Lifestyle: Indian Party animals, Mumienpartys und die Entdeckung der Schulterpolster und Frauenpower

Lifestyle: Indian Party animals, Mumienpartys und die Entdeckung der Schulterpolster und Frauenpower

Was es alles gab. Mumienpartys früher .Als, Kind hörte ich immer vom Fluch des ,Pharaos, der dem britischen Entdecker nach der Graböffnung der Pyramide zum Verhängnis geworden sein soll. Dann noch die Mumienfilme mit Boris Karlhof, der auch das Frankensteinmonster spielte auf s/w, bei den Marvelcomics gab es auch eine Mumie als Superheld, wenngleich die keinen so ansprach und weit hinter Spiderman oder Hulk oder gar Son of Satan, Ghostrider, Frankenstein oder Dracula fiel aber so ein richtiger Hype wurde das nicht , man fühlte sich immer an morbiden und stinkenden  Mullverband und Krankenhaus erinnert, das man eher mied und auch an Halloween gehen nur Ausnahmefälle als Mumie. .Pyramiden ,Cleopatra und so bis hin zu Däniken und Stargate  hingegen schon, aber die kamen bei allem Ägypten ohne Mumien aus. .Es gab dann in den 2000ern noch einen Hollywoodblockbuster mit animierter Mumie, die sich auch als Riesensandsturm verwandeln und als Apokalypse über das Land wie die sieben Plagen und Heuschrecken kommen konnte .Aber einen solchen Mumienkult wie früher gab es danach nicht mehr. Davon berichtet folgender ZEIT- Artikel:

Ägyptomanie: Ein Mumienfuß als Mitbringsel

Im 19. Jahrhundert schwärmten Europas Adelige fürs Alte Ägypten: Sie schmissen Mumienpartys, rührten zermahlene Mumie in den Babybrei. Eine Leichenfledderei mit Folgen

Von Viola Kiel

Aktualisiert am 2. März 2024, 8:34 Uhr 

Dieser Artikel ist Teil von ZEIT am Wochenende, Ausgabe 09/2024.

Ägyptomanie: Dieser mumifizierte Fuß stammt aus der Sammlung der Uni Jena. Dorthin gekommen ist er vermutlich wegen der Sammellust der Europäer – in der Ära der Ägyptomanie.

Dieser mumifizierte Fuß stammt aus der Sammlung der Uni Jena. Dorthin gekommen ist er vermutlich wegen der Sammellust der Europäer – in der Ära der Ägyptomanie. © ZEIT ONLINE; Originalbilder: I. Przemuß, Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Der Tod ist nicht das Ende. Wenn ein Mensch gestorben ist, beginnen Bakterien und Pilze den Körper zu zersetzen. Im Inneren fault er, außen verwest er. Nur darf er das nicht, wenn man den Körper im Jenseits noch braucht. Im Alten Ägypten glaubte man an ein Leben nach dem Tod, an ein Dasein in der Unterwelt. Doch dafür waren die Toten auf ihre Körper angewiesen. Also wurden sie konserviert: Sie wurden zu Mumien gemacht.

Heute, Jahrtausende später, ist die Faszination von Mumien immer noch groß: als Boten aus dem Reich des Todes, als unsterbliche Zeugen aus der Vergangenheit und natürlich als Figuren in Schauergeschichten und Horrorfilmen. Doch obwohl Mumien aus der Popkultur kaum wegzudenken sind, steht ihr heutiger Kultstatus in keinem Vergleich zur Begeisterung, die im 19. Jahrhundert in Europa herrschte – in der Ära der Mumienmanie.

Zu jener Zeit brachten wohlhabende europäische Bildungsreisende Mumien als Mitbringsel aus Ägypten nach Europa. Der Adel lud zu Mumienpartys ein. Und zu Pulver zermahlene Mumien galten als gesundheitsfördernd. Diese Zeit hat Auswirkungen, bis heute. Denn die Mumienmanie der Vergangenheit erschwert Forscherinnen und Forschern in der Gegenwart die Arbeit.

„Es sind alles linke Füße“

Einer dieser Forscher ist Enrico Paust. Er arbeitet am Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena, er betreut dort auch die Sammlung. Im vergangenen Jahr sind neue Objekte hinzugekommen – darunter 17 Fragmente ägyptischer Mumien: vier Schädel, zwei Unterkiefer und mehrere Füße. „Es sind alles linke Füße“, sagt Paust. Der Grund auch dafür: vermutlich die Mumienmanie.

