The first European military missions in the Gulf and in Libya?

As new candidate for the chairman of the CDU and candidate for chancellor, alongside Laschet, Merz and Spahn, the chairman of the foreign affairs committee of the CDU / CSU parliamentary group Norbert Röttgen, who has made a name for himself in the areas of foreign, security and European politics, now comes into play. Röttgen is considered very competent and as a supporter of a stronger German and military role in foreign missions.

The meanwhile resigned CDU party chairman and still acting defense minister Kramp-Karrenbauer / AKK, who had already unsuccessfully proposed EU or NATO missions in northern Syria, spoke at the MSC and her proposal of an European military mission in the Persian Gulf with German participation was gratefully received by Macron as France is already there with the first warships and has urged a vote in the EU on such a joint mission to get a picture of the mood and thinks about sending a European Coalition of the Willing as the first European mission to set a precedent. However, the Europeans do not want to participate in the US mission, since they do not share Trump’s maximum pressure policy, the termination of the Iran deal and do not want to be drawn into an U.S.-Iranian war, but first only to secure the international trade routes and their own ships. It remains to be seen which position a Brexit- GB will take then.

Furthermore, after the Libya follow-up conference after the Berlin Libya conference, a European military mission to enforce the arms embargo in Libya has been discussed. Although an European military mission in the Persian Gulf is less risky than a European Libya mission, in which one would have to stop and possibly fire at Turkish ships from NATO partner Turkey – with unforeseeable consequences – Erdogan-Turkey could also threaten to open the refugee gates or to take revenge.

Or would an European mission bring up or even fire at ships of the Russian nuclear power? Without US support? Especially if you had successful control at sea, arms deliveries to air and land would still be possible. Do you want to isolate the entire airspace and the entire Libyan-Egyptian border in order to prevent arms deliveries from Egypt, Saudi Arabia, the UAE and Russia to General Haftar?

This does not seem to be so mature and the first wish to play a European role is probably the father of precedent obedience, which could also result in a fiasco. Much will depend on the extent to which a first European military mission is successful and without is greater losses, so that the European public can also be won for further out-of-area missions and European military missions

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Die ersten europäischen Militärmissionen im Golf und vor Libyen?

Als neuer und weiterer Vorsitzender der CDU und Kanzlerkanidat bringt sich nun neben Laschet, Merz und Spahn der Vorsitzende des Außenpolitischen Ausschuss der CDU/CSU- fraktion Norbert Röttgen ins Spiel, der sich jahrelang in den Bereichen Außen-, Sicherheits- und Europapolitik profiliert hat, als sehr kompetent gilt und als Befürworter einer stärkeren deutsche und militärischen Rolle bei Auslandseinsätzen..

Auch die inzwischen zurückgetretene CDU-Parteivorsitzenden und noch amtierdende Verteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer/AKK, die schon Einsätze in Nordsyrien erfolglos angemahnt hatte, sprach noch auf der MSC und ihr Vorschlag einer EU-Mission im Persischen Golf mit deutscher Beteiligung wurde seitens Macron dankbar aufgenommen, zu dem Frankreich schon selbst mit ersten Kriegsschiffen dort unterwegs ist und eine Abstimmung in der EU über solch eine gemeinsame Mission angemahnt hat, um ein Stimmungsbild zu bekommen, wie auch dann konkret eine Coalition of the Willing als erste europäische Mission zu entsenden, um einen Präzedenzfall zu schaffen. Wobei man nicht an der US-Mission teilnehmen will, da man die Politik des maximalen Drucks Trumps sowie die Kündigung des Irandeals nicht teilt und auch nicht in einen US-iranischen Krieg hineingezogen werden will, sondern zuerst nur die internationalen Handelsrouten und die eigenen Schiffe sichern will. Wo dann ein Brexit-GB  stehen wird, bleibt noch abzuwarten.

Desweiteren wird jetzt nach der Libyen-Folgekonferenz nach der Berliner Libyenkonferenz auch eine europäische Militärmission zur Durchsetzung des beschlossenen Waffenembargos diskutiert. Wobei eine europäische Militärmission im Persischen Golf weniger riskant sein dürfte als eine europäische Libyenmission, bei der man auch türkische Schiffe des NATO-Partners Türkei aufbringen und eventuell beschiessen müsste-mit unabsehbaren Folgen, zudem die Erdogan-Türkei auch mit der Öffnung der Flüchtlingsschleusen drohen könnte.

Oder würde eine europäische Mission Schiffe der russischen Atommacht aufbringen oder gar beschiessen? Ohne US-Unterstützung? Zumal selbst wenn man eine erfolgreiche Kontrolle zu See hätte, Waffenlieferungen zu Luft und zu Land weiterhin möglich wären. Will man den gesamten Luftraum und die gesamte libysch-ägyptische Grenze abschotten, um etwa Waffenlieferungen Ägyptens, Saudiarabiens, der VAE und Russlands an General Haftar zu unterbinden?

So ausgereift scheint dies noch nicht und hier ist erst einmal der Wunsch überhaupt eine europäische Roille zu spielen wohl Vater des vorauseilenden Gehorsams, der auch in einem Fiasko enden könnte.Viel wird davon abhängen, inwieweit eine erste europäische Militärmission auch erfolgreich und ohne grössere Verluste ist, damit die europäische Öffentlichkeit für weitere Out-of-Area-Ensätze und europäische Militärmissionen auch zu gewinnen ist.

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Warburg bank scandal, Scholz and the Seeheim circle- SPD and GroKo dead?


Published on February 17, 2020 by Ralf Ostner

The SPD is currently trying to re-establish its image as a party of social justice and the so-called little man, when the Warburgbank scandal occurs, in which the then-mayor of Hamburg, member of the neoliberal Seeheim circle (Seeheimer Kreis) , current Finance Minister of the Great Coalition and one of the possible SPD chancellor candidates Olaf Scholz is said to have covered ex-cum transactions.

Regardless of whether this was specifically launched by an interested side in order to disavow the Great Coalition or Scholz, perhaps to come to new elections:

Yes, the position of finance minister could soon become vacant after the Warburg bank scandal, which will tear the SPD apart, should she stand behind him and will continue to ruin her reputation sustainably.

The SPD with its Seeheim circle still completely destroyed the party. Scholz with former JuSochef, the boss of Goldmann Sachs Germany as a consultant and now the Warburgbank. Even if the SPD is now saying goodbye to the neoliberal Seeheim circle, it is too late. The Seeheim circle has had the party under control since Schröder and now destroys the rest of the party. Better if this party disappears and the left part merges with the Left Party and the Seeheim circle seeks refuge at Blackrock-Merz or the FDP, then the situation is clear again. An SPD is no longer needed like the so-called socialists under Hollande in France. At the same time news come up that the AFD found a millionaire who gave his capital to them like before the Finck bank. And she also claims to be the party of the little man. But as a right party, nobody cares about this.

The West is complaining about Russian state.oligarch capitalism–but what we experience here is a little bit like Lenin´s Imperialism as the highest stage of capitalism and his claim that the financial capital is dominant. Schröder, Macron-Rothschild, Scholz Goldman Sachs, Warburg, Merz Blackrock, Draghi Goldman Sachs, Alice Weidel Goldman Sachs, etc.

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Warburgbankskandal, Scholz und der Seeheimer Kreis- SPD und GroKo tot?

Die SPD versucht gerade ihr Image als Partei der sozialen Gerechtigkeit und des sogenannten kleinen Mannes wiederzuerrichten, da platzt der Warburgbankskandal hinein, bei dem der damalige Bürgermeister von Hamburg, Mitglied des neoliberalen Seeheimer Kreises, jetziger Finanzministers der Groko und einer der möglichen SPD-Kanzlerkandidaten Olaf Scholz Ex-Cum geschäfte gedeckt haben soll.

Egal, ob dies zielgerichtet von der Gegenseite lanciert wurde, um die Groko oder Scholz zu desavourieren, um vielleicht zu Neuwahlen zu kommen:

Ja, die Stelle des Finanzministers könnte nun nach dem Warburgskandal bald frei werden.Das zerreisst die SPD. sollte sie sich hinter ihn stellen und ruiniert ihren Ruf nun weiter nachhaltig.

Die SPD mit ihrem Seeheimer Kreis zerstört die Partei noch ganz. Scholz mit ehemaligen JuSochef, der Chef von Goldmann Sachs Deutschland war als Berater und nun die Warburgbank. Auch wenn die SPD sich vom witrschaftsliberalen Seeheimer Kreis jetzt verabschiedet, ist es zu spät. Dieser hat seit Schröder die Partei im Griff und nun zerstört. Besser, wenn diese Partei verschwindet und der linke Teil in der Linkspartei aufgeht und der Seeheimer Kreis Zuflucht bei Blackrock-Merz sucht, Dann sind die Verhältnisse wieder klar. Eine SPD braucht es wie die sogenannten Sozialisten unter Hollande in Frankreich nicht mehr.

Gleichzeitig wurde bekannt, dass die AFD einen Millionär gefunden hat, der ihnen sein Kapital wie vorher die Finck-Bank gegeben hat. Und sie behauptet auch, die Partei des kleinen Mannes zu sein. Aber als rechte Partei kümmert sich niemand darum.

Der Westen beschwert sich über den russischen Staatsoligarchenkapitalismus – aber was wir hier erleben, ist ein bisschen wie Lenins Imperialismus als höchste Stufe des Kapitalismus und seine Behauptung, dass das Finanzkapital dominiert. Schröder, Macron-Rothschild, Scholz Goldman Sachs, Warburg, Merz Blackrock, Draghi Goldman Sachs, Alice Weidel Goldman Sachs usw.

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After MSC: A New EU and a New Strategic NATO concept?

There are many reactions to the Munich Security Conference and the the speeches of Macron, Pompeo, Laschet and Steinmeier. Two are documented here. Firstly, the more pro-Russian perspective in the person of Dr. Alexander Rahr, who calls for a reinvention of the EU and proposes a Franco-German working group that, based on the eroding power and cohesion of the West, has a more European orientation along Macron’s proposals, wants compromises in adhering to liberal values ​​and seeks a balance with Russia:


“EU has to reinvent itself after Munich


The conclusion of this year’s Munich Security Conference is that the US is ruthlessly fighting to maintain its global monopoly on power and the status of the only world order power. The EU-Europeans cling desperately to the idea of ​​the liberal order of values ​​under Western leadership, which is waning every year. China and Russia enjoy their power roles, but are still too weak to put their sole stamp on the new world order.


The EU complains about the lack of multilateralism. But what does the EU mean by this: the sole power of the West? Russians and Chinese complain that the EU only hopes for America’s appreciation, but does not want Russia and China to shape the new world order.
Meanwhile, the United States is demanding that Germany and other Europeans mercilessly ostracize Russia and China as opponents and stop all technology and gas deals with them. The American Secretary of State Pompeo spoke of the permanent victory of the West, but meant only „America first“.


The helplessness of the EU results in the fact that it continues to lose its role in shaping world politics. Steinmeier, Kramp-Karrenbauer, Maas – they all complained and complained. But today the EU is militarily weak, meanwhile also economically battered and weakened by internal conflicts. Despite constant calls from French President Macron, it lacks the will to take control of the action itself.

Macron tried to wake up the EU at the Munich Security Conference. He envisions a new European architecture that also includes Russia. But the other EU countries do not follow him; if they move closer to Russia, they fear the weakening of the transatlantic community and the sell-off of their beloved liberal values.


The liberal European elites, the powerful media and the business world lack the imagination to emancipate themselves from America. This reveals what the sovereignty of the EU actually was in the post-war years and the 30 years after the turnaround.
The pressure to act is not yet strong enough for the EU. The transatlantic navel show of a western elite at the Munich Security Conference, which is convinced that it is not doomed, reminds outsiders of the warning words of the late Foreign Minister Westerwelle about late Roman decadence.


France and Germany should quickly set up an informal working group to develop the concept of a future European architecture. The prerequisite is that the group is not dominated by transatlantic think tanks or representatives of Soros foundations. After a lively exchange with Russians, Britons and Central Eastern Europeans, the results would then be presented to the heads of state for further use.
Time is short: the EU has to learn to think outside the box, even if it has to cut back on its liberal focus on values. “

The second major contribution is from General ret. Wittmann in the Tagesspiegel, who criticizes the speechlessness of the EU and NATO and calls for a new strategic NATO concept in the tradition of the Harmel report:

„President Macron’s description of NATO as“ brain dead „was certainly unsuccessful. But, critical reference to inadequate consultation and coordination in the alliance was justified. This does not only apply to specific occasions, such as the uncoordinated withdrawal of US troops from northern Syria and their invasion by Turkey. There has always been a debate culture in NATO that spares many sensitive issues. On existentially important questions such as Iran’s nuclear weapons ambitions or China’s rise there have never been any serious consultations in the NATO Council. The reason appears to be twofold
To be concerned: Disagreement leads in public to the assumption that NATO stands before the breaking up or dealing with a region outside of NATO territory creates suspicion that NATO wants to intervene militarily there, and the alliance must free itself from such inhibitions. It should raise „consultation“ on a new core function of NATO – in addition to the three core functions defined in the strategic concept of 2010: collective defense, crisis management and cooperative security.

That would be an explicit revaluation and activation of Article 4 of the Washington NATO Treaty. Already in the short “London Declaration” of the heads of state and government
after its meeting on the 70th anniversary of NATO in December 2019, there was twice talk of „consultation“: It was reaffirmed that NATO is the essential forum for security consultations and decisions. And the Secretary General was asked to put forward the proposal for a „forward-looking process of reflection“ to further strengthen „the political dimension of NATO, including the consultations“. This is an emaciated version of the proposal, the president Macron and Secretary of State Maas had done. They wanted a more fundamental strategy debate. So it is to be hoped that the “reflection process” leads to the decision leads to renew the strategic concept of NATO .

This is the basic document of NATO, which has so far been decided about every ten years as the decisive specification of the NATO Treaty. The current one dates from 2010 – long before the Russian aggression against Ukraine, which catapulted NATO „back into the Article 5 world“ to the question of the alliance case. The pendulum moved for more than two decades priorities for NATO and member states‘ armed forces towards foreign missions. Defense of the country and the alliance no longer seemed to be necessary.
In 2014, given the concerns particularly in Poland and the Baltic States, it had to be demonstrated convincingly: If NATO could not help its partner Ukraine militarily, every square meter of NATO territory is taboo for Russia. With the Wales Summit in 2014, NATO’s greatest reorientation began since the fall of the Berlin Wall: once again towards national and alliance defense.

The consequences affected aspects such as operational readiness, reinforcement planning, exercise, leadership, air surveillance – up to the „improved front presence“ with multinational NATO battalions in Poland, Estonia, Latvia and Lithuania. All of this and the new look at Russia is not reflected in the current strategic concept, nor is the development of the past ten years in terms of threats, such as new weapon technology, cyber threats, security-related consequences of climate change, militarization of space and “hybrid warfare”. The latter is not a completely new phenomenon, but it is a new challenge: a method that combines open and covert military and non-military resources and that can (and should) make it difficult for the Alliance to respond collectively. In the Ukraine conflict, Russia demonstrated the seamless orchestration of military and non-military instruments: military threats beyond the Ukrainian border, use of paramilitary units without sovereignty badges, cyberattacks against Ukrainian infrastructure and the support of „separatists“ with military equipment.

The threats mentioned are to be countered increasingly by strengthening the “resilience” of societies, military structures and critical infrastructure. This keyword, borrowed from psychology, means resilience and flexible responsiveness. This task of NATO is so crucial that it should also be included as an additional core function in a new strategic concept. Why are you not yet in the process of designing a new strategic concept? Like over ten years ago, there is a fear that this work will be a “divisive process”. Secondly, one wants to avoid a debate on the political and strategic foundations of NATO during Trump’s presidency. On the military side of the headquarters, in the responsibility of the military committee, at least the military strategy policy document MC 400 was revised.

But it cannot remain there, not least because this document is classified as „NATO-confidential“. With the decision at the time to publish the strategic concept of 1991, NATO opted for transparency and confidence-building the public. She owes the world her right to exist, discloses the threats and skills required under the circumstances that have changed since 2010. It is time for a new strategic concept for the transatlantic alliance. This was also intended to counter the nonsensical talk about an „identity crisis“ of NATO. The new strategic concept must analyze the changed conditions in the field of security policy, represent the interaction between institutions and actors, and convincingly explain the continuing importance of the transatlantic link and the growing responsibility of Europe for its own security. „Consultation“ and „Resilience (Development)“ should finally be understood as core functions.

Also needed is a new strategic concept that substantiates the role of the “European pillar” in NATO, based on the “Common Security and Defense Policy” of the EU, which can only be successful, complementary, not competitive with NATO. The strategic challenge should also face up to the challenge posed by China and Russia’s place in the European security order. A Dedicate concept – provided that Russia ends the violation of the rules agreed for them. The range of dialogues offered by NATO based on the harmony philosophy (defense and relaxation, firmness and willingness to talk) should be specified.“


Brigadegeneral Retired Dr. Klaus Wittmann is a senior fellow of the Aspen Institute Germany and teaches contemporary history at the University Potsdam.

A new NATO concept expanded to include the functions of consultation and resilience is certainly necessary, as well as paired with a new version of the Harmel report (the latter has also been suggested by General ret. Kujat). In my opinion, however, this will not happen while Trump is still in office, as the transatlantic relationship after him will no longer be the status quo ante. In addition, the suggestion of Prof. Alexander Rahr is interesting no longer to wait, but to set up a Franco-German working group that at least design an architecture of the European pillar that was in line with Macron’s proposals, so that one finally has a basis for discussion. This is no longer expected under Merkel, but hopefully the next black- green government will tackle this question. Armin Laschet accused the current Merkel government of inactivity in Europe on the MSC, while, despite being invited, Spahn and Merz never even came to the MSC.

However, Merz who is considered to be more transatlantic than Laschet due to his former position as chief of the Atlantic Bridge and member of Blackrock also pointed out that Germany and the EU should now actively react to Macron´s proposal as in the future there won´t be a better and more pro-European French president and Marine Le Pen was just waiting for her chance in the next presidential elections. And Merz is now also a supporter of a China Bridge, a new organization pushed by former CSU minister Friedrichs. At the MSC Laschet and Baerbrock had a panel together, but Baerbrock has no concrete ideas except the normal phrases that she was for „more Europe“ and for human rights. While the Greens would have with Omnid Omnipour or even with Cem Özdemir an excellent foreign minister, their time is over at the Greens. Hopefully, Laschet or Merz as next chancellor will make foreign and security policy a chief issue and not delegate it to green idealists.

Remember the last green foreign minister, Joschka Fischer, who made no significant contributions except for the Yugoslavia war and the Iraq war, and Schröder made clear to him who was the waiter and who was the chief and cook, especially in relations with China and Russia, in which Eurasianist Schröder had even the Eurasiazisation of the G7 to a G9 with Russia and China in mind. The Green Fischer was more the liberal human rights transatlantic and had a strong ally in Madeline Albright, who later included him in her consulting firm and as a lobbyist for the Nabucco pipeline, while Schröder accepted positions with Putin, Gazprom and Rosneft as well as Rothschild, whereby Macron was also employed by Rothschild before he started En Marche.

AKK, which had already unsuccessfully wanted EU or NATO missions in northern Syria, was also speaking at the MSC and their suggestion of an EU mission in the Persian Gulf with German participation was gratefully received by Macron as France is already there with the first warships and Macron proposed a vote in the EU about such a joint mission to get a picture of the mood, as well as sending a Coalition of the Willing as the first European mission to set a precedent. However, the Europeans do not want to participate in the US mission in the Persian Gulf, since they do not share Trump’s maximum pressure policy and the termination of the Iran deal and do not want to be drawn into a U.S.-Iranian war, but first only to secure the international trade routes and their own ships Which position a Brexit-Gb under Johnson will take remains to be seen.

Three comments on General Wittmann’s contribution to a new strategic NATO concept in the Tagesspiegel. The Harmel report proposed a new NATO strategy based on the transition from Mutual Assured Destruction (MAD) to flexible response and the willingness to engage in dialogue with the Eastern Bloc. Similarly, one might also have to expand the flexible response, also based on the new weapon systems and new international players. Here is a Global Review article on the 2nd Nuclear Age that addresses this:

The Second or Third Nuclear Age , Hermann Kahn´s Escalation Ladder and Chess

Furthermore, the question arises to what extent a new strategic NATO concept also takes into account the questions that Michael O Hannon raises in his recently published book „The Senkaku Paradox“ – that is, how NATO will react to a limited hybrid warfare of Russia, be it in the Baltic Gaps or on the part of China around Taiwan, the South China Sea or the East China Sea- whether NATO and the USA respond massively to this or contain the local aggression of small stakes and respond with massive economic warfare, as he outlines in his book.

Cover: The Senkaku Paradox

America needs better options for resolving potential crises

In recent years, the Pentagon has elevated its concerns about Russia and China as potential military threats to the United States and its allies. But what issues could provoke actual conflict between the United States and either country? And how could such a conflict be contained before it took the world to the brink of thermonuclear catastrophe, as was feared during the cold war?

Defense expert Michael O’Hanlon wrestles with these questions in this insightful book, setting them within the broader context of hegemonic change and today’s version of great-power competition.

The book examines how a local crisis could escalate into a broader and much more dangerous threat to peace. What if, for example, Russia’s “little green men” seized control of a community, like Narva or an even smaller town in Estonia, now a NATO ally? Or, what if China seized one of the uninhabited Senkaku islands now claimed and administered by Japan, or imposed a partial blockade of Taiwan?

Such threats are not necessarily imminent, but they are far from inconceivable. Washington could be forced to choose, in these and similar cases, between risking major war to reverse the aggression, and appeasing China or Russia in ways that could jeopardize the broader global order.

O’Hanlon argues that the United States needs a better range of options for dealing with such risks to peace. He advocates “integrated deterrence,” which combines military elements with economic warfare. The military components would feature strengthened forward defenses as well as, possibly, limited military options against Russian or Chinese assets in other theaters. Economic warfare would include offensive elements, notably sanctions, as well as measures to ensure the resilience of the United States and allies against possible enemy reprisal.

