Muhammed Ali und der „IS-Anschlag“in Orlando – die Gesichter des Islam

Muhammed Alis Tod ließ ihn medial zum Heiligen, Menschheitshelden, Nationalhelden aufsteigen , der auf eine Stufe mit Ghandi, Einstein, Mandela gestellt wurde, und seine Beerdigungszeremone hatte geradezu etwas Sakrales und bekräftigte den Mythos Muhammed Ali, in seiner Selbsteinschätzung und scheinbar auch Fremdeinschätzung: „The Greatest“, „King of the World“.Die einen werden ihn nur als den grössten Boxer aller Zeiten wahrgenommen haben, aber seine Beerdigung legte Wert auf seine Identität als US- Muslim. Auf seinen Glauben kam es ihm auch immer an und sein Glauben war auch der Wegweiser seines Lebens. Das erste öffentliche muslimische Begräbnis der USA, das den Charakter eines Staatsbegräbnisses hatte, die Beisetzung von Muhammed Ali ließ den Islam für einen Tag als friedliche, positive, vorbildliche Religion dastehen. Betont wurde, dass Muhammed Ali ein Muslim war, „The Greatest“, der für seine politischen Überzeugungen und sein Engagement gegen Rassismus und Krieg sein Leben lang eingetreten war und als Vorbild für die Menschheit diente. Stundenlang übertrugen Fernsehstationen die muslimische Zeremonie, bei der Vertreter aller Religionsgemeinschaften und politischen Parteien anwesend waren und mitgedachten. Ein Bild eines friedlichen Islam, der Völker, Politiker, Religionen friedlich zusammenbringt und vereint.

Interessant hierbei ist der Entwicklungsweg Muhammed Alis zum Islam. Zuerst war er Christ und hieß Cassius Clay.Aufgrund der Rassenunterdrückung gegen Schwarze änderte er seine Ansichten, sah im Christentum eine Unterdrückungsreligion der Weißen gegen die Schwarzen, betrachtete den Islam als Befreiungsreligion und änderte seinen „Sklavennamen“ Cassius Clay in Muhammed Ali. Zudem schloß er sich der Nation of Islam an, eine nationalistische schwarze Bewegung, die den Islam als eigene Religion und einen eigenen afroamerikanischen Staat in den USA wollte. Die Nation of Islam hatte recht abstruse und rassistische Verschwörungstheorien als Weltbild:

„Die Entstehung der weißen Rasse wurde als Ergebnis von Jahrhunderte langer „Züchtung“ eines „bösen“ schwarzen Wissenschaftlers (Yacub) erklärt. Das Urvolk soll nach dieser Genese der Stamm von Shabazz sein, von welchem die Afroamerikaner (und alle dunkelhäutigen Menschen) direkt abstammen. Yacub soll seine „Züchtung“ auf der durch die Offenbarung des Johannes bekannten griechischen Insel Patmos betrieben haben, wohin er mit 59.999 Gefolgsleuten von Mekka aus ging. Auf Patmos soll er nach und nach die braune, die rote, die gelbe und schlussendlich die weiße Rasse gezüchtet haben, die das absolut Böse und den Teufel repräsentiert (Adam und Eva sollen demnach die ersten Weißen gewesen sein) und in den Texten der Nation of Islam auch als „ausgebleichte Rasse“ bezeichnet wird. In der Folge soll es den Weißen gelungen sein, von der Insel, auf welche sie verbannt waren, zu entfliehen. Sie unterwarfen und versklavten den Stamm von Shabazz (die Schwarzafrikaner), aber auch die „Braunen, Roten und Gelben“. Moses soll von Gott geschickt worden sein, um die Weißen zu zivilisieren, was ohne Erfolg geblieben sei.Erst durch die Nation of Islam und Master Fard Muhammad als „Gott“ sei es möglich, die Schwarzen aus ihrer Unterdrückung zu befreien.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Nation_of_Islam

