O- Ton des Taurusgesprächs der deutschen Generäle und seine Folgen: Mut hat selbst der Mameluk

O- Ton des Taurusgesprächs der deutschen Generäle und seine Folgen: Mut hat selbst der Mameluk

Nachdem Global Review angesichts der Tatsache, dass der Originalwortlait des abgehörten Tauru–Gesprächs in allen westlichen und deutschen Medien scheinbar einer Nachrichtensperre unterliegt, auch auf YouTube gesäubert wurde, Russia Today gesperrt ist und nur durch die Instalaltion einer dubiosen Browserfunktion erreichbar sei, wobei man nicht wei0, ob man sich da nicht rußische Maleware auf den Computer oder Smartphone lädt oder gar dann selbst abgehört wird, scheinen wir nun bei SVP- Klöppels Schweizer Weltwoche fündig geworden zu sein, wenngleich deren prorussische und eurasische Ausrichtung trotz Berufung auf die angebliche Schweizer Neutralität da so neutral wie Orban oder Fico, AFD oder FPÖ ist, was ja auch lange bekannt ist, wenngleich die sonst rechte Schweizer NZZ, egal ob Schweizer oder Berliner Redaktion da in den sonstig anderen Fragen übereinstimmenden Sympathisanten dann doch zu dezidiert proatlantisch ist. . Egal, uns geht es einfach mal darum, der O- Ton des Gesprächs ind Erfahrung zu bringen. Wir hoffen, dass der in dem zitierten Artikel eingebettete You Tube-Link hier über Global Review aktivierbar ist, ansonsten kann man ja da auch selbst auf die „Stimme aus Rußland“-Seite gehen. Auf der Weltwoche auch nicht O-Ton. sondern nur Kommentierung.

Taurus-Leaks: Die Reaktionen der deutschen Regierung und der Medien zeigen, in Europa erkennt niemand die Reaktion Putins auf den weiteren Eskalationsschritt. Der russische Präsident hat sein Vorgehen klar kundgetan

Peter Hänseler

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Vor 11 Stunden

Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Online-Blog Voicefromrussia.ch.

Wir haben das abgehörte Gespräch auf diesem Blog («Wie deutsche Militärs die Krim-Brücke zerstören wollen») und auf Zero Hedge («‹A Complete Disaster for the German Govt›—Scholz Promises Probe into ‹Very Serious› Leaked Recording of Plan to Destroy Crimea Bridge») vollständig publiziert und detailliert analysiert.

Unter Berücksichtigung aller uns bekannten Umstände kamen wir zu folgenden Schlüssen: (1) Das Gespräch, welches als geheim einzustufen ist (NZZ), wurde auf ungesicherten Kanälen geführt und zeigt, dass die Offiziere und damit die Führung der deutschen Bundeswehr fahrlässigst gehandelt haben; (2) nach eigenen Aussagen der Offiziere befinden sich britische und amerikanische Truppen bereits in der Ukraine (wir haben dies bereits vor über einem Jahr erörtert und jetzt recht bekommen); (3) die Deutschen wollen die Krimbrücke, welche auf russischem Boden liegt und ein Bauwerk ist, das vor allem zivilen Zwecken dient, zerstören; (4) die Deutschen sind sich bewusst, dass der Einsatz von Taurus Deutschland zur direkten Kriegspartei machen würde; daher wurden «Tricks» besprochen, dies zu verschleiern; (5) die deutschen Offiziere wissen, dass der Einsatz von Taurus keinen Einfluss auf den Kriegsverlauf haben wird.

Im Nachgang zu unserer Publikation bestätigte Kanzler Scholz, dass das Gespräch authentisch war und eine Untersuchung durchgeführt werde.

Verteidigungsminister Boris Pistorius bezeichnete die Veröffentlichung des abgehörten Gesprächs als eine «Desinformationskampagne» der Russen, obwohl hier das Gegenteil vorliegt: Eine klare Information über die Haltung deutscher Offiziere bezüglich eines Angriffs auf die Krimbrücke; zugegebenermassen peinlich für Pistorius, aber wahr.

CDU-Mann Roderich Kiesewetter, seines Zeichens Oberst a. D. der Bundeswehr, welcher von Medien als «Verteidigungsexperte» (besser wohl «Angriffsexperte») bezeichnet wird, kritisierte Kanzler Scholz dafür, dass er die Entsendung von Bodentruppen in die Ukraine ausschliesse. Wären Leute wie Kiesewetter bereit für die Front? – Wohl eher nicht.

Obwohl die höchsten Offiziere der deutschen Luftwaffe mit eigenen Worten unmissverständlich bestätigt haben, dass die Nato sich mit Russland im Krieg befindet und dies aufgrund eines mehr als stümperhaften Sicherheitsniveaus im Kommunikationssystem der Bundeswehr herausgekommen ist, hält die deutsche Politik nicht inne, um über die möglichen militärischen Konsequenzen für die Nato, speziell für Deutschland, nachzudenken, sondern giesst noch mehr Öl in ein immer schwerer zu löschendes Feuer.

Stellvertretend für die Bundesrepublik Deutschland erlaube ich mir, innezuhalten und über die Konsequenzen nachzudenken. Ich erachte die ganze Diskussion in Deutschland, ob das Gespräch veröffentlich wurde, um Kanzler Scholz unter Druck zu setzen und wie und inwiefern sich Deutschland weiter in diesen Konflikt einbringen sollte (Taurus oder Truppen) nicht als zielführend, denn Russlands Präsident Putin hat das Vorgehen Russlands der Welt bereits zur Kenntnis gebracht; und das mit entwaffnender Offenheit.

Präsident Putin wusste bereits vor seiner Rede von dem Gespräch

Wir können es als gegeben betrachten, dass es die russischen Geheimdienste waren, welche das Gespräch abgehört haben, und dass der Inhalt dieses Gesprächs Präsident Putin vor seiner Rede vom 29. Februar bekannt war.

Es lohnt sich somit, die Rede Putins vom 29. Februar auf Hinweise seines Wissens und seine Reaktion darauf zu durchforsten. Hinweise auf das abgehörte Gespräch und die möglichen Konsequenzen sind wahrlich nicht schwierig zu finden.

Präzise Wiedergaben – Satz für Satz

Wir geben diesen Teil der Rede präzis wieder.

Zuerst bezeichnet Putin die Behauptung des Westens als unzutreffend, Russland wolle Europa angreifen:

«Jetzt haben sie die Dreistigkeit, zu behaupten, dass Russland die Absicht hat, Europa anzugreifen. Können Sie das glauben? Wir alle wissen, dass ihre Behauptungen völlig unbegründet sind.»

Rede Präsident Putin, 29. Februar 2024, S. 4

Und unmittelbar darauf erwähnt er die Diskussion der deutschen Offiziere:

«Und gleichzeitig wählen sie Ziele aus, die sie auf unserem Territorium angreifen wollen, und denken über die wirksamsten Mittel der Zerstörung nach.»