The goal is to deter war through a credible set of responses that are more commensurate than existing policy with the stakes involved in such scenarios.

Book Details

  • 272 Pages
  • Brookings Institution Press, April 30, 2019
  • Paperback ISBN: 9780815736899
  • Ebook ISBN: 9780815736905

The third question is to what extent such a new Harmel report also considers the possibility of diplomatic solutions in the sense of a New Eastern Policy with Russia, as well as arms control agreements after the terminated INF contract, the possible termination of START and other new weapon systems for which there are still no arms restrictions as cyber or space weapons. At the moment, all the militaries in the world are currently busy modernizing their weapon systems and China has announced that, on the one hand, it wants to increase the scope and, on the other hand, it will only be ready for armaments agreements once the modernization has been completed and negotiations should take place on this new basis.

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Nach der Münchner Sicherheitskonferenz: Neue EU und neues strategisches NATO-Konzept?

Anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz, der Rede Macrons, Pompeos, Laschets und Steinmeiers gibt es vielerlei Reaktionen. Hier seien zwei dokumentiert. Zum einen die mehr prorussische Sichtweise in Person von Dr. Alexander Rahr, der eine Neuerfindung der EU anmahnt und eine deutsch-französische Arbeitsgruppe vorschlägt, die sich anhand der erodierenden Macht und Zusammenhalts des Westens entlang Macrons Vorschlägen mehr europäisch ausrichtet, Abstriche bei ihrem Festhalten an liberalen Werten vornimmt und den Ausgleich mit Russland sucht:

„EU muss sich nach München neu erfinden

Das Fazit der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz lautet: die USA kämpfen rücksichtslos um den Erhalt ihres globalen Machtmonopols und Status der einzigen Weltordnungsmacht. Die EU-Europäer klammern sich verzweifelt an die mit jedem Jahr weiter schwindende Idee der liberalen Werteordnung unter westlicher Führung. China und Russland genießen ihre Machtrollen, sind aber noch zu schwach, der neuen Weltordnung ihren alleinigen Stempel aufzudrücken.

Die EU beklagt das Fehlen eines Multilateralismus. Aber was versteht die EU darunter: die alleinige Macht des Westens? Russen und Chinesen beklagen, dass die EU nur auf die Wertschätzung seitens Amerikas hofft, selbst aber mit Russland und China keine Gestaltung der neuen Weltordnung möchte.

Derweilen fordern die USA von Deutschland und anderen Europäern, gnadenlos Russland und China als Gegner zu ächten und jegliche Technologie- und Gasgeschäfte mit ihnen zu unterbinden. Der amerikanische Außenminister Pompeo sprach vom dauerhaften Sieg des Westens, meinte aber nur „America first“.

Die Hilflosigkeit der EU mündet darin, dass sie ihre Gestaltungsrolle in der Weltpolitik immer weiter verliert. Steinmeier, Kramp-Karrenbauer, Maas – sie alle klagten und klagten. Doch die EU ist heute militärisch schwach, inzwischen auch wirtschaftlich angeschlagen und durch innere Konflikte geschwächt, ihr fehlt – trotz permanenter Aufrufe seitens des französischen Präsidenten Macron – der Wille, das Heft des Handelns selbst in die Hand zu nehmen.

Macron hat auf der Münchner Sicherheitskonferenz versucht, die EU aufzuwecken. Ihm schwebt eine neue europäische Architektur vor, die auch Russland mit einschließt. Doch die anderen EU Staaten folgen ihm nicht, sie fürchten bei einer Annäherung an Russland die Schwächung der transatlantischen Gemeinschaft und den Ausverkauf ihrer geliebten liberalen Werte.

Den liberalen europäischen Führungseliten, den mächtigen Medien und der Geschäftswelt fehlt die Vorstellungskraft, sich von Amerika zu emanzipieren. Damit offenbart sich, wie es um die Souveränität der EU in den Nachkriegsjahren und den 30 Jahren nach der Wende tatsächlich bestellt ist.

Noch ist der Handlungsdruck für die EU nicht stark genug. Die transatlantische Nabelschau einer westlichen Elite auf der Münchner Sicherheitskonferenz, die davon überzeugt ist, dass sie nicht dem Untergang geweiht ist, erinnert Außenstehende an die warnenden Worte des verstorbenen Außenministers Westerwelle von der spätrömischen Dekadenz.

Frankreich und Deutschland sollten schleunigst eine informelle Arbeitsgruppe gründen, die das Konzept einer künftigen europäischen Architektur erarbeitet. Voraussetzung ist, dass die Gruppe nicht von transatlantisch geprägten Think Tanks oder Vertretern von Soros-Stiftungen dominiert wird. Nach einem regen Austausch mit Russen, Britten und Mittelosteuropäern würden die Ergebnisse dann den Staatschefs zur weiteren Verwendung vorgelegt werden.

Die Zeit drängt: die EU muss lernen, über ihren geistigen Tellerrand zu blicken, auch wenn sie in ihrer derzeitigen Fixierung auf eine liberale Werteorientierung Abstriche machen muss.“

Der zweite wesentliche Beitrag ist von General a.D. Wittmann im Tagesspiegel, der die Sprachlosigkeit der EU und der NATO kritisiert und ein neues strategisches NATO-Konzept in der Tradition des Harmelberichts anmahnt:

„Präsident Macrons Beschreibung der Nato als „hirntot“ war gewiss misslungen. Aber seinkritischer Hinweis auf unzureichende Konsultation und Abstimmung im Bündnis war berechtigt. Das betrifft nicht allein diekonkreten Anlässe, wie den unabgestimmten Rückzug von US-Truppen aus Nord-Syrien und die dortige Invasion durch die Türkei.

In der Nato gibt es seit jeher eine Debatten-Kultur, die viele heikleThemen ausspart. Über existenziell wichtige Fragen wie Irans Nuklearwaffenambitionen oder ChinasAufstieggab es imNato-Rat bislang nie ernsthafte Konsultationen. Der Grund scheint eine zweifacheSorge zu sein: Uneinigkeit führe in der Öffentlichkeit zur Vermutung, die Nato stehe vor demAuseinanderbrechen, oder die Befassung mit einer Region außerhalb des Nato-Territoriums rufe den Verdacht hervor, die Nato wolle dort militärisch eingreifen.

Von solchen Hemmungen muss das Bündnis sich frei machen. Es sollte „Konsultation“ zu einer neuen Kernfunktion der Nato erheben – neben den im strategischen Konzept von 2010 festgelegten drei Kernfunktionen kollektive Verteidigung, Krisenbewältigung und kooperative Sicherheit. Das wäre eine explizite Aufwertung und Aktivierung von Artikel 4 des Nato-Vertrags von Washington. Bereits in der knappen „Londoner Erklärung“ der Staats- und Regierungschefsnach ihrem Treffen zum 70. Geburtstag der Nato im Dezember 2019 war zweimal von „Konsultation“ die Rede: Es wurde bekräftigt, dass die Nato das essenzielle Forum für Sicherheitskonsultationen und -entscheidungen ist. Und der Generalsekretär wurde beauftragt, den Vorschlag zu einem „vorwärtsgewandten Reflexionsprozess“ vorzulegen, durch den die „politische Dimension der Nato einschließlich der Konsultationen“weiter gestärkt werden soll. Das ist eine abgemagerte Version des Vorschlags, den PräsidentMacron und Außenminister Maas gemacht hatten. Sie wollten eine grundsätzlichere Strategiedebatte.

So ist zu wünschen, dass der „Reflexionsprozess“ zu der Entscheidung führt, das strategische Konzept der Nato zu erneuern. Das ist das Grundlagendokument der Nato, das bislang etwa alle zehn Jahre als die maßgebende Konkretisierung des Nato-Vertrags beschlossen wurde. Das derzeit gültige stammt von 2010 – lange vor der russischen Aggression gegen die Ukraine, welche die Nato „zurück in die Artikel-5-Welt“, zur Frage umden Bündnisfall katapultiert hat. Mehr als zweiJahrzehnte lang war das Pendel der Prioritäten von Nato und Streitkräften der Mitgliedsstaaten in Richtung Auslandseinsätze ausgeschlagen. Landes- und Bündnisverteidigung schien nicht mehr erforderlich zu sein.

2014 musste–angesichts der Besorgnisse besonders in Polen und im Baltikum – glaubwürdig demonstriert werden: Wenn die Nato schon dem Partner Ukraine nichtmilitärisch zu Hilfe kommen konnte, ist doch jeder Quadratmeter Nato-Gebiet für Russland tabu. Mit dem Gipfeltreffen von Wales 2014 begann die größte Umorientierung der Nato seit dem Fall der Berliner Mauer: erneut hin zur Landes-und Bündnisverteidigung.

Die Konsequenzen betrafen Aspekte wie Einsatzbereitschaft, Verstärkungsplanung,Übungstätigkeit, Führungswesen, Luftüberwachung– bis hin zur „verbesserten Vornepräsenz“ mit multinationalen Nato-Bataillonen in Polen, Estland, Lettland und Litauen. All dies und der neue Blick auf Russland ist im gültigen strategischen Konzept nicht reflektiert, und ebenso wenig die Entwicklung der letzten zehn Jahre hinsichtlich der Gefährdungen, etwa durch neue Waffentechnologie, Cyber- Bedrohungen, sicherheitsrelevante Folgen des Klimawandels,Militarisierung des Weltraums und die „hybride Kriegführung“.

Letztere ist kein ganz neues Phänomen, aber doch eine neuartige Herausforderung: eine Methode,die offene und verdeckte militärische und nicht-militärische Mittel verbindet und die gemeinsame Antworten durch das Bündnis ernsthaft erschweren kann (und soll). Im Ukraine-Konflikt demonstrierte Russland die nahtlose Orchestrierung militärischer undnicht-militärischer Instrumente: militärische Drohkulisse jenseits der ukrainischen Grenze, Einsatz paramilitärischer Einheiten ohne Hoheitsabzeichen, Cyberangriffegegen ukrainische Infrastruktur und dieUnterstützung der „Separatisten“mit militärischem Gerät.

Den genannten Bedrohungen soll zunehmend mit der Stärkung der „Resilienz“ von Gesellschaften, militärischen Strukturen und kritischer Infrastruktur begegnet werden. Mit diesem der Psychologie entlehnten Schlagwort sind Widerstandsfähigkeit und flexible Reaktionsfähigkeit gemeint. Diese Aufgabe der Nato ist so entscheidend wichtig, dass sie ebenfalls als zusätzliche Kernfunktion in ein neues strategisches Konzept aufgenommen werden sollte.

Warum ist man noch nicht dabei, ein neues strategisches Konzept zu entwerfen? Wie vor über zehn Jahren gibt es die Befürchtung, diese Arbeit werde ein „entzweiender Prozess“ sein. Zweitens will man wohl während Trumps Präsidentschaft eine Debatte über die politisch-strategischen Grundlagen der Nato vermeiden. Auf der militärischen Seite des Hauptquartiers inVerantwortung des Militärausschusses wurde wenigstens das militärstrategische Grundsatzdokument MC 400 neu gefasst. Dabei kann es aber nicht bleiben, nicht zuletzt weil dieses Dokument „Nato-vertraulich“ eingestuft ist. Mit der seinerzeitigen Entscheidung, das strategische Konzeptvon 1991 zu veröffentlichen, entschied sich die Nato für Transparenz und Vertrauensbildung gegenüber der Öffentlichkeit. Sie ist es der Welt schuldig, ihreExistenzberechtigung, die Bedrohungen und die erforderlichen Fähigkeiten unter den seit 2010 veränderten Umständen offenzulegen.

Es ist Zeit für ein neues strategisches Konzept für die transatlantische Allianz. Damit sollte auch dem unsinnigen Gerede über eine „Identitätskrise“ der Nato entgegengewirkt werden. Das neue strategische Konzept muss die verändertenVerhältnisse auf sicherheitspolitischem Gebiet analysieren, das Zusammenwirken von Institutionen und Akteuren darstellen sowie die fortdauernde Wichtigkeit der transatlantischen Verbindung und die wachsende Verantwortung Europas für seine eigene Sicherheit überzeugend erklären.

„Konsultation“ und „Resilienz(entwicklung)“sollten endlich als Kernfunktionen begriffenwerden. Auch muss ein neues strategischesKonzept die Rolle des „europäischen Pfeilers“ in der Nato konkretisieren, auf der Grundlage der „Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik“ der EU, dienur komplementär, nicht konkurrierend, zur Nato erfolgreich sein kann.

Auch der Herausforderung durch China und Russlands Platz in der europäischen Sicherheitsordnung sollte sich das strategische Konzept widmen – unter der Voraussetzung, dassRussland die Verletzung der für diese vereinbarten Regeln beendet. Das Dialogangebot der Nato auf der Basis der Harmel- Philosophie (Verteidigung und Entspannung, Festigkeit und Gesprächsbereitschaft) sollte dabei konkretisiert werden.

Brigadegeneral a.D. Dr. KlausWittmann ist Senior Fellow des Aspen Institute Deutschland und lehrt Zeitgeschichte an der Universität Potsdam.

Ein neues NATO-Konzept erweitert um die Funktionen Konsultation und Resilienz ist sicherlich nötig, zudem gepaart mit einer neuen Version des Harmelberichts (letzteres hat ja auch General a.D. Kujat schon vorgeschlagen).Dies wird aber nicht erfolgen, solange Trump noch im Amt ist, wie sich auch ohne ihn nach ihm Veränderungen im transatlantischen Verhältnis ergeben werden und es nicht mehr der status quo ante sein wird. Weiterführender ist der Vorschlag von Prof. Alexander Rahr nun nicht mehr abzuwarten, sondern eine deutsch-französische Arbeitsgruppe einzusetzen, die zumindestens eine Architektur der europäische Säule entlang den Vorschlägen Macrons entwirft, damit man endlich mal eine Diskussionsgrundlage hat. Unter Merkel ist dies nicht mehr zu erwarten, aber möglicherweise wird die nächste schwarz-grüne Regierung dies angehen. Armin Laschet hat ja auf der MSC der jetzigen Regierung Merkel Untätigkeit in Sachen Europa vorgeworfen , während Spahn und Merz trotz Einladung gar nicht erst zur MSC gekommen sind.

Merz, der aufgrund seiner früheren Position als Chef der Atlantikbrücke und Mitglied von Blackrock als transatlantischer als Laschet gilt, wies jedoch auch darauf hin, dass Deutschland und die EU nun aktiv auf Macrons Vorschlag reagieren sollten, da es in Zukunft keinen besseren und pro-europäischeren französische Präsidenten geben wird und Marine Le Pen nur auf ihre Chance bei den nächsten Präsidentschaftswahlen warte. Und Merz unterstützt jetzt auch eine China-Brücke. Beim MSC hatten Laschet und Baerbrock ein Panel zusammen, aber Baerbrock hat keine konkreten Ideen außer den normalen Redewendungen und Allgemeinplätzen, dass sie für „mehr Europa“ und für Menschenrechte war. Während die Grünen mit Omnid Omnipour oder sogar mit Cem Özdemir einen hervorragenden Außenminister hätten, ist ihre Zeit bei den Grünen vorbei. Hoffentlich machen Laschet oder Merz als nächster Kanzler die Außen- und Sicherheitspolitik zur Chefsache und delegieren sie nicht an grüne Idealisten.

Man erinnere sich an den letzten grünen Außenminister Joschka Fischer, der außer beim Jugolawienkrieg und dem Irakkrieg keine wesentlichen Beiträge leistete und Schröder ihm klarmachte, wer Kellner und wer Chef und Koch ist, speziell in den Beziehungen zu China und Rusland, in denen Eurasier Schröder ja selbst die Eurasierung der G7 zu einer G9 mit Russland und China vorschwebte. Wobei der Grüne Fischer mehr der liberale Menschenrechtstransatlantiker war und in Madeline Albright eine starke Verbündete hatte, die ihn später auch in ihre Consultingfimra und als Lobbyist für die Nabuco-Pipeline aufnahm, während Schröder bei Putin, Gazprom und Rosneft wie auch Rothschild Posten annahm, wobei auch Macron bei Rothschild beschäftigt war, bevor er En Marche startete.

Auch AKK, die schon Einsätze in Nordsyrien erfolglos angemahnt hatte, sprach noch auf der MSC und ihr Vorschlag einer EU-Mission im Persischen Golf mit deutscher Beteiligung wurde seitens Macron dankbar aufgenommen, zu dem Frankreich schon selbst mit ersten Kriegsschiffen dort unterwegs ist und eine Abstimmung in der EU über solch eine gemeinsame Mission angemahnt hat, um ein Stimmungsbild zu bekommen, wie auch dann konkret eine Coalition of the Willing als erste europäische Mission zu entsenden, um einen Präzedenzfall zu schaffen. Wobei man nicht an der US-Mission teilnehmen will, da man die Politik des maximalen Drucks Trumps sowie die Kündigung des Irandeals nicht teilt und auch nicht in einen US-iranischen Krieg hineingezogen werden will, sondern zuerst nur die internationalen Handelsrouten und die eigenen Schiffe sichern will.Wo dann ein Brexit-Gb stehen wird, bleibt noch abzuwarten.

Zu dem Beitrag von General Wittmann über ein neues NATO-Konzept im Tagesspiegel noch drei Anmerkungen. Der Harmelbericht sah eine neue NATOstrategie vor, basierend von dem Übergang von Mutual Assured Destruction (MAD) zur flexible Response und der Dialogbereitschaft mit dem Ostblock. Ähnlich müsste man eventuell auch die flexible respones erweitern, auch anhand der neuen Waffensysteme und neuer internationaler Akteure. Hierzu noch einen Global Review-Artikel über das 2nd Nuclear Age, der dies thematisiert:

The Second or Third Nuclear Age , Hermann Kahn´s Escalation Ladder and Chess

Desweiteren stellt sich die Frage, inwieweit ein neues NATO-Konzept auch die Fragestellungen berücksichtigt, die Michael O Hannon in seinem neuerschienenen Buch „The Senkaku Paradox“aufwirft–also ob die NATO bei einer begrenzten Hybridkriegsführung Russßlands sei es im Baltic Gaps oder seitens Chinas um Taiwan, Süd- oder Ostchinesischen Meer gleich massiv darauf antwortet oder die lokale Aggression nicht eindämmt und mit massivem Wirtschaftskrieg antwortet, wie er es in seinem Buch entwirft.

Cover: The Senkaku Paradox

America needs better options for resolving potential crises

In recent years, the Pentagon has elevated its concerns about Russia and China as potential military threats to the United States and its allies. But what issues could provoke actual conflict between the United States and either country? And how could such a conflict be contained before it took the world to the brink of thermonuclear catastrophe, as was feared during the cold war?

Defense expert Michael O’Hanlon wrestles with these questions in this insightful book, setting them within the broader context of hegemonic change and today’s version of great-power competition.

The book examines how a local crisis could escalate into a broader and much more dangerous threat to peace. What if, for example, Russia’s “little green men” seized control of a community, like Narva or an even smaller town in Estonia, now a NATO ally? Or, what if China seized one of the uninhabited Senkaku islands now claimed and administered by Japan, or imposed a partial blockade of Taiwan?

Such threats are not necessarily imminent, but they are far from inconceivable. Washington could be forced to choose, in these and similar cases, between risking major war to reverse the aggression, and appeasing China or Russia in ways that could jeopardize the broader global order.

O’Hanlon argues that the United States needs a better range of options for dealing with such risks to peace. He advocates “integrated deterrence,” which combines military elements with economic warfare. The military components would feature strengthened forward defenses as well as, possibly, limited military options against Russian or Chinese assets in other theaters. Economic warfare would include offensive elements, notably sanctions, as well as measures to ensure the resilience of the United States and allies against possible enemy reprisal.

The goal is to deter war through a credible set of responses that are more commensurate than existing policy with the stakes involved in such scenarios.

Book Details

  • 272 Pages
  • Brookings Institution Press, April 30, 2019
  • Paperback ISBN: 9780815736899
  • Ebook ISBN: 9780815736905

Die dritte Frage ist, inwieweit ein solcher neuer Harmelbericht auch die Möglichkeit diplomatischer Lösungen im Sinne einer Neuen Ostpolitik mit Russland andenkt ,wie auch Rüstungskontrollabkommen nach dem gekündigten INF-Vertrag, der möglichen Kündigung von START und anderen neuhinzukommenden Waffensystemen, für die es noch keine Rüstungsbeschränkungen gibt. Wobei ja momentan alle Militärs der Welt gerade mit der Modernisierung ihrer Waffensysteme beschäftig sind und China ankündigte, dass es zum einen den Umfang erhöhen wolle und zum zweitem erst zu Rüstungsabkommen bereit wäre, wenn die Modernisierunbg abgeschlossen ist und man auf dieser Grundlage verhandeln sollte.

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A new Middle East war in the making?

Despite protests against Trump´s new Middle East plan, the relations of the anti-Iran front are becoming closer. An indicator for this is the latest development in the Israeli-Saudi relations:

„Israeli delegation visits Saudi Arabia for first time

A high-ranking Israeli delegation from an umbrella US Jewish group has visited Saudi Arabia this week, a sign of increasing warmness between Tel Aviv and Riyadh as the two sides look to forge closer informal ties and expedite normalization efforts.

Israel’s English-language broadsheet newspaper The Jerusalem Post reported on Friday that members of the Conference of Presidents of Major American Jewish Organizations visited Saudi Arabia this week, a move believed to be the first official visit to the kingdom by an American Jewish organization since the Oslo peace process in 1993.

The Jewish Telegraphic Agency said the visit, which took place from Monday to Thursday, included meetings with senior Saudi officials as well as with Sheikh Muhammad bin Abdul Karim bin Abdulaziz al-Issa, the secretary general of the Muslim World League.

Issa is regarded as a close associate of Saudi Crown, Prince Mohammed bin Salman.

The New York-based news agency said the focus of the talks between the Conference constituents and Saudi officials was on countering terrorism and the instability in the Middle East region.

