jedoch im Netz.

Andi (Oktober 2009)“

Unter Wikipedia findet man noch weniger Aufklärendes. Eigentlich ist die alte Dokuseite nur soviel wert, da sie erstmals die ganzen Bekennerbriefe über die RAF zumindestens mal ins Netz stelle, aber eben nie kommentierte, analysierte oder einer Kritik unterzog. Die RAF-Bekennerbriefe kann man nachlesen unter:

http://www.rafinfo.de/kommandos.php

Aber es fehlten viele Grundlagentexte der RAF, die diese auch herausgegebgen haben, wie etwa der von Horst Mahler oder/und Ulrike Meinhof verfasste Text über den Aufbau einer westeuropäischen Stadtguerilla.

Wir wollen daher einiges nachholen beim Verständnis der RAF. Zum einen erfolgte deren Gründung in mehreren Etappen: Von nächtelangen politischen und folgelosen Diskussionen in WG-Gruppen (Genug geredet und disikutiert: Zeit zu handeln!) , dem Kaufhausbrand, der die Konsumtempel der verbürgerlichten Arbeiterklasse angreifen wollte (Gewalt gegen Sachen) , zu dem Mord an Benno Ohnesorg (Ab jetzt wird zurückgeschossen) und der Gefangenenbefreiung Baaders, die als konstituitives Ereignis gelten dürfte und dann der Gründung einer Stadtguerila, die sich als Rote Armee Fraktion der antiimperialistischen „Befreiungskämpfe“in der 3. Welt sah, als deutsche Front eines internationalen Kampfes. Die RAF sah sich als erweiterte Front der internationalen „Befreiungsbewegungen“ der Peripherie gegen den Imperialismus, der FLN, der PLO, der MPLA, der SWAPO, des ANCs  im Kampf gegen den portugisischen Salazarfaschismus und das Apartheidregime Burensüdafrikas, des Vietcongs, dem Kampf der ETA gegen den Francofaschismus, der IRA gegen den britischen Imperialismus, alles Fronten gegen den Imperialismus, die nun auch in Deutschland eröffnet werden sollte, um dem Imperialismus das „imperialistische Hinterland“in den Metropolen mit seiner Militärarchitektur von Rammstein, Heidelberg, NATO oder eben dem Zentralcomputer in Stuttgart zu nehmen, in dem er sich ungestört entfalten kann und Aggressionskriege und Diktauren in aller Welt unterstützen konnte.

Die RAF war so das, was Lenin als „Kinderkrankheit des Kommunismus“bezeichnete. Lenin hatte einen Bruder, der Anarchist war und auch eine Bombe auf den Zar warf, wohingegen Lenin dies als politische Sackgasse empfand. Dies hat er in 2 wesentlichen Büchern festgehalten: „Die Kinderheiten des Kommunismus“ und „Was tun?“. In beiden vertrat Lenin die Auffassung, dass eine revolutionäre Partei am Anfang sich um eine Zeitung organisieren müsse, die zur Verbreitung der Parteizellen zentral sei, Massenagitation und -propaganda dadurch innerhalb der Arbeiterklasse und den Bauern entfachen müsse, die Arbeiterklasse die zentrale Instanz sein müsse, man eine Massenpartei und Massenbewegung initieren müsse und wenn die kritische Masse erreicht sei, dann eine Revolution, auch bewaffnet durchführen müsse.

Er stellte aber Fragen der Bewaffnung und des bewaffneten Kampfes an das Ende der politischen Abfolge. Ohne Massenbewegung mache auch keine militärische Bewaffnung ein Sinn, da isolierte anarchistische, bombenschmeissende und um sich schießende Terroristen kein Massenbewußtsein erzeugen würden, ganz im Gegenteil sich eher wegen ihres Stellvertretertums und mangels Verankerung in den Massen mittels Zeitung, Agitation und Propaganda nur ungelesene Bekennerbriefe hervorbringen würde. Eigentlich ist Lenin die beste Kritik eines Revolutionärs an der RAF und warum man diese eher als eine moralisch, anarchistische, sektiererische Gruppe sehen muss, deren Mißerfolg schon in ihrem politischen Ansatz determiniert war.Interessant ist, dass Lenin eine Bewaffnung der Massen ans Ende seiner Überlegungen zu einer Revolution stellt, die RAF die Bewaffnung der Revolutionäre, zumal vereinzelt und nicht als Massenbewegung an den Anfang aller Überlegungen.

