Dat is die Balina Luft: RAF-Omis, Vulkangruppe und Görlipark

Dat is die Balina Luft: RAF-Omis, Vulkangruppe und Görlipark

Zur Verhaftung der RAF-Omi jetzt zeitgleich ein Anschlag der linksextremistischen „Vulkangruppe“ auf einen Strommasten, der Elon Musks Teslawerk in Grünheide für mindestens eine Woche stilllegen wird, , die schon seit 2021 Anschläge begangen haben soll. Davon habe ich noch nie gelesen, auch ein merkwürdiger Name. Soll wohl nach explosiv und gesellschaftlicher Eruption oder Vulkanausbruch klingen-eine unhinterfragbare Naturgewalt, die eigene Macht vortäuscht als macht dann der dadurch agitierten Volksmassen, die nie ein anderes Bedürfnis hätten, als ein paar Ökoanarchisten ohne gesellschaftlichen Plan von irgendwas und militanten Methoden zu haben. Scheinbar weniger mit Klassenkampf-,denn Umwelt- oder Klimaschutzanliegen .Auch interessant der Unterschied zur früheren RAF: Die hatte eher Vertreter des Staates und der Wirtschaft im Visier, wie auch das US-Militär. Hier scheint man (noch) nicht Personen im Auge zu haben und wenn dann Elon Musk als „Technofaschisten“ , an den man nicht rankommen wird, ,sondern kritische Infrastrukturen .Luise Neubauer erregte ja auch mal Aufsehen, als sie Sympathie für die Idee äußerte, eine Ölpipeline zu sprengen. Inzwischen verlegt sie sich mehr auf die angeblich nicht mehr existierende deutsche Arbeiterklasse, unterstützt Verdistreiks für einen besseren ÖPNV, während Weselsky das mit der GDL proletarische konterkariert, zumal nur von der Linken unterstützt wird, nicht einmal vom DGB oder Verdi und Wagenknecht noch nichts weiß, ob sie Weselsky unterstützen soll als Klassenkämpfer oder der verärgerten Arbeitermassen, die es ja gar  nicht mehr geben soll, Probleme beim Arbeitsweg haben ,zumal die „Arbeitgeber“/Kapitalisten ihnen n immer die Pflicht auferlegen auf eigen Kosten, Zeit , mit oder ohne Pendlerpauschale rechtzeitig am Arbeitsplatz zu erscheinen,  weil sie nicht Gen Z sind und darüber froh sind, mal nicht ausgebeutet und outgeburnt zu werden, und sich wie die chinesische  Generation Z und Lay Flat sich auch fragen, ob man diesen hoffnungslosen deutschen Nachkriegstraum angesichts der aufziehenden polykrisenhaften Vorkriegszeit nachahmen soll, zudem wegen der Demographie und Zukunftsperspektiven alle wollen, dass sie noch mehr arbeiten und auf Aktien und andere Spekulationen irgendwie noch eine Zukunft haben, zumal auch demnächst wieder mit kriegstüchtiger Wehrpflicht und „Rentenkatastrophe“ (Wagenknecht der ohnehin auszulöschenden Babyboomer. . Aber die Vulkangruppe denkt da weiter und extremer als Friday for Future, während die Genz Z-Junge Alternative der AfD ja wieder zum 3. Reich, Führerstaat deutscher Männlichkeit ala Putin oder dem dicken AfD- Dr. Sommer Krah ( Männlcih ist rechts!) zurück will und zu diesem Zweck Höckes Braune/Rote Garde für eine Kulturrevolution in der AfD und über Deutschland sein will. Auch hatte ich schon mal Berichte gelesen, dass angeblich linksradikale Gruppen die Elektroverteiler de Bahn sabotiert hätten und so den Zugverkehr zum Erliegen. Scheinbar orientiert man sich da an North Stream 2. Und hat die Lehren der 90erJahre, als Clinton das weltweite erste Komitee zum Schutz kritischer Infrastrukturen gründete kapiert, was er damit meinte.

Doch zurück. Este Meldung über den Tesla- Anschlag:

„Anschlag auf die Stromversorgung“

Brandanschlag auf Tesla-Werk: Innenminister fordert Ermittlungen des Generalbundesanwalts

Die Polizei vermutet Linksextremisten hinter dem Brandanschlag auf die Tesla-Fabrik. Brandenburgs Innenminister fordert den Bundesanwalt zu Ermittlungen auf – und spricht eine Warnung aus. Die Polizei vermutet Linksextremisten hinter dem Brandanschlag auf die Tesla-Fabrik. Brandenburgs Innenminister fordert den Bundesanwalt zu Ermittlungen auf – und spricht eine Warnung aus.

Update vom Donnerstag, 7. März, 10.59 Uhr: Brandenburgs Innenminister Michael Stübgen (CDU) fordert nach dem Brandanschlag auf die Stromversorgung des Tesla-Werks in Gründheide, dass der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernimmt. „Wir sind mit unseren landespolizeilichen Möglichkeiten überfordert, den Verfolgungsdruck so aufzubauen, wie es notwendig ist“, sagte der Minister im Deutschlandfunk.