The Conference’s leadership, executive vice president Malcolm Hoenlein, and CEO William Daroff, are expected to have been present during the visit.

Saudi Arabia has expanded secret ties with Israel under the crown prince, the son of King Salman, who is viewed by many as the Kingdom’s de facto ruler. The young prince has made it clear that he and the Israelis stand on the same front to counter Iran and its growing influence in the Middle East.

Back in 2018, Saudi Arabia opened its airspace for a commercial flight to Israel with the start of a new Air India route between India and Israel, although El Al Israel Airlines might not use Saudi airspace for eastward flights.

Critics say Saudi Arabia’s flirtation with Israel would undermine global efforts to isolate Tel Aviv and affect the Palestinian cause in general. They say Riyadh has gone too far in its cooperation with the Israelis as a way of deterring Iran as an influential player in the region.

Israel has full diplomatic relations with only two Arab states, Egypt and Jordan, but the latest reports suggest the regime is working behind the scenes to establish formal contacts with Persian Gulf Arab states such as Saudi Arabia, the United Arab Emirates and Bahrain.“

https://www.presstv.com/Detail/2020/02/14/618626/Israeli-delegation-umbrella-US-Jewish-group-Saudi-Arabia

At the same time, the strategy of the Israeli Defense Forces(IDF) and the Israeli government faces a paradigmatic shift to a victory strategy that was originally designed by the Middle East Forum- chief and former Islam adviser of the Bush jr. Administration, Daniel Pipes. Israel had to achieve a final military victory against its opponents that they give up any hope and surrender totally to Israel´s strategic interests.

„The IDF Implements MEF’s Victory Concept

News from the Middle East Forum
February 14, 2020

https://www.meforum.org/60436/the-idf-implements-mef-victory-concept

     

PHILADELPHIA – February 14, 2020 – The Israel Defense Forces (IDF) just unveiled a new work-plan inspired by the Middle East Forum’s Israel Victory Project.

The five-year „Momentum“ plan is designed to increase the IDF’s capabilities sevenfold. Defense Minister Naftali Bennett explains that it „puts the principle of victory back at the top of the list of priorities.“

The IDF’s paradigm-shift is the culmination of over three years‘ work in Israel. MEF has inspired a non-partisan national movement through intensive contacts with senior policy-makers; the Knesset Israel Victory Caucus; hosting conferences; hundreds of media engagements; public campaigns; and grassroots outreach.

This development builds on then-Defense Minister Avigdor Liberman, who noted that, „Victory is … the most important value“ in choosing Israel’s next army chief.

He went on to appoint Lt. Gen. Aviv Kochavi who, in his first speech as IDF chief-of-staff in February 2019 announced that „Victory and mission focus are our main values.“ Gen. Kohavi then proceeded to arrange a „Victory Seminar“ to ascertain how Israel can „win a clear, decisive, irrefutable victory in the next war it fights.“

Messrs. Bennett and Liberman have praised our Israel Victory concept in private meetings, as have other senior officials across Israel’s ideological spectrum.

On February 4, 2020, in an exclusive interview with MEF director Gregg Roman on MEF Radio, IDF spokesperson Lt. Col. Jonathan Conricus previewed the new IDF plan: „The Chief of Staff … has been very clear that we have to re-evaluate and rethink how victory is achieved against terrorist organizations, and to be very clear and precise, how to achieve this.“

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The Forum’s Israel Victory Project (IVP) started with an original idea that MEF president Daniel Pipes has developed since 1999, followed by a campaign launched in 2017. The idea is simple: Conflicts end only when one side is defeated, when it gives up its war goals, when its will to fight on collapses. This basic truth should also apply in the Israeli-Palestinian arenas. First victory, then peace.

„We have worked hard to reach this point,“ said Pipes. „But our work continues and will do so until the happy day when Jews living in Hebron have no more need for security than Arabs living in Nazareth.“

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The Middle East Forum promotes American interests in the region and protects Western civilization from Islamism. It does so through a unique combination of original ideas, focused activism, and the funding of allies.

For immediate release
For more information, contact:
Gregg Roman
Roman@MEForum.org
+1 (215) 546 5406 ext. 104“

The new IDF paradigma shift comes with Trump’s pro-Israeli New Middle East Plan. Is a new Gaza war or new Hisbollah-Lebanon war in the making with the goal of a final victory and total surrender? IDF“sevenfold“, victory. Are these war preparations and is this only directed against Palestinian terrorist organizations like Hamas or Hezbollah? Or may this also include military strikes against Iran and Syria?

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The Current Trends in Russia–EU Relations

Author:Andrey Kortunov

Ph.D. in History, Director General of the Russian International Affairs Council, RIAC member

The current trends in Russia–EU relations carry a number of risks that should be mentioned when predicting possible scenarios for the further deterioration of these relations. The general deterioration of European security due to the expiration of the INF Treaty, the degradation of confidence-building measures, and the start of an arms race, including hi-tech weapons (understanding that the military-political situation in Europe cannot change drastically in 2020, and military spending in European countries is not expected to rise sharply). The continued competition for influence in the post-Soviet space, including Eastern Europe, the South Caucasus and Central Asia (the collapse of the political coalition in Moldova in the autumn of 2019 is a negative sign), and the further divergence of stances on the Donbass settlement will have a particularly negative effect on relations. The intensification of sub-regional competition between Russia and the European Union (this competition appears to be particularly dangerous in the Western Balkans, given the possibility of an acute political crisis in one or more of the countries in the region).

The intensification of the information war in Europe (in particular, the European Union may approve a “blacklist” of Russian media outlets, while Russia may significantly expand its own list of “undesirable” European organizations); we cannot rule out the possibility that investigations may be launched in some EU states in connection with accusations of Russia interfering in their elections and supporting separatists and political extremists. The harsh confrontation between Russia and some EU member countries in pan-European organizations (PACE, OSCE); 2020 will be a challenging year in the history of these organizations, which will be put under immense political pressure. The further politicization of energy cooperation between Russia and the European Union (for instance, the emergence of new issues in completing work on Nord Stream 2; and the blatant refusal of some EU states to prolong gas contracts with Russia). The clash between Russian and European interests in some regions of the world, including Africa and Latin America, and competition between Russia and Europe for preferential relations with Turkey might posit a particular issue.

Unfortunately, “black swans” may very well throw a spanner in the works – the unfortunate incident in Salisbury in March 2018 and the events in the Kerch Strait in November of the same year are prime examples. Such events may again lead to a deterioration of relations between Moscow and Brussels, regardless of who is to blame. A distinctive feature of Russia–EU relations today is that significant progress should be visible along the entire line of interaction between the parties, while a single negative event in any of these areas is enough to provoke a new crisis. This makes the process of restoring even limited cooperation extraordinarily fragile and unstable. This situation will continue throughout 2020.

At the same time, we can identify several most promising areas of Russia–EU cooperation where, under favorable circumstances, certain practical results may be achieved as early as 2020. Progress in settling the conflict in the east of Ukraine, expanding interaction in the “shared neighborhood,” deepening interaction on Iran-related issues, launching full-fledged dialogue between the European Union and the Eurasian Economic Union, developing a new “energy/environmental plan” for Europe, preserving pan-European areas, and developing a new “road map” for the development of the OSCE are the main fields of possible cooperation.

https://russiancouncil.ru/en/analytics-and-comments/comments/the-current-trends-in-russia-eu-relations/

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Russia, the EU and Macron-cooperation or destruction of the EU?

Global Review has a good relationship with the think tank of the Russian foreign ministery RIAC, writes articles for them and reposts articles of them on our website to support a New East Policy and an EU-Russia ecoalliance and other areas of cooperation. I am very interested in what their chief Dr.Kortunov writes about the defrosting of EU-Russian relations. I have read another article of him, which made me think about how serious he is about it. He wrote that the idea of a treaty between Russia and the EU/NATO to stop its expansion to the East was flawed because treaties are not reliable and can be canceled at any time. Therefore the best way was if Russia changes the power relations in Europe, it should try to expand its influence and leverage. He doesn’t believe in treaties and diplomacy, but more in real power facts.

If we speak of EU-Russian relations we shouldn’t speak of the present status quo of EU and think that this was the end of the story. Decisive will be how the EU will develop after the Brexit. In 2020 we will have the US elections with a high probability that Trump will be reelected if he doesn´t make a real dump mistake or a black swan occurs. In 2021 we will have probably a black-green government and more conservative and neoliberal Merz (who formerly retreated from his positions in the transatlantic Atlantic bridge and Blackrock and promotes now also a China Bridge) Laschet, Span or Habeck or Baerbrock as the new chancellor, maybe with a third coalition partner, if the CDU should take the way of the SPD after Thüringen. More European and still transatlantic, if Trump is not totally frustrating the transatlantism.

But even more decisive for the EU: The next time we will also face new presidential elections in France. We shouldn’t take it for granted that Macron will be reelected. Macron made a lot of initiatives. The European initiative, then the treaty with Germany in Aachen, then his restrictive ideas on further EU enlargement and a new relation with Russia and about European sovereignty, then after the Brexit his turn to Poland to replace the German- French-GB trio by the Weimar Triangle and the inclusion of Poland with France as a mediator between Russia and Poland and now his speech on security policy promoting more European security cooperation and bringing the French nuclear deterrence in an European framework as supporting force, but not under the integration of an European nuclear power.

I support all initiatives of Macron with the exception of the financial union as it doesn´t address the inner antagonism of the Euro as a common currency that is not based on currency-optimal economic space., but wants to expand this antagonism even by thinking of Bulgaria and Romania as new Euro members and collectivize debts. And Macron knows that his sort of financial union which would be a potential bailout by the North European countries and Germany in the event of a new Euro crisis might weaken the Front National, but on the other side strengthen the German AfD. And even then Marine Le Pen would claim that Macron is by his financial union even more submitting the Grand Nation France under German financial hegemony and austerity which exploits the French worker, middle class and honest Frenchman, while the AfD would say the opposite that the lazy South European parasites under the leadership of France would exploit the German tax payer and the honest German. It would cause mutual dissatsifaction.

But: First many French are dissatisfied that Macron’s European Initiative which was basically the financial union as he was a former banker at Rothschilds like Draghi at Goldman Sachs. and he didn’t find the appropriate enthusiasm by Germany and parts of the EU. Many French thought that Germany could be the paymaster for the weak French economy by Macron’s EU financial reforms, but Germany is refusing to do so. Then the EU could face a trade war with the USA and already shows signs of a recession, especially the powerhouse Germany.

Macron also thought that by his economic reforms France could become an economic powerhouse like Germany after Schröder’s Agenda 2010 reforms. However, the protests and dissatisfaction by the Yellow Jackets and now the unions about his pension reforms are gigantic. Marine Le Pen already said if she was elected president she would cancel the pension reform. Even if Macron pushes through his reforms, they need time till a positive effect occurs. Time could be on the side of Le Pen. Till now the political theory was that the French never could vote for Le Pen in the second round of the elections as the antifascist, democratic Republican spirit of the French would prevent such an outcome. However, nobody thought about the possibility that Trump could ever be elected or that the Brexit could happen.

In the next presidential elections, we will see whom Putin supports: Will he again support Le Pen like he did when a befriended Russian oligarch gave a 40 million credit to the Front National and meddle in the election in the hope that a Le Pen-France would be the end of the France-German axis, the Euro and maybe the EU, that a Le Pen-France will retreat from NATO and that Le Pen will even team up with Russia in an Eurasian axis. In Germany and the EU there is no Plan B for such a development as this could be the definite end of the EU. And how would Russia react if such a development occurs?

We have one major difference. Putin as Sasha Rahr don´t like liberal democracy and could promote a regime change policy in Europe. Of course, it´s logical if an AfD or the Front National seizes power in Germany and France, the EU and NATO were finished and Putin had an easy game, even could try to make an Eurasian axis with these fascists parties. Or Putin and Le Pen could team up against a neofascist Germany and bring the end of the German EU powerhouse together and militarily as only the USA and GB could support Germany. And the AfD is not sure to team up with the USA or with Russia. But while an AfD still would need time to seize power, in France Marine Le Pen could do this the next time. And then isolate a black-green-ecological value-based democratic Germany-maybe together with the Trump-USA and/or Russia, just to destroy the EU and the world export nation Germany.

And a black-green German government could also very quickly lose public support, because the CO2 tax, the loss of jobs due to restructuring of the traffic and transport system (Verkehrswende), digitalization, a recession due to trade wars and the cyclical downward recession after 10 years Merkel boom and the delays in the energy transition (Energiewende) as because ofother still unforeseeable factors. And as in many European countries, the dynamic is: The former people´s parties cannot rule by themself or in a 2 party coalition anymore but are vanishing and new parties and movements emerge. You even have to make 2-3-4 party coalitions as the planned Jamaika coalition or a Great coalition like in Germany but have to make foul compromises or getting paralyzed and appear totally disunited. Therefore all the euphoric enthusiasts about a black-green government shouldn´t think that this would be an everlasting entity for the future.

However, I don´t trust Putin, but the right-winged parties and Putin and China and such plans can´t be countered by the existing policy, therefore I wrote my Holistic Green Europe with a New East Policy. to give the EU its own vision. If the EU has not its own vision and programs, if nothing like this exists, the centrifugal forces will destroy the EU. Compare this also to my comments about Macron, the EU-Russian relations and that Macron might be not the last development of the future EU.

It is not the question if Germany, the EU or the West trust Putin or Russia, but that it has its own concept and strategy and vision which makes the EU strong enough that it can resist foreign or negative Russian meddling and influence. Only on this basis, an EU-Russian cooperation can materialize. I don´t blame Putin or Russia that they want to exploit weaknesses of the EU, but I mostly blame the EU for not having their own plan, strategy, and vision that could make them strong.

How a new Europe could look like: Holistic Green Europe – for a peaceful, ecological, democratic, innovative and social Europe- Pedis Europe

Publiziert am 30. September 2019 von Ralf Ostner

This draft for a Holistic Green European Policy was mainly rejected and suppressed during the last EU Parliament elections by parts of the Green Party. Here the concept for a :

Holistic Green Europe – for a peaceful, ecological, democratic, innovative and social (Pedis) Europe

We support a Green New Deal, a green revolution in agriculture, the energy sector, the transport industry as well as consumer behavior, want to Europeanize the energy transition and create green jobs, bring together economy and ecology, resource efficiency to use Europe as a pioneer in climate protection and to use and advance the EU internal market as a global lever for global social and environmental standard-setting. We are absolutely in agreement on these goals and we will fully support them in the European Parliament and beyond. But such a Green New Deal must not be seen in isolation from other global political factors that threaten to condemn it to the ecological niche existence of a Bio-Biedermeier insofar as it is not translated into a holistic Green Europe and a holistic green policy. We would like to present these factors and hitherto untreated topics here, especially with practical proposals for solutions and not-well-known demands, in a manner that is not inflationary, prayer-like, and mantrendious, but rather brings a new perspective into the discussion that has so far been missing.

The Green New Deal, the ecological and social transformation can only be organized in a peaceful environment. Therefore, green peace and European peace policy are urgently needed.

Europe faces many threatening challenges: In terms of foreign policy, Europe stands between three major revisionist powers, the Trump-USA, Russia and China, and in the Middle East between three regional revisionist powers of Erdogan-Turkey, Saudi Arabia and Iran. They want a rewriting of the world. The consequences are wars, refugee flows and mass misery, which threatens to escalate in an upgrade spiral into new wars, and perhaps even a war in Europe.

The new national security strategy of the Trump administration, speaks of coming major power conflicts, ie possible world wars with Russia, China, Iran and North Korea.

The statement of the head of the Munich Security Conference Ischinger that wars between major powers are likely again, should be a clear warning. It is not enough for Europe to make only a more social green deal, but the Greens must remember their roots in the peace movement and revitalize it.

The Greens must transform Europe into a power of peace, contributing to defusing the dangerous tensions through a New East Policy ( Neue Ostpolitik) and disarmament initiatives. Because without peace, everything in war is nothing! Also the most beautiful green deals!

In addition, there are the challenges of climate change, the waste of resources, digitalization, the emergence of authoritarian and right-wing extremist movements and parties that are nationalist to fascist and seriously challenge the existence of the EU.

Furthermore, the upcoming deregulation of the financial markets, as already driven by the Trump USA, China and Great Britain, will lay the foundation for a new financial and euro crisis.

At the same time, the further social polarization of income gaps and housing shortages, while digitalization threatens to exacerbate this, as long as the education system and the welfare state are not put on a new foundation, but not in a neoliberal way.

Likewise, Europe’s technological backwardness must be overcome in the majority of disruptive new high technologies through European research and start-up support programs and a digitalized and reformed education system.

Solving these problems requires not just a New Green Deal, which focuses only on the environment, but a holistic green approach. The goal must be a Holistic Green Europe, which has a peaceful, ecological, democratic, innovative, and social (Pedis/ German: Födis) Europe as a holistic goal and a green strategy for this development.

In order to survive in globalization, Europe must become a powerhouse of peace, an innovation center, an ecological, democratic and social powerhouse, in order to remain a model for global attractive societies and by this approach to become it for its own people and for the world’s population.

 The lessons of the Euroscepticism: Against EU tons ideology and expansionism-for a qualitative further development of the EU. Stabilization, consolidation, democratization and modernization

A major mistake of the EU, and with it NATO, was to expand and expand the EU so fast that Greece was included in the euro, Turkey, Georgia, Russia and Ukraine wanted to join the EU. This overstretched the EU, especially as the EU institutions, with the exception of the eurozone and the Schengen area, were not developed for this at all.

The EU’s external borders remained unprotected, the refugee crisis, which brought emergency national solutions showed this as well as the asylum law was not Europeanized, this was shown. The financial crisis, which then transformed itself into a Greece and euro crisis, was the second decisive event that caused the dissemination of nationalist and right-wing parties. The Ukraine crisis, due to EU and NATO expansion into Russian spheres of interest, provided us with the next deep crisis, culminating in a new Cold War.

And the EU has apparently learned nothing from these mistakes. The latest proposals for an EU-reform are on the table-side by Macron and the European Commission . It is planned that bankrupt states that are even more in deficit than Greece as Bulgaria and Romania shouzld be included in the euro area.

On the one hand, it is questionable whether the euro in its present form is sustainable, since the eurozone is not just a currency-optimal area, but combines economically completely different states with especially stark differences in productivity and economic development.

Nevertheless, we now see the hope of the EU Commission and Macron in a European Monetary Fund, an European Minister of Finance and a de facto transfer and banking union, which is to pool the risks. Where the stronger states will be paymasters, while conversely, the weaker states are exposed to a brutal austerity policy to mutual dissatisfaction.

Now also to incorporate Romania and Bulgaria in the euro zone would mean to increase the risk of a renewed euro crisis and rescue packages, especially since even the much stronger countries such as Spain and Italy are considered insecure members.

Furthermore, Juncker has proposed to extend the Schengen area to include Romania and Bulgaria despite the fact that the EU’s external borders are still not sufficiently protected from new refugee flows and thus creating new entry points.

The next idea is that you want to include the Balkan states, especially Serbia and Montenegro, as EU members until 2025. These nationalist mafia economies, which are economically less likely to be included in the EU, means to reproduce the negative experiences with Orban-Hungary, and Kaczynski-Poland.. The democratic community of values in the EU would fail, because these authoritarian nationalists will be new political as well as economic disruptive factors in the EU.

In its attempt to make itself after Brexit and Catalonia appear stronger and intact in the sense that they are continuing to push ahead with EU expansionism, despite growing opposition from European populations, the European Commission plans to expand the eurozone, the Schengen area and the EU , In this fatal development, the EU Commission and the driving forces in Paris and Berlin seem undisturbed.

Instead of integrating the EU, making it more transparent and social, the neo-liberal course will be maintained and EU expansionism will continue, which will further undermine the EU and further discredit the European idea.

A new EU policy would take on the new global political framework and formulate a new holistic EU policy. In addition to the New Green Deal already formulated in full by other Greens, this would, above all, include the following essential points that make up Holistic Green Europe:

The leading national and EU circles want to unite the EU only for the military and fiscal transfer union and further advance the neoliberal EU course. Therefore, it would be important to promote the following policy projects, at least at the national and European level:

  • A New East Policy (Neue Ostpolitik) -prevention of a new arms race

    1) Germany is working within the EU and NATO to ensure that Ukraine receives a neutral status comparable to Austria in the post-war period and serves as a bridge state between the Eurasian Union and the EU

    2) Germany is working within the EU, NATO and Ukraine to ensure that Russia is guaranteed its Black Sea port in Crimea, irrespective of the respective Ukrainian governments and, in contrast, reverses the annexation of Crimea and stops support for the pro-Russian rebel groups in Eastern Ukraine and the first step: compliance with the Minsk Agreement

    3) Disarmament Initiative Germany is working within the EU, the UN and NATO to ensure that both Russia and NATO prevent an arms race, and / or renegotiating the previous treaties on conventional and nuclear restrictions – with the inclusion of cyberspace and space and maybe China.

    4) Resumption of the modernization partnership, especially in the economic sphere-negotiations on the long-term objective of a free trade area or a common market from Lisbon to Vladivostok
  •  
  • 5) An EU-Russia ecological cooperation for a sustainable Eurasia from decarbonization in a strategic transition period, hydrogen technology, gas as a bridge technology, sewage management, limiting the deforestation oft he Siberian woods, and other fields of cooperation still have to be discussed.

  • 2) European Silkroad Marco Polo 2

Instead of EU membership for mafia and nationalist Balkan states: an EU Silk Road Marco Polo 2, which is expanding public transport, as well as an infrastructure program, which also enforces the complete digitization of Europe. This also and above all in order to release the 16 states of the 16 plus 1 group from the Chinese influence and to integrate them into the EU and also to bind them to the EU without EU membership. As a result, this is also would be a uniting and connecting European project, which appears as a counterweight to China’s New Silk Road, but also in cooperation and could be connected with Russia. Unlike abstract institutional reforms, the population can be shown a tangible material benefit of an increased EU budget that does not go into the non-binding, intransparent euro rescue programs whose beneficiaries are hidden. A European Silk Road Marco Polo 2, providing a European analog and digital infrastructure, creating jobs, economic growth, revitalizing Europe’s prosperity promise, giving Europe a concrete vision and a common goal. In addition, the European New Silk Road should be an ecological, sustainable infrastructure project in contrast to the Chinese New Silk Road.