Rede Präsident Putin, 29. Februar 2024, S. 4

Dann erwähnt er die offizielle Diskussion um die Entsendung von Nato-Truppen. Wir wissen – bestätigt von den Offizieren im abgehörten Telefongespräch – dass sich Nato-Truppen bereits in der Ukraine befinden.

«Jetzt haben sie begonnen, über die Möglichkeit der Entsendung von Nato-Militärkontingenten in die Ukraine zu sprechen.»

Rede Präsident Putin, 29. Februar 2024, S. 4

Die nächste Aussage bezieht sich unmissverständlich auf den deutschen Überfall auf die Sowjetunion im Jahre 1941.

«Aber wir erinnern uns daran, was mit denjenigen geschehen ist, die ihre Kontingente schon einmal in unser Land geschickt haben.»

Rede Präsident Putin, 29. Februar 2024, S. 4

Nun erklärt Putin, dass sich Russland nicht auf russischem Boden verteidigen wird, sondern aufgrund der Fähigkeiten der russischen Waffen (diese hat er in einem vorhergehenden Abschnitt seiner Rede noch einmal beschrieben) Deutschland damit rechnen müsse, dass Ziele in Deutschland angegriffen würden:

«Heute werden potenzielle Aggressoren mit weitaus schwerwiegenderen Konsequenzen rechnen müssen. Sie müssen begreifen, dass wir auch über Waffen verfügen – ja, sie wissen das, wie ich gerade gesagt habe –, die Ziele auf ihrem Territorium treffen können.»

Rede Präsident Putin, 29. Februar 2024, S. 4

Im Nachgang zu diesem Zitat weist Präsident Putin ebenfalls auf die Gefahr einer nuklearen Eskalation hin. Die westliche Presse verbindet diese beiden Aussagen und behauptet, dass Putin mit Atomkrieg drohe – dem ist nicht so. Putin droht Deutschland offen mit einem konventionellen Schlag. Es ist schon erstaunlich, wie schlampig der Westen Aussagen von Präsident Putin liest. Oder besser: wie zielgerichtet er sie sich zurechtbiegt.

Eine letzte Warnung

Wie sind diese Aussagen von Präsident Putin zu werten? Verfolgt man die Reden Putins über die letzten 23 Jahre, so zeichnen sie sich vor allem durch eines aus: Im Gegensatz zu westlichen Politikern stand Putin stets zu dem, was er sagt. Er tut, was er sagt. Putin war und ist in seinen Aussagen transparent. Seine Warnungen kommen jedoch sehr früh, um im Ernstfall das Überraschungsmoment nicht zu verlieren.

Wendet man diese Grundsätze auf seine Rede vom 29. Februar an, so sind die Aussagen Putins folgendermassen einzuordnen: Er ist der Meinung, dass sich die Nato bereits im Krieg mit Russland befindet, wie das von den Offizieren des abgehörten Gesprächs bestätigt wurde.

Seine Aussagen sind meines Erachtens dergestalt zu interpretieren, dass Präsident Putin der Nato beziehungsweise Deutschland im Falle eines Angriffs – zum Beispiel auf die Krim-Brücke – in Aussicht stellt, dass Russland sich in diesem Falle frei fühlt, Ziele in Deutschland anzugreifen, da ein Angriff der Krimbrücke durch Taurus ohne die direkte Beteiligung der deutschen Streitkräfte gar nicht möglich ist.

Mögliches Ziel

Der deutsche Hauptsitz von MBDA, des Herstellers von Taurus, befindet sich in Schrobenhausen, zirka 60 Kilometer nördlich von München, lediglich gut 1600 Kilometer entfernt von der russischen Grenze.

Aus dem Gespräch der Offiziere ergibt sich, dass die Planung, das heisst die Programmierung des Taurus, bei der MBDA durchgeführt werden könnte – Zitat:

«Können wir den Trick anwenden, dass alle Daten über MBDA [Hersteller] laufen, um eine direkte Verbindung zur Bundeswehr–Ukraine nicht zu zeigen? Wir planen die Daten und fahren die dann im Auto durch Polen in die Ukraine.»

Abgehörtes Gespräch Minute 29:05

Der Hauptsitz der MBDA befindet sich abseits der Ortschaft Schrobenhausen, somit in einiger Entfernung vom Wohngebiet in einer Waldlichtung.

Man sollte sich keinen Illusionen darüber hingeben, ob russische Waffen im Stande sind, diese Strecke ungehindert zurücklegen und das Hauptquartier MBDA-Deutschland dem Erdboden gleichzumachen.

Was wäre die Reaktion aus Deutschland?

Falls dieser Angriff von Russland ausgeführt wird, stellt sich die Frage, welche Optionen Deutschland oder der Nato als Reaktion offenstehen würden.

Den Krieg erklären bezeihungsweise die Anwendung von Artikel 5 der Nato-Charta ausrufen, würde keine Wirkung haben, da sich Deutschland und die Nato bereits jetzt erwiesenermassen und selbst nach der Meinung von deutschen Offizieren im Krieg mit Russland befinden. Das ist auch die klare Haltung von Präsident Putin.

Als Reaktion auf einen solchen Angriff wird es Deutschland und der Nato somit offenstehen, ihre Empörung zu manifestieren oder weitere Drohgebärden auszustossen.

Selbstverständlich steht es der Nato dann offen, offiziell Bodentruppen nach Russland zu entsenden und Russland mit Flugzeugen und Raketen anzugreifen. Die Hauptwaffe der Amerikaner der letzten achtzig Jahre – Flugzeugträger – werden nicht zum Einsatz kommen.

Fazit

Die Nato befindet sich bereits im Krieg mit Russland, so, wie wir es bereits Anfang Februar 2023 erörtert haben. Jetzt wurden bislang noch bestehende Zweifel durch Aussagen aus Deutschland ausgeräumt.

Präsident Putin hat – wohl zum letzten Mal – die Nato und speziell Deutschland davor gewarnt, die nächste Eskalationsstufe zu erklimmen – dies ergibt sich unmissverständlich aus der Rede des russischen Präsidenten vom 29. Februar.

Meines Erachtens waren die in diesem Artikel angeführten Zitate aus der Rede Präsident Putins die letzte Warnung an Deutschland und die Nato. Sich darauf zu verlassen, dass der Kreml noch einmal warnt, könnte sich als fatal herausstellen. Russland würde durch weitere Warnungen möglicherweise nicht nur den Überraschungseffekt verlieren, sondern auch einen Teil seiner Glaubwürdigkeit, was nicht erwünscht ist.

Aufgrund der Aussagen von deutschen Politikern, etwa von Verteidigungsminister Boris Pistorius, der den Skandal als «Desinformationskampagne» der Russen abtut, ergibt sich, dass Deutschlands verantwortliche Politiker die Rede von Präsident Putin wohl nicht genau gelesen haben und von einer militärischen Reaktion Russland komplett überrascht würden.