Die Nation of Islam hing auch eine zeitlang der schwarzen Überlegenheitsphilosophie an, der Black Supremacy–dem ideologischen Gegenstück zur White Supremacy weißer Rassisten und spaltete sich dann auch über diese Frage. Muhammed Ali trennte sich jedoch schon bald von der Nation of Islam. Auslöser war eine Pilgerreise nach Mekka, bei der er wie Nation of Islam-Mitglied Malcolm X sich vom rassistischen Nationalismus löste und den Islam als universelle Friedensreligion verstand. Während Malcolm X , nachdem er auch weiße, blonde und blauäugige Muslime dort gesehen hatte, sich ebenso von der Nation of Islam abwandte, sie kritisierte und von dieser deswegen erschossen wurde, wandte sich Ali in seiner letzten Lebensphase dem Sufismus, der eher friedlichen, mystizistischen Variante des Islam zu:

„It was in Mecca that Malcolm X first encountered blonde, blue-eyed Muslims and radically rethought his Nation of Islam beliefs about race. Muhammad Ali made the same journey, from Islam as black nationalism to Islam as universal faith, and in 2005 he took a further spiritual journey into Islam as universal mysticism or Sufism.

Sufism influenced Ralph Waldo Emerson and the American Transcendentalist tradition.

Muhammad Ali learned from the works of Hazrat Enayat Khan, who wrote, “The Sufi thinks that we all follow one religion, only in different names and different forms; but behind names and forms there is one and the same spirit and there is one and the same truth.” Although Mecca is in Saudi Arabia, a Wahhabi-ruled country with a strict puritanism and creedal religion, the city and its surrounding province are full of universalistic Sufis.

This is what Malcolm X wrote back from his pilgramige to Mecca in 1965:

” “There were tens of thousands of pilgrims, from all over the world. They were of all colors, from blue-eyed blondes to black-skinned Africans. But we were all participating in the same ritual, displaying a spirit of unity and brotherhood that my experiences in America had led me to believe never could exist between the white and non-white.”

“America needs to understand Islam, because this is the one religion that erases from its society the race problem. Throughout my travels in the Muslim world, I have met, talked to, and even eaten with people who in America would have been considered white – but the white attitude was removed from their minds by the religion of Islam. I have never before seen sincere and true brotherhood practiced by all colors together, irrespective of their color.”

http://www.juancole.com/2016/06/americas-communal-muhammad.html

Muhammed Ali stand also für eine Evolution von einem mehr kämpferischen, nationalistisch-rassistischen Islam über eine universalistische Friedensreligion, die mit anderen Religionen und Weltanschauungen koexistieren kann und gemeinsame humanitäre Werte hat hin zu einem friedlichen, mehr spirituell-mystizistischen, innerlichwerdenden Islam und wurde dafür auch geehrt, da er eine friedliche Version des Islams und zumal eine Geschichte der Entradikalisierung vertrat. Einige Islamisten versuchten denn auch sich seiner Person zu bemächtigen als Aushängeschild für den Islam, so die Muslimbrüder, die wahhabitischen Saudis und zudem Erdogan. Erdogan versuchte sich auf der Trauerfeier für Ali als Vorreiter des Islam zu präsentieren. Zum einen wollte er eine programmatische Rede halten, zum anderen ein Stoffstück des Propheten von der Kaaba dem Sarg beilegen. Beide Wünsche wurden ihm jedoch verwehrt, da die US-amerikanischen Muslime die billige Instrumentaliserung Alis durch Erdogan durchblickten und an dessen Sorte autoritären Islam auch keinen Bedarf hatten. Zumal Erdogan ja die These vertritt, dass nicht die Wikinger oder Kolumbus Amerika entdeckte, sondern muslimische Seefahrer. Als Beleg dessen zitiert er gerne eine Stelle in Kolumbus Tagebuch, wonach dieser auf Kuba moscheenartige Gebäude gesehen haben will, was Erdogan uminterpretierte, dass es schon vor Kolumbus Moscheen und den Islam in Amerika gegeben hätte und die USA daher nur von Muslimen entdeckt sein konnten. Einige türkisch-islamistische Verschwörungstheoretiker gehen sogar soweit, dass die Indianer, die amerikanische Urbevölkerung ebenfalls Muslime waren und von den Pilgrims und den europäischenChristen dann vertrieben und umgebracht wurden, es also eine Genozid von Christen an Muslimen gegeben habe und Amerika in seinen Ursprüngen immer schon muslimisch war. Dass solche kruden Geschichtsklitterungen, die es an ihrer Absurdität und Verrücktheit mit der Geschichtsschreibung der Nation of Islam aufnehmen können und deren muslimische Vertreter da kein Forum auf der Trauerfeier gegeben wurde, versteht sich von selbst. Manlegte darauf Wert, dass der Islam als friedliche, versöhnliche und positive Religion präsentiert wurde.