Es fällt an den RAF- Schriften und dem was ihre Führer so verlauten ließ auf, dass sie keine konkrete Vorstellung von einer anderen Gesellschaft hatten, sie eher ANTI- imperialistisch, anti-faschistisch waren, man also wußte wogegen, aber nicht wofür man kämpfte und nie eine Schrift hervorbrachten , wie sie sich eine andere Gesellschaft vorstellten. Es gab nur einmal von Ulrike Meinhof eine kurze Passage, in dem sie sich auf Nordkorea berief, aber umgekehrt gibt es auch viele Hinweise darauf, dass der RAF der Realsozialismus der KPdSU auch nicht gefiel. Gesellschaftsvorstellungen waren das große Vakuum der RAF. Zumindestens hatten dies die Kommunisten mit ihrer planwirtschaftlichen Diktatur, aber die RAF eben nicht.

Die RAF war auch sehr moralisch: Alle Vertreter des Staates und des Kapitals waren „Schweine“. der Kapitalismus ein „Schweinesystem“ und konnten abgeschossen werden und indem man diese Leute beseitigte erhoffte man sich, dass die Demokratie ihre „liberale Maske fallen lässt und ihren Faschismus offen zeigt“. Also eine Art „Entlarvungsstrategie“, wenngleich sie wohl an eine Enthauptungsstrategie nie geglaubt haben können, da jeder abgeschossene Staats- und Kapitalvertreter eben durch das System ersetzt wurde. Die RAF sah sich als Rote Armee Fraktion des antiimperialistischen Kampfes des Vietcongs und aller sonstigen Befreiungsbewegungen der 3. Welt gegen den US-Imperialismus und seine deustch-„faschistischen“ Stellvertreter. Andererseits finden sich in 2 RAF- Bekennerbriefen auch einige Stellen, in denen die RAF einen volks- und deutschtümelnden Linksnationalismus bediente, wenn sie auf die Alliertenbombardments von Dresden und deutschen Städten hinwies, um die vermeintlichen Grausamkeiten  US- Imperialismus gegen die armen Nazis und das deutsche Volk so herauszustellen und mit Napalmbombardments in Vietnam zu vergleichen  und einige Angriffe auf den Zentralrat der Juden und Herausstellen Israels, dass da zeitweise recht grenzwertige Äusserungen, die auch als deutschtümelnd oder antisemitisch angehaucht verstanden werden konnten auftauchten. Doch dies war die Ausnahme von der Regel.  Umgekehrt hat sich jeder Vertreter eben jenes Imperialismus angesichts der nadelstichartigen Anschläge der RAF niemals ernsthaft bedroht gefühlt, noch irgendwie Zweifel gehabt, dass diese Miniangriffe eine Staats- und Militärmaschine jemals ernsthaft angegriffen hätten oder zum Erliegen hätten bringen können. Von daher entfachten  die RAF-Anschläge zwar breite mediale und symbolische Wirkung, zumeist mit Hass gegen den Verursacher, aber eine reale Beeinträchtigung von NATO, Staat und dem imperialistischen Hinterland, die dessen Funktionsfähigkeit wesentlich gestört hätten gab es zu keinem Zeitpunkt. Die RAF verfolgte also eher eine militant-terroristische Symbolpolitik.

Zumal hatte die RAF keine Orientierung auf die Arbeiterklasse, sondern setzte vor allem auf Subkulturen und Randgruppen, wie dies der Vertreter der Frankfurter Schule Herbert Marcuse in seiner Schrift „Der eindimensionale Mensch“ formuliert hatte. Da die Arbeiterklasse verbürgerlicht sei und das Bürgertum faschistisch, bliebe nur noch der Rückgriff auf soziale Randgruppen, die man radikalisieren und bewaffnen müsse. Nicht umsonst konzentrierte sich ein wesentlicher Teil der Anfangsarbeit der RAF auf Waisen- und Erziehungsheime für Jugendliche, worüber Ulrike Meinhof ihren Film „Bambule“ drehte, Knackis oder aber Sozialistische Patientienkollektive, die psychisch Kranken klar machen sollten, dass sie keine psychischen Probleme hatten, sondern der Kapitialismus diese verursache und man diesen daher bekämpfen müsste–am besten mit der Waffe in der Hand als Psychotherapie.

Die RAF war also so die denkbar antileninistischste Organisation. Zwar sagen viele, dass die RAF zentralistisch, mit Hang zum Personenkult um Baader-Enslin und strikter top-down-Hierarchie leninitisch gewesen sei, aber die RAF reorganisierte sich locker nach dem Ableben der Stammheimer zur 2. Generation. Mag die RAF zwar hierarchisch gewesen sein, dem man noch einen Leninismus unterstellen könnte wie dies viele Neue Linke taten, so sollte man doch sehen, dass sie auch nach Enthauptung ihrer Führung sich schnell wieder zusammenfand. Könnte man noch sagen, dass die Nachfolge zuvor schon festgelegt war. Selbst wenn man die RAF organisatorisch als leninistisch sehen will, so doch kaum inhaltlich, da sie eben politisch eher Anarchisten ähnelte.