Brandanschlag auf Tesla-Werk: Innenminister fordert Ermittlungen des Generalbundesanwalts (msn.com)

Also erst Mal: irgendwo Linksextremisten, da kein brennendes Flüchtlingsheim , Recker oder Lübke, Näheres wüßte man nicht und scheinbar noch nie gesehen und/oder gehört. Dann als nächstes schon mal mehr: Auch der Name „Vulkangruppe“ nd das die schon länger, spätestens seit 2011 aktiv ist aber scheinbar noch nicht so einen Knaller gebracht hat:

 Seit 2011 aktiv

Nach Tesla-Anschlag: Wer ist die linksextremistische „Vulkangruppe“?

Dienstag, 05.03.2024 | 13:00

glomexMinister spricht von „perfidem Anschlag“! Tesla-Fabrik evakuiert, Produktion gestoppt

Die Tesla-Gigafactory in Grünheide wurde Ziel eines Anschlags. Verantwortlich: Die linksextremistische Vulkangruppe. Doch wer sind sie und was treibt sie an?

Was ist im Tesla-Werk passiert?

Die Tesla-Gigafactory in Grünheide steht nach einem Brandanschlag auf einen Strommast seit Stunden still. Eine Evakuierung der Fabrik wurde bereits durchgeführt. Die linksextremistische „Vulkangruppe“ hat sich zum Anschlag bekannt. Dieser Vorfall folgt auf ähnliche Taten in der Vergangenheit und löste einen Produktionsstopp bei Tesla sowie Stromausfälle in der Umgebung aus.

Wer ist die „Vulkangruppe“?

Die „Vulkangruppe“ ist eine linksextremistische Gruppierung , die seit ihrer Gründung im Jahr 2011 für eine Reihe von Brandanschlägen in Berlin verantwortlich gemacht wird. Ihre Mitgliederzahl ist nicht bekannt. Sie bezeichnen sich selbst mit wechselnden Namen, die sich häufig auf isländische Vulkane beziehen, wie „Grimsvötn“, „Katla“ oder „Ok“. 

Ihre Angriffsziele waren bisher meistens Kabelschächte an Bahntrassen, aber „in einigen Fällen griffen sie Funkmasten oder Datenleitungen, teilweise auch Firmenfahrzeuge an“, heißt es in dem Verfassungsschutzbericht Berlin 2019.  

Die Sabotagen sollen dazu dienen, die „Verwundbarkeit der urbanen Mobilitäts- und Kommunikationsinfrastruktur“ zu offenbaren, die öffentliche Ordnung zu stören und Sachschäden anzurichten.

Ein Strategiepapier aus dem Jahr 2015 sowie Verweise auf ein in der Szene verbreitetes Pamphlet legen nahe, dass die Gruppierung eine feste Struktur besäße und ideologisch im anarchistischen Spektrum anzusiedeln sei.

Was steht in ihrem Statement?

In ihrem umfangreichen Statement kritisiert die Vulkangruppe die Tesla-Gigafactory für Umweltverschmutzung, Wassermissbrauch und schlechte Arbeitsbedingungen. Sie beschreibt Tesla als Symbol für einen „grünen Kapitalismus“ und technologischen Totalitarismus. 

Die Gruppe prangert auch Elon Musk als Person an und verurteilt seine unternehmerischen sowie gesellschaftspolitischen Aktivitäten. Die Sabotage der Stromversorgung beschreiben sie als Teil ihres Kampfes gegen Kapitalismus, Patriarchat und Kolonialismus.

Nach Tesla-Anschlag: Wer ist die linksextremistische „Vulkangruppe“? – FOCUS online

Da erfährt man doch mehr. Nicht nur ganz Öko, mögen auch keinen grünen Kapitalismus oder E-Mobimität. Also einen „technofaschisten“ wie Elon Musk oder eben Habeck, die Ampel und die Grünen, WEF- ESG- Davos- Schwab, Bil Gate und Cornoanüberwachungs- Big Brother- 1984- Gsuchdheits-Apps, aber wollen sie dann wieder Verbrennerautos oder sind sie militante Radfahrer und Fußgänger? Sieht mal wieder so aus, als wüßte man , was man nicht will, als was man will. Dann Ökokommunismus als Pol Üot und Zurück zur Natur und dem Edlen Wilden Rousseaus? Ich hatte ja dazu mal eine Ökofivtion geschrieben „Ecocaust“-erinnert mich etwas dran.

Wobei die Islandfans zu sein scheinen und sich auch nach isländischen Vulkannamen schon benannten .Vor Jahren brach da doch mal einer aus und musste der europäische Flugverkehr für ein paar Tage wegen der Rauchwolken stillgelegt werden .Island gilt ja auch als naturmythisches iÖkoidyll, zumal mit Elfenbeauftragten des Staates. Dieser war filmisch auch mal Opfer eines Mordes in einem Islandkrimis im ARD .Zumindestens hätten sie auch Neuseelands,Glenorchy-Vulkanlandschaft , die Kulisse im Herr der Ringe wählen können, um dann die Schlacht um Mittelerde gegen Elon Sauron-Mordor und die Habeck- Orks zu schlagen

Ich wollte mal einen Ökoroman schreiben. Leider bin ich wegen der Pflege meiner Eltern und anderen Notwenigkeiten, nie über den groben Plotentwurf herausgekommen. Ich hatte zwei ökototalitäre Varianten ausgedacht: Green Steve und Grenn Saloth Sar. Diese Vulkangruppe erinnert mich eher an die letztere Variante. Aber diese Leute sind chancenlos. Weder wird es eine Massenbewegungen in dieser Richtung geben, sie können also bestenfalls Nadelstiche gegen kritische Infrastrukturen setzen, ja vielleicht auch noch zu politischen Attentaten auf Personen übergehen, aber das ist doch dieselbe von vorne zum Scheitern verurteilte Sackgasse wie bei der RAF, auch in Form eines Ökoterrorismus. Oder hoffen sie einen Blackout und infolge auf eine Volkserhebung? 