Die konservierten Körperteile hat Paust gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen untersucht (PDF), so schonend wie möglich. Denn die Fragmente sind nicht nur Relikte aus einer anderen Welt, sie sind eben auch human remains, wie man in der Wissenschaft sagt, menschliche Überreste. Heute gilt es als selbstverständlich, dass diese Toten – und was von ihnen übrig ist – mit Pietät behandelt werden, dass die Überreste einen sensiblen Umgang erfordern. Doch dieses Verständnis ist ein Verständnis des 21. Jahrhunderts.

Napoleons Feldzug weckte die Ägyptomanie

Fasziniert von der Welt der Alten Ägypter brachten erste Europäer schon im Mittelalter Mumien nach Europa. Neuen, gewaltigen Schwung verlieh der Begeisterung später Napoleon mit seinem Ägyptenfeldzug. Im Jahr 1799 stießen seine Soldaten auf den sogenannten Stein von Rosetta, der heute zu den berühmtesten und meistbesuchten Objekten im British Museum in London zählt. In diesen Stein ist derselbe Text in drei Sprachen und Schriften graviert – eine davon sind altägyptische Hieroglyphen. Der Fund machte es zum ersten Mal möglich, diese Schriftzeichen zu entschlüsseln. Und eine vergessene, rätselhafte Welt öffnete sich.

Die französischen Truppen kehrten aber nicht nur mit Steinen im Gepäck zurück. „Der Führer der napoleonischen Expedition hat zwei Mumienköpfe mitgebracht“, sagt Renate Germer. „Die hat er der Kaiserin Josephine geschenkt. Sie sind noch heute in Schloss Malmaison ausgestellt.“ Germer ist Ägyptologin, Biologin und arbeitet seit Jahrzehnten als Fachfrau für Mumien, unter anderem mit dem Neuen Museum in Berlin. Die Begeisterung für Ägypten, sagt sie, war damals eng mit Mumien verbunden. „Die ganzen kleinen Fürsten aus Deutschland fuhren auf Bildungsreise nach Ägypten. Und da wurde selbstverständlich erwartet, dass sie eine Mumie mitbrachten. Und wenn sie etwas mehr Geld hatten, auch einen schönen Sarg dazu. Das war für diese Kreise ein Statussymbol.“

Die Binden, die um den Kopf dieser ägyptischen Mumie gewickelt wurden, sind mit einer schwarzen Masse bestrichen. Die Alten Ägypter nutzten dafür Harze und Erdpech. © I. Przemuß, Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichtliche Archäologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Ähnlich klingt es auch in den Aufzeichnungen des französischen Adligen und späteren Mönchs Ferdinand von Geramb. 1833 notierte er: „Es wäre wenig respektabel, sich bei seiner Rückkehr aus Ägypten ohne eine Mumie in der einen und ein Krokodil in der anderen Hand zu präsentieren.“

Mumien kauften Sammler und Reisende aber nicht nur, um sie zu besitzen. Man wollte sie zur Schau stellen. „Es gab öffentliches Mumienauswickeln in anatomischen Theatern oder kleinen Hörsälen“, erzählt Germer. Und der europäische Adel, etwa in Frankreich, in Deutschland oder im viktorianischen England, veranstaltete sogar Mumienpartys – auf denen konservierte menschliche Überreste vor den Augen eines begeisterten Publikums ausgepackt wurden. Gelegentlich wurde dabei wohl auch der Schädel einer Mumie zertrümmert – um zu zeigen, dass das Gehirn tatsächlich entfernt worden war. Wissenschaftliches Interesse war bei diesen Veranstaltungen meist vorgeschoben. Mumienauswickeln wurde zum Spektakel.

Ägyptomanie: Ein Mumienfuß als Mitbringsel | ZEIT ONLINE

Keine Mumienpartys, sondern ein bißchen neuerkundliche Indologie und indische Partys . Welcher Milliardär hat schon mal so eine Party wie Tjener Sohn vom Megaoligarchen  Abani; der zudem der reiche Milliardär Ases sein soll., sowohl von Congress wie Modi gefördert und hofiert und umgekehrt. Von Tata und anderen hatte man ja bisher gehört. Die Gästeliste ist auch interessant samt aller US- VIPs , nichts, was ein chinesischer Milliardär oder deutscher aufbieten könnte oder gar wollte. Sehr barock- spendabel und auch etwas Charity am Rande des Festes. Dabei heißt es immer, dass Inder sich durch ihre Hochzeiten und Feiern ruinieren. Ist das dann die Indian „debt trap“ oder bleibt noch genug übrig zu Reinvestieren und Nochreicherwerden?

