Die Dieselkrisendebatte aus der Sicht eines Rauchers

von Ralf Ostner

An dieser Dieselkrisendebatte läuft so alles schief, was man sich vorstellen kann–von der Begründung bis hin zu der Analyse der Verursacher bis hin zu dem EU-Rechtspositivismus, Zuerst: Das höchste Gut des Dieselverbots soll das EU- Recht auf saubere Luft sein. Laut Deutscher Umwelthilfe und verwandten Institutionen soll das Hauptargument sein, dass aufgrund der NO-Emissionen 6000 Menschen pro Jahr in den Großstädten Deutschlands sterben. Ja und? Das ist doch eher eine beruhigende, denn eine panischmachende Zahl. Zum Vergleich: Mit Millionen von Rauchern werden diese Grenzwerte schon locker geknackt, hat man von Hunderttausenden Todesfällen infolge Herz- und Kreislaufstodes wie auch Krebs eine hunderttausend höhere Zahl und keiner will ein Rauchverbot mit Ausnahme von Lokalitäten- und sollte man auch nicht fordern, da der eigene Konsum von Genußmitteln nicht eines gesamtgesellschaftlichen Verbots bedarf. Wer raucht, zahlt da eben mit seinem Leben mit. Aber eben Hunderttausendfach. Desto erstaunlicher, dass wegen 6000 Toten pro Jahr und in allen Großstädten ein derartiger Hype vollzogen wird. Es grenzt an Ökohysterie.

Desweiteren wird ja nur die NO2-Stickstoffgrenze bemessen, die in Büros und Betrieben das Zigfache der an den gemessenen Strassenkreuzungen Grenzwerte bemisst ohne dass dies da Forderungen nach Begrenzung nach sich zieht. Desweiteren sind die NO2-Werte nur der indirekte Indikator für andere Schadstoffe. Keiner behauptet, dass aufgrund der NO2-Werte die Leute sterben, sondern wegen der Folgewirkungen anderer Substanzen, die mit dem NO2 verbunden sind, aber eben nur indirekt, aber nicht direkt gemessen werden. Anstatt diese Schadstoffe direkt zu benennen oder direkt zu messen, werden immer nur die NO2-Werte als indirekter Indikator einer höheren Schadstoffbelastung anderer Substanzen angegeben. Fakt ist aber , dass Industrieabgase und auch die Schadstoffemmisonen der Schiffahrt wesentlich höhere Schadstoffwerte, ob NO2 oder CO2 ausstossen als irgendwelche  Dieselautos.

Kurz: Es geht erst einmal dieses Dogma der sauberen Luft der EU-Richtlinie, die jetzt rechtspositivistisch für alle zu gelten hat zu hinterfragen, Wie gesagt: Millionen von Rauchern in der EU ist die Frischluftdirektive der EU egal, sie haben auch keine Lust, das sie diesbezüglich reglementiert werden trotz aller Gesundheitsrisiken. Und 5000 Tote sind nichts pro Jahr und in der Menschheit oder der Öko-Deutschheit. Eher kann man von EU-dirigierter Ökohysterie sprechen, die zumal falsche Messmethoden zum Schadstoffausstoß vornimmt ohne die eigentlichen anderen Emittenten außerhalb des NO2-Spektrums zu benennen und zur Verantwortung so ziehen zu wollen wie die Dieswlefahrzeuge.Aber wie gesagt: Was soll diese Begründung von frischer Luft und 6000 Toten pro Jahr, wenn man als Raucher das jährliche Risiko eingeht zu den Hunderttausendfachen Toten einzugehen und keine frische Luft zu fordern?Immmergin wird in der neuen EU_Richtlinie „Verhältnismäßigkeit“ bezügllich der zu verhängenden Fahrverbote in Städten eingefordert, aber leider nicht Verhältnismäßigkeit zum eigentlichen Zweck und der eigentlichen Begrünfung, dem Recht auf saubere Luft. Dies als Raucher und Kontrapunkt!



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