ÖKOFICTION: ECOCAUST-THE NEW GREEN WORLD ORDER

 28. Januar 2020  Ralf Ostner

Ökofiction: Ecocaust-The New Green World Order – Global Review (global-review.info)

Die grüne TAZ als Sprachrohr der Grünen und auch „grünen Kapitalismus“ sieht das Anliegen ja irgendwo als berechtigt an, wenngleich die Tat nicht und unterzieht das Bekennerschreiben einem Faktencheck, das versucht zwischen prosaischer Literaturlyrik und Fakten und Berechtigung, Stil/ Form und Inhalt mittels etwas akribischer Recherche in Sachen grünen Fußabdruck zu unterscheiden, wenngleich maj wieder mehr lokal und nicht als Sinn- und Zweckfrage bezüglich der E- Mobilität, Energie- und Mobilitätwende, schon gar nicht zur Machkonzernration solcher Trumpschen Narzistentypen wie Elon Musk, die mittels neoliberaler  Narrenfreiheit des Kapitals über alle gesellschaftlichen und auch sicherheitspolitischen Belange , etwa mit ihren Satellitensystemen kriegsentscheidend im Ukraine- oder Taiwankrieg sein können.

Bekennerschreiben der Vulkangruppe:Mehr als Revolutionspoesie?

Vieles, was die „Vulkangruppe“ Elon Musk und Tesla vorwirft, könnte man als starken Tobak abstempeln. Doch ist auch faktenbasierte Kritik dabei?

BERLIN taz | „Jeder Tesla, der brennt, sabotiert die imperiale Lebensweise und zerstört faktisch das immer enger werdende Netz einer lückenlosen smarten Überwachung jeder menschlichen Lebensäußerung.“ Dieser Satz aus dem am Dienstag verbreiteten und inzwischen als echt beurteilten Bekennerschreiben der „Vulkangruppe Tesla abschalten“ klingt nach Revolutions­poesie, ist möglicherweise justiziabel – und außerdem ziemlich starker Tobak. Andererseits – und auch wenn man den Anschlag auf einen Strommast, der die Tesla-Fabrik im Osten Berlins noch Tage lahmlegen wird, nicht gutheißt: Was ist eigentlich dran an den deftigen Vorwürfen der mutmaßlich linksextremen Vereinigung?

Einiges. Ob Tesla-Chef Elon Musk ein „Technofaschist“, die „komplette Zerstörung der Giga­factory“ ein „Schritt auf dem Weg der Befreiung vom Patriarchat“ ist und die in Brandenburg produzierten Teslas „Kriegsgerät“ sind, wie die Au­to­r*in­nen schreiben, ist natürlich Ansichtssache. Allerdings: Es stimmt, dass die Tesla-Fabrik „Erde, Ressourcen, Menschen, Arbeitskraft frisst“, um „dafür 6.000 SUVs, Killermaschinen und Monstertrucks pro Woche“ auszuspucken. Wobei man hier einschränkend sagen muss: Das Werk in Grünheide produziert seit Sommer 2021 allein das vollelektrische Mittelklasse-Coupé Model Y – kein klassisches SUV, also ein familientauglicher Geländewagen. Und auch keine Lkws.

Ist Tesla nur „ein Symbol für grünen Kapitalismus“, wie die Au­to­r*in­nen schreiben? Schwierig. Einerseits ist der „grüne“ höchstwahrscheinlich nachhaltiger als der aktuelle „fossile Kapitalismus“. Andererseits: Wie nachhaltig E-Autos sind, hängt stark vom Strommix und ihrer Lebensdauer ab. Laut Studien benötigen sie bei der Produktion bis zu 130 Prozent mehr Energie als Benziner oder Diesel. Die notwendigen Batteriezellen kommen zudem oft aus China, Japan oder Südkorea, wo viel mit fossiler Energie produziert wird. Der CO2-Fußabdruck der E-Autos ist also bei der Produktion höher als der von Verbrennern. Im Fahrbetrieb können die Stromer das jedoch relativ schnell wieder ausgleichen. Fakt ist: Auch E-Autos produzieren klimaschädliches CO2. Ob sie, wie die Au­to­r*in­nen schreiben, nur einen „Ausweg aus der Klimakatastrophe suggerieren“, ist also zumindest umstritten.

Dass die Autoproduktion das „Grundwasser verseucht“, ist so auch nicht verifiziert. Allerdings: Tesla hatte dem brandenburgischen Landesamt für Umwelt im vergangenen September bereits 26 Öko-Unfälle gemeldet, darunter acht Brände sowie ausgelaufene Chemikalien wie Epoxidharz, Hydrauliköl, Farben, Lacke oder Dieselkraftstoff. Zudem entdeckten Prüfer auf dem riesigen Werksgelände angeblich eine illegale Tankstelle für Diesel, die unter einem weißen Partyzelt versteckt war. Gefährlich, denn die Fabrik steht größtenteils auf Trinkwasserschutzgebiet. Allerdings schließen die Behörden eine Gefährdung des Trinkwassers dadurch aus. Bislang.

