Köln, die Banlieues und der Sexismus-“ aggressive Maskulinisierung des öffentlichen Raums“?

Der Global-Review-Artikel „Die Banlieues und der Islamismus“, der in gekürzter Form auch auf Henrik M. Broders Publizistennetzwerkseite „Achse des Guten“ veröffentlicht wurde, erfuhr teilweise Zustimmung, teilweise Kritik, wobei hier der postulierte lebensbejahende Eskapismus der Ghettojugendlichen als Romantisierung und Idealisierung des Sexismus, der Kleinkriminalität und der Assozialität, als ein Lob der Boheme und des Zigeunerlebens kritisiert wurde. Desweiteren wurde anhand der aktuellen Sexismusvorfälle in Köln gefragt, wie der Artikel unter diesem Vorzeichen zu lesen sei. Ein Bekannter schrieb mir:

„Mein Kommentar: Richtig ist, dass das Lamentieren über die armen Verwahrlosten in den Banlieus oder in den Duisburger Migranten Ghettos nicht weit führt.

Während eines kürzlichen Besuchs in Indien notierte ich eine „aggresive Maskulinisierung des öffentlichen Raums“ in nordindischen Metropolen, vor allem in New Delhi, aber auch in Mumbai und in Kalkutta. Die Erscheinungsformen ähneln den Kölner Erfahrungen der Neujahrsnacht.

Zu den Ursachen: Sie wurden von der Linken in der Nachfolge von Karl Marx unter dem Begriff der „Entfremdung“ zusammengefasst, die Rechte sprach von „Entwurzelung“. Beide meinen dasselbe: Im Zuge der Industralisierung und Modernisierung verlassen vor allem junge Männer, aber auch Frauen (die Dienstmädchen des 19. Jahrhunderts) die Dörfer und Kleinstädte ihrer Kindheit, siedeln massenweise in die aufstrebenden Großstädte und Metropolen um. Dort finden sie sich nicht zurecht, sie sind Fremde („entfremdet“) und haben den Kontakt zu den prägenden Faktoren ihrer Kindheit und Jugend verloren („entwurzelt“).

Was tun: Integration. Das bedeutet aber vor allem Einordnung in die Metropolengesellschaft, damit verbunden falls notwendig auch die Disziplinierung der Neuankömmlinge. Das gelingt am besten durch einen geordneten Arbeitsprozess. Hier stimme ich den von Ihnen zitierten Autoren Max Weber und Lenin ausdrücklich zu. Zu rabiaten Methoden griffen hier allerdings sowohl die Linken (Stalin, Mao) als auch die Rechten (besonders zynisch, aber auch das Disziplinierungsinstrument „Arbeit“ entlarvend am KZ-Tor: „Arbeit macht frei!“).

Die Neoliberalen agieren intelligenter, smarter: Hier verweise ich auf den von mir sehr geschätzten, in Berlin lehrenden Koreaner Han Byung Chul: „Psychopolitik. Neoliberalismus und die neuen Machttechniken“. In der Analyse ist Han sehr stark, in den daraus abgeleiteten Empfehlungen aber völlig abgehoben und regressiv. Er landet nämlich bei Nietzsche, der der „Entfremdung“ und „Entwurzelung“ des Individuums in den anonymen Metropolen („Seht Ihr die Krähen, sie fliegen zur Stadt, wohl dem der eine Heimat hat“) die Forderung nach einer „Vernatürlichung“ des Menschen entgegenstellt. Und damit stehen wir wieder am Beginn einer Geistesbewegung, die im 20. Jahrhundert nicht nur zu Heideggers „Das Ereignis“ sondern auch zur „Vernatürlichung“ in Form der „blonden Bestie“ führte. Die „Vernatürlichung“ bedeutet im Falle Köln: das ungehemmte Ausleben unterdrückter Sexualtriebe und ungehemmter Besitzgier („ich hol‘ mir ein Handy“). Aber das meinten Sie wohl nicht, als sie von „lebensbejahendem Eskapismus“ schrieben (nette, zeitgemäße Paraphrase der „Vernatürlichung“; der paralysierte Nietzsche in Weimar würde bei dieser Begriffsbildung auf dem Krankenbett bejahend mit dem Kopf nicken).

Daher mein Fazit: Max Weber und Lenin, aber auch die Denker der katholischen Soziallehre lagen richtig. Die einzig legitime Form der Integration zugewanderter Massen aus ländlich geprägten Gesellschaften in die Metropolen ist die Integration über den Arbeitsprozess zu halbwegs vernünftigen Konditionen. Wenn dazu ein Mindestlohn beitragen kann, was unter Volkswirten ja strittig ist, dann ist eben auch ein staatlich verordneter Mindestlohn sinnvoll. Wenn der Mindestlohn Integration durch Arbeit verhindert, dann weg damit.