3) An EU-Los Alamos research project for the development of quantum technology, blockchain technology, AI, digitization and its socially responsible promotion and implementation, including binding European social standards. On the one hand, to overcome the technological gap to the USA and China in these main disruptive technologies. On the other hand, in order to exploit the opportunities of new technologies socially and ecologically and sustainably, the leaps in productivity must improve the lives of the European population.

4) EU refugee fund Instead of further demanding EU quotas for refugees, although the Eastern European, Scandinavian, France and Austria have made it clear that they will not accept refugees in their countries:

A fixed EU refugee fund, with the agreement of the Eastern European countries, which reject EU refugee quotas to improve the situation of the refugee camps in Greece, Italy and the Greater Middle East. Here, the multiplier effect of purchasing power on the ground must be exploited, in order to provide viable social conditions, to establish ecological and sustainable standards and new modern urban structures – from sewerage, job creation to education and health systems.

5) Democratization of the EU

Juncker’s only positive proposals are to introduce a bicameral system between the EU Council of Heads of State and Government and the European Parliament, and to be able to choose an EU president more „directly“, with further discussion of what „more direct“ means and nobody knows how this then happens concretely.

Juncker again restricts that this is a long-term issue, while the EU under him wants to expand in the short and medium-term the euro area, the EU and the EU Schengen area, as well as a transfer and banking union. These disastrous measures are expected to go very quickly, as opposed to a democratization of the EU, which will be postponed to a distant future.

6) An EU Climate Fund that compensates for climate damage, promotes restructuring oft he European agriculture to a sustainable economy and climate-smarting technology.

Instead of letting the EU continue to expand frantically in the euro area, Schengen area and membership, pushing transfer unions and military unions alongside NATO, the EU should consolidate itself, initiate a New East Policy (Neue Ostpolitik) including disarmament initiative and unifying concrete European projects, while at the same time addressing the new social issue. And revitalize a European spirit.

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Interview with Dr. Sachsenröder: „Any type of Sino-American war can only be a nightmare for ASEAN, because, as the African proverb goes, it’s the grass that suffers when elephants fight.“

Global Review had the honour and opportunity to have another interview with South East Asia expert Dr. Wolfgang Sachsenröder about South East Asia between the USA and China.

Dr. Wolfgang Sachsenröder owned his PhD in Political Science and Public Law from the University of Bonn, Germany. He got involved in party politics in the student revolution of 1968, and worked later as a political adviser in Asia, the Middle East, and the Balkans, for a quarter of a century. Coming back to Singapore in 2008, he joined the Institute of Southeast Asian Studies and focused on the party developments in the region. More information on the party systems can be found in:
Sachsenroeder, Wolfgang, ed. (2014), Party Politics in Southeast Asia – Organization – Money – Influence, available at Amazon books. A book on party finances and political corruption, titled “Power broking in the shade” was published in 2018. Power Broking in the Shade, Party Finances and Money Politics in Southeast Asia, WorldScientific 2018, ISBN 9789813230736

The Partyforum South East Asia has its own informative website at:

www.partyforumseasia.org

Global Review: Dr. Sachsenröder, the ASEAN is more an economic union than a real political union. Has ASEAN a common strategy or policy towards Trump´s trade wars, do they unite the ASEAN in a united front against US protectionism while seeking outlets and export markets in China, the EU and Asia? Or is Trump attacking some South East Asian states while preferring others and tries to divide and control them? And do the ASEAN countries see the Trump-style USA as their future or do they hope that the Democrats might return or the Republican party finds a new leader that will stick to globalization and free trade and to renew the Transpacific Partnership Programme instead of RCEP?

Dr. Sachsenröder: ASEAN is often being compared with the EU, and there are indeed many similarities. But as the Brexit has shown, the goal of becoming a real political union was and is not shared by everybody in Europe. In Southeast Asia, the differences between the member states are even bigger, in size and population, political systems, ethnic and religious diversity, but especially in economic progress and management. Europe is trying to promote more equality by transfer payments and subsidies, ASEAN, on the contrary, promotes the overall growth by private investment business links as well as co-ordination by hundreds of yearly meetings on all levels of government. The principle of non-interference in internal affairs of the member states, even in questionable domestic issues like the regime evolution in Myanmar or the serial coups in Thailand, are definitely more difficult to manage than in Europe with the dominantly democratic membership. But the cohesion, as a result, is delicate and forces ASEAN to tread cautiously.


Cold war memories, the Vietnam war experience, and the US-Chinese rivalry, are all obstacles for easy consensus building in ASEAN. The Philippines, an American colony from 1889 to 1945, has grown more and more critical of the US, while Vietnam is warming up despite the painful memories and still open wounds after the devastating US war intervention due to the domino theory. Thailand, allied with Japan and the axis in WWII, emerged stronger after the Vietnam war by being useful to the US war effort. All ASEAN members have substantial Chinese minorities, immigrated in part centuries ago. In Singapore they have a majority of 75%, in Malaysia about 30%, in Thailand 15%. Their economic success compared to the indigenous populations which are also ethnically very diverse, is all too often visible enough to trigger mistrust and envy, which affects the states’ policies vis-à-vis China and the US as well.

The recent trade war of President Trump, on the mentioned historical background and the unforgotten British, French, Dutch and American colonial past in the region, stirs up old resentments against “the West”, especially in predominantly Muslim areas, and triggers debates on what can be expected from the US or the Chinese side in the future. It does not come as a surprise that a wait-and-see and as-balanced-as-possible attitude is prevailing in ASEAN. With the economic weight of their own Chinese minorities and the resulting connections to the People’s Republic, practically no ASEAN country can afford to opt for the USA alone. If the US wants to stay relevant in Southeast Asia, asking for a clear option from any country would be counterproductive and self-defeating. Singapore alone, sure enough about its close ties to China, has recently dared to renew a military pact with the US.


ASEAN, to be sure, is pragmatic and unideological, and by far too weak between the superpowers to think about any one-sided option.  

Global Review: What is the impact of the Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP) on ASEAN. Such a great country as India rejected to sign the free trade agreement as it feared that China might dominate it and Asia economically. What are the positions to RCEP within ASEAN? And everybody is talking about the USA and China as economic powers—but which role does India, Japan and the EU as economic powerhouses play in the calculation of the ASEAN countries compared to the USA and China?

Dr. Sachsenröder: My answer would continue here with the last statement in the previous question. ASEAN has enough internal problems, developmental, environmental, ethnic, religious, concerning the political stability, even border disputes. The pragmatic approach, therefore, can only be that any trading opportunity will be considered with open minds and doors. India, Japan, and the EU are equally welcome if the projects look useful and profitable, including and especially foreign direct investment. The Middle East is another region coming increasingly into the focus of ASEAN entrepreneurs and state actors. India’s withdrawal from the RCEP is being regretted by a clear majority, but overall optimism is high.

Global Review: The USA and India incorporated in their national security strategies the new term Indo-Pacific instead of the former Asia-Pacific. Has any ASEAN country a position to this concept? Do they feel part of it? On the one side Singapore and Vietnam have close cooperation with the US military and navy, others don´t have, e.g. Burma now gives China a naval port that also could be used for military purposes.


Dr. Sachsenröder: So far, I did not notice any prominent changes in the terminology or debate about it, but it is evident that India’s growing economic prowess is waking up the business sector everywhere. India, economically retarded by 190 years of British colonialism, (which, according to the foreign minister, extracted about 45 trillion in today’s US$ equivalent) and subsequently by home-made socialist experiments and bureaucratic handicaps, has by now unleashed more of her potential and, on top, can rely on a well-integrated Indian diaspora everywhere in Southeast Asia. Since ethnic Indians overseas often prefer marriage partners from the motherland, closeness comes naturally and facilitates business connections.


Concerning military relations with the US, for Singapore and its port facilities, this co-operation is certainly good business, as it was during the Vietnam war already, with efficient refuelling and repair services. The case of Vietnam, the main victim of what they call “American War”, is more surprising in my view. But Vietnam has a long and often rather hostile history with China as well, and China is much closer than the USA. After the Sino-Vietnamese war of 1979, smaller border clashes continued until 1991, and probably even more important, overlapping claims to big areas of the South China Sea and its oil and gas reserves plus fishing grounds continue to be disputed. Insofar, the old enemy in the West is considered a potential help, at least for the time being. Myanmar, after decades of rather mismanaged military rule and countless ethnic problems, is probably the biggest economic laggard in ASEAN and far from its full potential. No wonder then, that Chinese investment is welcome there, irrelevant of possible strings. 


Global Review: In a Global Times article a Chinese strategist criticised the Indian foreign policy as some sort of balance of power approach which tried to balance between China and the USA. According to the author this approach was outdated, an old British colonialist model of the 19th century and that India in the future had to decide to side with China and Asia or with the USA as an escalation of the Sino-American conflict, even to a Sino-American war was probable. In the case that China expands its military activities in the Indo Pacific and the US is responding with a sea blockade war following the offshore strategy of TX Hammes, which side would the ASEAN countries choose? Could such a scenario lead to the split and disintegration of ASEAN as an economic union about political and military/geopolitical questions?

Dr. Sachsenröder: Being not sufficiently familiar with the strategic concepts, American or Chinese, I tend to think that the type of war scenarios you mention here are probably discussed internally and in ASEAN defence ministers meeting but not in public debates or in the media. Any type of Sino-American war can only be a nightmare for ASEAN, because, as the African proverb goes, it’s the grass that suffers when elephants fight. Even if more attention is being paid to China these days than to the USA, ASEAN would have big problems to come to a common decision to choose for one of the two sides and participate in a war. Concerning splits within ASEAN, very little comes to the surface and out of the conference rooms. The statements of the regular ministerial meetings are normally not giving away much about internal disagreements, with very few exceptions. That is one of the interesting principles of the ASEAN “Treaty of Amity and Cooperation in Southeast Asia” of 1976, and not fully understood in the West. Nevertheless, tensions and disagreements remaining “under the carpet” are certainly a possible danger to the stability and cohesion of the grouping.

Global Review: What positions have the ASEAN countries about global issues such as climate change, Middle East/US-Iranian, US-North Korean conflict, Asians or Kashmir conflict, Afghanistan or other regions? Is ASEAN only interested in political and economic issues that are in their limited geographical reach or interest or do they try to go beyond that? Do they have common positions on these issues?

Dr. Sachsenröder: Well, many big issues in one question. I think it is safe to assume that international conflict scenarios are being discussed and co-ordinated in the regular foreign and defence ministers’ meetings as well as among the top leaders. Unlike the EU, ASEAN has not yet developed a parallel diplomacy of its own, but altogether the embassy network of the member states is a formidable early warning instrument for dangerous issues worldwide. According to different national interests, like the direct involvement in the South China Sea claims, common positions are not always possible, but the elaborated system of consultations and co-ordination is one of the soft qualities of ASEAN and in the interest of all members.


The imminent consequences of the climate change, especially rising sea levels, are threatening huge areas in Southeast Asia, especially the metropolis of Jakarta, which is sinking already, the plains around Bangkok, the Irrawaddy delta in Myanmar and the Mekong delta in Vietnam, as well as big areas in Cambodia. On top of that, “traditional” natural disasters like earthquakes, floods, volcano eruptions, fish depletion and garbage proliferation in the oceans, as well as many tropical diseases, are all too common already not to keep environmental protection on the political agenda.

Concerning the other conflicts mentioned above, Middle East, Iran, Kashmir, or North Korea, a common position of ASEAN may be expressed, e.g. last November on Jammu and Kashmir after the visit of a delegation visit there. The statement expressed concern about the deteriorating human rights situation there. But concerning Middle East problems, the two big Muslim members, Indonesia and Malaysia, very probably have a closer interest than the others.

Global Review: In his new bestseller book „The Future is Asian“ Parag Khanna repeats the old topic that the 21st century will be an Asian century. Another thesis is that the USA will not prevent China from becoming a high-tech power through its trade wars, partly because most of China’s hi-tech imports now come from Asia. But will the USA accept its alleged decline and a multipolar world or will the United States, perhaps already under Trump, start a Sino-American war because they see no other way to stop or change this historical trend in any other way?

Dr. Sachsenröder: Let me start with a quotation: “Global hegemony has been the longstanding goal of the Chinese Communist Party the pursuit of which has become, under the leadership of Xi Jinping, increasingly brazen, blatant, and aggressive.” This view on China is the starting statement of the principles of “The Committee on the Present Danger: China” in the USA. Among the committee members you find people like Steve Bannon and a lot of intelligence and military retirees. But the statement sounds somewhat strange coming from the US, the real international hegemon since WWII. Her undisputed military superiority comes from a defence budget with a price tag of 686 b $ in 2019, compared to 250 b for China.

President Trump’s problem with China was the enormous trade deficit which has not been eliminated with the latest trade deal. China has indeed managed to develop her economy and export prowess with hitherto unprecedented speed, including progress in high tech areas and research. And the Chinese certainly have more of a historic memory than the Americans, and with evident reasons behind it.  Their thriving imperial economy had been destroyed by the British opium industry and a series of enforced treaties in the 19th century.  During most of the 20th, retarded by a Japanese invasion in WWII, and again by Mao Tse Dong’s Communist rule, the Chinese economy restarted only after Deng Xiao Ping’s reforms in the 1980s. Bringing China back to a superpower level in all areas from economy, technology, education to military, was not only a political goal but a necessity for the ruling party and its legitimacy. Any attempts to “contain” China will fail because of this dogged determination to lift the livelihood of 1.3 b people and give the country back the standing it thinks it deserves on the background of 5000 years of history.


The days of the “pax Americana” in the Indo-Pacific region, a result of American expansionism since the 19th century (opening Japan for trade, replacing Spain as coloniser in the Philippines, and especially as a result of WWII) may be counted anyway. Protection against Communism – and China – does not count any more among the priorities of practically all nations in the region, though a high level of mistrust vis-à-vis China persists like the one in the “US backyard” in Latin America. The ongoing Wuhan corona virus outbreak is fuelling this mistrust all over the region.  


The newest survey results, published in January by the Yusof Ishak Institute of Southeast Asian Studies in Singapore, give a clear picture. On the most influential economic powers in the region: China 79%, USA 8%. But 70% are also worried about China’s growing economic influence. On the most influential political and strategic powers: China 52%, USA 27%.  And, interestingly, both surveys show that China’s influence perception has grown, and America’s shrunk compared to the same survey in 2019.


With the long-term planning of the Chinese administration in worldwide raw material supply, international trade, R&D, military build-up, and the nation’s endless pool of talent, workforce and soldiers, an American attack seems far too risky to be a realistic option. And it looks like the generals are more cautious than some of the politicians. The risk assessments were already in favour of China during the peak of the cold war, assuming, that only China could survive an all-out nuclear war due to her size and population. With the newest missile developments, the scale should be even more in her favour by today.

Global Review: Is Khanna’s statement that the majority of Asians are living in a democracy not wishful thinking, even if he is right that most Asians are conservative, pragmatic, technology addicted? Aren’t most Asians, especially if you define Asia as anything East the Suez Canal not living in authoritarian countries? He sees this only as a short-term anomaly, which will be followed by liberalization.  In his view the CP China wants to become a big Germany. Isn´t this the old democratization idealism of the liberal West, the change through trade mantra as Khanna also worked for the Council for Foreign Relations and for Obama? Isn´t Kai Strittmatter’s book „The Reinvention of the Dictatorship“, more realistic?

Dr. Sachsenröder: Sorry, I haven’t read both books yet. But observing the region for more than three decades, I see no reason to be so optimistic about democratic progress in Asia. While Japan, Korea, and Taiwan are democratic beyond doubt in East Asia, and India, including quite a number of question marks, in South Asia, China is not even discussed in this category. Parag Khanna is an incredibly prolific but also controversial writer. With the Asian century story, he adds not only to an already rather established narrative but a very safe bet as well, because the two population giants China and India alone have an incredible economic potential. And for the foreseeable future, the authoritarian system in China seems to have the upper hand vis-à-vis the domestically much more complicated India.


My own area of interest and research is Southeast Asia, where democratization has been slow and anything but linear. When Thailand managed to get rid of the military government in the early 1990s, the democratic process was deemed as irreversible. The general who led the last junta is now the same prime minister but without uniform, and in neighbouring Myanmar, the military is still in control of Aung San Suu Kyi’s civilian government. Vietnam and Laos are nominally socialist countries with one party rule but opening-up economically. Cambodia’s prime minister, Hun Sen, has managed to get the biggest opposition party disbanded by the supreme court, and his ruling party holds all seats in parliament alone.

Coming now to the more advanced countries, Indonesia has developed a very competitive multi-party democracy, with a number of serious shortcomings, though. Maybe the most critical is the prevailing money politics, by which the campaign budgets determine the election outcomes, but that is rather common in Southeast Asia anyway. The Philippines, after the legendary democratic revolution of 1986, has been dominated by not very democratically minded elites and partially more than controversial presidents, with the current one being no exception. Malaysia, after six decades of one-party dominance, maintained by money and racial politics, managed a peaceful transition of power but the new government looks fragile with a volatile coalition of not very compatible parties. But all in all, her democratic structure and institutions are there.

Remains the Republic of Singapore, often criticized for the ruling party’s long dominance and suspected of authoritarian tendencies. In reality though, the pugnacious style of legendary first prime minister Lee Kuan Yew is long gone. The nearly six decades of one-party dominance with the lowest corruption in the region and a capable administration, have allowed for exceptionally far-sighted policies, advancing the city state’s development from Third to First World status. More than a dozen opposition parties, so far, have not managed to offer a real alternative or to join forces. So, the ruling People’s Action Party, helped by a first-past-the-post election system, regularly wins big absolute majorities. It is certainly easier in a city state, but Singapore is objectively a rather well- governed country in Southeast Asia, where restricted, flawed, and incomplete democracies are the norm.

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Interview with Indian General Asthana (ret.): „A campaign of those who are not comfortable with rising India“

Global Review had the pleasure to have an interview with Indian General (ret.) Asthana about the geopolitical situation in Asia and the Greater Middle East. The author is a strategic and security analyst, a veteran Infantry General with40 years experience in national & international fields and UN. A globally acknowledged strategic & military writer/analyst authored over 350 publications. Interviewed by various National and International news channels/newspapers/organisations. Currently Chief Instructor, USI of India, the oldest Indian Think-tank in India. On Board/Governing Council CEE, IOED, IPC, ITVMNN and other UN Organisations. On Advisory Board of SWEDINT, member EPON. Former Additional DG Infantry. Awarded twice by President of India, United Nations, former Prime Minister Maldova and Governor of Haryana.

Global Review: General Asthana, the situation around Kashmir seems to be stabilized. In the global media at the moment there is no intensive reporting about it anymore as has been after the Kashmir abrogation law. The protests of Muslim countries seemed also to be limited. Did Pakistan´s and Chinas propaganda efforts not work? What are the positions of them and of the USA, the EU and Asian and Muslim countries about the Kashmir question? However, some claim that India had imprisoned 7 million Kashmiris in detention camps as China with the 1 million Uighurs in Xinjiang. Suzanna Arundhati Roy even speaks of Kashmir as a war zone with torture, human rights abuses and illegal killings. How would you portray the situation in Kashmir?

Major General S B Asthana:      The abrogation of Article 370 and 35a (temporary article in the Constitution of India) and administrative reorganisation of erstwhile state of Jammu and Kashmir was done for better governance of the region, through laid down democratic procedures, by more than two-thirds majority in both houses of Parliament. This reform was long overdue, as it was seen that these Articles were hurting India and common people of J&K. These provisions were being misused by few local politicians, separatists, elite businessmen, terrorists and their supporters, at the cost of brewing inequality, depriving legal benefits, voting rights, welfare related rights to common people of Kashmir including labourers, daughters marrying outside and their children to forgo their rights, allowed forcibly pushing out some natives like Kashmiri Pundits with blatant abuse of power and left India helpless in mitigating their grievances. No investments were possible to create jobs, hence terror industry bloomed. The Bill reorganizes the erstwhile state of Jammu and Kashmir into two separate Union Territories. Needless to say that the people enjoying such abuse of power will continue to cry foul, along with some more trying to gain political mileage out of it, but the fact is that this decision was backed by majority of the country; hence the situation is stabilising gradually. 

These articles helped the hybrid warfare launched by Pakistan and its terror network in Kashmir. China is also a beneficiary of progressing its CPEC through sovereign territory of India and Pakistani export of terror indirectly leads to containment of India; hence it suited both countries to launch a information Warfare through false propaganda against India, which had to fizzle out as it lacked truth and substance. Chinese attempts to take it up with UNSC failed thrice as most countries realise that it is internal matter of India. Some countries from the West and Islamic world have been raising concerns regarding temporary clamp down on internet and mobiles, but the same was essential to save lives under the given circumstances at that time, when Pakistan and the terrorists supported by it were trying for igniting violence and shut down Kashmir through these mediums. This led to India with uncomfortable choice between providing right to internet or right to life to innocent people. India rightly chose the later option, and now most restrictions have been relaxed. Imprisonment of seven million Kashmiris in detention camps is a fake news. Kashmir today is much more peaceful than it had ever been in last few decades. Whenever such major decisions are taken by any democratic country, there are few people who have different opinions, and the author you mentioned in the question may have her view in a free democracy like India. I disagree with her view and so does the majority. Needless to say that in all democratic countries including India, the decisions are taken by majority view and not individual perceptions. 

Global Review:    After the Kashmir laws, Modi pushed the Citizenship Amendment Act (CAA) and a new citizen registration system which discriminates Muslims and other foreign religions as well as a military reform. At the same time the national hero Mahatma Ghandi is questioned by the BJP and the RSS, his assassin Godse even idealized and being portrayed as a real Hindu nationalist. Observers think that Modi wants to establish a Hindu nationalist dictatorship and that the military reforms serves as instrument to neutralize the military staging a possible coup d´etat for the constitutional identity of India as a secular, democratic state—similar to Erdogan in Turkey. How do you perceive Modi´s actions and military reforms? Is the Indian army the guardian of a secular, democratic India?