Falls Russland Deutschland eine Schocktherapie verabreichen möchte, bietet sich der Hauptsitz des Herstellers von Taurus in Deutschland an. Er liegt in einer Waldlichtung, weit genug entfernt von zivilen Einrichtungen, und könnte innert Minuten dem Erdboden gleichgemacht werden.

Da die Nato bereits Krieg gegen Russland führt, wäre eine Kriegserklärung Deutschlands beziehungsweise die Ausrufung von Artikel 5 der Nato-Charta unerheblich.

Die einzige militärische Option, die der Nato in diesem Fall offenstünde, wäre ein Einmarsch in Russland.

Vor einem solchen Entscheid würde sich – insbesondere der deutschen Führung – ein Blick in die Geschichtsbücher dringendst empfehlen.“

Taurus-Leaks: Die Reaktionen der deutschen Regierung und der Medien zeigen, in Europa erkennt niemand die Reaktion Putins auf den weiteren Eskalationsschritt. Der russische Präsident hat sein Vorgehen klar kundgetan (weltwoche.de)

Hier die Linkangabe des Blog „Stimme aus Rußland“ , in dem der Videolink und eingebetete O- Ton zugänglich, ist, anders als in der Weltwoche.

https://www.youtube.com/embed/AC93hTdtTxA?feature=oembedQuelle: YouTube

Wie deutsche Militärs die Krim-Brücke zerstören wollen

Ein abgehörtes Telefongespräch, in welchem hohe deutsche Offiziere über die Zerstörung der Krim-Brücke sinnieren – wir protokollieren und analysieren.

Peter Hänseler

Die Deutschen möchten es besser machen – Krimbrücke nach Angriff im Oktober 2022 – Bild: AP

Einleitung

Gestern leakte RT zuerst eine Meldung über ein abgehörtes Telefongespräch, in welchem hohe deutsche Offiziere sich über den Einsatz von Taurus, Ausbidlung, den Fähigkeiten dieses Systems und die Möglichkeit der Zerstörung der Krim-Brücke unterhielten. Dabei gaben sie viel Interessantes preis. Peinlich für die Deutschen, welche jetzt eine Untersuchung eingeleitet haben. Doch, die Katze ist aus dem Sack. Wir fassen den Inhalt zusammen und zeigen auf, wie die NATO-Staaten bereits jetzt als aktive Kriegsparteien knietief im Ukrainekonflikt stecken.

Teilnehmer

An diesem Gespräch nahmen folgende – zum Teil nicht voll identifizierten – Personen teil:

Generalleutnant Ingo Gerhartz – Generalinspekteur der Deutschen Luftwaffe

Link zu Wikipedia

Generalleutnant Ingo Gerhartz – Bild: Wikipedia

Franz Gräfe – Brigadegeneral

Link zu Wikipedia.

Brigadegeneral Franz Gräfe – Bild: Defence IQ

Zwei Mitarbeiter – Fenske  und Florstädt (Schreibweise nicht klar)

Angehörige Spezialisten der Bundeswehr – nicht identifiziert.

Zweck des Gesprächs

Aus der Telefonkonferenz ergibt sich, dass diese Diskussion zum Ziel hatte, ein Gespräch dieser Teilnehmer mit Verteidigungsminister Boris Pistorius vorzubereiten, anlässlich dessen die Möglichkeiten und Schwierigkeiten eines Einsatzes des Taurus Systems präsentiert werden sollen.

Der Generalinspekteur der Luftwaffe, Ingo Gerhartz, begrüßt Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius im Fliegerhorst Holzdorf, 12. Oktober 2023 – Quelle: RT

Das Gespräch in voller Länge

Das gesamte Gespräch haben wir zuerst auf dem YouTube-Kanal «unzensiertDE News» gefunden.

https://www.youtube.com/embed/AC93hTdtTxA?feature=oembedQuelle: YouTube

Zusammenfassung – die wichtigsten Punkte

Vorbemerkungen

Sie lesen hier die Notizen, die wir im Verlauf des knapp 38 Minuten dauernden Gesprächs gemacht haben. Die Untertitel weisen auf die ungefähre Zeit der gemachten Bemerkungen hin. Es ist jeweils nicht genau zu eruieren, welche Person in diesem Gespräch was sagt

Die ersten 5 Minuten

Das Gespräch läuft die ersten 5 Minuten als Geplänkel zwischen den Mitarbeitern, die sich über Privates und auch Dienstliches unterhalten, bis Gerhartz dem Gespräch beitritt.

Dabei ist lediglich interessant, dass einer der Mitarbeiter dem anderen verspricht, dienstliche Informationen über WhatsApp zuzustellen. Da scheint die Sicherheit wohl nicht auf hohem Niveau zu sein. Möglicherweise ist diese Haltung auch der Grund, warum dieses Gespräch den Weg in die Öffentlichkeit geschafft hat.

Minute 05:30

Gerhartz führt das Gespräch. Pistorius wolle tief in Taurus einsteigen. Scholz blocke. Er sei von einer Journalistin angefragt worden, ob der Grund des Blockierens darauf zurückzuführen sei, dass dieses System gar nicht funktioniere. Das stimme natürlich nicht. Man müsse [Pistorius] eine gute Präsentation machen.

Taurus (Marschflugkörper) – Quelle: Wikipedia

Minute 10:30

Man müsse nicht nur Probleme präsentieren, sondern auch Lösungen.

Wenn es um Missionsplanung gehe, wenden die Engländer «Reachback» an und hätten dann einige Personen vor Ort. [Das bedeutet wohl, dass die Missionen ausserhalb von der Ukraine geplant werden und dann mit Leuten vor Ort (Britischen Militärs) implementiert würden.]

Minute 10:53

Es wird darüber gesprochen, dass die Briten vor Ort [Ukraine] die Deutschen unterstützen könnten. Die Planung könnte über die MBDA [Produzent von Taurus] laufen – wie solle das gemacht werden – Frage an die Mitarbeiter.

Minute 11:50

Es gebe zwei Punkte die sensitiv seien: Erstens, die Lieferung und zweitens die Anpassung der Flugzeuge (Suchoi). Das würde ca. 8 Monate brauchen.

Minute 13:50

Der Hersteller brauche ca. 6 Monate, um Taurus für die Suchoi oder F-16 umzurüsten.

Minute 14.23

Ausbildung würde betreffend Bedienung durch den Hersteller gemacht. Die Bundeswehr würde die taktische Ausbildung übernehmen, was in Deutschland stattfinden würde und ca. 3-4 Monate dauere.

Minute 15:10

Solange die Ausbildung dauere könnten die Engländer helfen. Datenbanken und Satellitenbilder würden über den Hersteller kommen. Die Ukrainer hätten ja mehr High-Tech als die deutsche Luftwaffe, somit sei es möglich, dass die Ukrainer die oben genannten Zeitaufwände verkürzen könnten.

Minute 17:00

Ausbildung: 3 Wochen beim Hersteller und 4 Wochen bei der Luftwaffe. Planung von Einsätzen: Wir müssen unterstützen: Unsere Leute brauchen 1 Jahr für die Ausbildung. Mit Unterstützung der Luftwaffe, 10 Wochen Ausbildung für die Ukrainer.