Als ob dieses Bild zerstört werden sollte, erfolgte tagsdrauf der Anschlag des Islamischen Staats auf die Schwulenbar in den USA und spricht man nun wieder von „Islam-Terror“ (Münchner Merkur) und wird diese Religion wieder mit Gewalt, Blut und Unterdrückung gleichgesetzt. Ob es sich um einen Psychopathen handelte, der allein seine Haßphantasien auslebte und sich dann eben auf den Islamischen Staat berief, um mehr Medienwirksamkeit zu erzielen oder er tatsächlich Kontakte zum Islamischen Staat hatte, der ihm diesen Auftrag gab, ist noch unklar. Obama spricht von einem „act of terror“, also einem Terroranschlag, aber auch von einem „hate crime“, also mehr einer individuellen Aktion. Auch ist der Islamische Staat ja auch dankbar, wenn irgendwelche Psychopathen und „lone wolves“ Attentate begehen, die sie dann so darstellen können, als ob dies eine zielgerichtete Aktion unter dem alllesbeherrschenden Islamischen Staats gewesen wäre. Also auch viel Konstruktion. Jedenfalls kritisiert Trump jetzt Obama und Hillary Clinton, das sie den Amoklauf nicht als „radical Islamic terrorism“labeln und den Islam heraushalten wollen.Wie auch immer: Das dürfte das Ziel des Anschlags gewesen sein: Das Bild eines kriegerischen Islams zu präsentieren, das alle Muslime damit in Geißelhaft nimmt, diskreditiert und die Unterscheidung zwischen moderaten Muslimen und islamistischen Muslimen mittels Pauschalsierung und Generalverdacht gegen diese Religion vergessen machen soll. Während der Islamhasser Trump während der Muhammed Ali- Gedächtnisveranstaltung auffällig ruhig blieb, nutzt er nun das Attentat, um gegen Muslime wieder Stimmung zu machen.Während die Demokraten die Diskussion auf schärfere Waffengesetze lenken und auch das Attentat eines weißen Fans auf eine US-Casting-Star-Sängerin hierfür nutzen wollten, konzentriert sich Trump auf den Islam und fordert lockere Waffengesetze, zumal er auch von der National Rifle Association (NRA) Wahlkampfunterstützung bekommen hatte. Der Islamische Staat hat also beste Wahlkampfunterstützung für einen Präsidenten Trump geliefert, was wohl auch das Ziel sein dürfte, um die Konfrontation und die Ausgrenzung von Muslimen erst richtig zu befördern, einen Clash of Civilisations zu befördern. Der Islamische Staat wollte durch sein Bekennervideo, das den vereinzelten Psychopathen als einen seiner Kämpfer darstellen will, zeigen, dass er beansprucht die dominante Variante des Islam zu sein und nicht der friedliche Muhammed Ali und andere moderate Muslime. Und wie es aussieht, dürfte er bei der allgemeinen Emotionalisierung und Hysterie damit auch gewissen Erfolg haben.

Auch sollte man sehen, dass Homophobie nicht nur eine weitverbreitetes Resentiment nur bei Muslimen und im Islam ist, sondern auch bei vielen US-Christen, allen voran den Evangelikalen und konservativen und rechten Politikern und Anhängern verbreitet ist, was ja auch schon die Auseinandersetzungen um die Homoehe zeigen.