Sie sehen, viel fällt mir zu Ihrem interessanten Beitrag nicht ein. Aber sie erkennen vielleicht den roten Faden meiner Argumentation.“

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Meine Antwort darauf:

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„Ich hielt meinen Artikel schon für stringent. Zum einen habe ich bezweifelt, dass prekäre Niedriglohnjobs wirklich eine Perspektive bringen. Immer nur abstrakt und monokausal die Arbeit per se schon als Integration zu sehen, führt da eben etwas in die Irre. Es kommt auf die Rahmenbedingungen an, unter denen Arbeit abläuft. Zu glauben, sexuelle Energien könnten durch Arbeit per se kanalisiert und umgewandelt werden, ist sehr freudianisch, aber ebenso hinterfragbar. Wenn Arbeit nur als aufgezwungene Disziplinierung und als Frustfaktor verstanden wird, dann sucht sich dieser Frust eben auch andere gesellschaftliche Kanäle der Aggression.Viele gehen dann lieber auch der Kleinkriminalität nach, als sich entwürdigenden Arbeiten auszusetzen. Ebenso ist die Frage, wenn ein Mann eine Arbeit bekommt, warum sich deswegen allein schon seine Einstellung zu Frauen ändern sollte. Warum eigentlich? Da klafft eine logische Erklärungs- und Begründungslücke, die auch keiner unserer Arbeitsfetischisten so beantwortet hat.

Zweitens: Mit „Vernatürlichung“ meinte ich nicht Eskapismus im Sinne von Kleinkriminalität und den hedonistchen Sexismus, sondern die ganze fröhliche Party- und Szenesubkultur in den Ghettos, die zumeist nicht wahrgenommen wird, es sei denn von der Musikindustire, die die ganzen Hiphopper, Rapper,etc. hervorbringt. Diese kleinen hedonsitischen Highlights führen eben auch dazu, dass das triste Leben eben auch lebensbejahende Momente erhält und ein Ablassventil für Aggressionen ist–das wird in den Berichten über die Ban Lieus und die Ghettos zumeist völlig unterschlagen. Richtig an der Kritik meines Artikels ist, dass ich die Stellung des  Sexismus innerhalb dieses „lebensbejahenden Eskapisismus“zwar erwähnt, aber nicht zentral herausgestellt habe und dann auch nur unter dem Aspekt, ob er islamismuskompatibel sei oder nicht. Desweiteren stellt sich auch die Frage, inwieweit der hedonistische Sexismus und der mehr puritanische islamistische Sexismus nicht auch Gemeinsamkeiten bezüglich des Frauenbildes haben. Denn auch der hedonistische Sexist sieht Frauen zum einen als Sexobjekte für den schnellen Genuss, wünscht sich aber als Ehefrau eine unberührte Jungfrau und züchtige Frau, es erfolgt also eine Zweitteilung im Bild von Frauen: Eine fürs Bett, eine als heilige und sittsame Ehefrau. Dennoch bleibt zu fragen, inweiweit diese Einstellung verbreitet ist und zum  anderen, ob die muslimischen Ghettojugendlichen, wenn sie ins Familiengründeralter kommen, sich dann nicht auch zu mehr konservativen Sichtweisen hinwenden.

Drittens ging es mir eben auch mal darum, diesen vermeintlichen Automatismus „Armut“-Terrorismus-Islamismus infrage zu stellen, der allein schon durch die recht einfache Gegenfrage,warum Millionen von armen,verwahrlosten, ausgegrenzten Ghettojugendlichen, Schulabbrechern und  Bildungsfernen denn diesen Abgrund nicht wählen, beantwortet wird. Vielleicht auf die einfache Antwort, dass wenn Islamisten ihnen etwas ideologisch verkaufen wollen, dies so in etwa auf dieselbe Sorte von rationaler Kalkulation stösst, wenn Zeugen Jehovas Leute an der Türschwelle missionieren wollen. Sie wittern sehr rational den Betrug des Ganzen und haben eben auch eine hedonistischere, lebensbejahendere, wenngleich sexistische  Alternative als sich solchen betrügerischen Todeskulten auszusetzen, von denen sie ja auch wissen, dass diese sie unter billigen Versprechungen eines Paradieses im Islamischen Staat in fernen Ländern, aber eben nicht unterhalb eines Selbstmordattentats zu haben sind. Einem Zeugen Jehova wie einem Islamisten erkennt man an seiner betrügerischen Abischt, die sich idealistisch verbrämt, wo doch die Ghettojugendlichen  schon eine sehr materialistische Kalkulation und Risikoabwägung, beginnend von kleinkrimniellen Strassengeschäften und dem Geld-Preisverhältnis der eigenen Tat haben.Und wenn dann Islamisten anklopfen, um sie über den Tisch zu ziehen, durchblicken dies die meisten Ghettojugendlichen sofort. Der Preis des Islamismus und sein Todeskult hat sich auch schon in den Banlieues und vor allem da rumgesprochen. Desweiteren sind auf kulturelle Faktoren hinzuweisen (zudem eben die lebensbejahende eskapistische Partykultur in den Ghettos dazuzählt), die dem immens entgegenwirken, was Kern des Artikels war. Aber weil halt 10 Idioten aus dem Ghetto sich drauf eingelassen haben, sollen nun Hunderttausende Ghettojugendliche- und erwachsene dafür bluten und mit dem Kärcher ala Sarkozy ausgesäubert werden.