Minute 18:10

Die Unterstützung könnte aus Deutschland heraus on-line gemacht werden.

Minute 19:00

Politisches Risiko der direkten Beteiligung: Daten laufen nicht direkt von uns, sondern über den Hersteller.

Minute 19.:20

Zieldaten kombiniert mit Satellitenbildern müssen in Büchel (D) verarbeitet werden und könnten dann per Auto durch Polen in die Ukraine transportiert werden [Umgehung der direkten Kriegsbeteiligung].

Minute 20:15

Reaktionszeit: Auftrag bis «Airborne» bräuchten wir 6 Stunden, wenn es genauer als auf 3 Meter sein muss, 12 Stunden.

Minute 21.15

Es laufen ja schon viele Amerikaner in Zivilklamotten rum. Die Ukrainer verfügen über Satellitendaten.

Minute 21.45

Russische Luftverteidigung: Wir können ausweichen, da wir im Tiefflug arbeiten. Storm-Shadow fliegt über Waypoints – wir umfliegen die russischen Systeme.

Minute 22:40

Wir benötigen ca. 50 Taurus in der ersten Runde – damit werden wir den Krieg nicht verändern, auch wenn wir nochmals 50 liefern, dann ist aber fertig, mehr gibt es nicht.

Minute 23.:20

Die Franzosen und Briten werden sagen, so jetzt seid Ihr einmal dran mit Lieferungen.

Minute 23:40

Alleinstellungsmerkmal gegenüber Storm-Shadow bezüglich Robustheit, Flugabwehr und Flughöhe. Da bieten sich zwei interessante «Target-Types» an: Einmal die Brücke im Osten [Krim-Brücke] und dann auch Munitionsdepots. Die Krimbrücke ist schwer zu erreichen und die Pfeiler sind klein. Taurus kann das, Storm-Shadow nicht.

Minute 24:25

Drei Routen rausgesucht. Mit unserer Technik grundsätzlich machbar. Limitierender Faktor: SU-24.

Suchoi – SU-24 – Quelle: Wikipedia

Die Ukrainer haben nicht mehr viele übrig – das bewegt sich im einstelligen Bereich [weniger als 10].

Piloten können schnell ausgebildet werden, aber die Ausbildung im «Image-Planning» wird nicht schnell gehen [Wenn der Taurus tief fliegt, müssen Geländebilder geladen werden].

Minute 26:15

Die Krimbrücke ist gross wie ein Flugplatz. Dafür benötige man 10-20 Taurus. «Wenn wir auf die Pfeiler gehen, machen wir unter Umständen nur ein Loch rein und dann stehen wir da». Wir müssen den Ukrainern alle Daten geben, sonst geht es nicht.

Minute 27:50

Brücke ist äusserst wichtig für Russland – «Herzstück» – militärisch und politisch. Nicht mehr ganz so wichtig, da sie ja auch die Landbrücke haben. Aber die Angst der Russen bleibt, den direkten Link über die Ukraine zu benutzen. [Anmerkung: Die Russen bauen auf dem Landweg die Eisenbahnlinien gegenwärtig aus].

Minute 29:05

[Jetzt wird es wieder politisch]. Können wir den Trick anwenden, dass alle Daten über MBDA [Hersteller] laufen, um eine direkte Verbindung zur Bundeswehr- Ukraine nicht zu zeigen? Wir planen die Daten und fahren die dann im Auto durch Polen in die Ukraine. Das macht alles keinen Unterschied «beteiligt ist beteiligt».

Minute 29:30

Wenn wir richtig Ausbildung machen, dauert das 4 Monate. In dieser Phase fragen wir die Briten, ob sie übernehmen. Irgendeine Zwischenlösung. «Stell Dir mal vor, das kommt an die Presse».

Minute 30.15

Wenn der politische Willen da ist, dann soll mal einer aus der Ukraine hier rüberkommen. Falls die Bedingung ist, keinerlei direkte Beteiligung an der Missionsplanung, dann wird es länger dauern und das Ergebnis ist nicht so gut. Dann kann man mit Taurus nicht alles machen, aber das heisst nicht, dass man damit nichts machen kann.

Minute 31.:35

Varianten: «Quick-Track/Low-Track». Schnelle Ergebnisse, etwa Munitionsdepots jedoch nicht die Brücke.

Minute 32.20

Planung zur Zerstörung von Munitionsdepots aufgrund der massiven Luftverteidigung schwierig. Wir wissen nicht, wo die Luftverteidigung der Russen ist; hoffentlich wissen das die Ukrainer.

Minute 33:18

Wenn wir die gesamten Daten haben und nutzen können, können wir uns durchsetzen. Je weniger Daten und Ausbildung, desto weniger Durchsetzungsmöglichkeit.

Minute 35.23

Je länger mit dem Entscheid der Taurus-Lieferung gewartet wird, je länger dauert die Umsetzung. Zuerst einfache Ziele [Munitionsdepots] dann komplexere [Krimbrücke] oder die Briten nach Unterstützung fragen.

Fazit

Der alleinige Umstand, dass dieses Telefongespräch abgehört und jetzt veröffentlicht wurde, wirft Fragen auf.

Erstens weiss niemand, ob dies ein Einzelfall ist, oder ob die russischen Geheimdienste ganze Teile der deutschen oder sogar NATO-Kommunikation abhören können.

Zwei Details, die sich aus dem Gespräch ergeben, wiesen auf Fahrlässigkeit hin: Am Anfang des Gesprächs sagt einer der Teilnehmer einem anderen, dass er ihm Daten per WhatsApp zustellen werde. Wenn ich richtig verstanden habe, handelte es sich dabei um dienstliche Informationen. Weiter ergibt sich aus dem Gespräch, dass ein Teilnehmer das Gespräch aus einem Hotelzimmer in Singapur führt. Das lässt tief blicken und möglicherweise wird auf der deutschen Seite mehr als fahrlässig gearbeitet.

Weiter wird erläutert, dass 50 oder sogar 100 Taurus geliefert würden, diese jedoch keinen Einfluss auf den Kriegsverlauf hätten. Da stellt man sich die Frage, warum man dies dann überhaupt in Erwägung zieht – die Antwort darauf ist klar: Marketing und Politik und der unbedingte Wille zur Eskalation.

Die Offiziere gehen davon aus, dass zur Zerstörung der Krimbrücke zwischen 10 und 20 Taurus Marschflugkörper notwendig seien, da die Brücke massiv und schwer zerstörbar sei. Die Fixierung, diese Brücke zwischen dem russischen Festland und der Krim zu zerstören, scheint beinahe einer Manie gleichzukommen, denn die Russen bauen über die Landbrücke ab Mariupol eine Verbindung, welche eine sichere Alternative zur Krimbrücke darstellt.

