Anschläge in Bayern-sollen 2 Attentäter das Schicksal von 2 Millionen Flüchtlingen bestimmen?

Als wolle man beweisen, dass der extremste Law and Order- Staat Bayern nicht imstande sei, die Sicherheit seiner Einwohner zu garantieren, kommt nun der Anschlag in Franken und nun im Müchner Qlympiazentrum.Wähernd der erste als islamistischer Terroranschlag gesehen werden kann, war der Münchner Anschlag ein Amoklauf. Dennoch war die erste Zeit nicht klar, ob hier nicht wieder Islamisten zuschlagen, zumal anfangs von 3 Tätern und Alluh Akbarrufen aus der Bevölkerung und auf CNN berichtet wurde. Die AfD frohlockte schon, wie auch wenige CDU- und CSUpolitiker, da endlich mit Merkels Willkommenskultur aufräumen zu können.Nun scheint die Erleichterung groß, dass es „nur“ein unpolitischer Amoklauf war und wird die Polizei für ihre erfolgreiche Arbeit und Präsenz wie auch gelungener Kommunikation in den sozialen Netzwerken gelobt. Man gewinnt den Eindruck, dass viele Leute geradezu erleichtert sind, dass trotz10 Toten und zig Verletzten alles gut ausging, die Schicksals- und Zivilgemeinschaft zusammenhielt und es keine Islamisten waren. Alles paletti und ein voller Erfolg. Dennoch ist es doch nur eine Frage der Zeit, bis ein grösserer Islamistenanschlag erfolgen wird und ein Amoklauf sollte da eben nicht ein Zeichen von Entwarnung gesehen werden.,Spätestens beim nächsten Islamistenanschlag, der kein Amoklauf ist, wird die AfD wieder Argumente machen. Zumindestens haben wir Innenminister Hermann (Balu, den Bär), der bisher moderieren konnte. Aber ich frage mich, was man daraus schlußfolgern soll: Die deutsche Bevölkerung wird vielleicht noch darin übereinstimmen, dass man deswegen die 2 Millionen Flüchtlinge nicht abschieben soll. Aber, dass wahrscheinlich ein kleiner Teil der Flüchtlnge eben Extremisten unter sich hat, wird inzwischen keiner mehr bezweifeln, zumal auch unregistriert und eine Registrierung und Integation ist auch kein Hinderungsgrund wie der Anschlag auf den Zug in Franken zeigte. Es kann allerortens allerzeiten durch allerlei Leute geschehen, die man gar nicht kategorsiseren kann. Was soll man der Bevölkerung ehrlicherweise sagen: Ja, wir haben uns einen gewissen Teil Terrorismus importiert, aber die Chance, dass man durch einen Terroranschlag stirbt ist tausendfach geringer als durch einen Autounfall, einen Haushaltsunfall, einen Blitzschlag oder Flugzeugabsturz zu sterben, ohne dass wir deswegen nicht mehr autofahren, fliegen, Haushaltsgeräte benutzen ider während eines Gewitters herumgehen und deswegen in Panik und Hysterie verfallen wie aber merkwürdigerweise beim Terrorismus.Auch hatten wir den Terror der PLO, sei es bei den Olympischen Spielen oder mit der Lufthansamaschine, aber auch dies überlebte der Staat wie auch die RAF.Freilich werden solche objektiven Argumente das sogenannte subjektive Sicherheitsgefühl wahrscheinlich nicht beruhigen können. Dennoch muss man sich fragen, was die Konsequenzen sein sollen. Soll man jetzt also alle 2 Millionen Flüchtlinge deswegen abschieben und deportieren, einen Polizeistaat aufziehen? So genau wird nicht einmal die AfD die Fragen beantworten können.Ein Bekannter aus dem Außenministerium schrieb darauf:

„Natürlich wurden und werden mit den sog. „Flüchtlingen“ gezielt Terroristen und vor allem „Schläfer“ infiltriert. Teilweise ganze Familien mit Kleinkindern in Langzeitperspektive, sorgfältig ausgewählt.Wollte die oberste Führung aber nicht zur Kenntnis nehmen.“