Major General S B Asthana:    Your question has few assumptions emanating from the propaganda/misperception campaign of those who are not comfortable with rising India, or have not understood the details of the events/acts/regulations. India is and will remain a secular country. The CAA is an act to fast track giving citizenship to persecuted people in few neighbouring countries, who do not have any alternative to go other than India, and have been staying in India without citizenship. It does not affect citizenship rights of anyone else in India. Every country in the world formulates rules for its citizenship and counts its citizens for better governance, as per its national requirement and India is no exception. The Citizenship Amendment Act has been adopted through laid down democratic process with proper majority in both houses of Parliament. India also has enough rules and provisions for any person of any country or religion to apply for Indian citizenship and it can be granted to him/her on case to case basis like any other country in the world. In a free democratic country like India, some people can have different views and protest in peaceful manner or seek legal remedy, when they have different point of view on some government decision. This actually defines healthy matured democracy. India is a stable democracy and capable of handling all dissent by itself. The Government of the day is duty bound to control violence in such protests and continues to do so. Presently most protests are peaceful, however India has vibrant media and practices freedom of expression; hence at times the negative news and protests hog much more limelight than the majority acceptance. Politics during elections over such issues is also quite common in most democratic countries and the communal angle indicated in your question is more related to election rhetoric than any truth. Being an old United Nations official, I can tell you that such things happen in most democratic countries during elections/for vote politics and India is no exception. These issues are internal issues of India and no outside agency is need to be concerned about it. 

Indian Defence Forces are apolitical, totally secular, democratic, hold allegiance to the Constitution of India and will remain so. The major military reform in recent past has been the appointment of Chief of Defence Staff, which is very much needed for single point military advice to the Government and integration of forces. This was conceived over two decades back and has been implemented for improving the jointness and effectiveness of Indian military. I am fully in agreement with it. Reforms pertaining to military and police capacity building were also much needed, considering our unsettled borders with two neighbours.

Global Review:      After Trump cancelled the talks with the Taliban, the USA is now restarting the talks and the Taliban thinks that a breakthrough could be achieved next time. In this context, the Indian foreign minister was embarrassed about the Paris meeting of the Financial Action Task Force (FATF) on September 23rd when the USA, France, Germany, Japan and other member countries sided with Pakistan and China. After the USA and other countries sanctioned Pakistan for the support of terrorism. Is the context that Pakistan has an influence on the Taliban and therefore on a possible peace agreement and post-war order in Afghanistan?

Major General S B Asthana:       Pakistan so far continues on the Grey List of FATF and will remain so, if it does not show convincing progress on laid down parameters. It continues to be an embarrassment for Pakistan and not India. Logically Pakistan should be declared black by FATF, but being a strategic analyst, I know that China and few others, who do not want Pakistan to sink, will continue to save it and make attempt to pull it out from Grey list, because it strategically suits them, despite knowing that Pakistan will continue to support its terror industry as its strategic asset. 

Regarding US talks with Taliban, in my opinion Taliban is playing games with USA, as the later wants to move out from there. Taliban shows no inclination of Intra-Afghan dialogue and continues to attack US and Afghan troops. Notwithstanding what their leaders say, Taliban cadres want full control of Afghanistan and sharia law. Pakistan did protect Taliban leadership in past, but do not have any credible control over Taliban. Pakistani gestures to play mediatory role to please US, which is finding itself in ‘No Go’ situation, may soften US stance towards them and perhaps earn some concessions, but in the long run US will find itself cheated once again by Pakistan, which would continue enjoying the perks/money of US, despite being incapable of doing anything significant. I must point out that when Taliban was in power in Afghanistan, it made no concession to Pakistan on Durand line. TTP continues to attack Pakistan Army. Some countries are over assessing Pakistan’s control over Taliban.   

Global Review:       China is pushing the China Pakistan Economic Corridor and now also wants to integrate the Iranian port of Chabahar that till now was an Indian choke point into its New Silk Road. What roles do you think India, China and Pakistan take in the US-Iranian conflict? Will India side with Saudi Arabia and the USA while China sides with Iran? The Iranian Navy even had joint maritime drills with the Chinese and Russian navy? How do you think the US-Iranian conflict will develop and which positions will India, China and Pakistan take in this development?

Major General S B Asthana:     India continues to object to CPEC passing through its sovereign territory of erstwhile Jammu and Kashmir in the form it acceded to us in 1948. India has not joined BRI and never attended Belt and Road Forum as CPEC forms part of it. India will continue to be proactive in Chabahar having made substantial investment. I do not visualise a conventional conflict between US and Iran, but US will continue with sanctions and Iran will continue with irregular warfare actions. Some posturing and limited actions between the two cannot be ruled out. China and Russia are likely to favour Iran in any future show down. Pakistan and India may not be keen to get involved in it for their own reasons.  

Global Review:     In a Global Times article a Chinese strategist criticised the Indian foreign policy as some sort of balance of power approach which tried to balance between China and the USA. According to the author this approach was outdated, an old British colonialist model of the 19th century and that India in the future had to decide to side with China and Asia or with the USA as an escalation of the Sino-American conflict, even to a Sino-American war was probable. Do you think the Indian approach is feasible in the future or what could be the alternatives? And in the case that China expands its military activities in the Indo Pacific and the US is responding with a sea blockade war following the Offshore strategy of TX Hammes which side would India choose?

Major General S B Asthana:        Strategic balancing is the new normal in modern interlinked world. I do not agree with Global Times view which you mentioned in the question. China’s closest ally Pakistan has been doing strategic balancing between China and US. ASEAN countries have also been doing strategic balancing. India has been a leader of non-aligned movement, and now a country strong enough to act in its own national interest. I do not think any one country can dictate India’s strategic choices. India’s relations with US, Russia and China are on bilateral terms, and it is likely to  act in Indian interest in each case. The Sino-US conventional conflict has very less probability, because it is cost-prohibitive for both, but the cold war, economic war, military posturing, strategic and technological competition and possibly a cyber war has much greater probability. In case of Chinese expansionism in Indian Ocean and or obstruction in freedom of navigation and flights in Indo – Pacific, India is likely to protect its sovereign rights and go along with friendly navies.  

Global Review:      China wants an Eurasian/ Asian security architecture and the Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP) should be a part of it as BRICS the SCO. While India and Pakistan joined the SCO as full members, India refused to join the RCEP for economic reasons and the fear that China will dominate India and Asia economically.

Major General S B Asthana:        India is a responsible member of BRICS and SCO and shall continue to be so. India wanted to join RCEP, but the agreement in current form does not meet the trade interest and economic security of India. The negotiations will be on and the window is still open for India to join, if Indian concerns are addressed.   

Global Review: Russia thinks that it could also become part of an Eurasian security architecture. SCO, BRICS and the Primakov model of BRI as well as Russian foreign minister Lavrov’s proposal for a UN reform that brings India in the UN Security Council and therefore would be an Eurasian counterweight to the US and Western influence are examples for this. Do you think that the Russian-Chinese Eurasia plans are feasible and realistic? And what do you think about an UN reform?

Major General S B Asthana:        Russian thoughts of Eurasia security architecture brings an apprehension of Chinese domination, due to its strategic closeness with China and the orientation of the architecture against US led block. The potential countries for this architecture also have some members of NATO/ close to it. There may be differences amongst NATO members, but it is neither dead organisation nor is it going to die. So long Russia and China nexus remains, NATO members will remain together as a security compulsion. What makes this idea of Eurasian security architecture relevant is the threat from the growing southern arc of terrorists including growing pangs of ISIS, Taliban, al-Qaeda and other terror groups  including North Africa. Due to pulls and pressures of commonality of members in overlapping organisations, I do not see this architecture emerging as an exclusive one, but issue based cooperations could be a reality. 

UN Reforms are overdue and UNSC needs an overhaul. Bulk of P-5 members were victors of World War II and interestingly Chinese inclusion was supported by India. The global realities have changed. The strategic clout of countries like UK has reduced and the representation of developing countries in P5 is lacking; hence India is a natural contender for it, along with few more countries. An expansion of permanent members or some other model of UNSC needs to be worked out. The veto power with its members and competing interests of West and East in UNSC has led to a situation where all major military interventions in last two decades like Iraq, Afghanistan, Libya have taken place without UNSC sanction, because all P5 do not agree on most issues. There is need of more nations to be part of it to have an equitable representation and a balancing effect for a stable world.

Global Review:  The USA and India introduced the term Indo-Pacific in their national security strategies. Russia and China think the term is an exclusive concept that wants to exclude and contain China. The German Defense Minister Annegret Karrenbauer also spoke of the Indo-pacific and proposed that Germany and the Europeans also should send their navies in this area. Russia also tries to join maritime drills with the Indian Navy in the Indo-Pacific and the USA also had a drill with the Indian Navy in the Bay of Bengal. Does India see the Indio-Pacific as an exclusive concept against China and is interested that even European navies should join its effort Or is the idea of a participation of European, Russian and other navies not more a joke?

Major General S B Asthana:        In my opinion the term Indo- Pacific comes from a common water body comprising of Indian Ocean and Pacific Ocean joined by various choke points like Malacca Strait, through which maximum shipping traffic in the world sails. The freedom of navigation and flight, seamless movement, and use of global commons in this region is of global concern. By definition, it is not directed against any specific country, but if any country takes actions like converting features into islands to increase its EEZ at the cost of other countries, defies rulings of UNCLOS and does military posturing to give a message of expansionism based on its unilateral interpretation of history, it will find a resistance from most of the other global users of the same water body and will itself start feeling that Indo-Pacific is directed against it. India has been conducting exercises with Quad members, other European navies and Russians to increase inter-operability and maritime domain awareness against piracy and disaster relief, which are maritime challenges. These water bodies are global sea lanes of communication and all countries need to join to ensure that the freedom of navigation remains protected against any hegemonic design. 

(The views expressed are personal views of Major General S B Asthana, who retains the copy right). He can be reached at Facebook, LinkedIn, and Google+ as Shashi Asthana, @asthana_shashi on twitter, and personnel sitehttps://asthanawrites.org/email shashiasthana29@gmail.comLinkedIn Profilewww.linkedin.com/in/shashi-asthana-4b3801a6Youtube linkShashi Asthana

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Erdogan’s Neo-Ottoman Empire in the making


Erdogan advances in establishing his Neo-Ottoman Empire. The list is long: after supporting the Muslim Brothers everywhere in the Greater Middle East, equipping Islamist homicide militias from Syria to Libya, he becomes partly responsible for these civil wars and refugee flows, now portrays himself hypocritically as saviors of refugees and human rights, and is silencing the EU through the refugee deal, which he now wants to expand to Libya. After establishing a military base in Sudan, now marching into northern Syria and moving Turkish troops to Libya and also seeing his claims to gas deposits in the Mediterranean and the latter as his Mare Nostrum, building a second Bosporus channel, refusing NATO ships to pass through the Bosporus to the Black Sea, procuring S 400 rockets from Russia despite all NATO protests, as well as Russian nuclear power plants and, with Putin, sees itself as a new regulatory force in the MENA region, he is now reaching out to Pakistan and Central Asia.

The U.S. has resumed talks with the Taliban, and the Indian Secretary of State is outraged that the Financial Action Task Force took off Pakistan from the terrorist financing list when it met in Paris. The Western states think Pakistan could help to find peace in Afghanistan and influence the outcome of a postwar order through Pakistan´s alleged influence on the Taliban. Interesting article in this context:

https://www.middleeastmonitor.com/20200131-turkey-pakistan-plan-landmark-deal-for-dual-nationality/

Erdogan is now approaching Pakistan. Dual citizenship, military cooperation and the supply of attack helicopters are being discussed. I am currently working on CENTO, the Middle East NATO that existed under the leadership of the UK and the USA from 1955 to 1979, which included Turkey, Iraq, Iran and Pakistan, which was also sometimes referred to as the Middle East Treaty Organization (METO) and Baghdad Pact. Turkey also planned a military alliance with central Asian Turkic states in 1992, but Uzbekistan refused to do so because of the fear of Turkey having too much influence in Central Asia, and the question remains in the future as to whether such military alliances would be conceivable again given the new constellations, SCO and neo-Ottoman ambitions.

A former NATO general wrote:

“A military alliance must serve a purpose. At first, NATO stood for it
* to keep the Russians out
* to keep the Americans in
And the Germans down.

What would that be at TUR / PAK?

I think a coalition of the willing is conceivable. „

Especially since Pakistan is also interesting for Turkey and Saudi Arabia because of its nuclear weapons, both may also want to buy themselves and they are also expanding their nuclear industry as well as Egypt. This should be even more on the agenda if Iran wants to develop nuclear weapons after the ruptured nuclear deal with the United States and if Trump tacitly accepts North Korea as a nuclear power. Erdogan certainly thinks about the option of a nuclear-armed Neo-Ottoman Empire, which would make him independent of the United States and Russia.

Some experts are asking whether Turkey will one day become a member of the SCO and whether it will also be integrated into China’s new Silk Road. However, that also depends on the extent to which Erdogan would forego neo-Ottoman ambitions within Central Asia and the SCO or whether he would not also stir up the Central Asian Muslim brothers and Uyghurs against the secular Central Asian authoritarian rulers supported by Russia and China and not in cooperation with them but in confrontation with China and Russia. And China and Russia are also seeing how troublemaker Erdogan behaves in western alliances like NATO. Questionable as to whether they want to have more troublemakers in the SCO, as now also hostile Pakistan and India are now full members.

Turkey´s rapprochement to Pakistan now also creates Iranian dreams of a coalition between Iran, Turkey, Pakistan, Russia and China. If this is realistic or born out of Iranian desperation about the US sanctions remains the question:

„An Iranian envoy has proposed a new bloc of five countries — Turkey, Pakistan, Iran, Russia and China — to boost cooperation and resolve issues in the region.

“Countries like Iran, Pakistan, Turkey, Russia and China have the potential to form a new alliance for better future of the region,” Iran’s Ambassador to Pakistan Seyyed Mohammad Ali Hosseini said in a lecture at the Islamabad Strategic Studies Institute (ISSI) on Tuesday.

In view of cooperation among important regional countries, Hosseini said, Economic Cooperation Organization (ECO) — a political and economic intergovernmental organization of Iran, Pakistan, and Turkey — can play its role in the economic development.

„ECO provides an appropriate opportunity for Iran-Pakistan to coordinate their policies in line with economic growth and render necessary ground to facilitate economic activities and encourage investment and trade and remove transit hurdles between the two countries,“ he added.

The Iranian envoy said Pakistan, as an Islamic and neighboring country, attains special place in the foreign policy of Iran.

„Iran and Pakistan have participated in most of OIC [Organization of Islamic Cooperation] conferences. Unfortunately, due to role of some countries, this organization has not been effective in addressing issues of the Islamic Ummah and taking positions in the support of Islamic cause,“ he said, without naming the countries.

Hosseini also called for enhancing cooperation among developing Muslim countries to create a common Islamic Market.

„D-8 Group of the developing Islamic countries; i.e. Indonesia, Iran, Pakistan, Bangladesh, Turkey, Malaysia, Egypt and Nigeria, is a regional forum for boosting of strong economic ties among the developing Islamic countries,“ he said.

Talking about Pakistan’s Gwadar and Iran’s Chabahar Ports, the ambassador said the two ports complement each other.

„Establishment of rail network between Gwadar and Chabahar and its link up to Europe and Central Asia through Iran, will usher major economic development in the region. On the other hand, construction of Railway track on Pakistani territory to China, linking the two ports will lead towards economic development in this region,“ Hosseini concluded.“
https://www.aa.com.tr/en/middle-east/iranian-envoy-proposes-new-alliance-of-5-countries/1724935

Should this become a reality, the New Silk Road in China would develop rapidly and in some cases the Asianization of Asia predicted by Parag Khanna in his book „The Future is Asian“would materialize, perhaps even an Islamization of Asia.

Some experts believe that the EU is only a visitor to the developments in the Greater Middle East. The question is whether that is positive or negative. After the US imperial overstretch as a result of the Iraq war, after the strategic overexpansion of the EU and NATO in the east, Russia and Turkey are now expanding in the Greater Middle East, but it remains to be seen whether both will also suffer imperial overstretch, especially since when you look at Erdogan’s ambitious neo-Ottoman dreams. The EU and NATO could first need a breather, which they could use for consolidation and reorientation.

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Erdogans neoosmanisches Reich in the making

Erdogan schreitet bei der Etablierung seines neosmanischenReiches voran. Die Liste ist lang: Nachdem er die Muslimbrüder im Greater Middle East überall unterstützt, islamistische Mordbrennermilizen von Syrien bis Lybien ausrüstet, für die Bürgerkriege und Flüchtlingsströme mitverantwortlich ist und sich als Retter der Flüchtlinge und Menschenrechte aufspielt, sowie die EU mittels des Flüchtlingsdeals mundtot gemacht hat, die er nun auch auf Lybien erweitern will, einen Militärstützpunkt im Sudan errichtet hat, nun in Nordsyrien einmarschiert ist und türkische Truppen nach Lybien verlegt hat und auch neben seinen Ansprüchen um Gasvorkommen im Mittelmeer letzteres als sein Mare Nostrum sieht, einen zweiten Bosporuskanal baut, NATO-Schiffen die Durchfahrt ins Schwarze Meer verweigerte, von Russland S 400-Raketen trotz aller NATO-Proteste bezieht, sowie auch russische Atomkraftwerke und sich mit Putin als neue Ordnungskraft in der MENA-Region sieht, greift er nun auch nach Pakistan und Zentralasien aus. Dies auch noch vor dem Kontext, dass die USA inzwischen Pakistan als wichtigen Teil bei einer Friedenslösung in Afghanistan betrachten.

Die USA haben die Gespräche mit den Taliban wieder aufgenommen und der indische Aussenminister ist empört,dass die Financial Action Task Force Pakistan bei ihrem Treffen in Paris wieder von der Terrorismusfinanzierungsliste gestrichen hat.Wahrscheinlich erhoffen sich nun die USA und die NATO-Staaten Hilfe Pakistans, das die Neue Seidnestrasse Chinas über eigenes Gebiet nun auch weitertreiben will, bei einer Friedenslösung in Afghanistan.Interessanter Artikel dazu auch:

Erdogan nähert sich Pakistan an. Über eine doppelte Staatsbürgerschaft sowie eine militärische Zusammenarbeit und die Lieferung von Kampfhubschraubern wird diskutiert. Ich beschäftige mich gerade mit der CENTO, die von GB und den USA von 1955 bis 1979 organisierte und bestehende Middle East NATO, der die Türkei, Irak, Iran und Pakistan angehörten, die auch mal Middle East Treaty Organization (METO) und Bagdadpakt zwischendurch genannt wurde. Desweiteren plante die Türkei 1992 ein Militärbündnis mit zentralasiatischen Turkstaaten,aber Usbekistan lehnte dies aus Furcht vor zuviel Einfluss der Türkei in Zentralasien ab.Für die Zukunft stellt sich die Frage,ob solche Militärbündnisse angesichts neuer Konstellationen, SCO und neoosmanischen Ambitionen wieder denkbar wären.

Ein ehemaliger NATO-General schrieb dazu:

„Ein Militärbündnis muss einem Zweck dienen. Nato stand anfangs dafür
* to keep the Russians out
* to keep the Americans in
And the Germans down.

Was wäre das bei TUR/PAK ?

Ich halte da eher eine coalition of the willing für vorstellbar. „

Zumal Pakistan ja auch für die Türkei und Saudiarabien auch nach dem Khannetzwerk wegen seiner Atomwaffen interessant ist, die beide sich vielleicht auch selbst zulegen wollen und ja auch kräftig ihre Atomindustrie, die Türkei mehr mit russischer und japanischer Hilfe ( dem nach Fukushima reichlich desavourierten und nach Auslandsaufträgen lechzenden TESCO) , Saudiarabien mehr mit US-Hilfe ausbauen wie auch Ägypten seine Nukleartechnologie vorantreibt. Dies dürfte noch mehr auf der Tagesordnung stehen, sollte der Iran Atomwaffen nach dem geplatzen Atomdeal mit den USA entwickeln wollen und Trump stillschweigend Nordkorea als Atommacht akzeptiert. Erdogan reizt sicherlich die Option eines nuklearbewaffneten neoosmanischen Reichs.Dann wäre er auch von den USA und Russland unabhängig.

Einige Experten überlegen, ob die Türkei nicht eines Tages Mitglied der SCO, zumal auch in Chinas neue Seidenstrasse integriert werden wird. Das hängt aber auch davon ab, inwieweit Erdogan auf neoosmanische Ambitionen innerhalb Zentralasiens und der SCO verzichten würde oder ob er nicht auch die Muslimbrüder Zentralasiens samt Uiguren gegen die von Russland und China unterstützten säkularen zentralasiatischen autoritären Herrscher aufwiegelt und dort nicht in Zusammenarbeit mit diesen sondern in Konfronation mit China und Russland geraten würde. Und China und Russland sehen auch, wie sich troublemaker Erdogan in westlichen Bündnissen wie der NATO gebärdet. Fraglich, ob sie in der SCO weitere troublemaker haben wollen, sind doch nun auch das verfeindete Pakistan und Indien nun Vollmitglieder.

Die Annäherung der Türkei an Pakistan bringt jetzt auch iranische Träume von einer Koalition zwischen dem Iran, der Türkei, Pakistan, Russland und China hervor. Ob dies realistisch sind oder aus der Verzweiflung des Iran über die US-Sanktionen geboren sind, bleibt die Frage:

„Ein iranischer Gesandter hat einen neuen Block von fünf Ländern – Türkei, Pakistan, Iran, Russland und China – vorgeschlagen, um die Zusammenarbeit zu stärken und Probleme in der Region zu lösen.

„Länder wie der Iran, Pakistan, die Türkei, Russland und China haben das Potential, eine neue Allianz für eine bessere Zukunft der Region zu bilden“, sagte der iranische Botschafter in Pakistan, Seyyed Mohammad Ali Hosseini, in einem Vortrag am Islamabad Strategic Studies Institute (ISSI) am Dienstag.