A party like no other? Asia’s richest man celebrates son’s prenuptials with a star-studded bash

THE ASSOCIATED PRESS

March 2, 2024 at 18:15 JST

Photo/Illutration

Bollywood actors Ranveer Singh, left and Deepika Padukone arrive at airport to attend the pre-wedding celebrations of Anant Ambani and Radhika Merchant in Jamnagar, India, Thursday, Feb. 29, 2024. (AP Photo)

NEW DELHI– What happens when the son of Asia’s richest man is about to get married?

His father throws a three-day prenuptial bash four months before the actual ceremony.

Tycoons from around the world, heads of state, as well as Hollywood and Bollywood stars descended on the small western Indian city of Jamnagar on Friday where billionaire industrialist Mukesh Ambani is kickstarting a big fat wedding celebration for his youngest son.

The nearly 1,200-person guest list includes pop superstar Rihanna, Bill Gates, Mark Zuckerberg, Sunder Picha, Ivanka Trump and Bollywood celebrity Shah Rukh Khan.

All eyes are on Anant Ambani, 28, and his long-time girlfriend Radhika Merchant, 29, who will tie the know in July. Radhika is the daughter of Viren Merchant, CEO of Encore Healthcare Pvt. Ltd., and entrepreneur Shaila Merchant.

Such festivities keep up with the Ambani family’s tradition of lavish and over-the-top parties while displaying the Indian billionaire’s economic and political clout

Here is everything you need to know about the family and the prenuptial bash that captivated the country.

Mukesh Ambani, 66, is currently the world’s 10th richest man with a net worth of $115bn, according to Forbes. He is also the richest person in Asia.

His Reliance Industries is a massive conglomerate, reporting over $100 billion in annual revenue, with interests ranging from petrochemicals, and oil and gas to telecoms and retail.

Under Ambani’s leadership, Reliance — founded by his father in 1966 — sparked a telecom price war with the launch of the 4G phone and broadband service Jio in 2016. Today, it has more than 420 million subscribers and offers 5G services. Earlier this week, Disney struck an $8.5bn deal to merge its India business with Ambani’s Reliance Industries, forming a new media giant.

The Ambani family owns, among other assets, a 27-storey private apartment building, named Antila, worth $1 billion in Mumbai. It has three helipads, a 160-car garage, a private movie theatre, a swimming pool, and a fitness center.

Ambani’s critics say his company has flourished mainly because of political connections during the Congress governments in the 1970s and 80s and subsequently under Prime Minister Narendra Modi’s rule after 2014. They say “crony capitalism” in India has helped certain corporations, such as Ambani’s, thrive.

Mukesh Ambani, 66, has started passing the torch to his two sons and daughter. The oldest son, Akash Ambani, is now chairperson of Reliance Jio; his daughter, Isha, oversees retail; and the youngest, Anant — who will wed in July— has been inducted into the new energy business.

Extravagant parties are the Ambani’s specialty.

In 2018, when his daughter married, Ambani made the headlines because of the grand celebrations with pop sensation Beyoncé performing at the pre-wedding festivities. At the time, Former U.S. Secretaries of State Hillary Clinton and John Kerry were among those who rubbed shoulders with Indian celebrities and Bollywood stars in the western Indian Udaipur city.

Later that year, the happy couple, Isha Ambani and Anand Piramal, officially celebrated their engagement overlooking the picturesque Lake Como in Italy. In December 2018, they got married at the Ambani residence in Mumbai.

The three-day pre-wedding bash offers a glimpse of the opulence expected at the July wedding.

The Ambanis are celebrating it at the family’s hometown of Jamnagar — a city of around 600,000 in a near-desert part of Gujarat state — where they also have the business‘ main oil refinery.

Guests will don jungle-themed outfits to visit an animal rescue center run by the groom-to-be, Anant. Known as “Vantara,” or “Star Of The Forest,” the 3,000-acre (about 1,200-hectare) center houses abused, injured and endangered animals, particularly elephants.