Darauf:

„Bisher die pessimistischsre Lagebeurteilung, die aber auch schon der NATO-US-Chef in Europa Breedlove hatte. Dann müssen Sie sich gegen Steinmaier und Merkel erheben, wenn sie diese Einschätzung haben, die ja ein Altmeier leugnet und ein De Maiziere nur punktuell zugesteht.Trotz allem Terror: Kühlen Kopf bewahren. Und was soll die Konsequenz sein? Alle 2 Millionen Flüchtlinge raus zur allgemeinen Sicherheit?Also für mich immer noch kein Argument für Hysterie, wenngleich man sich auf regelmäßige Attentate einstellen muss.Klingt zynisch, aber wir sind in einem langen Krieg, der seine punktuellen Attentate auch in Deutschland haben wird ohne es jemals ernsthaft zerstören zu können.Kühlen Kopf bewahren und sich klarmachen: Zwei Wekltkriege mit Abermillionen von Toten,, ein kalter Krieg mit der Möglichkeit der Auslöschung der gesamten deuschen Bevölkerung, die PLO und die RAF mit Hunderten von Toten haben Deutschland nicht kleingekriegt. Dieses Staatsgefüge ist stark genug–und genau DAS müsste eigentlich von seinen Vertretern, deren ich keiner bin,  kommuniziert werden!!! In diesen Kategorien gedacht:Man muss eine Metabotschaft der Unverwüstlichkeit des deutschen Staatswesen trotz Mikroattacken von Terroristen aussenden und nicht immer nur Verleugung und Nicht befassung mit dem Problem, sondern eben eine historische Einordnung, dass Deutschland schon wesentlich heftigeren Herausforderungen gegenüber gestanden ist und diese auch bewältigt hat!

 

 

Über Ralf Ostner

Ralf Ostner geboren 1964 in Frankfurt am Main, 1984 Abitur in Bayern--Leitungskurse: Physik und Kunst/ Schülerzeitung. Studium der Physik (Nebenfächer: Mathematik, Chemie), Wirtschaftsgeographie (Nebenfächer: BWL, VWL) und Studium der Sinologie. 1991 Abschluss als staatlich geprüfter Übersetzer in der englischen und chinesischen Sprache am Sprachen- und Dolmetscher-Institut/München (Leiter der Chinesisch-Abteilung: Herr Zhang, ehemaliger Dolmetscher von Deng Xiaoping und Franz-Josef Strauß).Danach 5 Jahre Asienaufenthalt: China, Indien, Südostasien (u.a. in Kambodscha während des ersten Auslandseinsatzes der Bundeswehr, Interviews mit Auslandschinesen, Recherche im Karen-Guerillagebiet in Burma, Unterstützung einer UNO-Mitarbeiterin während den Aufständen in Nepal und bei UNO-Arbeit in Indien), Australien. Danach 5 Jahre als Dolmetscher, Delegationsbegleiter und Übersetzer in München. Abendstudium an der Hochschule für Politik /München (Schwerpunkt: Internationale Beziehungen). Abschluss als Diplom-Politologe (Diplomarbeit: Die deutsch-chinesischen Beziehungen 1989-2000 unter besonderer Berücksichtigung der SPD-Grünen-Regierung). Delegationsbegleitung von Hu Ping, Chefredakteur der chinesischen Dissidentenzeitung "Pekinger Frühling" (New York)und prominentester Vertreter eines chinesischen Liberalismus bei seiner Deutschlandtour (Uni München, Uni Mainz, Berlin/FU-Humboldt) bei gleichzeitigem Kontakt mit Liu Liqun (Autor des Buches "Westliches Denken transzendieren"/ heute: Deutschlandberater der chinesischen Regierung).Chefredakteur der Studentenzeitschrift UNIPOL . Projekte am Goethe-Institut und bei FOCUS TV. Seit 2000 Übersetzer (chinesisch-deutsch), Graphiker, freier Schriftsteller und Blogger.
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