Viertens habe ich eben auch aufgezeigt, dass ein gehöriger Teil der Islamisten und Terroristen aus Mittel- und Oberschichtenmilieu kommt, die Medein sich aber bei der Berichterstattung zumeist auf die ärmeren Segmente der Gesellschaft stürzen und diese somit stigmatisieren.

Interessant, was sie zur „Maskulinisierung des öffentlichen Raums in Indien“zu berichten wissen.Die Demonstrationen wegen der Vergewaltigungen in Bussen, Plätzen,etc.in Indien beherrschten ja auch hier einige Zeit die Schlagzeilen. Sie führen das auf den Industrialisierungsprozess, die Entfremdung, bzw. Entwurzelung der Jungmänner vom Dorf in den Großstädten zurück. Auch hier sind die der Ansicht, dass Arbeit eine integrierende Rolle spiele.

Nur als Gegenfrage: Haben denn die Vergewaltiger keine Arbeit, bzw. sind das alles Arbeitslose? Oder ist nicht auch hier wieder die Frage, welche Sorte Arbeit oder nicht noch mehr: Liegt dies nicht eher an dem Frauenbild der indischen Gesellschaft, unter anderem auch ihrem Kastenwesen und der hinduistischen Kultur. Ist die Formel: Hauptsache Arbeit, dann sind sie weg von der Strasse und lungern nicht herum und kommen auf dumme Ideen, nicht vielleicht zu einfach gedacht?

Nehmen wir einmal China als Beispiel. Auch hier findet eine rasche Industrialisierung und Urbansierung statt,bei der auch Hunderte Millionen von Jungmännern aus den Dörfern in die Großstädte ziehen und entwurzelt und entfremdet werden, aber von Phänomenen wie einer „aggressiven Maskulierung des öffentlichen Raums“ und Vergewaltigungen hört man nichts. Wird dies von Seiten der Regierung und ihrer Medien verschwiegen oder existiert dieses Phänomen einfach nicht in diesen Ausmassen, da die Chinesen vielleicht aufgrund des Kommunismus ein anderes Frauenbild haben, die Chinesinnen emanzipierter sind, die Kontrolle des öffentlichen Raumes durch die Sicherheitsorgane strenger ist? Liegt dies vielleicht auch daran, dass man in China die Entwicklung von Slums wie in Brasilien oder Indien erst gar nicht zulässt und solche unkontrollierten Gebiete erst gar nicht entstehen lässt? Wie erklären Sie sich das?

Ich glaube aber, dass es vor allem auch an dem anderen Frauenbild zwischen China und Indien liegt.Die kommunistische Revolution hatte Landreform und Frauengleichberechtigung als erklärtes Ziel, anders in Indien, wo man die archaisch-hinduistischen Frauenbilder und die ihr zugrunde leigenden Geselschaftsverhältnisse nicht beseitigte. Man muss auch sehen, dass Mao die Veränderung auf dem Lande sehr wichtig war, auch mit den alten Traditionen aufzuräumen, wenngleich die Kulturrevolution das natürlich bis zum radikalen Extrem auslebte.Ebenso glaube ich, dass man in China eben auch nicht das Entstehen von Slums wie in Indien oder Brasilien und damit unkontrollierter öffentlicher Räume zulässt. Also nur die Arbeit als Integrationsfaktor zu sehen, ist zu monokausal.

Ich will dies auch noch mal an einem anderen Punkt aufmachen. Wir bewundern die kurdischen Guerilla-Frauen, die sich gegen den IS stellen und ihn bekämpfen. Dazu ist aber zu sagen, dass es nicht die Kurdenfrauen sind, sondern die Kurdenfrauen, die unter der kommunistischen PKK und YPG kämpfen. Die Peshmerga Talibanis und Barzanis, die noch mehr den feudalitsischen Clanstrukturen verhaftet sind und an keine (kommunitische) Gleichberechtigung denken, tun dies nicht.Was ich damit sagen will: Auch wenn man kein Freund des Kommunismus ist, so muss man doch anerkennen, dass die Kommunisten bezüglich der Frauenrolle und Gleichberechtigung eine sehr progressive Rolle spielten. Davon können ihnen alte Wehrmachtslandser, die mit den kommunistischen Partisanenfrauen zu tun hatten erzählen und die in Konsalikromanen oder Steiner, das Eiserne Kreuz romantisiert oder verteufelt werden (Flintenweiber,Schwanzabweiber, Kampfmatronen, Natascha aus der Taiga,etc.), wie man eben auch den Unterschied zwischen Indien und dem kommunitsischen China sehen kann.Es  ist also auch eine politische Frage des Frauenbildes, der Eigentumsverhältnisse, der Landreform, des Bildungssystems,der planvollen Gestaltung öffentlicher Räume, wie sich die Mann-Frau-Beziehungen entwickeln und nicht nur die vage Hoffnung, der Arbeitsmarkt werde dies ganz neoliberal alles regeln.

