Die Rente ist sicher- Staatsfonds und kapitalgedeckte Rente als ultimative Endlösung der Babyboomerfrage?

Die Rente ist sicher- Staatsfonds und kapitalgedeckte Rente als ultimative Endlösung der Babyboomerfrage?

Heutige Meldung in der FAZ:

„ÖLEINNAHMEN:Norwegischer Pensionsfonds mit Rekordgewinnen im Jahr 2023

  • AKTUALISIERT AM 31.01.2024-10:07

Nach Verlusten des Staatsfonds noch im Jahr 2022 ist es im vergangenen Jahr deutlich und unerwartet besser gelaufen. Die großen Technologieunternehmen der Welt haben ihren Anteil daran.

Der norwegische Staatsfonds, der größte Pensionsfonds der Welt, hat im vergangenen Jahr Rekordgewinne verbucht. Mit 2222 Milliarden norwegischen Kronen (umgerechnet rund 197 Milliarden Euro) erzielte der Fonds die höchste Rendite jemals. „Ich denke, man kann mit Fug und Recht sagen, dass das Jahr 2023 viel besser verlaufen ist, als irgendjemand vor einem Jahr erwartet hatte“, sagte Fonds-Chef Nicolai Tangen am Dienstag auf einer Pressekonferenz in Oslo.

Prozentual belief sich die Rendite demnach auf 16,1 Prozent, nach einem Verlust von 14 Prozent im Vorjahr. Das Gesamtvolumen stieg auf knapp 15,8 Billionen Kronen.

Die Gewinne gehen zu einem großen Teil auf Anteile an Technologieunternehmen zurück. Alleine in diesem Bereich lag die Rendite bei 50 Prozent und 895 Milliarden Kronen. Der Fonds enthält bedeutende Aktienmengen an den US-Konzernen Apple, Amazon, Alphabet, Meta, Microsoft, Nvidia und Tesla. Auch die Pharmaindustrie, die mit Aktien etwa von Novo Nordisk und Eli Lilly in dem Fonds vertreten sind, trugen zu der guten Entwicklung bei.

Der Pensionsfonds wird aus den Einnahmen der staatlichen Öl- und Gasunternehmen gespeist und soll die Ausgaben für künftige Generationen im norwegischen Sozialstaat finanzieren. Er ist derzeit an 8859 Unternehmen beteiligt und investierte darüber hinaus in Anleihen, Immobilien und neuerdings auch direkt in Wind- und Solarstromanlagen. Der Fonds unterliegt dabei strengen Richtlinien etwa in Bezug auf Ethikfragen, Menschenrechte und den Umweltschutz.

Da der Fonds ausschließlich in ausländische Unternehmen investieren darf, profitierte er im vergangenen Jahr auch stark von der Abwertung der norwegischen Währung.

Norwegischer Pensionsfonds mit Rekordgewinnen im Jahr 2023 (faz.net)

Der norwegische Staatsfonds jetzt als Vorbild für die kapitalgedeckte Rente in Deutschland oder ist das  Merz, Linnemann und Lindner dann wieder zuviel Staat und zu wenig individuelle Eigenverantwortlichkeit und Blackrock-Merz hat da sicherlich noch ganz andere Ideen .Zudem ja der Staat nicht der bessere Unternehmer sei, wobei Wirtschafts-und Neoliberale dann der jetzige Erfolg des norwegischen Staatsfond nicht so gut ins Bild passt und sie vielleicht hoffen, dass er doch mal wieder Verluste macht. Aber eigentlich beteiligt er sich an Aktien von Hitechunternehmen, wie das Merz und FDP im Falle der kapitalgedeckten Rente auch vorschwebt und in beiden Fällen die Rente sicher ist, solange es nicht zu einem veritablen Börsencrash als Black Friday 1929 kommt,zudem man sich ja auch wieder in einer ewig anhaltenden langen Kontradiefwelle des, Kapitalismus wähnt, wenngleich auch „kreativer Destruktion“ als Schumpeter und auch wohl etlichen sogenannten „Modernisierungsverlierern“ und sogenanntem „sozialen Sprengstoff“ und möglichen Nachfrageausfall weswegen solche CEOs wie Elon Musk und Joe Kaeser nicht Bürgergeld, sondern gleich bedingungsloses Grundeinkommen fordern.. Zudem Deutschland keine Erdöleinnahmen oder üppige Erdölvorräte hat und man ja aus den Fossilen aussteigen will. Sind das eigentlich Staatsölmultis in Norwegen wie bei der ARAMCO in Saudiarabien nach der Nationalisiierung (obgleichvdie ja jetzt auch wieder Teile an die Börse und zum Verkauf bringen, um MSBs Vision 2030 zu finanzieren) oder wie bei Saddam Hussein-Irak vordem Irakkrieg, bevor dann 2003 befreit und privatisiert wurde? Wie sollte denn ein deutscher Staatsfonds dann finanziert werden? Und werden dann nur Renten mit finanziert oder weckt das dann auch andere Begehrlichkeiten? Reichensteuer, Übergewinnsteuer,T Transaktionssteuer, Crowd Funding des Volkes (wäre wohl eine Finanzierungsform der Piratenpartei und ihrer  besisdemokratische  liquid democracy gewesen, wenn es sicher noch gebe)oder Anteilsscheine oder whatever? Interessanterweise haben das bisher weder AfD, nichtGrüne,Linkspartei oder SPD vorgeschlagen. Esken zuletzt mal einen Staatsfonds, für die Finanzierubg des 2%-NATOziels ,wobei aber die Reichen zahlen. Das war aber nur einmal von ihr kleinlaut vorgebracht und seitdem schweigen alle dröhnend dazu Walter Kohl hatte ja auch mal einen Technologiefonds vorgeschlagen in seinem neuen Buch, aber auch das erregte keine mediale Resonanz. Zumal Norwegen nicht Mitglied des Euros ist, seine Währung abwerten kann, was wiederum die AfD im Falle, dass sie Idee doch gut findet als weiteres Argument für einen Dexit und Rückkehr zur DM. Vielleicht versucht man aber die kostenträchtige noch nicht endgelöste  Babyboomerfrage oder zumindestens jene Teile, die trotz Erbengeneration sich teure Pflegeheime nicht leisten können oder nicht oder nicht üppig genug erben und am Ende dann doch wieder dem Steuerzahler oder Sozialstaat zur Last fallen könnten durch eine beherzte Liberalisierung der Sterbehilfe mit vielleicht staatlichem Sterbeberater, der soziales Ableben zur patriotischen Pflicht erklärt, erfolgen oder man auf bewährte gut deutsche Euthanasieprogramme samt Massendeportationen der Vergangenheit zurückgreifen. Aber letzteres will ja keiner oder doch? Wir wollen ja keinen in die rechte Ecke rücken und da kann einem auch keiner einfallen, oder? Jedenfalls wird dann Ferdinand Schirach und Rank Schirrmachers „Der Methusalemkomplex“ zur Pflichtlektüre und allgemeinen Bildungskanon an Schulen und Friday for Future und Gen Z haben ja auch noch ihr Hühnchen mit den Babyboomern zu rupfen , die für alles verantwortlich sein sollen, speziell auch dem Klimawandel und da könnte man mal Rache nehmen.

