Cannabislegalisierung: Die Bekenntnisse des M.

Cannabislegalisierung: Die Bekenntnisse des M.

Jetzt ist es raus:

„Merz bezeichnet eigene Erfahrung mit Cannabis als „furchtbar“

Als Jugendlicher hat CDU-Chef Friedrich Merz einmal einen Joint probiert. Die Legalisierung von Cannabis sei „grundfalsch“, sagt er. Am Freitag berät der Bundesrat.

Aktualisiert am 21. März 2024, 12:42 Uhr 

CDU-Chef Friedrich Merz hat nach eigener Aussage in seinem Leben nur einmal Cannabis probiert – und war nicht begeistert. „Ich habe einmal während der Schulzeit mal einen Zug dran getan“, sagte Merz in der n-tv-Sendung Frühstart. „Es war furchtbar.“ 

Cannabislegalisierung: Merz bezeichnet eigene Erfahrung mit Cannabis als „furchtbar“ | ZEIT ONLINE

Der Friederich, der Friederich. In der Jugend scheinbar ein ganz schlimmer, wenn schon nicht Wüterich. Die Bekenntnisse des M. Oh, Merz der verhinderte Kiffer und halbe Drogentote. Eine wahre Sex and Drugs and Rock n Rollkarriere, ein Insider, der jetzt gnadenlos auspackt. Ist er nicht Nichtraucher? Ein Zug und dann gilt das als Drogenexpertise. War nun der Tabak für ihn so schlimm und der eine Zug als Nichtraucher, der immer widerlich ist, wie das auch bei der ersten auch schon ganz normalen Zigarette wäre. Nicht mal eine Zigarette oder ein Joint, sondern 1 (ganzen) Zug-vielleicht noch auf Lunge. Ja, noch mit Husten? Von einem Zug ist man ja sicherlich gleich breit und nicht mehr Herr seiner Sinne. So eine Art goldener Schuß oder wie man das dann so nennt, oder?. Aber als tiefschürfige Drogenexpertise reicht das dann als Kronzeuge gegen die Cannabislegalisierung, die scheinbar ohnehin am Bundesrat scheitern wird. Eigene Erfahrung-ein Zug. Wissenschaftliche Warnungen von Medizinern und Jugendpsychologen reichen scheinbar nicht aus. Da spricht ein Mann der früheren Tat und Praxis, ein echter Empiriker des Selbstexperiments, der aus tiefen Erfahrungsschätzen schöpfen kann und das alles durchlitten und durchgestanden hat. Ein Mahner in der Wüste, der weiß wovon er spricht.

Merkt der Merz eigentlich nicht, was für einen hochnotpeinlichen Scheiß er erzählt? Ist er vielleicht selbst bekifft oder hat der damalige Zug die gefürchteten psychischen Schädigungen bei der Hirnentwicklung eines Jugendlichen hinterlassen. Bleibend und nachhaltig? Oder waren da andere bewußtseinserweiternde Stoffe am Werken, ja vielleicht dann doch auch Alkohol, vielleicht etwa zuviel erlesene Tropfen aus den Winzerei- Gütern seiner CDU-Kameradin und ehemalige Weinkönigin Julia Klöckner oder Biermensuren bei Burschenschaftsbesäufnissen? Andere Argumente scheinen da nicht so wichtig. Der Zug ist Kronzeuge und Erfahrung genug. Der gute Mann weiß schon so schon alles, was man wissen muß und kommt auch ohne wissenschaftliche Kenntnisse aus. Vielleicht will er nur auch als hip und nicht spießig gelten, so ein bißchen wie bei dem schönen Bill Clinton, der mit seiner Jugendkifferei gerne kokettierte, auch wenn er dann lieber auf blow jobs mit Praktikantin und herkömmlicher Zigarre in reiferem Alter wechselte. So als echter konservativer Revolutionär in der Tradition eines psychodelischen Stahlgewitters eines Ernst Jüngers und seinen Grenzerfahrungsexperimenten mit LSD- Erfinder Hoffmann und Drogenpapst Timothy O Leary als. „der letzte Rock and Roller der Politik“ jenseits Joschka Fischer , wenn es der CDU-Nachwuchs-Philip Amthor nicht bringt? Oder wartet der Phillip jetzt auch noch mit Jugendsünden auf, jenseits schon existierende recht bürgerlicher und konservativ- altbackener Korruptionsvorwürfe, die aber vielleicht noch nicht verjährt wären oder fordert dieser dann gar Merkelmäßig eine vom rot-grün- versifften und bekifften Merz drogenfreie CDU, um den Altmeiter zu stürzen. Ob er da bei der Jugend als der aus einer Jugendsünde geläuterten und gereifte  Altersweise ,der die junge Menschen nur vor dem Schlimmsten bewahren will gut ankommt- ob das bei JU, Alternativen Jugend, Grüne Jugend oder Gen Z ein paar Stimmen bringt? Fast ein bisschen Streetworker-mäßig. Oder will er schon mal zeigen, dass er auch als neuer Drogenbeauftragter der Bundesregierung taugen würde, wenn es mit der erhofften Kanzlerschaft doch nichts werden sollte und Philip da doch noch den Dolchstoß wagen sollte?

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