Meiner Ansicht nach ist es weniger eine Frage der integrierenden Arbeit, als eine Frage des Frauenbildes und des Sexismus in den Gesellschaften, das je nach Entwicklungsstand der Gesellschaft und Kultur auch nochmals spezifische Verlaufsformen nimmt. Auch ein arbeitender Mensch kann Sexist und Vergewaltiger sein, dies ist nicht nur ein Problem von Arbeitslosen oder Leuten in prekären Arbeitsverhältnissen. Warum sollte sich aufgrund der Arbeit automatisch das Frauenbild ändern? Auch hier gilt: Es ist nicht die Arbeit per se oder die Gewährung von Sozialhilfe, die die Wertevorstellungen von Männern so ändern. Wertevorstellungen sind zumeist tief verwurzelter, als dass sie nur durch ökonomische Anreize verändert werden könnten.

Ein wesentlicher Punkt, der dabei auch völlig ausgelassen wird, ist die Integration der weiblichen dörflichen, aber auch städtischen Bevölkerung durch Bildung und gute Arbeit oder Selbständigkeit, zumal auch die Förderung der Gleichberechtigung der Frau in Politik, Wirtschaft, Kultur und anderen gesellschaftlichen Bereichen, da nur mehr Frauen auch mehr die Interessen der Frauen vertreten kann und wir als Männer uns nicht immer in der patriachalen Stellvertreterrolle der Frauenemanzipation sehen sollten.In Asien ist hierbei auffällig, dass etwa Indira Ghandi, Benazir Bhutto oder  Aquino hochrangige Positionen in der Politik belegten, aber die Frauenemanzipation in diesen Ländern rückständiger ist als etwa in China, wo es sehr viele chineische Geschäftsfrauen und Milliardärinnen, Unternehmerinnen, Arbeiterinnen etc. gibt, aber Frauen im Politbüro kaum vertreten sind und es auch nie zu den höchsten Positionen schafften.Die Förderung von Frauengleichberechtigung muss also ganz zentral sein, man sollte es eben nicht nur den Männern überlassen, wobei man auch sehen sollte, dass auch Frauen Sexisten sein können insofern sie weniger wegen ihrer Rolle als Frau, sondern wie in asiatischen Ländern mehr als Vertreter ihres Clans und Interessenvertreter der jeweiligen Oberschicht fungieren.

Einigen wir uns vielleicht auf diese Formel: Die Integration von entfremdeten und entwurzelten Dorfjugendlichen in den Großstädten kann durch Arbeit unter gewissen Rahmenbedingungen, die ihnen eben eine reale Perspektive der Familiengründung und des Herauswachsens aus prekären Verhältnissen hilft, ein Mittel der Integration sein. Und zwar nicht nur der Männer, sondern Integration auch der weiblichen Bevölkerung, die ebenso noch recht traditionelle Rollenverständnisse hat und sich die Opferrolle gefallen lässt.Aber Arbeit per se ist ein nicht hinreichendes Integrationsinstrument, um auch den Sexismus, der in archaischen dörflichen Wertvorstellungen wurzelt, die aber auch noch im großstädtischen Milieu auch unter der Mittel- und Oberschicht existent sind, aufzulösen.Ebenso ist es auch eine Frage der Gesellschaftsverhältnisse, der politischen Reform der Wertvorstellungen und Eigentumsverhältnisse, des Bildungssystems und welche Frauen- und Männerbilder man da vermittelt, der Stadtplanung und der Sicherheitskräfte, die den öffentlichen Raum kontrollieren sollten und zumal auch sexistische Übergriffe aufgrund ihrer eigenen patriachalischen Wertvorstellungen als gesellschaftlich nicht relevant sehen, da sie selbst wie auch viele Politiker darin kein Problem sehen.