Tesla und das Trinkwasserproblem

Korrekt ist auch die Behauptung, dass Tesla „riesige Mengen der ohnehin knappen Trinkwasserressource“ verbraucht. Brandenburg ist eine der dürrsten Regionen Deutschlands – und es hat ein Trinkwasserproblem. Der Fabrik steht jährlich ein Kontingent von 1,8 Millio­nen Kubikmeter Wasser zu, etwa ein Fünftel der aktuellen Trinkwasserförderung in der Gegend. Neue Schulen, Kitas oder Industriebauten können deshalb schon nicht mehr mit Wasser versorgt werden – die Entwicklung des Gebiets ist eingeschränkt.

Außerdem überschreitet das Sanitärabwasser der Fabrik mit ihren 12.500 Mitarbeitenden die Grenzwerte bei Phosphor und Stickstoff seit zwei Jahren um das nahezu Sechsfache. Der ­zuständige Wasserverband drohte Tesla deshalb bereits damit, die Abwasserleitung zuzudrehen.

Es stimmt auch, dass „ein großer Teil der Bevölkerung rund um Grünheide die Gigafactory wegen Wasserraub und Gentrifizierung“ ablehnt. Bei einer Bürgerbefragung in Grünheide stimmte vor zwei Wochen eine Mehrheit gegen die geplante Erweiterung des Tesla-Geländes, für die Wald gerodet werden müsste.

Bekennerschreiben der Vulkangruppe: Mehr als Revolutionspoesie? – taz.de

Desweiteren erfährt man, dass man bisher noch keinen verhaftet, identifiziert oder gar verurteilt habe seit 2011, mit Ausnahme eines Hinweises auf einen Mann und eine Frau im Umfeld der Rigaer Straße. Zumindestens fordert jetzt die Union ein „Aktionsplan gegen Linksextremismus“, da rot- grün samt Faeser auf diesem Auge blind sei in ihrem Kampf gegen rechts: Scheinbar könne sich im Berliner und Brandenburger Umfeld so alles von RAF- Omis bis Vulkangruppen ungestört entfalten und frei bewegen, vor allem auch zwischen Friedrichshain,_Kreuzberg und altem Stasi- Linkspartei- Ostberlin:

Anarchistische Brandleger:Die Vulkan-Phantome

Seit 13 Jahren verübt eine „Vulkangruppe“ linksmilitante Brandanschläge, nun gegen Tesla. Wer dahintersteckt, wissen die Behörden nicht.

BERLIN taz | Es sah nach einem Durchbruch aus. In der Nacht auf den 16. Februar 2023 entdeckte ein Hubschrauber der Bundespolizei einen Mann und eine Frau an einer Bahnunterführung in Berlin-Adlershof. Polizisten am Boden nahmen das Duo fest: zwei Anfangdreißigjährige, bestückt mit einem Kanister und Funkgeräten. Die Beamten waren sicher, einen Brandanschlag auf Bahnanlagen verhindert zu haben.

Die Frage aber, die offen blieb: Gehörte das Duo auch zu der Gruppe, die seit 2011 in Berlin Brandanschläge auf Bahnanlagen und Stromleitungen verübte – und in Bekennerschreiben vorzugsweise Namen von Vulkanen wählte? Die Frage ist bis heute ungeklärt: Denn die beiden Berliner, wohnhaft in der Rigaer und Liebigstraße, schweigen. Und den Ermittlern und Sicherheitsbehörden fehlen dazu Beweise. Ab Ende Mai wird den beiden nun in Berlin der Prozess gemacht.

Mit dem Brandanschlag auf einen Strommast in der Nacht zu Dienstag nahe der Tesla-Autofabrik in Grünheide (Brandenburg) gerät die „Vulkangruppe“ nun wieder in den Fokus. Denn in einem Schreiben bekannte sich diese zu der Tat, diesmal als „Vulkangruppe Tesla abschalten“. Tesla stehe für einen „totalitären technologischen Angriff auf die Gesellschaft“ und „extreme Ausbeutungsbedingungen“, heißt es im Bekennerschreiben. Man habe den „größtmöglichen Blackout der Gigafactory“ angestrebt. Auch Details der Tatausführung werden benannt. Eine Sprecherin der Brandenburger Polizei sagte der taz, man betrachte das Schreiben als authentisch.

Tatsächlich steht das Tesla-Werk in Grünheide seitdem still. Der Schaden beträgt laut Unternehmen hunderte Millionen Euro. Sollte sich das bestätigen, wäre es einer oder der teuerste linksmilitante Anschlag in Deutschland überhaupt. Die Ermittlungen hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder übernommen – aber auch das BKA ist involviert.

Gemeinsamkeiten der Anschläge

Und auch für die „Vulkangruppen“ wäre es der bisher folgenreichste Anschlag. Schon 2011 nutzte eine Gruppe den Namen eines isländischen Vulkans, um sich in Berlin zu einem Brandanschlag zu bekennen, damals auf einen Kabelschacht am Bahnhof Ostkreuz. Damals war es der Eyjafjallajökull, später folgten Grimsvötn oder Hekla. Mal hielten Transporte von Atommüll zur Begründung her, mal Waffenexporte, mal der Krieg in Afghanistan. Ziel war es stets, den „kapitalistischen Alltag“ zu durchbrechen.