Die SZ/Thorsten Denkler schrieb  zur Bluttat von Orlando: „Für diese Tat hätte er genauso gut auch ein evangelikaler Christ gewesen sein können.“Hierauf wurde ihm Verharmlosung des islamistischen Terrors vorgeworfen.

Dabei hat die SZ/Thorsten Denkler doch recht, wenn man heute folgende Nachricht lesen kann:

“Ein kalifornischer Geistlicher hat mit einer Predigt zum Massaker von Orlando landesweite Empörung ausgelöst.Ein Video, das in den Sozialen Netzwerken kursiert, zeigt Roger Jimenenz, Pastor der Verity-Baptistenkirche in Sacramento, wie er die 49 Opfer aus dem Schwulen-Club “Pulse”als “Sodomisten”und “Sexualverbrecher”beschimpft. “Ich glaube, Orlando ist nun wenig sicherer”, sagte Jimenez. “Die Tragödie ist, dass nicht mehr von ihnen gestroben sind.”Gläubige Christen, so empfahl der Pastor,sollten wegen der Bluttat nicht traurig sein. Schließlich sei es Gottes Wille, dass “solche Leute”mit dem Tod bestraft würden. Er rufe niemanden auf, Homosexuelle umzubringen, aber eine “rechtschaffene”Regierung würde sie alle vor ein Erschießungskommando stellen und ihnen “die Hirne wegblasen”. (Münchner Merkur vom 16.Juni 2016, S.4).

Ist dies ein Einzelfall in den USA? Es gibt 80 Millionen fundamentalchristliche Evangelikale in den USA, die extreme politische Ansichten vertreten. Zumal sind Ermordungen von Abtreibungsärzten in den USA Volkssport von christlichen Fundamentalisten.Solchen Leuten ist wie ihren islamsitischen Geistesverwandten genauso zuzutrauen mal mit einem Maschinenengewehr in einer Schwulenbar aufzuräumen, weil es eben nicht “gottgefällig”ist. Verharmlose man die zahlreichen christlichen Fundamentalisten nicht. Und wenn wir von den 30 000 IS- Kämpfern sprechen. Dann sprechen wir auch mal von den 50 000 Gotteskriegern der Lord´s Resistance Army, die ihren Terror in Afrika verbreiten und einen christlichen Gottesstaat errichten wollen ohne dass sich deswegen ein Christ meint distanzieren zu müssen wie dies immer bei jedem islamistischen Attentat von Muslimen gefordert wird..Weiterführend zu dem klerikalfaschistischen Potential der 80 Millionen US-Evangelikalen ist auch der Film “Die Dienerin”von Volker Schlöndorf an, der das extreme Christentum in den USA als schwarze Utopie eines klerikalfaschistischen christlichen Gottesstaats schildert.