Viele Teile des Gesprächs drehen sich um das Bemühen, die Ukrainer direkt – auch mit Leuten vor Ort – zu unterstützen und damit direkt bei Angriffen auf Russland mitzuwirken. Man sucht nach Lösungen und «Tricks», dies nicht so aussehen zu lassen.

Aus dem Gespräch wird evident, dass die Amerikaner und Engländer bereits voll, direkt und vor Ort in der Ukraine ins Kriegsgeschehen eingreifen; dies haben wir bereits vor einem Jahr in unserem Artikel «Schlafwandler am Werk: Der 3. Weltkrieg hat wohl bereits begonnen» aufgezeigt – nun ist der Beweis da.

Alle Beteiligten sind sich somit darüber im Klaren, dass sie gegen Russland Krieg führen, d.h. der NATO-Russland-Krieg ist bereits Realität. Somit stünde es Russland zu, Ziele in der NATO ebenfalls anzugreifen. Dass die russische Regierung dies (noch) nicht getan hat, weist einmal mehr darauf hin, dass Russland einen deeskalierenden Kurs fährt, der Westen jedoch voll auf Eskalation setzt.

Dieses Leak ist eine komplette Katastrophe für die deutsche Regierung. Sie zeigt Zögern, Inkompetenz und Unehrlichkeit auf. Schliesslich ist mir aufgefallen, dass das Gespräch sehr unkoordiniert und unstrukturiert geführt wurde.

Es wäre gescheiter, falls sich Kanzler Scholz dazu durchringen würde, Verhandlung mit den Russen anzustreben, denn auf diese Weise gewinnt man auf jeden Fall keinen Krieg gegen Russland, sondern kehrt alles vor, einen Weltkrieg zu provozieren. Manchmal frage ich mich, ob es tatsächlich Leute gibt, die dieses Ziel vorsätzlich verfolgen.

Also, was man da hört, ist: Von „roten Linien“, die überschritten würden, haben aber weder Gerhartz noch die anderen gesprochen. Aber scheinbar zweifelt man, dass das noch ein game changer oder eben „kriegsentscheidend“ wäre.

Wir fragten dann nochmals bei Merkels ehemaligen Militärberater und Mizorganisator der Friedensdemo mit Sahra Wagenknecht und Alice Schwarzer am Brandenburger Tor letzten Jahres nach: Ex- General Vad

„Lieber General Vad,

wir hätten eine militärische Verständnisfrage.

Die Front in der Ukraine zieht sich ja 1300 km hin bis auch zur Krim und Schwarzmeerflotte. Es macht den Eindruck, dass die Ukrainer zu Land keine Durchstöße mehr machen, die Landfront eher festgefahren ist, ja die Ukrainer möglicherweise auch einige Geländeverluste hinnehmen, zumal auch wegen abnehmender Mannschaftsstärke und ausbleibender US-Waffenlieferungen und Munition(wobei ja jetzt über Petr Pavel 850000 Granaten auf dem Weltmarkt gekauft werden sollen-nur wielange dauert das und wielange reichen die?) ,zumal mit Blick auf die Scheinwahlen in Russland auch noch eine russische Offensive in den nächsten 3 Wochen für möglich halten. Scheinbar verlegt man sich nun darauf, die Schwarzmeerflotte und die Krim vermehrt ins Visier zu nehmen und da scheine  ja mehr Erfomge zu See, denn auf Land stattzufinden. Wie aus dem abgehörten Gespräch zu entnehmen , (von roten Linien“ist da nicht die Rede).sollen die Taurus vor allem dazu dienen die Kertschbrücke zu zerstören. Dennoch ist die Rede, dass das „nicht kriegsentscheidend sein werde. Man glaubt scheinbar nicht wie etwa wie Ben Hodges an die Rückeroberung der Krim. Was macht das dann militärisch für einen Sinn? Besteht der darin, ein weiteres Vorrücken der Russen in der Schwarzmeerregion, ja möglicherweise die Einnahme Odessas und Abschneidung der Ukraine vom Schwarzmeer zu verhindern? Spielt die Krim und auch die Landverbindung durch die Kertsch-Brücke da überhaupt eine zentrale Rolle? Will man russische Kräfte binden oder mehr symbolische, denn wirklich militärische Erfolge erzielen, um Putin zu blamieren? Und wie wirkt sich das überhaupt auf die restliche Landfront aus? Etwaige Eskalationsgefahren infolge der Taurus lassen wir jetzt erst mal weg.“

Ex- Generals Vads Antwort:

„Wir haben seit Monaten einen Stellungs- und Abnutzungskrieg. Rus hat militärisch die Inititative zurückgewonnen. Es geht den Russen primär darum, den Donbass zu arrondieren. Aus RUS Sicht hat der Aggressor ein super Zeitfenster bis zum 5.11., um weiter facts and figures zu schaffen. Sie könnten auf die Idee kommen, auch noch den Raum Odessa zu besetzen und die Landverbindung nach Transnistrien herzustellen. Das wäre für die Ukraine wirtschaftspolitisch der Super-Gau, weil sie dadurch vom Welthandel abgeschnitten würden. Aus UKR Sucht sollte das mit allen Mitteln verhindert werden. Ich hab aber Zweifel, ob sie das militärisch können. Es bleibt der UKR als einzige militärische Option vorrangig Schläge ins Hinterland der Front. Die sind spektakulär, politisch sichtbar, zeigen den westlichen Helfern, dass sich die Waffenlieferungen irgendwie lohnen, ändern aber an der militärischen Gesamtlage nichts. Über die Zerstörung der Kertsch Brücke wird schon monatelang medial spekuliert. Sie ist für den Nachschub der RUS wichtig. Ihre Zerstörung durch Taurus würde politisch und was wahrscheinliche Konsequenzen anbelangt, definitiv Deutschland zugerechnet. Das ist der politische Hacken an der Sache. Fazit: man sollte weiter Waffen liefern zur militärischen Stabilisierung der Ukraine und gleichzeitig sollte verhandelt werden. Seit 2. März ist China in dieser Hinsicht unterwegs. Mal sehen, ob politische Bewegung in die militärisch festgefahrene Lage kommt.“

So richtig haben Sie mir die Frage nicht beantwortet.Die lautet unabhängig von  allen Eskalationsspekulationen.Was wäre militärisch mit der Zerstörung der Kertsch-Brücke gewonnen?Ist damit Odessa und die Schwarzmeerregion für die Ukraine gesichert-Aich unabhängig,was Putin planen mag,sondern,ob das nur militärisch logistisch nachhaltig unterbunden würde.Auch mal so einen Ben Hodgesquatsch wie Krimeroberung weggelassen.

Im übrigen halte ich einen begrenzten konventionellen Militärschlag gegen Deutschland seitens Putin bei ukrainischen Schlägen gegen russischesxTerritorium ( nicht unbedingt Krim)  für logisch.Sei es  eben mal eine hypersonicRakete auf Taurus in Schrobenhausen.Auch das wäre nicht der 3.Weltkrieg oder NATO-Bündnisfall.Viel Gechnatter und Protest,vielleicht ein paar neue Sanktionen,aber letztendlichvwird weder  die USA, noch GB oder gar F als Atommächtecwegen dr Nichtatommacht,deutschen „Feiglingen“ und Zögerern Schrobenhausen den Bündnisfall ausrufen oder gar London/Paris oder New York für Schrobenhauisen opfern.