Was die Anschläge einte: Sie waren stets professionell vorbereitet, trafen neuralgische Punkte, führten zu stundenlangen Bahn- oder Stromausfällen – und die Tä­te­r*in­nen entkamen jedes Mal.

Später variierten die Gruppennamen. Zu einem Anschlag auf Stromkabel in Berlin-Charlottenburg 2020 bekannte sich eine „Vulkangruppe Shut down the power“. Hier war das Ziel das Heinrich-Hertz-Institut und Protest gegen die Corona-App. Ein Jahr später traf es dann das erste Mal das Tesla-Werk, unter der Selbstbezichtigung „Vulkangruppe: Gegen den Fortschritt der Zerstörung“ wurden sechs Hochspannungskabel angezündet. Der Schaden war überschaubar, die Kabel blieben funktionstüchtig.

Für die Sicherheitsbehörden ist bis heute unklar, wer hinter der Vulkan-Gruppe steckt – und ob es überhaupt immer dieselben Personen sind. Der Berliner Verfassungsschutz geht von einem zumindest „(teil-)identischen Autorenkreis“ der Bekennerschreiben aus, da diese sich in mindestens acht Fällen in Aufbau, Stil und Inhalt ähnelten. Auch ein Strategiepapier von 2015 deute auf eine feste Struktur. Die Gruppe sei im anarchistischen Spektrum zu verorten. Und der Dienst warnte schon 2021, dass die Brandanschläge eine „sinkende Hemmschwelle“ in der linksextremen Szene aufzeigten.

Fehlender öffentlicher Zuspruch

Den Brandanschlag, der nun die Tesla-Fabrik lahmlegte, verurteilte Vizekanzler und Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) am Mittwoch als „Verbrechen“, das „in jeder Hinsicht falsch und in keinster Hinsicht zu akzeptieren“ sei. Zuvor hatte bereits Innenministerin Nancy Faeser (SPD) den Anschlag als Tat mit „enormer krimineller Energie“ bezeichnet, die „durch nichts zu rechtfertigen“ sei.

Unions-Innenexperte Thorsten Frei forderte, Faeser müsse einen „Aktionsplan gegen Linksextremismus“ auf den Weg bringen. SPD und Grüne hätten hier „viel zu lange weggeschaut“. Brandenburgs CDU-Chef Jan Redmann sagte, die Bundesanwaltschaft müsse die Ermittlungen übernehmen, da diese auch für Terrorismusbekämpfung zuständig sei.

Dass die Brandanschläge öffentlich nicht auf Zuspruch stoßen, scheint auch zumindest Teilen der „Vulkangruppe“ klar. Drei Monate nach dem ersten Brandanschlag 2011 schrieb die Gruppe in einem „Nachtrag“ auf dem linken Onlineportal Indymedia, bei der Vermittlung der Aktion habe man „tatsächlich ein echtes Problem“. Man könne ja die Menschen nicht direkt ansprechen, um ihnen zu vermitteln, „warum wir ‚ihnen das jetzt antun‘“. Wenn Menschen das Vorgehen aber „nicht verstehen oder uns ablehnen, ist das nicht angenehm – aber wir werden eine Aktion nicht nach solcher Befindlichkeit ausrichten“, führen die Au­to­r*in­nen weiter aus. Dafür seien die gesellschaftlichen Verhältnisse zu „ernst“.

Anarchistische Brandleger: Die Vulkan-Phantome – taz.de

Scheinbar merkt die Vulkangruppe wie schon die Klimakleber schon, dass sie die Volksmassen nicht so mitreißt oder gar gegen sich aufbringt, zudem Faeser nicht nur von einem „Verbrechen“ spricht, als nur gegen Tesla gerichtet, sondern dass nun auch Krankenhäuser, Kindergärten und andere Institutionen durch den Stromausfall betroffen gewesen sein, des Volkes Menschenleben riskiert wurde. Der Vorsitzende des DIHK fordert einen besseren Schutz kritischer Infrastrukturen und alle fürchten um mangelnde Wettbewerbsfähigkeit des ohnehin schon absinkenden Wirtschaftsstandorts Deutschland wegen Sicherheitsrisiken diesmal jenseits hoher Energiekosten, fauler Gen Z Bürokratie und zu frecher klassenkämpferischer und streikender Weselsky- Arbeiterklasse.

Doch neben RAF-Omis, Vulkangruppen gibt es da noch andere Sicherheits- Hotspots in und um Berlin, ähnlich dem jahrzehntelangen Wahlkampfthema in Frankfurt mit seiner Bahnhofsviertel. Den Görlipark. Da will man jetzt auch mal aufräumen,.

Build a hedge or fence,statt build a Wall. Neben Baumaßnahmen auch viel Sozial- und Kulturangebote samt Drogenräume als CDU-Konzept. Dagegen scheinbar Görli zaunfrei-wohl eher der grüne Standpunkt.39 Millionen Euro-beachtlich. Interessant, dass der Görli bei Friedrichshain-Kreuzberg liegt .Da fanden doch die ganzen erfolglosen RAF-Razzien statt.