Es ist zum einen blöd zu tun, als habe der Islamismus und der IS und alle seine radikalen Ausformungen nichts mit dem Islam zu tun, da er sich eben gerade auf diese Religion beruft und es auch genug Koranstellen gibt, die Massenmord, Diskriminierung und Unterdrückung an Ungläubigen rechtfertigen. Genauso ist es aber Blödsinn ist von DEM Islam zu reden, und genauso ist es Blödsinn von DEM Christentum, da auch die Bibel genug solche Stellen kennt, oder von DER Religion zu reden, sondern es ist sinnvoll sich die verschiedenen Religionsströmungen und ihre Träger konkret und differentiert anzusehen. Da gibt´s von der pazifistischen Multi-Kulti-Käsmann und Franziskus bis zum Opus Dei und  Holocaustleugnenden Piusbruderschaft zu Ärztemordenden Fundamental- und Armaggdonsüchtigen Endzeitchristen bis zur Lord´s Resistance Army und Gotteskrieger so ziemlich das ganze Spektrum. Ebenso beim Hinduismus und Buddhismus–da gibt es vom Dalai Lama über die fanatische Falungong bis zu buddhistischen Extremisten (siehe Burma) auch so ziemlich alles. Zugegebenermassen ist der Islamismus momentan die sich am schnellsten ausbreitende Radikalisierung einer Religion, aber andere tun dies auch schon und haben mit Ausnahme Europas sehr grosses Potential.Und es sind nicht nur die Religionen. All jene Säkularismen und säkularen Nationalismen können sich ebenso radikalisieren, wie auch alle Atheisten-der Nationalsozialismus und der Kommunismus zeigt sehr klar, dass Ideologien, die sich als säkular oder atheistisch bezeichnen ebenso zum Massenmord ala IS fähig sind, ja sogar noch in grösseren Ausmassen wie Kulakenmord, Gulag, Auschwitz und zwei Weltkriege beweisen.Kurz: Jede Weltanschauung und Religion kann sich radikalisieren, wie auch jeder Mensch nicht vor Radikalisierung unter gewissen Umständen gefeit ist.Die vielbeschworene, aufgeklärte Mitte des Westens vollzieht gerade ihre Radikalisierung zu rechtsradikalen Parteien, was Seymour Lipset ja auch mal anknüpfend an die Radikalisierung des Bürgertums zu den Nationalsozialisten und Faschisten als die „Radikalisierung der Mitte“bezeichnete.Selbst Demokratien und Humanisten können sich radikalisieren, wenn sie ihr System missionarisch, auch mit Mitteln von Demokratisierungskriegen wie dem Irakkrieg 2003 in alle Welt verbreiten wollen und für die Durchsetzung universialistischer Werte dem Zweck alle Mittel und Verhältnismäßigkeit unterordnen. Der Zweck heiligt alle MIttel–damit ist die DNA aller Radikalen benannt.  Jedenfalls verkörperte Muhammed Ali mit seinem Sufi-Islam die positivste Ausformung dieser Religion und dies sollte durch den selfgestylten Anschlag des selbsterklärten IS-Attentäters medial zerstört werden.

 

Über Ralf Ostner

Ralf Ostner geboren 1964 in Frankfurt am Main, 1984 Abitur in Bayern--Leitungskurse: Physik und Kunst/ Schülerzeitung. Studium der Physik (Nebenfächer: Mathematik, Chemie), Wirtschaftsgeographie (Nebenfächer: BWL, VWL) und Studium der Sinologie. 1991 Abschluss als staatlich geprüfter Übersetzer in der englischen und chinesischen Sprache am Sprachen- und Dolmetscher-Institut/München (Leiter der Chinesisch-Abteilung: Herr Zhang, ehemaliger Dolmetscher von Deng Xiaoping und Franz-Josef Strauß).Danach 5 Jahre Asienaufenthalt: China, Indien, Südostasien (u.a. in Kambodscha während des ersten Auslandseinsatzes der Bundeswehr, Interviews mit Auslandschinesen, Recherche im Karen-Guerillagebiet in Burma, Unterstützung einer UNO-Mitarbeiterin während den Aufständen in Nepal und bei UNO-Arbeit in Indien), Australien. Danach 5 Jahre als Dolmetscher, Delegationsbegleiter und Übersetzer in München. Abendstudium an der Hochschule für Politik /München (Schwerpunkt: Internationale Beziehungen). Abschluss als Diplom-Politologe (Diplomarbeit: Die deutsch-chinesischen Beziehungen 1989-2000 unter besonderer Berücksichtigung der SPD-Grünen-Regierung). Delegationsbegleitung von Hu Ping, Chefredakteur der chinesischen Dissidentenzeitung "Pekinger Frühling" (New York)und prominentester Vertreter eines chinesischen Liberalismus bei seiner Deutschlandtour (Uni München, Uni Mainz, Berlin/FU-Humboldt) bei gleichzeitigem Kontakt mit Liu Liqun (Autor des Buches "Westliches Denken transzendieren"/ heute: Deutschlandberater der chinesischen Regierung).Chefredakteur der Studentenzeitschrift UNIPOL . Projekte am Goethe-Institut und bei FOCUS TV. Seit 2000 Übersetzer (chinesisch-deutsch), Graphiker, freier Schriftsteller und Blogger.
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