Wobei die Stationierung deutscher Soldaten in der Ukraine zwecks Programmierung der Taurus auch keine Kriegspartei werde, weder vom Völkerrecht, noch von der gelebten Realität. Ausländische Militärberater und Soldaten sind in allen Herrgottländern zu Wartung, Programmmierung ,etc. von exporteierten Waffen eingesetzt, auch in Kriegsgebieten , auch seitens Chinas und keiner behauptet, dass sie deswegen Kriegspartei von irgendetwas sind. Aber sie sind auch wie die USA,GB oder F  Atommacht samt ICBMs und das mag da wieder ein Unterschied zu nichtnuklearen Deutschand sein, dessen US-Atomschutz da schon mal von Trump infrage gestellt wird. Ob das jetzt bei einem Tauruseinsatz gegen die Kerschbrücke schon der Fall wäre, ist zweifelhaft, aber auch nicht auszuschließen. Im Falle von Militärschlägen gegen richtigea russisches Territoriums, wie sie etwa Masala bezüglich des Kremls oder nun Kiesewetter bezüglich russischer Ministerien völkerrechtlich und vielleicht auch militärisch geboten halten, dann eben vielkeuicht auch mit Taurus , vielleicht auch nur als Nadelstiche oder Warnschüsse, zudem auch vielleicht mehr symbolisch, denn als militärischer Enthauptungsschlag ala Pershing 2 und Cruise MIsiiles wie in den 80er Jahren der Sowjetunion angedroht samt begrenzter Atomkriege, ist dann aber ein konventioneller Warnschuss Putins auf Deutschland eigentlich logisch. Aber wie gesagt ,der wäre wahrscheinlich auch nicht Bündnis-oder gar Atomkriegsfall. Dazu noch einen älteren Artiek vom Mai 2023, wo wir in Global Review mal diesen Fall durchexezierten:

WHAT IF: „ESKALIEREN, UM ZU DEESKALIEREN“-BEGRENZTER KONVENTIONELLER MILITÄRSCHLAG PUTINS AUF EINEN NATO- STAAT UND DEUTSCHLAND, WENN RUSSISCHES TERRITORIUM MIT TAURUS ANGEGRIFFEN WIRD?

 28. Mai 2023  Ralf Ostner

What if: „Eskalieren, um zu deeskalieren“-Begrenzter konventioneller Militärschlag Putins auf einen NATO- Staat und Deutschland, wenn russisches Territorium mit Taurus angegriffen wird? – Global Review (global-review.info)

Aber die Frage bleibt:Was erhofft man sich von einem Tauruseinsatz gegen die Kertschbrücke? Vielleicht macht das ja im Donbass eher Sinn ,aber wie die reizenden deutschen Militärs in aller Offenheit untereinander bekennenden, sind 20-50 Taurus auch nicht „kriegsentscheidend“. Jenseits aller Eskalationsszenarios, schätzt auch Ex- NATO- General Domroese die Taurus als strategisch nicht kriegsentscheidend ein, hält sie für unbedenklich, viel Rauch und Gedöns um eigentlich nichts und stört eher die Kommunikationsmängel in der Bundeswehr als mehr strukturelles Defizit und Symptom der noch allgemien fehlenden „Kiregstüchtigkeit“::

„TAURUS führt (leider) NICHT zum Endsieg. Klar.

TAURUS kann Aufmarsch & Logistik & Bunker-Hauptquartiere verlangsamen / zerstören. Und damit „Druck“ von der Front nehmen. Zeitlich begrenzt.

Riesen-Theater um Quasi wenig bis nix.

Hätte DEU das Ding von vornherein geliefert, wäre es NORMAL gewesen. Die BuReg hat erst so einen Hype daraus gemacht. Mütze sagt zuu recht: das Ding ist NICHT strategisch…

Und die BORIS-Erläuterung zum LEAK, dass nur SINGAPORE-Man Fehler gemacht habe, ist bieder und falsch. WEBEX ist der Ur-Fehler – Mutter aller Fehler. Aber wir wollen mal nicht so sein…daher: Putin war’s! „

General Vad verglich in Sachen Kertschbrücke noch Vergleiche mit der Brücke am Remagen im 2. Weltkrieg:

„Biel Spekulation ! Die mögliche Zerstörung der Kertsch Brücken hätte so viel Einfluss auf den Kriegsverlauf und die militärische Gesamtlage wie die Zerstörung oder Nicht-Zerstörung der Brücke von Remagen im 2. WK. Das ändert nichts, setzt uns allerdings großem Risiko aus. Die von Ihnen aufgezeigten Szenarien sind sehr plausibel. Unsere Waffen – und Kriegseuphorisch engagierten Politiker kommen mir wie Kinder im Sandkasten vor, die mal austesten wollen, wie weit sie gehen können bevor sie von den 12 jährigen und Zigaretten rauchenden bösen Buben eins auf die Schnauze kriegen. „

Nun auch lauter Artikel, die da Pippi- Langstrumpfmäßige Infantilität, Mamakinder an der Nabelschnur des Big Brothers sehen, die sich, wenngleich doch nicht ganz abnabeln können , so doch unabhängiger und „erwachsen“ werden sollen

Wohl auch das meint Pistorius angesichts von Macrons, wer hat den größeren Pimmel- und Nuklearphallusimponiergehabe, Infantilität, Mamakinder an der Nabelschnur des Big Brothers sehen, die sich, wenngleich doch nicht ganz abnabeln können , so doch unabhängiger und „erwachsen“ werden sollen in einer Hobbseschen Welt.

„ABHÖRSKANDAL DER BUNDESWEHR: Werdet erwachsen!

Deutschland hat auch Defizite mentaler Art: Wer Angst hat, kann nicht abschrecken. Ein Witz, wenn es in diesem Zustand auch noch führen will.

Wir werden abgehört? Willkommen in der Wirklichkeit. Als vor einigen Jahren bekannt wurde, dass der amerikanische Geheimdienst NSA sogar die deutsche Bundeskanzlerin belauschte, war die Empörung hierzulande groß, während die Haltung unseres mächtigen Verbündeten sich eher so zusammenfassen ließ: Werdet endlich erwachsen!

Taurus-Abhörskandal: Werdet erwachsen! (faz.net)

Macron spricht in seiner Rede mit dem tschechischen Ministerpräidenten  und ehemaligen NATO- General Petr Pavel, dass man kein „Feigling“ sein dürfe, mehr Mut wird gefordert, desweiteren, dass man dem Feind nicht zuvor sagen sollte ,wie man reagiert, da Abschreckung nur funktioniere, wenn das Gegenüber nicht wissen könne, was man machen werde und das nicht berechenbar sei.