„Pläne für den Görlitzer Park: Übersichtliche Umfriedung

Eingang zum Görlitzer Park

Hier soll schon im Sommer ein Tor stehen: Eingang zum Görlitzer Park

Der Zaun um den „Görli“ kommt im Sommer – bleibt aber offenbar wohldosiert. 31 Millionen Euro kostet das Gesamtpaket baulicher und sozialer Maßnahmen.

BERLIN taz | Der vom Senat geplante Zaun um den Görlitzer Park in Kreuzberg kommt bald: Am Mittwoch informierte die zuständige Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt über den aktuellen Stand der Maßnahme. Demnach wartet sie nur noch auf eine Aussage des Bezirksamts Friedrichshain-Kreuzberg, ob dieses das Schließkonzept und die Errichtung der sogenannten „Umfriedung“ umsetzen will. Sollte der Bezirk das – wie erwartet – ablehnen, zieht die Verwaltung von Manja Schreiner (CDU) das Verfahren an sich und schreibt die entsprechenden Leistungen bundesweit aus. Im Sommer soll es mit dem Bau losgehen.

Friedrichshain-Kreuzberg hält bekanntermaßen nichts von den Plänen, der stark angewachsenen Drogenproblematik im Park mit nächtlichen Schließungen entgegenzutreten: BVV und Bezirksamt erwarten lediglich eine Verlagerung in die umliegenden Straßen. Wie die taz erfuhr, bekam Bürgermeisterin Clara Herrmann am Dienstag die schriftliche Aufforderung zur Stellungnahme – mit Frist bis Donnerstag. Ein halbes Jahr nach dem Sicherheitsgipfel, den der Senat nach einer mutmaßlichen Gruppenvergewaltigung im Görlitzer Park einberufen hatte, macht die Landesebene nun also offenbar Tempo.

Klar ist jetzt auch, wie die „Umfriedung“ konkret aussehen soll: Ein Zaun wird lediglich auf zwei Teilstrecken von insgesamt rund 250 Metern Länge errichtet, der Rest der gut 2 Kilometer Parkrand ist entweder schon mit der alten Mauer des Görlitzer Bahnhofs oder durch die Anlage des Spreewaldbads zu den umgebenden Straßen hin abgeschlossen. Eine Ergänzung oder Erhöhung der Mauer, wie sie auch zwischenzeitlich diskutiert wurde, ist nicht vorgesehen. Die 17 Parkeingänge werden zur Hälfte mit einfachen Toren, zur Hälfte mit Drehkreuzen ausgestattet, die nachts nur als Ausgang dienen.

Schließzeiten noch unklar

Wie die Schließzeiten konkret aussehen sollen, steht laut Senatsverwaltung noch nicht fest, das soll in Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Bezirksamt festgelegt werden. Was klar ist, sind die veranschlagten Kosten der Maßnahme: Insgesamt 1,9 Millionen Euro sind demnach für den Bau von Zäunen und Toren in den Jahren 2024 und 2025 veranschlagt, hinzu kommen 1,5 Millionen Personalkosten für Wartung und Instandhaltung sowie eine kleinere Summe (50.000 Euro) für die Miete von „Service-Häuschen“.

Aus einem detaillierten Lageplan der Maßnahmen im und um den Park, den die Umweltverwaltung am Mittwoch vorlegte, geht auch hervor, dass die Mauer zur Görlitzer Straße an einem halben Dutzend Stellen aufgebrochen und durch Gitter ersetzt wird. Das soll die Einsehbarkeit erhöhen und so den Handel und die Lagerung von Drogen zusätzlich erschweren. Einen ähnlichen Effekt, aber auch ein erhöhtes Sicherheitsgefühl bei den NutzerInnen sollen mehr und hellere Leuchten im Park erzielen. Eine neue Toilettenanlage soll mit Personal besetzt werden.

Für mehr Sichtbarkeit hat auch bezirkliche Grünflächenamt bereits einen „Auslichtungsschnitt“ vorgenommen. Ein Kahlschlag der Vegetation aus Brombeersträuchern und kleineren Bäumen auf dem Hang hinter dem Spreewaldbad und dem Zirkus Cabuwazi bleibt dem Park aber erspart. Die landeseigene Grün Berlin GmbH, die die Planung der Umgestaltung steuert, hatte dies zuletzt noch vorgesehen.

Ein Paket für 31 Millionen Euro

Manja Schreiners Verwaltung steuert aber nicht nur die baulichen Anpassungen im Görlitzer Park und auf dem Weddinger Leopoldplatz, sondern auch die beim Sicherheitsgipfel beschlossenen sozialen Maßnahmen. Bei diesem Paket, das 31 Millionen Euro umfasse, habe man schon einen „beachtlichen Umsetzungsstand“ erreicht, sagte die Senatorin am Mittwoch.

Es geht dabei unter anderem um zwei neue Drogenkonsumräume und drei Drogenkonsummobile, ein ganzjähriges Übernachtungsangebot im Projekt Ohlauer365, aufsuchende Sozialarbeit und ParkläuferInnen in 10 Bezirken. Auch zur Unterstützung von Kultur-, Sport- und Gastronomieangeboten im Görlitzer Park und auf dem Leopoldplatz sollen Gelder bereitgestellt werden.