Zudem muss man auch betrachten, dass die RAF ihre Existenz auch nur mittels ausländischer Geheimdienste erhalten konnte—seien es arabische Staaten, die Sowjetunion und die DDR samt ihren Geheimdiensten. Zudem ist auch noch die Frage reingebracht worden, inwieweit die 3. Generation der RAF überhaupt noch real existierte oder nicht von (ausländischen) Geheimdiensten gesteuert wurde. So etwa die Doku „Das RAF-Phantom“ von Gerhard Wisnewksi, der behauptet, dass die 3. RAF-Generation in Wahrheit eine CIA-gesteuerte Truppe war, um konkurrierende deutsche Kapitalvertreter zugunsten des US-Kapitals zu beseitigen, sei es Deutsche Bank-Chef Herrhausen, der im Gegensatz zu US-Banken einen Schuldenerlass für die 3. Welt wollte oder Treuhand-Chef Rohwedder, der sich der Privatisierung der DDR- Betriebe mittels einer Reindustrialisierungsstrategie entgegengestellt hätte, deswegen vom privatsierungssüchtigen Kapital und seinen transatlantischen Organisationen beseitigt wurde. Bei Herrhausen weiß man nicht, wer es war, aber das Attentat setzte eine Logistik und ein technologisches Wissen vorraus, das bei Experten die Frage aufkommen lässt, ob dies überhaupt ohne Mitwirkung eines Geheimdienstes möglich war. Bei Rohwedder wurde ein Handtuch mit einem Haar von Grams gefunden, das aber ebenso besorgt und da hinterlegt worden sein könnte, um einen RAF-Bezug herzustellen. Grams erschoß sich/wurde erschossen, kann nichts mehr sagen, Hogefeld sagt nichts und die 3. Generation der RAF ist völlig unbekannt.

Andere Dokus wiederum sehen Stasi-Connections, wonach Rohwedder mittels der Untertsützung ehemaliger Stasinetzwerke beseitigt werden sein soll, da dieser gegen alte Seilschaften bei den Privatisierungen vorgehen wollte.Zumal man auch, wenn man die Anfänge der RAF bedenkt, nicht umhinkommt festzustellen, dass ein V-Mann des Verfassungsschutzes Urbach die ganze Szene aufwiegelte und mit Brandsätzen und Waffen belieferte. Es gibt auch die Theorie, dass der Verfassungsschutz und andere staatliche Organe den linken Terrorismus schürten, um die gesamte Linke zu diskreditieren, wie Rechte dies ähnlich nun bei dem NSU behaupten. Die Grundfrage: Warum sollten Staatsorgane aber Staatsfeinden, sei es von links oder von rechts, beim Morden helfen? Die einfachste Erklärung: Weil sie dadurch mithelfen können, die gesamte Linke oder die gesamte Rechte unmöglich zu machen. Die damalige Mordbrennerei der RAF diskreditierte alle kommunistischen und auch viele sonstigen linken Gruppen,  die spätere der NSU fällt heute auf alle nationalen Strömungen zurück.Dennoch sollte man sehen, dass die Leute der RAF und des NSU aus sich selbst heraus und von ihrer Theorie her terror- und gewaltbereit waren und nicht nur vom irgendwelchen Diensten genutzte pazifistische Pfadfinder, die da auf den falschen Weg gebracht wurden, waren.

Jedenfalls sollte daraus klar werden, dass die kleine, machtmäßig unbedeutende RAF sicherlich auch Spielball von Geheimdiensten war. Zudem war es ein Wahnsinn eine Stadtguerilla gründen zu wollen, waren doch Städte immer der Tod jeder Guerilla, auch ihrer Vorbilder der südamerikanischen Tupamaros, da dort alle Staatsgewalt und Überwachung zentralisert und allmächtig ist. Zumal BKA-Chef Herold mit seiner „Operation Wasserschlag“, bei der 130 000 Polizisten bundesweit zu Straßenkontrollen, Razzien, Grenzkontrollen an einem Tag mobilisiert wurden, die Machtverhältnisse ganz gut verdeutlichen. Von daher zeichnete sich die RAF vor allem durch großsprecherische Parolen aus, die eine größenwahnsinnige Selbstüberschätzung der eigenen Macht und Kräfte bedeutete. Heinrich Böll hat dies mal auf die Formel gebracht: 8 gegen 60 Millionen.Zwar hatte die RAF einige Tausende Unterstützer und Hunderttausende Sympathisanten, aber doch den Großteil der deutschen Bevölkerung, die 59 Millionen gegen sich und nach dem Deutschen Herbst zumal den Großteil aller Linken.

Tatort“Rote Schatten“, RAF-Nostalgie und Lenins „Kinderkrankheiten des Kommunismus“ – Global Review (global-review.info)

Kommentare sind geschlossen.