Angesichts der Zusammenarbeit zwischen wichtigen regionalen Ländern, so Hosseini, könne die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (ECO) – eine politische und wirtschaftliche zwischenstaatliche Organisation Irans, Pakistans und der Türkei – ihre Rolle bei der wirtschaftlichen Entwicklung spielen.

„ECO bietet Iran-Pakistan eine angemessene Gelegenheit, ihre Politik im Einklang mit dem Wirtschaftswachstum zu koordinieren und die notwendigen Voraussetzungen zu schaffen, um wirtschaftliche Aktivitäten zu erleichtern und Investitionen und Handel zu fördern sowie Transithürden zwischen den beiden Ländern zu beseitigen“, fügte er hinzu.

Der iranische Gesandte sagte, dass Pakistan als islamisches und benachbartes Land einen besonderen Platz in der iranischen Außenpolitik einnimmt.

„Iran und Pakistan haben an den meisten Konferenzen der OIC teilgenommen. Leider war diese Organisation aufgrund der Rolle einiger Länder nicht in der Lage, Probleme der islamischen Ummah anzugehen und Positionen zur Unterstützung der islamischen Sache einzunehmen “, sagte er, ohne die Länder zu benennen.

Hosseini rief auch dazu auf, die Zusammenarbeit zwischen den muslimischen Entwicklungsländern zu verbessern, um einen gemeinsamen islamischen Markt zu schaffen.

„D-8 Gruppe der sich entwickelnden islamischen Länder; Das heißt, Indonesien, Iran, Pakistan, Bangladesch, die Türkei, Malaysia, Ägypten und Nigeria sind regionale Foren, um die wirtschaftlichen Beziehungen zwischen den sich entwickelnden islamischen Ländern zu stärken “, sagte er.

Über die pakistanischen Häfen Gwadar und Chabahar sprach der Botschafter, die beiden Häfen ergänzten sich.

„Der Aufbau eines Schienennetzes zwischen Gwadar und Chabahar und dessen Verbindung nach Europa und Zentralasien über den Iran wird eine wichtige wirtschaftliche Entwicklung in der Region einleiten. Andererseits wird der Bau einer Eisenbahnstrecke auf pakistanischem Territorium nach China, die die beiden Häfen verbindet, zu einer wirtschaftlichen Entwicklung in dieser Region führen, „schloss Hosseini.“
https://www.aa.com.tr/en/middle-east/iranian-envoy-proposes-new-alliance-of-5-countries/1724935

Sollte dies Realität werden, würde die Neue Seidenstrasse Chinas sich zügig weiterentwickeln und es teilweise zu der von Parag Khanaa in seinem Buch „The Future is Asian“ prophezeiten Asianisation of Asia, ja vielleicht auch einer Islamisation of Asia kommen.

Einige Experten meinen, dass die EU bei den Entwicklungen im Greater Middle East nur noch Zaungast sei. Die Frage ist, ob das positiv oder negativ ist. Nach dem imperial overstretch der USA infolge des Irakkriegs, nach der strategischen Überdehnung von EU und NATO im Osten, toben sich nun Russland und die Türkei im Greater Middle East aus, aber es bleibt abzuwarten, ob beide nicht auch einen imperial overstretch erleiden werden, zumal wenn man sich Erdogans ambitionierte neoosmanische Träume ansieht. Die EU und NATO könnte erst mal eine Verschnaufpause gebrauchen, die sie zur Konsoldierung und Neuorientierung nutzen könnte.

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Grünes Russland und die Grüne EU-Chance für eine ökologische Zusammenarbeit? EU-Russland-Klimaschutzgipfel in Moskau?

Ich habe die Rede zur Nation Putins gelesen. lobte ihn, dass er Mitglied des Pariser Abkommens ist, anders als Trump oder Bolsanaro und sogar Karaganov entdeckt ein grünes Russland, Ökologie und Sibirien und die Datschen. Daher ist die Idee nicht tot. Aber es sollte ein klares Signal aus Russland geben. Und da die EU beschlossen hat, 2050 ein grünes Europa zu werden und die Grünen die entscheidende Macht in der nächsten deutschen Regierung sein werden, unterstützt dies diese Idee. Sasha Rahr, EU-Berater von Gazprom, Russlandexperte und Mitglied von Putins Valdai Club, hat bereits seinen Plan für eine ökologische Zusammenarbeit skizziert.

Natürlich gibt es Unterschiede, aber Russland sollte sich selbst erklären, was seine Vision von einem grünen Russland ist, was sie tun wollen und können, wie die EU sie unterstützen und eine Zusammenarbeit eingehen könnte und welche Interessen es hat. Wenn Russland seine Interessen an einem grünen Russland offen und aktiv definiert, ist es viel einfacher zu verstehen, wo die Potentiale und Grenzen einer solchen Zusammenarbeit liegen. Und die russische Angst, dass die Europäer keine russischen Karbone mehr kaufen, ist übertrieben. Bei den erneuerbaren Energien geht es hauptsächlich um Strom und nicht um Gas und Öl. Und das gesamte Transport- und Verkehrssystem kann nicht durch Elektrizität ersetzt werden, da die Deutschen oder die Europäer nicht die Elektrizitätspotentiale haben, da sie selbst die Stromleitungen von der Nordsee nach Süden nicht rechtzeitig bauen können (65oo Kilometer erforderlich , 650 gebaut im letzten Jahrzehnt). Und ohne Kohle und Kernenergie ist Elektromobilität nicht realisierbar.

Kurz gesagt: Dies wird lange dauern und Russland wird weiterhin Gas und Öl verkaufen. Es ist eine lange Übergangsphase, kein Schock wie das 100-tägige Privatisierungsprogramm unter dem US-Ökonomen Jeffrey Sachs unter Jelzin oder der Friday for Future Kids und Greta. Daher haben die EU, Deutschland und Russland genügend Zeit, um langfristig eine grüne EU und ein grünes Russland zu schaffen und ihre eigenen Interessen, Potenziale und Grenzen der Zusammenarbeit zu definieren. Sie müssen einen langfristigen Mittelweg für eine grüne EU und Russland finden . Nicht Shock and Awe- Schock und Furcht!

Ein positives Zeichen ist jedoch, dass nachdem der Chef des Thinktanks des russischen Aussenministeriums RIAC, Dr. Kortunov die Grünen mal als strategischen Partner Russlands andachte, der EU- Berater von Gazprom Dr. Alexander Rahr beim Valdai Club und darüber hinaus sich für eine ökologische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der EU einsetzte und ich auf RIAC dank Dr. Kulikovs eingeladen wurde, dies zu kommentieren und zu vertiefen nun inzwischen solche Hardliner wie Karaganov ein grünes Russland, wenngleich aufgrund seines Asian Picots mehr in Sibirien entdecken und Putin in seiner State of Union Address auch auf die Bedeutung des Pariser Klimaschutzabkommens betont hat, sowie auch er und zunehmende Teile der Eliten die Orientierung der EU auf eine Grüne EU, sowie die Wahrscheinlichkeit einer schwarz-grünen Koalition nach Merkel in Deutschland wie jetzt schon in Österreich wahrnehmen, nun den Vorschlag eines EU-Russlan-Klimaschutzgipfels n Moskau offeriert haben.

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Green Russia and the Green EU-chance for an ecological cooperation? EU-Russia climate protection summit in Moscow?

I read the State of the Union address of Putin. praised him that he is member of the Paris agreement, different to Trump or Bolsanaro and even Karaganov is discovering a green Russia, ecology and Siberia and the dachas. Therefore the idea is not dead. But there should be a  clear signal from Russia. And as the EU has decided to become a Green Europe in 2050 and the Greens will be the decisive power in the next German goverment this supports this idea. Sasha Rahr, EU adviser to Gazprom, Russia expert and member of Putin´s Valdai Club already outlined his plan for ecological cooperation. Of course, there are differences, but Russia should spell out by itself what its vision of a Green Russia is, what they want to do and what they can do, how the EU could support them and make a cooperation and what its interests are. If Russia openly and actively defines its interests in a Green Russia it is much more easy to understand where the potential and limits are for such a cooperation.

And the Russian fear that the Europeans won´t buy Russian carbons anymore are exaggerated. The renewable energy are mostly about electricity and not about the  gas and oil. And the whole transportation and traffic system can`t be replaced by electricity as the Germans or the Europeans don´t have the electricity foe that, even can´t build the electricity tracks from the North Sea to the South in time (65oo kilometer needed, 650 bult in the last decade). And without coal and nuclear energy there is no way to realize electromobility. In short: This will take a long time and Russia still will sell its gas and oil. It´s a long transition period, not a shock as was the 100 days privatization program under US economist Jeffrey Sachs under Yeltsin or the Friday for Future kids and Greta want. Therefore the EU, Germany and Russia have plenty of time to create a Green EU and a Green Russia in the longterm and to define their own interests and potentials and limits of cooperation. You have to find a longterm middle way for a Green EU and Russia. Not Shock and awe!


However, a positive sign is that after the head of the think tank of the Russian Ministry of Foreign Affairs RIAC, Dr. Kortunov once thought of the Greens as a strategic partner of Russia, the EU adviser to Gazprom Dr. Alexander Rahr at the Valdai Club and beyond was committed to ecological cooperation between Germany, the EU and Russia and I on RIAC thanks to Dr. Kulikovs was invited to comment on this idea and deepen it, even such hardliners as Karaganov speak now of a green Russia, although more in Siberia due to his Asian Pivot and Putin also stressed in his State of Union Address the importance of the Paris Climate Accord, as well as he and increasing sections of the elite realize the EU’s orientation towards a Green EU, and the likelihood of a black-green coalition after Merkel in Germany, as is already the case in Austria. Therefore Russia has now offered the proposal for an EU-Russia climate protection summit in Moscow and already has a draft agenda for this. Hopefully, there are partners in the EU who discuss this offer seriously.

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Film review: Only a woman


Just a woman – a top film, but you also have to classify it. A Turkish friend, a Turkish macho with sexist posts and unmarried and unable to find a wife, wrote to me that this was probably completely exaggerated. His aunt had been divorced four times, had new men and if his sister wanted to divorce, it was not a problem and she would also live free without a family. You have to differentiate among the 5 million Muslims who mostly are not religious Muslims. The majority are pro-Western Attaturk Turks or secular Syrians and Iraqis, even nationalists and machos by our standards, but they would never commit honor killing, nor would they force their daughter under a headscarf. They reject that.

In addition, my Turkish friend said that the family of the film was an extremely religious Kurdish family, but that most Kurds were not religious, and if you thought that Kurdish families would look like this, you should not support the PKK and YPG and Rojahe in Northern Syria as most of the fighters on the front are Kurdish women. He also asked me if German filmmakers would make films about the violence of some German men against German women, which would force them into women’s shelters, and whether German male sexism would be extended to all German men. He hadn’t seen anything yet. And I honestly don’t have seen anything either. In addition, these are extreme cases that would then be stylized to entire population groups.

In addition, Terres de Femmes has only spotted 12 honor killings over the past decade, while AfD sites have gone into the thousands of unproven honor killings. So be careful. The machism of the so-called Muslims as a collective is one thing, but to regard them as a collective and to attach them to a population group and to generalize them is wrong. If anti-Semitism, racism, sexism, etc. is wrong, you have to fight it regardless of ethnic or religious composition, German, American or with a migration background or without or with.

The film was correct and well done, but it should be classified and not used for Muslim-bashing. I myself have taken a very exposed position with my manifesto of the Left Counterjiahd because I criticized the left Islamophilism and wanted to open an intermediate position on the right Islamophobia, but one should not exaggerate either. One must criticize honor killings as an extreme case of patriarchal family structures, but not generalize them – especially since Terres de Femmes was able to find 12 honor killings, but the AfD pretends that this is the normal case in Turkish, Syrian or refugee families. The balance makes it and its differentiation.

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Filmkritik: Nur eine Frau

Nur eine Frau–ein Spitzenfilm, aber man muss ihn auch einordnen. Ein türkischer Freund, ein türkischer Macho mit sexistischen Posts und unverheiratet und keine Frau findend, hat mir geschirebn, dass das wohl völlig überzogen sei. Seine Tante sei viermal geschieden worden, hätte neue Männer gehabt wenn sich seine Schwester scheiden lassen wolle, sei dies kein Problem  und sie würde auch frei leben ohne Familie. Man muss da schon unterscheiden bei 4 Millionen Muslims, die gar keine sind. Der Grossteil sind prowestliche Attatürktürken oder säkulare Syrer und Iraker , zwar auch für unsere Verhältnisse Nationalisiten und Machos, aber sie würden nie einen Ehrenmord begehen, noch ihre Tochter unter ein Kopftuch zwingen. Das lehnen sie ab.

Zudem meinte mein türkischer Freund, dass es sich in dem Film um eine extrem religiöse kurdische Familie gehandelt hätte, aber die meisten Kurden nicht religiös seien und wenn man glaubt, dass kurdische Familien so aussehen würden, man die PKK und YPG und Rojahe in Nordsyrien nicht unterstützen dürfte, obwohl doch die meisten Kämpfer an der Front kurdische Frauen seien. Dazu fragte er mich, ob denn deutsche Filmer mal Filme über die Gewalt einiger deutscher Männer gegenüber deutschen Frauen, die sie in Frauenhäuser zwingen machen würde nd ob man deutsche Männergewakt so auf alle deutschen Männer ausweite würde. Da habe er noch nichts gesehen. Und ich ehrlicherwesie auch nichts. Zudem seien dies Extremfälle, die dann auf ganze Bevölkerungsgruppen hochstilisert würden.

Zudem Terres de Femmes nur 12 Ehrenmorde ausmachen konnte über das letzte Jahrzehnt, während AfD-Seiten da in die tausende unbewiesene Ehrenmorde gehen. Also mal vorsichtig. Der Machismus der sogenannten Muslime als Kollektiv ist eine Sache, aber diese als Kollektiv anzusehen und an einer Bevölkerungsgruppe festzumachen und zu pauschalisieren ist falsch. Wenn ist Antisemitismus, Rassismus, Sexismus,etc.falsch, egal in welcher ethnischen oder religiösen Zusammensetzung, deutsch, amerikanisch oder mit Migrationshintergrund oder ohne oder eben mit.

Der Film war richtig und gut gemacht, aber man sollte dies einordnen und nicht zum Mulimbashing nutzen. Ich selber habe mit meinem Manifest des Linken Counterjiahds da eine für Linke sehr exponierte Position eingenommen, da ich die linke Islamophilie kritiserte und eine Zwischenposition zur rechten Islamphobie aufmachen wollte, aber man darf auch nicht übertreiben. Man muss Ehrenmorde als Extremfall de patriachalischen Familienstrukturen zwar kritisren, aber diese nicht verallgemeinern–zumal Terres de Femes eben 12 Familienmorde recherchieren konnte, die AfD aber so tut, als sei dies der Normalfall in türksichen, syrischen oder Flüchtlingsfamilien. Die Balance macht es aus und die Differenziertheit.

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Corona virus and the spirit of Wuhan- Proud to be a Chinese!


The corona virus comes just for the Chinese New Year of the Rat. While the rat in China is regarded as an energetic animal that knows how to bite successfully through in life and business, Europeans in respect of rats are more likely to think of disease, plague, epidemics and the corona virus actually fits this more eurocentric perception well without becoming superstitious.

It’s time again. A new virus and the associated fear of the masses, which are really fueled by the media and social media and at the same time somewhat dampened. AIDS, Ebola, swine flu, SARS, BSE – every time the media fuels a pandemic sentiment of a new plague, black death and Spanish flu. Not that there couldn´t be a pandemic and there is nothing to be said against preventive measures, but the hysteria of many people that resonates in fear is annoying. The guilty party for the corona virus has already been identified in parts of social media. According to a message or fake news that is widely shared and distributed on social media and has the anonymous sender and source, „Netzfund“:

„For your understanding, the corona virus was produced in an institute in China by artificial mutation of other viruses by humans to produce vaccines against other viruses. The virus has now broken out in exactly the region around the institute. The artificially generated virus was patented in 2018. This patent is owned by the government-funded Pirbright Institute in the UK, whose main donors are the World Health Organization (WHO) and the Bill & Melinda Gates Foundation. Do I just not understand the logic behind it? We should all be vaccinated against a virus soon, which was only created by the vaccine serum ‚.

“The Pirbright Institute has been working on this virus since 2015.
The conclusion that the current version is certainly a mutation that develops further in the human host medium and becomes almost unpredictable only emerged after the tests – according to voices – in the vaccine laboratory in China. Bad tongues claim that it is a laboratory for biological warfare.

And bacteria do not care whether they are male or female genes, because it is not about the genes of the host medium, but about the genetic modification of the virus. „

From a purely vaccination point of view, attempts are being made against influenza viruses of any kind, but especially for the Asian strains – these are far more aggressive than the European strains – to generate an antibody by „homeopathic“ dosing. This does not work with some known, but very rare forms, because the mutation rate is higher than humans can develop antibodies.
With this corona virus, it is probably so high that it has to be regarded more as a biological warfare agent and not as a derailment of nature.

If you think very negatively and wonder if Ebola is not more dangerous, the answer must be no, because Ebola has an incubation of two days. This is quite unproductive as a tactical weapon, because the short incubation period is not enough to cause really great damage. With the current virus, the incubation period is somewhere between 10 and 21 days, because that is not exactly known either. This means that as soon as you carry the virus in yourself, you are a carrier without already being sick.
The hectic efforts of the Chinese government to seal it off city by city – 58 million people are already isolated! – shows how highly active mutant this virus really is. „

OK. When I read „Netzfund“ and no other sources, with such an explosive topic, then I, like many other, have justified reservations or doubts about the authenticity of these findings. As always, when an illness breaks out, apologetic fans of alternative medicine, opponents of vaccination and various conspiracy theorists claim that a virus has escaped from a military bio (weapon) laboratory, even human experiments are suspected or dark traders are suspected who contaminate humanity, mostly a pharmaceutical company to enforce profitable mass vaccinations at the WHO, which is portrayed as a lobbying organization and an extended arm of the pharmaceutical industry. In the case of the corona virus, the culprits and conspirators are Bill and Melinda Gates in cooperation with the People’s Liberation Army, the Pirbright Institute and the WHO. A similar pattern is also seen in AIDS, which was suspected to come from the Pentagon’s bioweapons laboratory, or in the Skripal affair a nearby British biological laboratory or a Russian laboratory was suspected. The corona virus is said to have originated in a food market in Wuhan, which is explained by poor hygiene, but does not yet explain how the corona virus originated and got there, insofar as this is the real place of origin.

The news contradict each other. Most virologists consistently emphasize the relative harmlessness of the coronavirus. It is less contagious and dangerous than the flu and even if you are infected, you can only expect a kind of severe cold, which does not have to automatically lead to death – with the exception of old people and people whose immune systems are already weakened. In Germany alone annually 20,000 people die of flu and tens of thousands of resistant hospital viruses, without this triggering a comparable hysteria, but is priced in as normal mortality, which is occasionally and marginally reported. This contrasts with the downright hysterical measures from the barracking and large-scale quarantine of cities of millions in China to the closing of national borders. Conversely, Chinese business people travel abroad as before, e.g. to the ISPO sports fair in Munich.

That doesn’t go together, either the virologists are wrong and the coronavirus is more dangerous than expected and the Chinese government has something to hide or we are dealing with a form of mass psychosis. Or the Chinese government wants to demonstrate how omnipotent and superior its neototalitarian, political system is in the field of public health and quarantine , maybe the CP C wants to show that she will react earlier and more decisively than in SARS and have everything under control and act more effectively when it comes to mass barracks in cities with millions can than other countries and political systems.

Videos of patriotic chants of the millions of people in Wuhan ringing across the city are now circulating on YouTube and on social media in circles of the Chinese opposition, and some dissidents hope that this will become the political awakening of the Chinese people and the spirit of Wuhan (Spirit of Wuhan). Hong Kong can now also politically infect China. People get up and storm breaks out. There is hope that other social ills in China could now politically be aired and break out, but I guess most in terms of health mass-hysterical and paranoid Chinese support their government in finding the mass detention necessary and perceive it as a symbol that the national community of fate and destiny can and must really prove itself. Western virologists also attest the CPC to good medical crisis management. Especially since a lack of hygiene regulations and food controls are also the case in other capitalist and factory-based forms of production and the Chinese opposition does not fundamentally question this type of business model. In addition, the CP China may now also put an end to the nice and charming food stalls on markets and streets – with reference to public health.

And the rumor that the corona virus comes from a bio-weapons laboratory of the People’s Liberation Army (VBA) sounds like Fakenews, and even if it was true and this state secret would come to light, nationalist-minded Chinese, who not only perceive defense preparedness in categories of public health. but also think of military defense, certainly will not be caught by such a revelation. And what about the mass protests in Hong Kong? Are the demonstrations now prohibited due to infectious mass gatherings, contagion by means of quarantine and hygiene requirements? That would be an elegant way to get rid of the annoying mass protests. What would be left for the Hong Kong demonstrators? Do you want to sing masses of protest songs from the skyscrapers and emulate the spirit of Wuhan?

In any case, there is now the first foreign policy scandal around Corona. The Danish newspaper Jillands-Posten, which already caused the anger of Islamists and parts of the Muslim world with Mohammed cartoons, has now printed the Chinese state flag with 5 yellow viruses instead of 5 stars.

„The cartoon, published in Jyllands-Posten on Monday, depicted a Chinese flag with the yellow stars normally found in the upper left corner exchanged for drawings of the new coronavirus.

China’s embassy in Denmark called the cartoon „an insult to China“ that „hurts the feelings of the Chinese people“.

The embassy said the cartoon crossed the „ethical boundary of free speech“ and demanded that the paper and cartoonist Niels Bo Bojesen „reproach themselves for their mistake and publicly apologise to the Chinese people“.

After breaking out in the city of Wuhan, the official number of confirmed cases of the new virus reached more than 4,000 in China as of Tuesday, with over 100 deaths.