Sexismus ist dazu auch nicht nur ein Unterklassenphänomen, sondern kommt ebenso in der Mittel- und Oberschicht vor, wie die Fälle Bill Cosby und Straus-Kahn, aber auch vieler asiatischer und nah- und fernöstlicher Politiker eindrucksvoll beweisen, zumal die jeweiligen Sexisten auch noch über gesellschaftliche Macht und Prestige verfügen.Zumal der Fall Bill Cosbys , der in TV-Serien den schwarzen guten Familienvater darstellte, Sein und Schein da eben auch einen augenfälligen Kontrast bietet.Ich schrieb in meinem Artikel:

„Dann wird von Feministinnen und  andersweitigen Bürgerinnen bemäkelt, dass die Banlieus ein Sumpf des Sexismus, des Machogehabes und der Frauenverachtung seien. Irgendwie mischt sich dann alles zusammen: Armut, Sexismus, Gewalt und alles entlädt sich dann in Islamismus und Terrorismus. Dass die Banliues hochgradig sexistisch sind, sollte man nicht bezweifeln. Das stimmt schon, aber man sollte eben auch berücksichtigen, welche Sorten des Sexismus sich hier eben unversöhnlicherweise gegenüberstehen. Ein islamistischer Puritanismussexismus und ein hedonistischer Machosexismus, die eben nicht kompatibel sind, sondern sich eifrigst befeinden: Heilsversprechungen gewisser Sorte stehen Banliueujugendliche skeptisch gegenüber, sei es Islamisten, die mit vollschwarzverschleierten Jungfrauen locken–der sexistische Banlieue-Macho will eher eine vollaufgetakelte sexy Bitch wie seine Rappervorbilder und er würde alle Energie aufwenden, seine Frauen vor Verschleierung zu bewahren,da er sie eben sexistisch verfügbar hedonistisch denkt und machen will,zumal auch ein Teil dieser von ihm gewünschten Tuzzies Bestandteil seines kleinkriminellen Geschäftsmodells von Prostituierten sind.Womit Islamisten da vielleicht punkten können, sind die frauenverachtenden Sexismen des Hedonismus, in denen die Frau nur Sexualobjekt ist und dass kein Muslim ja wolle, dass seine Schwester als Schlampe rumlaufe, was den Ehrenmord nahelegt oder zumindestens eine Beschneidung der Rechte muslimischer Mädchen, auch mal eine Party zu besuchen.Aber die Banlieuegangs würden dieser Sichtweise sehr konträr begegnen, zumal eben auch nicht die Sichtweise berücksichtigt wird, dass sich junge Banlieuefrauen eher den Hedonisten zuneigen, als sich irgendwelchen islamistischen Moralvorstellungen unterordnen zu wollen und sich einer Schariapolizei oder Kopftuchverschleierungen zu unterwerfen,auch wenn es diesen Trend in den Banlieues gibt. Vielleicht sehen da viele Banklieuefrauen ihr Vorbild eher in den sexy bitches oder einfach gekleideten Frauen als in den vollverschleierten Islamistenfrauen und machen da noch mal ihren eigenen Mittelweg auf.“

Hier habe ich ungewollt den Sexismus in den Ghettos zu sehr vom „lebensbejahenden Eskapismus“ isoliert betrachtet, vor allem unter dem Aspekt, ob er islamismuskompatibel ist oder nicht und nicht, ob er mit der demokratischen Gesellschaft kompatibel ist.Das lag daran, dass der Artikel in unmittelbaren Umfeld der Pariser Anschläge geschrieben wurde und sich mehr mit der Frage beschäftigte, ob arme Ghettojugendlichen automatisch zu Islamisten und Terroristen werden würden. Nach Köln muss man aber ebenso über den Sexismus allgemein und auch der Unterschichten und speziell auch der Migrantenkulturen reden.Das tat mein Artikel nicht, wie er auch mit dem Begriff des lebensbejahenden Eskapismus den Sexismus etwas unterschätzte und seine frauenfeindliche Bedeutung innerhalb der Lebens- und Unterhaltungskultur der Ghettos, die eben auch in den frauenfeindlichen Rappern/Gangsterrappern zum Ausdruck kommt, die von der westlichen Musikindustrie systematisch gefördert wird nicht zentral sieht. Alexander Meschnig zeichnet da ein hochgradig-sexistisch-gewalttätiges Portrait der Banlieues, in denen jegliche Zivilgesellschaft abgestorben und Gewalt untereinander und gegen Frauen an der Tagesordnung sei, der Krieg jeder gegen jeden tobe:

„Köln und die sexuellen Übergriffe in anderen deutschen Städten mögen nun ein Fanal sein. Aber das, was dort bei den Feiern zu Sylvester geschah, findet täglich im öffentlichen Raum, in Schulen, in Verkehrsmitteln, Diskotheken, wenn auch nicht im selben Ausmaß, statt. Eine Entwicklung, die nur mühsam all die Jahre vom politisch korrekten Establishment zugedeckt werden konnte. Man muss auch nicht bis nach Ägypten – erinnert sei an die Vergewaltigungen auf dem Tahrir-Platz in Kairo – oder auf die Situation von Frauen in Pakistan oder Afghanistan blicken. Für eine realistische Einschätzung hätte eine kurze Recherche der Lage in anderen europäischen Ländern gereicht. Es mag sein, dass Deutschland (noch) weit entfernt von etwa der Situation in vielen Städten Frankreichs ist. In der Regel erfahren wir von der Lage in unserem Nachbarland nur bei den größten Gewaltexzessen und Paris, Grenoble oder Marseille sind sicher nicht mit deutschen Städten gleichzusetzen.