Das „Bündnis Görli Zaunfrei“ hat zuletzt Ende Februar gegen die Schließungspläne demonstriert. Begleitet von einem riesigen Gartenzwerg aus Pappmaschee liefen nach eigenen Angaben bis zu 1.000 Menschen durch den Park und die umliegenden Kieze. Ihr Motto: „Zäune können Menschen ausschließen – Probleme lösen können sie nicht.“

Pläne für den Görlitzer Park: Übersichtliche Umfriedung – taz.de

Wie das wohl die in solchen Frage sich als Law and Order verstehende CSU managen würde. Wie uns ein ehemaliger LKA- Beamter erzählte, in München auch nicht viel anders, wenn man sich die chaotischen Verhältnisse beim Alten Botanischen Garten mit all den „Maximalpigmentierten“ ansehe.

Und vielleicht sollte sich die Vulkangruppe auch mal überlegen, ob man bei dem Namen bleiben sollte angesichts folgender Studie. Bisher wurde ja immer erzählt, dass der Ausbruch des Vulkan auf Indonesien im Mittelalter Europa eine Eiszeit gebracht hatte, wobei man si h angesichts der Distanz doch etwas wunderte. .Interessant ,dass dies in diesem Umfange nicht zu stimmen scheint.Oder will man da Freunde des Geoengineering etwas einbrennen? Ob die Vulkangruppe das gelesen hat und sich nun umbenannt.

„Aschewinter

Neuer Untersuchung entlarvt den Klima-Irrtum um Supervulkane

Gestern, 06.03.2024 | 22:58

Keine globale Katastrophen durch Supervulkane

Dave Harlow/USGS Keine globale Katastrophen durch Supervulkane

Gigantische Vulkane verursachen durch ihre Aschewolken ebenso katastrophale vulkanische Winter – sollte man meinen. Doch der Kühleffekt eines Supervulkans bleibt wohl mäßig.

Wenn Supervulkane wie die Yellowstone-Caldera in den USA oder Mount Toba in Indonesien explodieren, schießen sie enorme Mengen Asche und Schwefel bis hoch in die Stratosphäre. Seit Jahrzehnten rätseln Fachleute, ob das eine globale Katastrophe auslösen könnte. Grundsätzlich erscheint das plausibel: Schon kleinere Ausbrüche in historischer Zeit senkten die globale Temperatur deutlich. Vielfach gewaltigere Ausbrüche sollten einen entsprechend drastischeren vulkanischen Winter auslösen – so gibt es die Hypothese, dass eine Eruption des Toba-Supervulkans vor 74 000 Jahren die Menschheit an den Rand des Aussterbens brachte . Doch nun legt die Untersuchung eines Teams um Zachary McGraw von der Columbia University in New York nahe, dass der Klima-Effekt der Supervulkane deutlich überschätzt wird.

Neuer Untersuchung entlarvt den Klima-Irrtum der Supervulkane

Wie das Team in der Fachzeitschrift „Journal of Climate“ berichtet, ist auch bei den größten Ausbrüchen der Kühleffekt wohl moderat. In der Analyse gingen die Fachleute zwei große Probleme der bisherigen Forschung direkt an. Zum einen nämlich gibt es keine klaren geologischen Hinweise auf globale Katastrophen im Zusammenhang mit bekannten Supervulkan-Eruptionen. 

Zum anderen liefern bisherige Modelle eines supervulkanischen Winters sehr unterschiedliche Ergebnisse für den Kühleffekt. Die enorme Unsicherheit in den Modellen rührt, wie die Arbeitsgruppe berichtet, aus dem starken Einfluss, den die Größe der kühlenden Schwefelaerosole auf den Effekt hat. Und es ist schwer, genaue Größenangaben zu den Schwefelaerosolen zu machen, die ein Supervulkan erzeugt.

Die Arbeitsgruppe simulierte deswegen mehrere Versionen der prähistorischen Supereruption des Mount Toba in einem Klimamodell, jeweils mit einer anderen Größenverteilung der entscheidenden Schwefelsäuretropfen. Dabei zeigte sich der außerordentlich starke Einfluss dieses Werts: Je nachdem, welche Annahmen die Fachleute ins Modell einbauten, produzierte es Effekte, die von extremer Kälte bis hin zu globaler Erwärmung reichten. 

Parallel dazu untersuchten sie mit einem atmosphärenchemischen Modell, wie die Gesamtmenge an Schwefel mit der Größe der entstehenden Tröpfchen zusammenhängt. Diese Daten führte das Team dann mit Temperaturindikatoren aus der Zeit der Toba-Eruption zusammen – darunter archäologische Befunde aus Indien und Afrika –, die einen Rahmen für das Ausmaß der Klimaeffekte bieten.

Dabei kommt das Team um McGraw zu dem Resultat, dass die Abkühlung infolge der gigantischen Eruption überraschend moderat blieb. Selbst zwei Milliarden Tonnen vulkanisches Schwefeldioxid in der Atmosphäre senkten demnach die globale Temperatur um kaum mehr als anderthalb Grad. Damit muss auch nicht gesondert erklärt werden, warum Menschen nach der Eruption im nicht allzuweit entfernten Indien lebten. 

Bisher vermuteten Fachleute, dass dort durch glückliche Zufälle ein günstigeres Klima herrschte als im Rest der Welt. Doch dieser kam ebenfalls glimpflich davon. Die Untersuchung legt nahe, dass Klimaeffekte durch explosive Vulkanausbrüche eine Obergrenze haben, und erklärt, weshalb selbst die gigantischsten Supervulkane keine Spuren in der Geschichte des Lebens hinterlassen haben. Die totale Apokalypse bleibt damit einem anderen Vulkantyp vorbehalten: dem Flutbasalt.