Some 50 infections have also been confirmed elsewhere in Asia, Europe and North America.

On Tuesday, Jyllands-Posten’s chief editor Jacob Nybroe said they would not „dream of“ poking fun at the situation in China but also refused to apologise.

„We cannot apologise for something we don’t think is wrong. We have no intention of being demeaning or to mock, nor do we think that the drawing does,“ Nybroe said.

„As far as I can see, this here is about different forms of cultural understanding.“

Several Danish politicians backed the paper, with Prime Minister Mette Frederiksen quoted by the Politiken newspaper as saying „we have freedom of expression in Denmark. Also to draw“.“

https://www.france24.com/en/20200128-danish-newspaper-s-virus-cartoon-angers-china

The Chinese government is demanding censorship from the Danish government. The Danish government rejects this by referring to freedom of expression and the press, so let’s see if there is a nationalist boycott campaign on the part of the CPC. Westerners making jokes about the Chinese malaise could be the best propaganda slogan for the CP China to start a patriotic campaign.

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Coronavirus und der Spirit von Wuhan- Stolz ein Chinese zu sein!

Just zum chinesischen Neujahr der Ratte kommt der Coronavirus. Während die Ratte in China als energievolles Tierchen gilt, dass sich erfolgreich im Leben und Geschäft durchzubeißen weiß, denkt man in Europa bei Ratte eher an Krankheit, Pest, Seuchen und da passt der Coronaviruseigentlich ja eigentlich gut dazu, ohne jetzt abergläubisch zu werden.

Es ist mal wieder so weit. Ein neuer Virus und damit einhergehend Massenängste, die durch die Medien und sozialen Medien erst so richtig angefacht werden und gleichzeitig wieder etwas gedämpft werden. AIDS, Ebola, Schweinegrippe, SARS, BSE-jedesmal wurde Pandemieweltuntergangsstimmung einer neuen Pest, eines Schwarzen Tods und Spanischer Grippe geschürt. Nicht dass es auch mal zu einer Pandemie kommen könnte und auch nchts gegen Präventivmassnahmen zu sagen ist, aber nervig ist die in der Angst mitschwingende Hysterie vieler Mitmenschen schon.

In Teilen der sozialen Medien sind die Schuldigen für den Coronavirus schon ausgemacht. So heißt es in einer in sozialen Medien viel geteilten und verbreiteten Nachricht oder Fake News, die den anonymen Absender und Quellennachweis „Netzfund“ hat:

„„Zum Verständnis, das Coronavirus ist in einem Institut in China durch künstliche Mutation anderer Viren von Menschenhand erzeugt worden, um daraus Impfstoffe gegen andere Viren zu produzieren. In genau der Region um das Institut ist nun das Virus ausgebrochen. Das künstlich erzeugte Virus wurde 2018 patentiert. Der Inhaber dieses Patents ist das von der Regierung finanzierte Pirbright Institute in Großbritannie, dessen wichtigste Geldgeber die Weltgesundheitsorganisation WHO und die Bill & Melinda Gates Foundation sind. Stehe ich auf dem Schlauch oder verstehe nur ich die Logik dahinter nicht? Bestimmt sollen wir uns bald alle impfen lassen gegen ein Virus, was durch das Impfserum erst entstanden ist‘.

„Das Institut Pirbright arbeitet seit 2015 an diesem Virus.
Der Rückschluss, dass es sicher bei der aktuellen Version um eine Mutation handelt, die sich in dem Wirtsmedium Mensch weiter entwickelt und nahezu unberechenbar wird, ist erst nach den Versuchen – so werden Stimmen laut – in dem Labor für Impfstoffe in China entstanden. Böse Zungen behaupten, dass es ein Labor für biologische Kriegsführung sei.

Und Bakterien kümmern sich nicht darum, ob es männlich oder weibliche Gene sind, denn es geht nicht um die Gene des Wirtsmediums, sondern um die genetischeVeränderung des Virus.“

Rein impftechnisch wird versucht gegen Influenca-Viren jed welcher Art, aber besonders für die asiatischen Stämme – diese sind weitaus aggressiver als die europäischen – einen Antikörper durch “homöopathische“ Dosierung zu generieren. Das funktioniert bei einigen bekannten, aber sehr seltenen Formen eben nicht, weil die Mutationsrate höher ist, als der Mensch Antikörper entwickeln kann.
Bei diesem Coronavirus ist diese wohl so hoch, dass es eher als biologischer Kampfstoff betrachtet werden muss und nicht als eine Entgleisung der Natur.

Denkt man jetzt einmal sehr negativ und fragt sich, ob Ebola nicht gefährlicher sei, muss die Antwort Nein heißen, denn Ebola hat ein Inkubation von zwei Tagen. Das ist als taktische Waffe recht unergiebig, weil die kurze Inkubationszeit nicht reicht um wirklich großen Schaden anzurichten. Bei dem aktuellen Virus ist die Inkubationszeit irgendwo zwischen 10 und 21 Tagen, denn auch das weiß man nicht genau. Das bedeutet, sobald man den Virus in sich trägt ist man Überträger ohne schon selbst erkrankt zu sein.
Das hektische Bemühen der chinesischen Regierung Stadt um Stadt abzuriegeln – es sind jetzt schon 58 Millionen Menschen isoliert! – zeigt, wie hoch aktiv mutierend dieses Virus wirklich ist.“

O.k. Wenn ich „Netzfund“ lese und sonst keine Quellenangaben, bei so einem brisanten Thema, dann beschleichen auch mich, wie viele andere, berechtigte Vorbehalte bzw. Zweifel über die Echtheit der Feststellungen. Wie immer, wenn eine Krankheit ausbricht erklären sich dies Alternativmediziner, Impfgegner und diverse Verschwörungstheoretiker damit, dass ein Virus aus einem Bio (waffen) labor des Militärs entwischt sei, wenn nicht gleich Menschenversuche vermutet werden oder mit düsteren Geschäftemachern, die die Menschheit verseuchen, zumeist ein Pharmakonzern, um profitträchtig teure Massenimpfungen bei der als Lobbyorganisation und verlängerter Arm der Pharmindustrie geltenden WHO durchzusetzen. Im Falle des Coronavirus hier als Schuldige Bill und Melinda Gates in Kooperation mit der Volksbefreiungsarmee, dem Institut Pirbright und der WHO. Ein ähnliches Muster kennt man auch bei Aids, von dem vermutet wurde, dass es aus den Biowaffenlaboren des Pentagons stammen würde oder bei der Skripalaffäre das nahegelegene britische biologische Labor. Der Coronavirus soll seinen Ursprungsort in einen Nahrungsmittelmarkt in Wuhan gehabt haben.Das wird mit mangelnder Hygiene erklärt, erklärt aber noch nicht,wie der Coronavirus entstanden ist und dort hinkam, insofern dies auch der wirkliche Ursprungort ist.

Die Nachrichten widersprechen sich. Die meisten Virologen betonen übereinstimmend die relative Ungefährlichkeit des Coronavirus. Es sei weniger ansteckend und gefährlich als die Grippe und selbst wenn man infiziert ist, sei nur eine Art schwerer Erkältung zu erwarten, die auch keineswegs automatisch zum Tod führen muss– mit Ausnahme von alten Menschen und Leuten, deren Immunssystem ohnehin schon geschwächt sei.In Deutschland allein sterben jährlich 20 000 Menschen an Grippe und etliche Zehntausende an resistenten Krankenhauskeimen, ohne dass dies eine vergleichbare Hysterie auslösen würde, sondern eben als normale Mortalität eingepreist ist über die mal gelegntlich und am Rande berichtet wird. Demgegenüber stehen die geradezu hysterischen Massnahmen von der Kasernierung und großflächigen Quarantäne von Millionenstädten in China bis hin zur Schliessung von Staatsgrenzen. Umgekehrt reisen chinesische Geschäftsleute wie gehabt ungehindert ins Ausland, z.B. auf die Sportmesse ISPO in München. Das passt nicht zusammen.Entweder irren die Virologen und das Coronavirus ist gefährlicher als gedacht und die chinesische Regierung hat etwas zu verbergen oder wir haben es hier mit einer Form der Massenpsychose zu tun. Oder die chinesische Regierung will demonstrieren wie allmächtig und systemüberlegen ihr neototalitäres,  politisches System im Bereich der Volksgesundheit und Quarantäne ist,vielleicht auch,dass sie mittels Massenkasernierung von Millionenstädten früher und entschiedener reagiert als bei SARS und in Sachen Volksgesundheit alles unter Kontrolle hat und effektiver handeln kann als andere Länder und politische Systeme.

In Kreisen der chinesischen Opposition kursieren jetzt auf Youtube und in den sozialen Medien Videos von aus den Hochhäsuern über die ganze Stadt klingenden patriotischen Gesängen der Millionenbevölkerung in Wuhan und wird dies als politisches Erwachen des chinesischen Volkes  und als der Geist von Wuhan (Spirit of Wuhan) gedeutet.Hongkong könn jetzt auch China politisch infizieren. Volk steh auf und Sturm bricht los. Da schwingt die Hoffnung mit, dass sonstige gesellschaftliche MIssstände in China sich nun durch die Massengesänge politisch Luft machen könnten.Doch ich schätze mal die meisten massenhysterischen und in Sachen Gesundheit geradezu paranoiden Chinesen unterstützen ihre Regierung darin, finden die Massenkasernierungen notwendig und als Sachzwang, in dem sich die nationale Volks- und Schicksalsgemeinschaft erst so richtig schön bewähren kann und muss. Zudem auch westliche Virologen der KP China vorbildliches medizinisches Verhalten attestieren. Zumal mangelnde Hygienvorschriften und Lebensmittelkontrollenm auch in anderen kapitalistischen und auf Massentierhaltung beruhenden Produktionsformen der Fall sind und die chinesische Opposition diese Sorte Geschäftsmodell grundsätzlich auch gar nicht infrage stellt. Zudem dürfte die KP China jetzt auch noch den netten und charmanten Garküchen auf Märkten und Straßen den Garaus machen- mit Verweis auf die Volksgesundheit.

Und dass Gerücht, dass der Coronavirus aus einem Biowaffenlabor der Volksbefreiungsarmee (VBA) stammen soll , klingt erstens nach Fakenews und selbst wenn dem so wäre und diesesStaatsgeheimnis zutage kommen würde, dürfte es bei nationalistisch gesinnten Chinesen und Untertanen  , die in Sachen Wehrkraft nicht nur in Kategorien der Volksgesundheit. sondern auch militärischer Abwehrkraft denken, schon gar nicht verfangen. Und was ist jetzt eigentlich mit den Massenprotesten in Hongkong? Werden die Demonstrationen wegen infiziöser Massenversammlungen, Ansteckungsgefahr mittels Quarantäne- und Hygienesachzwängen nun auch untersagt? Das wäre eine elegante Methode, sich der lästigen Massenproteste zu entledigen. Was bliebe dann den Hongkonger Demonstranten. Von den Hochhäusern massenhaft Protestsongs singen und dem Spirit von Wuhan nachzueifern?

Jedenfalls gibt es nun um Corona auch den ersten außenpolitischen Eklat.Die dänische Zeitung Jillands-Posten,die schon mittels Mohammedkarikaturen die Wut von Islamisten und Teilen der muslimischen Welt erregte, hat nun die chinesische Staatsflagge statt mit 5 Sternen mit 5 gelben Viren abgedruckt. Die chinesische Regierung fordert von der chinesischen Regierung Zensur. Die dänische Regierung lehnt dies mit Verweis auf die Oresse und Meinungsfreiheit ab.Mal sehen,ob sich da eine nationalistische Boykottkampagne seitens der KP China ergibt. Westler, die Witze über das chinesische Elend machen, könnten der beste Propagandaslogan für die KP Chinas sein, um eine patriotische Kampagne zu starten

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Ökofiction: Ecocaust-The New Green World Order

Ich habe angefangen eine Ökofiction zu schreiben: „Ecocaust-The New Green World Order“. Grober Storyplot:

Die Ökobewegung radikalisiert sich. Reformerische Kräfte wie Habeck und Baerbroeck, Green Peace und Extinction Rebeillion werden von radiaklfundamentalitischen Ökofanatikern an den Pranger gestellt, die Revolution frißt im wahrsten Sinne ihre KInder, auch Greta und den braveren Teil der Schüler. Es bilden sich zwei neue totalitäre Fraktionen innerhalb der revolutionären Ökobewegung heraus: Eine nationalistisch-autarke, die im Agrarkommunimsmus Pol Pots, dem Bewässerungssystem und den Ökokommunen des Angkorreichs (Wittfogel: hydraulisches Modell)  ihr Vorbild sieht und eine Naturreligion verbreitet, die um einen Sonnenkult und die Sonnenkraft kreist. Wir beten an die Macht der Sonne und des Wassers, der Elemente!.Zum anderen eine ökoimperialistische, internationalistische Fraktion, die gegen Chinas Wachstumsdikatur und die Neue Seidenstrasse den Ökokrieg mittels einer Öko-NATO beginnt und umweltfeindliche Infrastrukturen bombadiert, wie auch der Bevölkerungsexplosion durch Massenvernichtung entgegenzuwirken sucht, wie auch international eine grüne Weltrevolution ala Trotzki vorantreiben will. Eine Ära ökologischer Befreiungskriege.

Letztendlich dreht es sich auch um die Frage, inwieweit Menschenwürde/Menschenrechte/Demokratie und Reduzierung des CO2-/ Konsums/Bevölkerung zusammengehen.Ist das demokratisch gestaltbar oder braucht es eine Ökodiktatur, wie dies schnell gefordert werden könnte, sollten die bisherigen Maßnahmen nicht wirken. Mir macht aber ein wenig Sorge, dass Menschen von Ökologisten nur noch als CO2-Emmitenten angesehen werden, als Störfaktoren und Umweltzerstörer, recyclebare wertlose Biomasse und nicht mehr als menschliche Wesen. Klingt dann nach lebensunwertem Leben. Das neue Buch von der Ökofeministin, die erklärt, keine Kinder zu bekommen sei ein Beitrag zum Klimaschutz geht auch in diese Richtung.Gefühlt:

Es gibt keine menschlichen Lösungen, weder fürs Individuum noch für die Weltgesellschaft–Schlimmstes ist zu befürchten, deswegen auch „Ecocaust“! Die Neue Grüne Weltordnung rettet den Planeten durch menschliche Massenvernichtung! Bleibt nur zu hoffen, dass die Ökofiction auch Fiction bleibt und die Mneschheit konstruktivere und humanere Lösungen findet.

Hier eine Leseprobe:

The New Green World Order

Nachdem die grüne Revolution in den USA, Teilen Europas und Indien gesiegt hatte, trat ihr Führer und Chefkoordinator Green Steve aus dem Untergrund hervor. Green Steve war ein junger i Gen-jugendlicher Hacker, der lange in Kalifornien lebte, mit dem Silicon Valley enge Beziehungen hatte, sich mit sozialen Medien, Algorithmen und der kalifornischen Ideologie beschäftigt hatte, die technologisch-esoterisch und futuristisch war. Green Steve hatte auch mit zum Futurismus gewandelten Alt-Hippies Kontakt gehabt, die ebenso Vertreter eines Ökologismusa la Club of Rome waren, jedoch an eine demokratische Reform und nicht eine revolutionären Umsturz samt Ökodiktatur glaubten und war schon damals ein Fan der Möglichkeiten des Internets und seiner revolutionären Potentiale geworden, die er für eine ökologische Revolution gegen das wachstumsaffine Establishment der Industriestaaten nutzen wollte. Als Erweckungserlebnis hatte er Diskussion mit John Perry Barlow, einem Cyberguru , der schon beim Wirtschaftsgiopfel von Davos1996 eine Art Erweckungspredigt für das Internet gehalten hatte:

»Regierungen der industriellen Welt, Ihr trägen Giganten aus Fleisch und Stahl, ich komme aus dem Cyberspace, der neuen Heimat des Geistes. Im Namen der Zukunft fordere ich euch, die ihr der Vergangenheit angehört, auf, uns nicht zu belästigen. Ihr seid nicht willkommen unter uns. Ihr habt keine Regierungsgewalt, wo wir uns versammeln (…) ich wende mich an euch mit keiner geringeren Autorität als der, mit der die Freiheit selbst zu sprechen pflegt. Ich erkläre den globalen sozialen Raum, den wir bauen, als naturgegeben unabhängig von dem tyrannischen Regiment, das ihr über uns zu errichten versucht. Ihr habt kein moralisches Recht, uns zu regieren, noch besitzt ihr irgendwelche Methoden zur Durchsetzung, die zu fürchten wir wahren Grund haben (…)

Der Cyberspace liegt nicht innerhalb eurer grenzen. Glaubt nicht, dass ihr ihn schaffen könnt, als ob es sich um ein öffentliches Bauvorhaben handelte. Er ist die Tätigkeit der Natur selbst und er wächst durch unsere kollektiven Handlungen (…)

Der Cyberspace besteht aus Transaktionen, Beziehungen und dem Denken selbst, die sich wie eine stehende Welle im Gewebe unserer Kommunikationen anordnen. Unsere Welt ist zugleich überall und nirgends, doch ist sie nicht dort, wo Körper leben.

Eure Rechtsbegriffe von Eigentum, Ausdruck, Identität, Bewegung und Kontext sind auf uns nicht anzuwenden. Sie gründen in der Materie, doch hier gibt es keine Materie«

So verkündet von John Perry Barlow vor dem Weltwirtschaftsforum in Davos am 8. Februar 1996. Ihrem Ton nach konnten die obigen Sätze aus einer Erweckungspredigt stammen, doch tatsächlich richteten sie sich an eine Versammlung von Wirtschaftsführern und Politikern. Ihr Autor John Perry Barlow stand mit seiner Biographie für die Kontinuität zweier kalifornischer Bewegungen, die auf den ersten Blick wenig gemeinsam zu haben scheinen: der Hippies der 70er Jahre und der Cyber- Enthusiasten der 90er. Barlow, der damals Songs für Greatful Dead schrieb und heute als einer der Gurus des Cyberspace galt, stand damit nicht allein:

Auch Kevin Kelly, einst Herausgeber des Alternativszenenblatts »CoEvolution Quarterly« (bzw. »Whole Earth Review«) und Chefredakteur von »Wired«, einer Art »Vogue« für die Cyberschickeria, stand dafür und LSD- Apostel Timothy Leary stand auch dafür. Doch unter den Cyberenthusiasten finden sich auch George Keyworth, der als Protege Edward Tellers Wissenschaftsberater Reagans wurde, und George Gilder, Multiaufsichtsrat und Vordenker der republikanischen Rechten. Green Steve war von diesern Kreisen stark beeinflußt und sah daher die Notwendigkeit vor allem das Internet mit sozialen Medien und einer Massenbewegung zu organisieren, die sowohl aus Cyberaktivisten und Hackern wie der von ihm gegründeten Green Hats, aber auch analogen Straßendemonstranten wie seine Grüne Garde bestanden. Die Green Hats versuchten die Staatsmacht per Cyberwarefare zu paralysieren, den digitalen Raum zu erobern, die Grünen Garden den Massenprotesten eine Stoßrichtung zu geben und auch den analogen Raum zu kontrollieren.

Green Steve sah sowohl die Notwendigkeit die digitale Revolution mit der analogen Revolution zu verbinden, verstand diese nicht als Widerspruchspaare, sondern einander bedingende und in Wechselwirkung stehende Formen des Umstruzes. Eines ist nicht ohne das andere zu haben. Zudem verabscheute er den Pazifismus und Liberalismus der bisherigen Ökobewegung der Hippies, vor allem die Schülerdemos, die schon Bedenken gehabt hatten, Schule zu schwänzen oder wie Extinction Rebellion nur auf zivilen Ungehorsam und Sitzblockaden zu setzen, die er zwar auch befürwortete, aber eben auch den Einsatz von Gewalt nicht ausschloß, sondern sogar logisch fand und die Führung seiner Grünen Garde auch mit militanten Tier- und Umweltschützlern bestückt hatte, zumal er auch nicht mehr auf eine an die Rationalität des Menschen und einen durch Diskurs herzustellenden demokratischen Konsens ala Habermas oder Karl Popper oder Freiwilligkeiten glaubte, sondern an die schiere faktische Macht von Zwang und Sanktionen, eben einer Ökodikatur.

Anders als seine Vorgänger vertraute er ebenso nicht den spontaneistischen Selbstorganisierungskräften der Massen, sondern hatte eine Kaderorganisation ala Lenins „Was tun?“gegründet, die den netzwerkartigen und spontanistischen Massenbewegungen eine revolutionäre, zielgerichtete Stoßkraft und Macht verlieh, die nun zum Sturz der etablierten Staatsmächte in den USA. Teilen Europas und Indien geführt hatte. Das neototalitäre China hingegen blieb von der ökologischen Revolution unberührt und die von Xi Jinping betriebene „Internetsouveränität“samt Internetzensur- und kontrolle, wie auch das soziale Bonussystem hatten bisher eine ökologische Revolution in China verhindert. Zudem war China auch aus Steve Greens Sicht das extremste Beispiel einer Wachtsumsdiktatur, die mit der Neuen Seidenstraße nun auch die ökologische Balance des Planeten völlig aus der Balance bringen würde. Im autoritären Rußland hatten sich die Freiräume für eine ökologische Revolution auch durch strengere Kontrolle und die Einrichtung eines rußischen Internets verkleinert, wenngleich man noch unschlüssig war, ob hier ein grüner Umsturz, vielleicht doch möglich wäre.

Green Steve glaubte nicht mehr an Nationalstaaten und die bisherige standortkonkurrierende kapitalistische Ökonomie der Globalisierung, noch an die bisherige Bevölkerungspolitik. Ziel musste ein grüner Weltstaat sein, der allen Menschen ein ökologisch verträgliches Existenzminiumum garantierte und die Resourcen rationiert verteilte. Dazu müsste das Bevölkerungswachstum, wie auch das quantitaive Wirtschaftswachstum reduziert werden. Green Steve war kein Vertreter der Idee einer völlig deindustrialiserten Weltgesellschaft, sogar ein Befürworter erneuerbarer Energien und Wachstums, insofern dieses Resourcen einspare, die Energieeffiezienz steigere,seine Idee orientierte sich eher daran am Einsatz eines Supercomputernetzwerkes, das mittels Big Data, Wissenschaft und Algorithmen das ökologisch verträgliche Gleichgewicht zwischen Bevölkerung und Konsum zu bestimmen in der Lage war und die Verteilung zu organisieren wusste.