Es gibt in den Banlieues keine existierende Zivilgesellschaft mehr

Es gibt in Frankreich, zugespitzt, inzwischen eine Monokultur der muslimischen Zuwanderer auf der einen und den französischen Staat auf der anderen Seite, der, gerade weil die meisten arabischen Migranten davon abhängig sind, zutiefst verachtet wird. Polizei, Feuerwehr, Ärzte, Krankenhäuser und Schulen sind dabei die beliebtesten Angriffsobjekte der Gangs, da sie den verhassten französischen Staat verkörpern. Es gibt in den Banlieues keine existierende Zivilgesellschaft mehr, sondern ethnische und religiöse Bindungen, die bürgerkriegsähnliche Zustände erzeugen und wo insbesondere junge Frauen keinen staatlichen Schutz mehr erfahren.

2003 gründete sich in Frankreich die Gruppe „Ni putes ni soumises“ („weder Huren noch unterwürfig“), die auf die Lage der jungen Frauen in den Banlieues aufmerksam machte. Besonders bekannt wurde dabei Samira Bellil mit ihrer Autobiografie „Dans l’enfer des tournantes“, die unter dem Titel „Durch die Hölle der Gewalt“ auf Deutsch erschien. Sie erzählt die verzweifelte Situation junger Frauen in den von maghrebinisch-muslimischen Jugendgangs dominierten Stadtteilen Frankreichs. Das Buch ist nur schwer auszuhalten, da es eine bis in die letzte Faser verrohte Gegengesellschaft zeigt.

Es gibt in den hauptsächlich arabischstämmigen Gangs keinerlei Reue für die abscheulichsten Taten an Mädchen und Frauen, im Gegenteil, man brüstet sich noch damit und steigt im Ansehen seiner Spießgesellen. Hierzulande hat das Buch von Bellil kaum einer wahrgenommen. Man war wieder viel mehr damit beschäftigt, die Gewaltausbrüche in den französischen Banlieues als Ausdruck diskriminierender Erfahrungen, fehlender Chancengleichheit und sozialer Benachteiligung zu erklären. Schuld an den Randalen und der exzessiven Gewalt war wie immer die (französische) Mehrheitsgesellschaft, die Täter waren einmal mehr nur Opfer der Umstände, ohne eigenen Willen oder Verantwortung.

Ähnliche Verhältnisse wie in den französischen Vorstädten finden wir heute in Teilen der einstigen sozialdemokratischen Musterländer Dänemark, Schweden und Norwegen, wo Vergewaltigungen und sogenannte Gang Rapes mit der steigenden Zahl von (muslimischen) Einwanderern exorbitant zugenommen haben, ohne dass irgendeine nennenswerte staatliche Reaktion darauf folgte. Die Vergewaltigungsrate ist in Schweden inzwischen eine der höchsten der Welt. Dass die wenigen Kritikerinnen dieser Zustände, vor allem engagierte Frauenrechtlerinnen in Schweden oder Dänemark, als Rassistinnen bezeichnet werden und kaum jemand wagt sich öffentlich dazu zu äußern, ist ein Indiz für die bereits tief verankerte Tabuisierung der Folgen einer ungeregelten Zuwanderung und der Angst als „rechts“ stigmatisiert zu werden, wenn Minderheiten in ein negatives Licht rücken. Man muss hier unwillkürlich an die Vorfälle in Rotherham denken, wo von 1997-2013 etwa 1400 britische Kinder und Jugendliche durch pakistanische Banden systematisch vergewaltigt und missbraucht wurden, ohne dass Polizei oder Sozialarbeiter es wagten rechtzeitig an die Öffentlichkeit zu gehen, aus Angst als rassistisch zu gelten.“

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/deutschland_auf_dem_weg_zum_failed_state

Es wäre hilfreich, wenn Alexander Meschnig für seine Behauptungen auch mal Statistiken oder wissenschaftliche Untersuchungen zitieren würde, da so der Eindruck entsteht, dass er relativ faktenfrei Behauptungen aufstellt. Dennoch muss man sagen, dass die meisten Autoren –meine Person inklusive- über die Banlieues mehr ihren eigenen Projektionen oder sensationsmachenden Publikationen folgen, aber zumeist keine wissenschaftlichen Arbeiten über die Vorstädte zitieren können. Dennoch war Ziel meines Artikels einmal einige ungeprüften und immer wiederholten Annahmen und Stereotypen über die Banlieues und das Ghettoleben kritisch zu hinterfragen, was selten genug geschieht.