Da könnte man meinen, ,dass Trump doch Kissingers Madman-Theory ganz gut verkörpert und vielleicht von Sinne von Macron. Heute auch in der FAZ, die Klage über mangelnde mentale Kriegstüchtigkeit .Zwar viel richtiges beobachtet, allein, wenn man sich die Umfragen anschaut, wieviele der Deutschen behaupten Deutschland mit der Waffe verteidigen zu wollen. Ca. nur 30-40%,zudemauch mit der Einschränkung wahrscheinlich .Bei Jüngeren etwas höherer Anteil, aber durchblicken die das so oder halten die Krieg eher für ein Egoshooter-Ballerspiel auf der Fernsehcouch und wollen Drohnennavigator werden? Interessanterweise sind nur 31%der Grünen willens oder wahrscheinlich in den Krieg zu ziehen. Ob da wohl Ricarda Lang dabei ist? Habeck tauchte ja schon vor dem Ukrainekrieg in Stahlhelm und mit Schussweste an der Grenze zum Donbass auf. Jedenfalls sollte man aufpassen, dass dieses ganze Kriegstüchtigkeitsgerede sich nicht in Überbietungswettbewerb verbaler Kraftmeier und militärischen Forderungen und Zielen, die durch mangelnde Resourcen nicht als realisierbar erscheinen ausartet , real und nicht eingebildet eskalierend wirken, und die Form pubertierender Mutprobenspiele ausartet. Zudem auch wenn Macron richtig meint ,dass man den Feind im unklaren belassen solle über seine Ziele, die Gegenseite doch auch noch zwischen leeren Drohungen und Bluffs unterscheiden kann, wobei zugegebenermassen Reagan das ganz gut beherrschte ,auch mit seinem Totrüsten und Atomkriegsdrohungen samt dem völlig unrealistischen Star Wars/SDI. Aber, ob Putin sich jetzt von Macrons Bodentruppenidee einschüchtern lässt, das eher für einen Zwergenaufstands eines Westentaschen- Napoleons mit Kleinwüchsigkeits- und Minderwertigkeitskomplex einer doch mehr Regionalmacht statt Grand Nation betrachtet oder sich davon nicht amüsiert vorkommt, ist da die Frage. Auch fragt man sich dann bei einigen deutschen bellizistischen Exemplaren wie Starck- Zack- Zack Zimmermann,  ob sie dann schon das geforderte Erwachsensein erreicht hat oder nicht eher, wie ein Wacken- Heavy Metall-Groupie, die bei Linnemann und Rammstein zu kurz gekommen ist nun vom backstage ins Rampenlicht mit jugendlichen T- Shirts drängt, damit  nicht Grenzdemenz einer Ewiggestrigen mit einem Anfall von Jugendwahn und bellizistischem gruppendynamischen Mutprobengebaren (Traust du dich das? Ich schon und noch mehr! Feigling“) vermutet wird oder toxische Weiblichkeit auch ganz ohne Gorillasilberrücken-Testeronüberschuß:

Die Stinkblüten der SprachePolitikerin trägt Kriegsbotschaft auf einem T-Shirt – ist das stimmig?

Eine Kolumne von Hendrik Wieduwilt23.02.2024, 18:01 UhrArtikel anhören

Marie-Agnes Strack-Zimmermann trug ein Taurus-T-Shirt auf der Sicherheitskonferenz.
Marie-Agnes Strack-Zimmermann trug ein Taurus-T-Shirt auf der Sicherheitskonferenz.(Foto: picture alliance/dpa)

Die liberale Marie-Agnes Strack-Zimmermann verstört mit einem Taurus-Spruch auf der Kleidung. Aber sie hat dem Bundeskanzler eines voraus: Sie sagt, was sie will.

Die Politik hat einen schlechten Ruf und ihr Personal erst recht. Dafür gibt es einen Strauß Gründe, aber eine besonders prächtige Stinkblüte darin ist die Sprache der Politik. Mal ist sie infantil, wenn die Regierung ein „Gute-Kita-Gesetz“ verkündet oder auch den „Doppel-Wumms“, oft aber ist sie sperrig und absichtlich verklausuliert, etwa wenn es um einen nach einem Stier benannten Marschflugkörper geht: den „Taurus“.

Der Taurus ist nicht schwer zu verstehen: Er sieht aus wie ein grünes Riesenzäpfchen, fliegt weit und am Ziel knallt’s gewaltig. Fachleute behaupten, dieses Gerät könnte einen wesentlichen Beitrag leisten, um russische Versorgung hinter den Linien zu treffen. Das wiederum, behaupten andere, sei nötig, damit Russland nicht gewinne. Wenn Russland gewinne, dann sei auch die europäische Freiheit bedroht, sagen die Strategen. Müsste man sich eine Kampagne ausdenken, sie würde wohl „ohne Taurus keine Freiheit“ lauten.

Noch einfacher sagte es FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes „Strazi“ Strack-Zimmermann, eine Politikerin, die ihre Kernbotschaft auf einem T-Shirt über die Münchner Sicherheitskonferenz spazieren trug: Darauf strahlte ein Comic-Stierkopf (weil: Mino-taurus, Zwinkerzwinker), dem die Wutwölkchen aus den Nüstern schießen, knallblau auf knallgelb – und knallen soll es ja auch, am besten hinter der Frontlinie. Slogan: „Taurus für die Ukraine“, „zusammen bis zum Sieg“.

„Ausbund an Geschmacklosigkeit“

Das ist einerseits schlecht, denn es sieht ein bisschen aus wie Wacken Open Air oder Coachella, wie ein Kollege der „Welt“ anmerkte. In der „Weltwoche“ meldet wiederum Ulrike Guérot, das Kleidungsstück sei gar „ein Ausbund an Geschmacklosigkeit!“. Was Genscher wohl sagen würde, fragt die Publizistin. Nun, Genscher hat die ganze Zeit die FDP-Farbe auf dem Pullunder getragen, er schien mir das Konzept textiler Botschaften nicht komplett abzulehnen.

Und immerhin, beim Strazi-Shirt blieb nicht offen, ob es auch den Taurus umfasse. Das ist ein wesentlicher Unterschied zwischen einem T-Shirt und dem Bundestag: Als letzterer nämlich über Waffen für die Ukraine abstimmte, war die Sache erstaunlich undurchsichtig.

Der erfolgreiche Antrag der Ampel ist nämlich ausgerechnet dort wischiwaschi, wo es um die angeblich wichtigste Waffe gehen könnte. Der Kanzlersprecher sagt, Taurus sei nicht drin, das sei „zwangslogisch“ – womit wir schon wieder bei Politsprech wären. Der Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius von der SPD sagte wiederum, er wisse nicht, ob Taurus gemeint sei. Die Fraktionen, denen er ja nicht angehöre, würden sich schon etwas dabei gedacht haben. Man sieht ihm ein wenig an, dass er sich bei diesen Worten fühlt wie mit einer Clownsnase auf einer Beerdigung – unstimmig.