Aber es gibt auch Beispiele, dass man im Alter noch fit und aktiv herumturnen kann, nicht erst seit die damalige Vorsitzende der „Grauen Panther“ Unruh hieß. Eine weitere recht kuriose Erscheinung im Kampf  gegen rechts finde ich „Omas gegen rechts“. Da lief vorgestern auch ein eigener Bericht. Nun gut, man kann ja auch im Alter gerne noch aktiv sein, auch noch politisch aktiv, vielleicht da auch noch die Erfahrungen von Krieg und 3. Reich noch lebendiger haben, aber ich habe da auch etwas den Eindruck, dass sich da eher linke Kaffeekranztanten-oder omas nun einen netten Zeitvertreib im Protestschildermalen „Für mehr Buntheit“ und für ähnliche psychodelische dem Farbenspektrum eines LSD- Rauschs entnommene Regenbogen- Pippi- Langstrumpf_-Villa Kunterbunt- Lyrik samt geselligen Spaziergängen gefunden haben und nach Rollatoroma- Amazonentruppe sahen mir die nicht aus, insofern sie wirklich Omas waren. Sommer of Love und Mai 68 reloaded wie die ganzen nostalgischen inflationären 70er,80er, 90er VIVA-Love Parade-90er or whatever- Shows, die auch dokumentieren, dass ehemals Jüngere eben auch altern müssen? Interessanterweise gab es auch schon Omas vor Future, obgleich diese sich aus jenen Babyboomern speist, die Friday for Future für alle Übel der Welt, allen voran dem Klimawandel verantwortlich macht und zum Teufel wünscht, naja, die eigene Oma dann mal ausgenommen. Ob die deckungsgleich sind mit den „Oma gegen rechts“ oder „Omas für de Frieden“ und „Omas gegen den Krieg“? Omas an allen Fronten?. Rentneraktivität von Alt68ern, die nochmals die nun ihre nostalgischen Protestjugend nochmals revitalisieren, um ihr Erbe der nächsten Generation weiterzugeben? Luise Neubauer hat ja auch ihr Buch mit ihrer Oma geschrieben, die noch in der Antiatomkraftbewegung aktiv war. Apo-Opa und Apo-Omas? Auch habe ich mich gefragt, was denn nun eine Oma ausmacht? Das Alter? Ab wann gilt man denn als Oma? 65, 70, 75,80? Oder muss man Enkel haben? Oder macht es die Einstellung? Forever young? Naja, so streng gehandhabt, wie bei den JuSos, wo es eine Altersbeschränkung nach oben gibt mit 35 als Decke scheint das nicht zu sein. Auch die Frage, ob die Omas so formelle und starre, bürokratische Organisationen haben. Sieht eher nach den alten Studenten-WG-Küchentischrunden nachempfundenen feministischen Kaffeekrenzchen aus, die auch noch das Herz von Alice Schwarzer erwärmen könnte. Ob die auch eine Oma gegen rechts ist. Aber Alice ist Alice und Oma klingt wahrscheinlich zu sehr nach patriachalischer Mutter- bzw. Omarolle und bürgerliche Familie. Obgleich ich glaube auf der Demo von Alice und Sahra auch einzelne Schilder wie „Omas für den Frieden“ und „Omas gegen den Krieg“ gesehen zu haben. Ob es eine bundesweite, zentrale Organisation von den Omas gibt oder soll es eher grass roots ,dezentral und vor Ort, wahrscheinlich dann eher als Basis vernetzt sein? Oder ist es doch „Der Methusalemkomplex“,den Frank Schirrmacher ja mal in einem damals vielbeachteten Buch prophezeite? Und kommen dann auch noch Opas gegen rechts, Opas for Future oder ist das zuviel patriachalischer Macho und angry white old man. Ja, dann vielleicht auch noch Uromas und Uropas gegen rechts. Oder gründet die AfD dann Opas gegen links und Omas gegen links, obwohl es die Stalingradgeneration dann wahrscheinlich nicht mehr ist? Enkel*innen for Future ist ja eigentlich schon Friday for Future als quasi letzte Generation und Last Generation.

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