Das Original zu diesem Beitrag „Neuer Untersuchung entlarvt den Klima-Irrtum um Supervulkane“ stammt von Spektrum.de.

Neuer Untersuchung entlarvt den Klima-Irrtum um Supervulkane – FOCUS online

Während die TAZ sich noch bei den Bekennerschreiben um sowohl stilistische wie auch inhaltliche Kritik der Bkennerscheiben bemüht, so doe Jungle World angesichts der Fahndungsfotos der 3. RAF- Generation nur in geschmäcklerische Kritik an linker WG-Ästhetik. Elendig depremierend und scheinbar nicht stylisch genug. Scheinbar war die Autorin modebewusster Lifestylemagazinleserin, outet nun in ihrer In/Outliste das Interieur als out und hält es lieber  mit Karl Lagerfeld „Wer in Jogginghosen rumläuft, hat sich schon aufgegeben“. Naja, dann hat er do h noch eine Kollektion extravagante Hochpreismarkenjogginghosenkollektion herausgegeben. Ob es besser wäre, wenn die 3.Generation und RAF-Omi Klette mit Schulterpolster- Powerfrauenlook von Claude Montana rumgelaufen wäre? Da nicht ,kann die auch nur gegen Kapitalismus, Juden, Konsum, Moderne .und Israel sein und wer noch mit Hund auf einem durchgese0enen IKEA- Sofa von einem Aldi-Teller Nudeln ist , ist bei den Irakkrieg-Befürworter-Neocons der Jungle World schon strukturell antisemitisch aufgrund verkürzter Kapitalismuskritik und nahe beim Blondie- liebenden, vegetarischen Hitler oder Agrarautarkiefaschisten Darre angesiedelt- Mit Bekennerschreiben wie die TAZ gibt sich die Jungle World da gar nicht erst ab. Die Form ist der Inhalt.

„07.03.2024

Das Interieur der »dritten Generation« der RAF – eine Stilkritik

Meine Güte, RAF!

Bei Antiimps auf dem Sofa

Dieses vom LKA Niedersachsen veröffentlichte Bild soll den flüchtigen Burkhard Garweg zeigen.

BILD: LANDESKRIMINALAMT NIEDERSACHSEN

So formvollendet deprimierend wie auf dem von der Polizei kürzlich veröffentlichten Terroristenfahndungsbild wurde das linke Wohnelend in Kleinstadt-WGs und Metropolen-Wohnprojekten der Endsiebziger/Anfangachtziger noch nie in ­Szene gesetzt.

Das Medium von Elke Wittich

Vielleicht ist es dieses lila-hellblau-orange-türkis gemusterte Dings, für das es außer »Meine Güte« keine wirklich passende Bezeichnung gibt. Für eine Decke zu leicht, für ein Tischtuch zu krumpelig, besteht seine Bestimmung darin, über ein Sofa geworfen zu werden und so auszu­sehen, als sei es dessen Bezug.

Was natürlich nie gelingt, denn das Dings ist immer etwas zu kurz oder zu schmal. Oder vielleicht sind es die Vorhänge, die rechts und links am Fenster hinter der Couch herumbaumeln und eher nach verblichener Ikea-Bettwäsche denn nach Rideau aussehen. Oder es ist der Mann, der einen womöglich aus der Serie »Wildrose« von Villeroy & Boch entstammenden Teller voller nur notdürftig mit rotem Saucenähnlichem in Kontakt gekommenen Spirelli in beiden Händen balanciert.

Man brauchte gar nicht erst zu sehen, wie es bei solchen Leuten zu Hause aussah, um genau zu wissen, was von ihnen zu erwarten war.

So formvollendet deprimierend wurde das linke Wohnelend in Kleinstadt-WGs und Metropolen-Wohnprojekten der Endsiebziger/Anfangachtziger jedenfalls noch nie in ­Szene gesetzt. Nur eben, dass die Bewohner solcher Buden in aller Regel noch nicht sehr lange volljährig waren und mit der aufregenden neuen Freiheit und ihrem wenigen Geld Besseres anzufangen wussten, als für ein zumindest nicht niederschmetternd wirkendes Interieur zu sorgen.

Immerhin, damals brauchte man gar nicht erst zu sehen, wie es bei solchen Leuten zu Hause aussah, um genau zu wissen, was von ihnen zu erwarten war. Männer dieser Kate­gorie sagten gern: »Dein natürliches Gesicht ohne die ganze Schminke wäre viel schöner«, während sie einem den Arm um die Schultern legten und es irgendwie immer schafften, dabei ganz zufällig mit der Hand auf dem Busen zu landen.

Frauen verkündeten dagegen am liebsten verächtlich, dass man sich mit Lippenstift zum Sexualobjekt mache, und versuchten einem beim Tanzen mit ihrem klobigem Schuhwerk auf die Pumps zu treten. Und wenn sie alle damit fertig waren, gingen sie zu Demonstrationen gegen Israel und brüllten dort abscheuliche Slogans. Doch, das gab es damals schon.

jungle.world – Meine Güte, RAF!

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