Stimmigkeit im Fladenbrot

Der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun bezeichnet mit „Stimmigkeit“, wenn jemand in Übereinstimmung mit dem eigenen Wesen sowie der Situation spricht. Stimmigkeit führt zu purer Freude. Mein sich sehr italienisch gebendes türkisches Café etwa, wo diese Kolumnen überwiegend entstehen, hat die Sucuk-Panini nun auf Sucuk-Fladenbrot umgestellt. „Ist gut?“, fragt mich die türkische Chefin vorsichtig und ich sage, oh ja, Fladenbrot passe ja viel besser zu Sucuk. Sie strahlt: „Stimmt!“ Schulz von Thun hätte es nicht treffender formulieren können.

Man muss kein Psychologieprofessor sein, um Stimmigkeit zu erkennen. Wenn Politiker sagen, was sie nicht sagen wollen, macht das auch etwas mit dem Publikum: Wir sind gelangweilt, abgestoßen, verdrossen. Aber es macht auch was mit den Rednern, den Politikern selbst: Wenn sie sagen müssen, was sie selbst nicht verstehen, klingen sie – eben wie Politiker oft klingen.

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Unstimmigkeit schlägt unmittelbar durch auf die Art, wie wir uns ausdrücken. Einmal führte ich eine Diskussion mit einer Vorständin, die auf Geheiß ihrer Marketingabteilung den eigenen Laden als Pionier im digitalen Vertrieb präsentieren sollte. Wieder und wieder gingen wir ihr Skript durch und wieder und wieder war es ein wirklich schlimmes Gestammel. Die Frau verfügte über Charisma und Witz, aber sie wusste, sie sollte kleine Lügen erzählen: Ihr Unternehmen war nämlich nicht Pionier, sondern Nachzügler. Sie wurde zum Sprechroboter.

Was ist denn mit Laschet passiert?

Wie sehr vermeintlich miese Redner aufblühen, wenn die Stimmigkeit stimmt, zeigt gerade der gescheiterte Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet. Mit seinen Reden gegen Rechtsextremismus feiert er dieser Tage große Publikumserfolge, die F.A.Z. bat verwundert zum Interview. Warum kann Laschet das auf einmal? Womöglich, weil er jetzt denkt, was er sagt, und sagt, was er denkt – frei von Kandidatensprech. Nun hört ihm die Öffentlichkeit zu. Es sind stimmige Auftritte.

Was zwei Fragen aufwirft: Musste er im Wahlkampf womöglich kleine Lügen erzählen, weil das CDU-Marketing es so wollte? Und: Leidet auch Olaf Scholz, das Schwarze Loch politischer Redekunst, womöglich nur an Unstimmigkeit? Es gibt sie immerhin, die guten Momente des Kanzlers. Er blüht auf, wenn er von Störern unterbrochen wird oder die Opposition ihn provoziert, wenn er zurückbrüllen kann. Sein Aufruf zum Impfen bei ProSieben war durchaus charismatisch. In beiden Fällen war Scholz’ Auftritt stimmig – weil das Ziel klar war.

Ist Scholz stimmig, bei der Ukraine? Draußen weiß tatsächlich niemand genau, was der Bundeskanzler eigentlich ultimativ vorhat. Der „Sieg“ der Ukrainer ist nicht sein Ziel – jedenfalls sagt Scholz das nach wie vor nicht. Verlieren soll sie natürlich auch nicht. Da hält es Scholz ein bisschen wie mit der Frage nach St. Pauli oder HSV: Beides!

Geht es wirklich grad um alles?

Es war an einem Amerikaner, etwas sehr Treffendes zur paneuropäischen Unstimmigkeit in Sachen Ukraine zu sagen. Der US-Senator J. D. Vance sagte auf der Münchner Sicherheitskonferenz, so berichtet es die „Zeit“-Journalistin Mariam Lau, wenn die Freiheit Europas wirklich durch einen Sieg Putins bedroht würde – dann stimme unser Verhalten nicht mit dieser Erkenntnis überein.

Und so ist das T-Shirt der Strack-Zimmermann unstimmig und stimmig zugleich. Ja, es passt nicht zur gediegenen Stimmung im Land, zu der „deutschen Kriegsmüdigkeit“, wie wir unsere Schockstarre manchmal beschönigen. Es passt nicht zur deutschen Angst vor schierer russischer Gewalt, die wir in Pietät hüllen und deshalb eine Politikerin wegen ihrer textilen Ausdrucksweise rügen.

Das Shirt passt aber durchaus zu dem, was die FDP-Frau vermutlich denkt: Ohne Taurus keine Freiheit. Das wiederum passt zur Realität wie Sucuk aufs Fladenbrot.

Quelle: ntv.de

Die Stinkblüten der Sprache: Politikerin trägt Kriegsbotschaft auf einem T-Shirt – ist das stimmig? – n-tv.de

Wohl auch das meint Pistorius angesichts von Macrons, wer hat den größeren Pimmel- und Nuklearphallusimponiergehabe, das er wohl auch Putins toxischen Machismo imitierend meint entgegensetzen zu müssen.

„HILFE FÜR DIE UKRAINE: Pistorius bezieht Macrons Rede von „Feigheit“ auf Deutschland

Europa dürfe nicht feige sein, sagt der französische Präsident in Prag. Macrons Worte findet Bundesverteidigungsminister Pistorius „nicht hilfreich“. Der Élysée-Palast sagt jedoch, Berlin sei nicht gemeint gewesen.

Der französische Präsident Emmanuel Macron hat auf einem Besuch in Prag gefordert, sich nicht „feige“ den Herausforderungen des Ukrainekrieges zu verschließen. In einer Rede in der französischen Botschaft sprach er am Dienstag zunächst vom Eisernen Vorhang und „der Feigheit“ eines Teils Europas, das Schicksal des anderen Teils „gewissermaßen“ dem Totalitarismus überlassen zu haben. Der Krieg sei jetzt auf europäischen Boden zurückgekehrt. „Wir stehen gewiss vor einem Moment in unserem Europa, in dem es darauf ankommen wird, nicht feige zu sein“, sagte er.

Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) interpretierte das als Anspielung auf die Bundesregierung und bezeichnete Macrons Worte als wenig hilfreich. „Das hilft nicht wirklich dabei, die Probleme zu lösen, die wir dabei haben, die Ukraine so gut wie möglich zu unterstützen“, sagte Pistorius in Stockholm. „Aus meiner Sicht brauchen wir keine Diskussionen über den Einsatz von Bodentruppen oder über mehr oder weniger Mut“, so Pistorius.

Pistorius bezieht Macrons Rede von „Feigheit“ auf Deutschland (faz.net)

Vielleicht auch nochmals Karl Krauss „Die letzten Tage der Menschheit“ lesen. Zwar keine Analyse, aber eine recht ähnliche Beschreibung einer Vorkriegszeit: „Jedem Brit ein Tritt, jedem Franzos ein Stoß und Serbien muß sterbien“-

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