Die zweite Frage , die sich nach Köln ergibt, ist die Frage des zersplitterten Bewussseins der Kleinkriminellen, die sich nun im Zeitalter von Handy und sozialen Medien flashmob- und Facebookpartymäßig organisieren können, ja sich die Frage stellt, ob hier aus zersplitterter Kleinkriminalität nicht doch eine Vorform organisierter Kriminalität wird. EMMA bezeichnete Köln auch ganz passend als „Gang-Bang-Party“ , BILD sprach vom „Sex-Mob“ und Heiko Maas von „organisierter Kriminalität“, was Kriminologen wiederum als zu weitführend sehen, da es diesen Banden an der Hierarchie und der Geschlossenheit fehle, um als organisierte Kriminalität definiert werden zu können. Aber es ist eben auch nicht mehr die Form der typischen Kleinkriminalität, sondern ein Zwischending. Bekannt ist dieses Phänomen, als etwa im New Yorker Central Park Lationjugendliche massenhaft Frauen sexuell attacktierten oder auch im öffentlichen Raum Indiens–für Europa hingegen ein völlig neues Phänomen. Dazu schrieb ich noch in dem Artikel:

„Es gab in den 80er Jahren mal den Kultfilm “The Warriors”, der über New Yorker Gangs handelte. Diese treffen sich eines Tages alle zusammen, da sich ein Führer aufgeschwungen hat, um diese alle zusammenzubringen und zu einer geschlossenen Streitmacht der Organsierten Kriminalität zu vereinigen. Während des Treffen wird der selbsternannte Führer wegen Bandenrivalität erschossen und die Gangs bekriegen sich wieder. Eine Gang wird dabei falscherweise des Mordes bezichtigt und von den anderen gejagt. Jedenfalls zeigt der Film, wie atomisiert und kleinkariert solche Gangs denken, die meistens nicht weiter als ihren Block oder ihren Stadtviertelteil hinausblicken. Das Los Angeles Police Department weist auch darauf hin, dass im Raum Los Angeles mehr als 400 Gangs mit ca. 200 000 Mitgliedern existieren–eine eigentlich formidable Streitmacht, zumals die meisten ja aufgrund der lockeren US-amerikanischen Waffengesetze auch noch bewaffnet sind.Aber das LAPD weist darauf hin, dass diese ein sehr atomisiertes Revierbewusstsein haben und deswegen auch keine wirkliche Gefahr für die Staatsmacht sind. Nun nehmen wir einmal an, Islamisten z.B. in den Ban Lieues oder die Nation of Islam versucht in den schwarzen Ghettos eine Schariapolizei einzuführen, die Jugendlichen zu organisieren,etc., ich schätze mal, sie würden zum einen auf den erbitterten Widerstand der Gangs stossen, die sich in ihrem westlich-hedonistischem Lebensstil und ihrem Geschäftsmodell von Sex and Drugs and Rap &Roll gefährdet sehen. Ein Schariapolizist im Ghetto liefe offenkundig selbst Gefahr Opfer eines Gewaltverbrechens zu werden. Zum anderen dürften auch in den Ghettos sich die vielen Jugendlichen nicht den Spaß an den wenigen Partys und Amusements nehmen lassen wollen.“

Nach Köln stellt sich eben neben den Terrorismus-und Islamismusfragen eben die grundsätzliche Frage der Wertevorstellungen, darunter eben auch das Frauenbild und der Sexismus und die Frage der Kriminalität, allgemein, wie aber auch spezifisch angesichts des Migrationshintergrundes. Zwar gibt es häusliche Gewalt auch bei Deutschen, aber derartige massenhaft organisierte Sexmobs sind bisher von deutschen Männern unbekannt. Auch das jetzt viel zitierte Gegenbeispiel des Oktoberfests, bei dem es zu sexuellen Übergriffen kommt, trägt nicht. Denn während diesen alkoholisierten zweiwöchigen Massenspektakel ist es bisher noch nicht vorgekommen, dass sich Männerhorden massenhaft an Frauen vergangen hätten. Die Zahl der Übergriffe blieb bei Millionenbesucherzahl auf ca. 2o Sexuladelikte beschränkt. Aber die Frage des Sexismus stellt sich auch breiter und sollte auch solche Fragen der Frauenbilder in der Gesellschaft, Erziehung, Werbung, Musik- und Unterhaltungsindustrie und in „Germany´s Next Topmodel“ oder Sexismusfragen wie häusliche Gewalt einbeziehen.

Von rechter Seite versucht man nun die Sexismusfrage vor allem als Ausländerfrage zu sehen und sich als Beschützer der deutschen Frau aufzuspielen, ganz im Naziduktus, dass Frauen im 3. Reich sich noch  nachts auf die Strasse trauen konnten und sicher waren, dies aber in einer verweichlichten Demokratie nicht mehr der Fall sei. Desweiteren wird hier auch auf eine neue Kriegermännlichkeit des Kämpfers gegen fremdländische Invasoren als Männerrolle abgezielt.