In dieser Idee stimmte er mit den Akzelerationisten überein, die den Einsatz von Computern unter dem sozialistischen Präsidenten Chiles Salvador Allende zur Planung der Volkswirtschaft zum Vorbild und Modell hatten. Die Akzellerationisten shrieben im „Manifest für Akzellerationismus“:

„5. Es ist Marx, der zusammen mit Land der paradigmatische beschleunigende Denker bleibt. Entgegen der allzu bekannten Kritik und sogar des Verhaltens einiger zeitgenössischer Marxisten müssen wir uns daran erinnern, dass Marx selbst die fortschrittlichsten theoretischen Werkzeuge und empirischen Daten verwendet hat, um seine Welt vollständig zu verstehen und zu transformieren. Er war kein Denker, der sich der Moderne widersetzte, sondern einer, der sich bemühte, diese zu analysieren und in sie einzugreifen. Er verstand, dass der Kapitalismus trotz aller Ausbeutung und Korruption das fortschrittlichste Wirtschaftssystem bis heute blieb. Ihre Gewinne sollten nicht rückgängig gemacht, sondern über die Grenzen der kapitalistischen Wertform hinaus beschleunigt werden.

6. In der Tat, wie sogar Lenin im Text „Die Kinderkrankheiten des Kommunismus“von 1918 schrieb:

Der Sozialismus ist ohne groß angelegte kapitalistische Technik, die auf den neuesten Entdeckungen der modernen Wissenschaft basiert, nicht vorstellbar. Ohne eine geplante staatliche Organisation, die zig Millionen Menschen strikt an einem einheitlichen Produktions- und Vertriebsstandard bindet, ist dies nicht denkbar. Wir Marxisten haben immer davon gesprochen, und es lohnt sich nicht, zwei Sekunden damit zu verbringen, mit Menschen zu sprechen, die auch dies nicht verstehen (Anarchisten und eine gute Hälfte der linken sozialistischen Revolutionäre).

7. Wie Marx bewusst war, kann der Kapitalismus nicht als Vermittler wahrer Beschleunigung identifiziert werden. Ebenso ist die Einschätzung der Linkspolitik als entgegengesetzt zur technosozialen Beschleunigung zumindest teilweise eine schwerwiegende Falschdarstellung. In der Tat muss die politische Linke, wenn sie eine Zukunft haben will, diese unterdrückte beschleunigende Tendenz maximal akzeptieren.

03. MANIFEST: Über die Zukunft

1. Wir glauben, dass die wichtigste Trennung in der heutigen Linken zwischen denjenigen besteht, die an einer Volkspolitik des Lokalismus, der direkten Aktion und des unerbittlichen Horizontalismus festhalten, und jenen, die begreifen, was als beschleunigende Politik mit einer Modernität der Abstraktion und Komplexität bezeichnet werden muss , Globalität und Technologie. Ersteres bleibt damit zufrieden, kleine und zeitweilige Räume nichtkapitalistischer sozialer Beziehungen zu schaffen, und vermeidet die wirklichen Probleme, die mit der Konfrontation mit Feinden verbunden sind, die an sich nicht lokal, abstrakt und tief in unserer alltäglichen Infrastruktur verwurzelt sind. Das Scheitern einer solchen Politik ist von Anfang an eingebaut. Im Gegensatz dazu versucht eine beschleunigende Politik, die Errungenschaften des Spätkapitalismus zu bewahren, während sie weiter geht als es das Wertesystem, die Regierungsstrukturen und die Massenpathologien zulassen.

2. Wir alle wollen weniger arbeiten. Es ist eine faszinierende Frage, warum der weltweit führende Ökonom der Nachkriegszeit glaubte, dass ein aufgeklärter Kapitalismus unweigerlich zu einer radikalen Arbeitszeitverkürzung führte. In The Economic Prospects for Our Grandchildren (geschrieben 1930) prognostizierte Keynes eine kapitalistische Zukunft, in der die Arbeit von Einzelpersonen auf drei Stunden pro Tag reduziert werden sollte. Was stattdessen stattgefunden hat, ist die fortschreitende Aufhebung der Work-Life-Trennung, wobei die Arbeit jeden Aspekt der aufkommenden sozialen Gewebes durchdringt.

3. Der Kapitalismus hat begonnen, die Produktivkräfte der Technologie einzuschränken oder zumindest auf unnötig enge Ziele auszurichten. Patentkriege und Ideenmonopolisierung sind zeitgenössische Phänomene, die sowohl auf die Notwendigkeit des Kapitals hinweisen, sich dem Wettbewerb zu entziehen, als auch auf die zunehmend rückläufige Herangehensweise des Kapitals an die Technologie. Die richtig beschleunigten Gewinne des Neoliberalismus haben nicht zu weniger Arbeit oder weniger Stress geführt. Und anstatt einer Welt der Raumfahrt, des zukünftigen Schocks und des revolutionären technologischen Potenzials existieren wir in einer Zeit, in der sich nur eine geringfügig bessere Spielerei der Verbraucher entwickelt. Durch unablässige Iterationen desselben Grundprodukts wird die marginale Nachfrage der Verbraucher auf Kosten der menschlichen Beschleunigung gestützt.

4. Wir wollen nicht zum Fordismus zurückkehren. Es kann keine Rückkehr zum Fordismus geben. Die kapitalistische „goldene Ära“ wurde auf der Grundlage des Produktionsparadigmas des geordneten Fabrikumfelds ins Leben gerufen, in dem (männliche) Arbeiter Sicherheit und einen grundlegenden Lebensstandard erhielten, um ein Leben lang Langeweile und soziale Unterdrückung zu stillen. Ein solches System stützte sich auf eine internationale Hierarchie von Kolonien, Reichen und einer unterentwickelten Peripherie. eine nationale Hierarchie von Rassismus und Sexismus; und eine starre Familienhierarchie der weiblichen Unterwerfung. Bei aller Nostalgie, die viele empfinden, ist dieses Regime sowohl unerwünscht als auch praktisch unmöglich, dorthin zurückzukehren.

5. Akzellerationisten wollen latente Produktivkräfte entfesseln. In diesem Projekt muss die materielle Plattform des Neoliberalismus nicht zerstört werden. Es muss zu gemeinsamen Zwecken umfunktioniert werden. Die vorhandene Infrastruktur ist keine kapitalistische Bühne, die zerstört werden muss, sondern ein Sprungbrett für den Aufstieg zum Postkapitalismus.

Jede Veränderung der Gesellschaft muss mit wirtschaftlichen und sozialen Experimenten einhergehen. Das chilenische Projekt Cybersyn ist ein Symbol für diese experimentelle Haltung – es verbindet fortschrittliche kybernetische Technologien mit ausgefeilten Wirtschaftsmodellen und einer demokratischen Plattform, die in der technischen Infrastruktur selbst instanziiert ist. Ähnliche Experimente wurden in den 1950er und 1960er Jahren auch in der sowjetischen Wirtschaft durchgeführt, wobei Kybernetik und lineare Programmierung eingesetzt wurden, um die neuen Probleme der ersten kommunistischen Wirtschaft zu überwinden. Dass beide letztendlich erfolglos blieben, lässt sich auf die politischen und technologischen Zwänge zurückführen, unter denen diese frühen Kybernetiker operierten. “

Den Einsatz von Computern lehnte Green Steve nicht ab, im Gegenteil, ihm schwebte ein ökologisches Bounssysem für den grünen Weltstaat vor, der dem sozialen Bonussystem Chinas nachempfunden war. Zudem überlegte er, ob die Lebenszeiten der Menschen nicht nach ökologischen und Gesundheits- Bonis vergeben und begrenzt sein sollten.  Über den Zielkonflikt Bevölkerung und Konsum war er sich im Klaren, doch war ihm umgekehrt klar, dass ein Stopp der Bevölkerungsexplosion oder eine Reduzierung der Bevölkerung eine Notwendigkeit war, auch bei niedrigerem Konsum. Malthus schätzte er sehr, da dieser zwar zu seiner damaligen Zeit falsch lag, aber eben nicht in Bezug auf die Jetztzeit und Zukunft.

Aus Green Steves Sicht war klar: Die Bevölkerungsexplosion sollte Chefsache sein, da die Menschheit vom Sprung von derzeitig 7 Milliarden Menschen auf prognostizierte 12 Milliarden Menschen zwischen 2030 bis 2050 anwachsen könnte, insofern es keine Trendwende gibt. Die Frage ist nur, wie man sie löst. Chinas Ein-Kindpolitik mochte da manchem als Vorbild dienen, aber China kämpfte wie westliche Industriestaaten mit dem Problem der Überalterung und der Rentensysteme, da es besser eine 2-Kind-Politik verfolgt hätte, die die Reproduktionsrate herstellt. Grundsätzlich gab es 3 Möglichkeiten: Man streicht die humanitäre Hilfe, lässt die Leute verhungern und an Epidemien sterben, ja vernichtet auch bewusst Mneschen, die ökologisch nicht sinnvoll sind, was dem bisherigem humanitären Anspruch des Westens widersprach,was aber Green Steve nicht weiter interessierte, da die ökologische Biklanz eben keine Verhälzmäßigkeit der Mittel zuließ, sondern der Zweck alle Mittel heiligte..

Oder man setzt auf mehr Bildung für Frauen, Verhütung, wirtschaftliche Entwicklung und Industrialiserung, was die Geburtenraten sinken lässt.So war es auch in den westlichen Industrieländern und Marx und Engels beschreiben diesen säkularen Trend von der Groß- zur Klein- zur Patchworkfamilie und Singlehaushalten ganz gut mit der Entwicklung der Produktivkräfte (siehe auch Engels: Vom Ursprung der Familie). Südkorea ging diesen Weg, hatte in den 50er Jahren noch Armut, Überbevölkerung wie heute Ägypten, reduzierte diese aber sukkzessive durch Industrialisierung, Bildung von Frauen und Förderung von Kleinfamilien. Chinas Neue Seidenstrasse ist da ein Megaprojekt wirtschaftlicher Entwicklung benachteiligter Länder, von dem man auch hofft, dass es die Bevölkerungsexplosion eindämmt. Das Problem war hierbei nur der Resourcenverbrauch, um gleichwertige Lebensstandards zu erreichen. Und genau hier wurde Green Steve und die ökologische Revolutionäre entscheidener Feind Chinas Neuer Seidenstrasse, wie auch Chinas Wachtstumsdiktatur, die eine Ökodiktatur ersetzen sollte.

Restriktive Geburtenkontrolle muss zudem gegen religiöse und archaische Männerbilder durchgesetzt werden. Die Ideologie, dass viele Kinder den eigentlichen Mann auszeichnen und Wohlstand in der Rente bringen, müsste entgegengewirkt werden. Erfreulich, dass zumindestens Papst Franziskus trotz des christlichen „Vermehret euch und macht euch die Erde untertan“ erklärte: „Katholizismus bedeutet nicht, sich wie die Karnikel zu vermehren“.Es wäre zu hoffen, dass Vertreter anderer Religionen, vor allem des Islams, der sich explosionsartig verbreitenden evangelikalen Freikirchen und diverse Machopolitiker diesem Vorbild nacheifern, was aber eher unwahrscheinlich ist.

Green Steve trat daher dafür ein, einen grünen Weltstaat , eine New Green World Order mittels einer Ausbreitung der grünen Revolution auf die Wachstumsdikaturen China, Rußland und andere ökologisch schädliche Staaten, sei es mittels einer Revolution, Sanktionen oder eben durch ökologische Befreiungskriege herzustellen. Erst einmal müsse sich die Revolution ausbreiten, die Details seien dann zu klären.

Zudem müssten die bisherigen Religionen ersetzt werden durch eine weltvereinigende Naturreligion, die Gott durch die Kraft der Sonne, des Windes und des Wassers, der Naturelemente ersetzte und das Bildungssystem so umzuorientieren, dass der ökologische Fußabdruck zum moralischen Gebot für alle Weltenbewohner werde und die Naturvölker als Vorbild nehmen sollte, die mit der Natur im Einklang gelebt hätten. Zudem sollte die Sichtweise des Menschen als Krone der Schöpfung oder besonderes Geschöpf in der Evolution durch eine ökologische Wissenschaft und Religion ersetzt werden, die ihn vor allem als Umweltzerstörer, Zufallsprodukt, ohne das die Natur auch weiterexistieren könne, als recycelbare biologische Masse sehen solle, zumal man auch mehr Kosmologie und Astrophysik lehren solle,um die Nichtigkeit menschlichen Seins im Kosmos klarzumachen, nicht einmal ein Staubkorn im Weltall. Green Stve dachte daran Gebets- und Kultstätten an Sonnenkraftwerken, Wassersystemen und Windrädern, sowie alten Kultstätten, die die Naturkräfte angebetet hatten zu errichten und rituelle Opferzeremonien abzuhalten: Wir beten an die Macht der Sonne des Wassers, des Windes und aller Naturkräfte.

Die Kritik, dass seine Vorstellungen dikatorisch und zutiefst inhuman seien, wischte Green Steve mit dem Argument weg, dass die kommende Klimakatastrophe alle Mal mehr Menschenleben kosten würde, den Planeten und die natürlichen Lebensgrundlagen irreversibel zerstören würde, man nicht mehr passiv abwarten und moderat Symptombekämpfung und Reperaturdienste am System vornehmen könne, sondern dass nur ein radikaler Systemwechsel weltweit und die Errichtung eines grünen Weltstaats die Existenzbedrohung der Menschheit nachhaltig lösen könne. Die Zeit der Bedenkenträger und alten Eliten sei vorbei, das liberale Gequassel und demokratische Geschwätze, sowie die friedlichen Proteste hatten nichts gebracht-Schluß mit dem Gerede, es war die Zeit zu handeln. Gebraucht würden nicht Menschen des Wortes, sondern Menschen der Tat.Radikale Lebensumstände und Existenzbedrohungen brauchten radikale Lösungen. Tabula rasa.

Die Macht der reaktionären und restaurativen Wachtsumsideologen und Kräfte musste unterdrückt und gebrochen werden, sei es mit Gewalt oder Krieg. Die Arbeiter der karbonkontamierten Industrien, die Kohlearbeiter, Automobilarbeiter, Ölarbeiter und die dahinterstehenden alten Industrien und ihre Lobbyverbände, die Trump und andere Kräfte so hofierten mussten zerschlagen werden. Zum einen mittels der Green Hats, die sich an den Black Hats orientierten und besser organisiert waren als etwaige Chaos Computer Clubs. Diese sollten die Staatsmacht digital durch Cyberangriffe paralysieren und handlungsunfähig machen, Chaos und Blackouts stiften, Informationen und Desinformation streuen, die sozialen Netzwerke mit Bots inflitrieren , den Humus bereiten auf dem Revolutionen entstehen, zumal der Klimawandel wie auch die Politik und die Widersprüche der alten Eliten ohnehin die Grundlagen dafür legten und der eigentliche Nährboden waren. Green Steve wußte, dass mit jedem Wetterextrem infolge des Klimawandels sich die Stimmung weiter radiaklisieren würde, mit jedem Dürresommer sich die Gemüter weiter erhitzen und jede Überflutung neue Anhänger in seine Bewegung spülen würde. Die Klimaerwärmung würde den Ruf nach radikalen Maßnahmen und einer Ordnungskraft lauter erschallen lassen, wie aber auch reaktionäre und restaurative Gegenkräfte sich organisieren lassen.

Für den analogen Kampf hatte Green Steve die Grünen Garden organisiert, die nach dem Vorbild der Roten Garden Maos eine Kulturrevolution und analoge Revolution vollbringen sollten und am Jugendkult und Jugendwahn der säkularen Gesellschaft ansetzte.Das Alte zerstören, das Neue erschaffen! Weg mit den archaischen Relikten und reaktionären Kräften der Vergangenheit, Jugend für die Zukunft.  Die Grünen Garden veranstalteten Massenversammlungen, in denen Klimasünder und Umweltverbrecher öffentlich zur Rechenschaft gezogen wurden. Den Haag wollte Green Steve in ein internationales TRibunal und einen grünen Volksgerichtshof und Jüngstes Gericht gegen die alten Wachstumseliten umwandeln, die dann Verbrechen gegen die naturlichen Grundlagen der Mneschheit angeklagt würden.

Desweiteren hatte Green Steve auch dafür gesorgt, dass es grüne Zellen im Sicherheitsapperat von Polizei und Militär gab, die das staatliche Gewaltmonopol im Ernstfall zum Nichtstun oder zur Desertation überreden sollten. Wehrkraftszerstezung, zumal Teilen des Sicherheitsapperates die autoritären Gedanken und Strukturen durchaus gefielen und das Militär selbst ja Studien zu Peak Oil und Klimawandel als Sicherheitsrisiko verfasst hatte, das dem Militär auch eine zentrale Rolle bei der Bewältigung von Energie- und Umweltkrisen wie dem Ansteigen der Meeresspiegel sowie dem Katastrophenschutz zuwies. Hier setzte Green Steve an, um in Reihen des Sicherheitsapperates auch Mitkämpfer zu finden und umgarnte Jungoffiziere und Soldaten. Green Steve sah vor allem im Militär nicht nur eine kommende Machtstütze und Umweltschutzorganisation, sondern auch sein außenpolitisches Instrument zur Führung weltweiter ökologischer Befreiungskriege. Ihm schwebte eine Öko-NATO vor, die dann Ökokriege gegen Wachtsumsdiktaturen und Massenausrottungsfeldzüge gegen die Bevölkerungsexplosion führen werde.

Die nationalistisch-autarke Grüne Weltordnung, die Grünen Khmer und Green Saloth Sar

Green Saloth Sar war ein ehemaliges Mitglied der ökologischen Bewegung und Attac. Wie Green Steve glaubte er nicht an Reformen, Liberalismus und zivilen Ungehorsam, sondern war mit allen Mitteln für eine Revolution, auch mit Gewalt und hatte dazu seine Grünen Khmer aufgebaut. Wie Green Steve glaubte er an eine Ökodiktatur. Im Gegensatz zu Green Steve war er der Meinung, dass man eine grüne Revolution in Nationen, in lokalen und nationalen Gemeinschaften und nicht in einer grünen Weltrevolution starten musste. Während Green Steve weder für eine massive Deindustrialisierung noch ein Feind der modernen Technologie war, war Green Saloth Sar für eine massive Deindustrialisierung, die Entvölkerung von Großstädten auf dem Land, für körperlich gesunde Arbeit, die dekadente moderne Menschen wieder in Kontakt mit der Natur , iher Harmonie und Schönheit brachte, statt für moderne Technologie, war er für den Aufbau von Agrargemeinden auf der Basis von Bewässerungssystemen wie dem alten kambodschanischen Reich von Angkor Wat und wie Green Steve für eine Naturreligion, die die Elemente der Natur verehrte, das Wasser, die Sonne, den Wind. Green Saloth Sar hatte viel über Wittfogel und seine Theorie der hydraulischen Gesellschaften und Reiche gelesen und fand, dass dies eine gute Sache war und dass Pol Pot versagt hätte, weil er zu dogmatisch war. Die Städter mussten sich an die neuen Notwendigkeiten und das Umfeld des ländlichen Raums in einer Umerziehungs- und Transformationsphase zu leben gewöhnen und man dürfte sie nicht töten, weil sie Akademiker waren, die eine Brille tragen. Wie Pol Pot und Mao Zedong glaubte er an die Massenlinie und an den Willen der Menschen, die sich aus den dekadenten Ketten des städtischen Lebens befreien und eine neue Dynamik erzeugen ließen, wenn sie das reale natürliche Leben wieder entdeckten. Einige kritisierten Green Saloth Sar wegen seines Voluntarismus, aber für ihn unterschätzten diese Kritiker die Produktivkraft freier Menschen und ihren Willen, etwas Neues zu erschaffen, wenn sie befreit wurden und wo ein Wille ist, gibt es einen Weg. Im Gegensatz zu dem atheistisch-säkularen Pol Pot und Mao und in Übereinstimmung mit Green Steve glaubte er, dass solche Agrargemeinschaften eine Naturreligion haben müssten, die sie vereint und inspiriert und ihnen echte spirituelle Kraft und Energie gibt und die sie in Harmonie mit der Natur bringt. Während Green Steve ein Befürworter futuristischer Ideen aus dem Silicon Valley war, war Green Saloth Sar ein Freund von Rousseau und seiner Idee des naturgeborenen „edlen Wilden“, einer Spezies, die von der Natur lebt und nicht von dekadenten, korrupten, antimoralischen und modernen städtisch-urbanen Leben beeinflusst wird. Er war ein Freund von Rousseau wie Pol Pot während seiner Zeit in Paris und auch ein Freund der Postmoderne, während Green Steve mehr vom futuristisch-modernen städtischen Silicon Valley, den Ideen von John Barry Barlow und seinen Anhängern und dem Anti-Postmodernismus der befürwortenden Akzellerationisten beeinflusst wurde, die eine postkapitalistische Gesellschaft durch die Beschleunigung der modernen Technologie und des kybernetischen Managements einer Weltgesellschaft. Aber Green Saloth Sar war genau das Gegenteil: Die Menschheit wieder zu ihren Wurzeln und in Harmonie mit der Natur zurückzubringen und damit letztendlich zu befreien. Warten nicht bis eine Weltrevolution eintritt, sondern einfach mit der grünen Revolution auf lokaler oder nationaler Ebene beginnen, um Vorbild zu sein. Sie mussten lokale Zellen aufbauen, die sich dann auf dem ganzen Planeten ausbreiten würden oder nachhaltig und selbstversorgend wären, wenn andere dies nicht tun würden Alles andere würde folgen.

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