The invitation also says guests will start each day with a new dress code, with mood boards and an army of hair stylists, makeup artists and Indian wear designers at their hotel to help them prepare.

There will also be traditional Hindu ceremonies in a temple complex.

The guests, many arriving by chartered planes, will be served 500 dishes created by around 100 chefs.

The guest list also includes Mohammed Bin Jassim al Thani, the prime minister of Qatar; Stephen Harper, former Canadian prime minister; and Bhutan’s King Jigme Khesar Namgyal Wangchuck and Queen Jetsun Pema.

On Wednesday, the Ambani family organized a community food service for 51,000 people living in nearby villages.

A party like no other? Asia’s richest man celebrates son’s prenuptials with a star-studded bash | The Asahi Shimbun: Breaking News, Japan News and Analysis

Jetzt weiß ich endlich mal, wem wir die Schulterpolster der 80er Jahre und den „Powerfrauenlook“ zu verdanken haben, bevor dann der ganze Frauenpowerrun vom UN- Frauengipfel in Peking bis zu Merkel und Hillary Clinton in den 90ern nach Magareth Thatcher in den 80ern, die keine Schulterposter trug begann: Einem Menschen und Modedesigner namens Claude Montana als Künstlernamen. Er soll den Hippielook der 70er abgelöst haben mit Lederfetisch- Nietenlook und Schulterpolstern.  

Das war auch die Yuppie-Schicki-Mickizeit , wo Studentenkneipen immer öfters Cocktail-und Happy Hour-Bars wichen, Lifestylemagazinen mit In- und Outlisten. Schlabberlook und Hippiestyle wurde zunehmend out und verdrängt. Interessant, dass er auch diesen Fetischledernietenlook kreierte, der mir aber nie so ins Auge stach. Was ist gemeint? Village People? Wohl eher in Schwulenkreisen beliebt, zumal Montana es ja selbst war, obgleich es der faschistischen Sadomaso- Nazi-GestaPo-Ledermantelästhetik verdächtigt wurde. Heftig dass er eine androgyne Frau heiratete und von sich abhängig machte, ja zugrunde richtete und bis in den Suizid trieb. Scheinbar auch in der Mode diese narzistische, egomanische und cholerische Harvey Weinstein- und Klaus Kinski- Type, die alles und nicht nur Weibliche ausbeuteten, niedermachte, unterdrückte samt eigener Tochter vergewaltigten , wie alles niedermachten und unterdrückten, samt dumm- aggressiver Publikumsbeschimpfung und aus der Langweile und eigenen Spießerheit des Bildungsbürgertums dann als Entertainmentfaktor ,Künstler und Genies gefeiert wurden. Aber so weiß man, wem die Powerfrauen ihre Schulterpolster zu verdanken haben:

ZUM TOD VON CLAUDE MONTANA:„König der Schulterpolster“

Der französische Designer Claude Montana ist gestorben. Einst war er angetreten, die Mode zu revolutionieren. Seine Fetisch-Ästhetik löste den Hippie-Look ab. Ein Nachruf

Claude Montana ist im Alter von 76 Jahren gestorben. Die Nachricht, am Freitagabend von der Fédération de la Haute Couture et de la Mode verbreitet, erschüttert nur die älteren Fans des Luxus und der Moden. Denn der französische Designer, der seine großen Jahre in den Achtzigern hatte, als er die Kleidung der „Powerfrauen“ prägte, war in den vergangenen Jahren weitgehend in Vergessenheit geraten. Und keine Branche vergisst so gerne wie die Modeszene.

Claude Montana, der am 29. Juni 1949 als Clauda Montamat in Paris geboren wurde, war der Sohn eines katalanischen Vaters und einer deutschen Mutter. In den Sechzigern, als London modisch plötzlich bestimmend wurde, schuf und verkaufte er dort Modeschmuck. In den Siebzigern arbeitete er, zurück in Paris, als Designer für den Lederwarenhersteller MacDouglas Leathers und für die italienische Modemarke Mario Valentino. 1979 schließlich gründete er sein eigenes Label – als auch Thierry Mugler, mit dem er zeitweise zusammenlebte, und Jean Paul Gaultier ihre Karrieren begannen.

„König der Schulterpolster“: Zum Tod des Designers Claude Montana (faz.net)

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