In der Sezession spricht etwa Thor Kunkel in seinem Artikel „Köln und die deutschen Männer“von der “Verhausschweinung des deutschen Mannes”, der zu feige sei, um die Ehre deutscher Frauen vor fremdländischen Invasoren zu schützen. Die Vergewaltigungen deutscher Frauen durch schwarafrikanische französische Hilfstruppen während der Rheinlandbesetzung zitierend, die Maroquinese, die damals aus rechten, aber auch linken Kreisen wie etwa Berthold Brecht, der die Vergewaltigung deutsche Frauen durch „Neger“ in seinen Schriften anklagte, als Hauptanklagepunkt gegen fremdlänsiche Invasion gesehen wurden, wird der Kölner Sexmob nun als fremdländische Invasion gegen das christliche Abendland, seinen symbolischen christlichen Kölner Dom und die deutschen Frauen angesehen, der nun echte deutsche Männer eine Antwort geben müssen. Dabei wird zwischen Selbstbewaffnung des Volkes, von Vigilanten ala Charles Bronson „Ein Mann sieht rot!“ bis hin zum Soldatenkrieger der Reichswehr, der Wehrmacht und der SS so alles dazu assoziert. Auch deutschen Frauen wird die Selbstbewaffnung nahegelegt und die neue Pegidafrontfrau Stephanie Schulz, die von Jürgen Elsässers Compact TV als neue „Volkskommentatorin“ gehypt wird, spricht sich für die Selbstverteidigung der deutschen Frau aus und appelliert an die deutschen Männer, mal echt wieder deutsche Männer zu sein und deutsche Frauen zu schützen, wenn sie denn noch Eier in der Hose hätten. Bernd Höcke (AfD) zitierend wird daraus eine Frage der neuen deutschen Männlichkeit gemacht, die deutsche Männer wieder gegen das Gendermainstreaming und die Verschwulung des deutschen Volkes zurückerlangen müssten.

http://www.sezession.de/52734/koeln-und-die-deutschen-maenner.html

Deutsche Kommentatoren des Artikels wiederum meinen etwas gehässig, dass sich die “Emanzen”doch selbst wehren könnten und ja nicht von deutschen Männern Hilfe bekommen bräuchten, da sie sich ja selbstverwirklichen zu meinen könnten, also selbst schuld seien, wenn sie die Rolle des Mannes als ihre Beschützer von sich weisen. Somit dient Köln der rechten und konservativen Szene traditionelle Rollenbilder wieder zu revitalisieren. Bezeichnend, dass dann auch über 1000 Frauen am Kölner Dom gegen Sexismus demonstrierten, sich aber gegen eine Instrumentalisierung des Sexismus und der Kölner Vorfälle durch rechtsradikale Organisationen und Parteien aussprachen.

Über Ralf Ostner

Ralf Ostner geboren 1964 in Frankfurt am Main, 1984 Abitur in Bayern--Leitungskurse: Physik und Kunst/ Schülerzeitung. Studium der Physik (Nebenfächer: Mathematik, Chemie), Wirtschaftsgeographie (Nebenfächer: BWL, VWL) und Studium der Sinologie. 1991 Abschluss als staatlich geprüfter Übersetzer in der englischen und chinesischen Sprache am Sprachen- und Dolmetscher-Institut/München (Leiter der Chinesisch-Abteilung: Herr Zhang, ehemaliger Dolmetscher von Deng Xiaoping und Franz-Josef Strauß).Danach 5 Jahre Asienaufenthalt: China, Indien, Südostasien (u.a. in Kambodscha während des ersten Auslandseinsatzes der Bundeswehr, Interviews mit Auslandschinesen, Recherche im Karen-Guerillagebiet in Burma, Unterstützung einer UNO-Mitarbeiterin während den Aufständen in Nepal und bei UNO-Arbeit in Indien), Australien. Danach 5 Jahre als Dolmetscher, Delegationsbegleiter und Übersetzer in München. Abendstudium an der Hochschule für Politik /München (Schwerpunkt: Internationale Beziehungen). Abschluss als Diplom-Politologe (Diplomarbeit: Die deutsch-chinesischen Beziehungen 1989-2000 unter besonderer Berücksichtigung der SPD-Grünen-Regierung). Delegationsbegleitung von Hu Ping, Chefredakteur der chinesischen Dissidentenzeitung "Pekinger Frühling" (New York)und prominentester Vertreter eines chinesischen Liberalismus bei seiner Deutschlandtour (Uni München, Uni Mainz, Berlin/FU-Humboldt) bei gleichzeitigem Kontakt mit Liu Liqun (Autor des Buches "Westliches Denken transzendieren"/ heute: Deutschlandberater der chinesischen Regierung).Chefredakteur der Studentenzeitschrift UNIPOL . Projekte am Goethe-Institut und bei FOCUS TV. Seit 2000 Übersetzer (chinesisch-deutsch), Graphiker, freier Schriftsteller und Blogger.
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