Randnotizen in der Khashoggimordaffäre–Palastrevolte in Vorbereitung?

Interessante Entwicklungen um die Khashoggiaffäre. Ein ZDF-Reporter berichtet, dass ein im Londoner Exil lebender saudischer Prinz nach Saudiarabien zurückgekehrt sei, um eine Palastrevolte gegen Mohammed bin Salmann zu organisieren. Gleichzeitig drängen die USA Saudiarabien zu Friedensverhandlungen im Jemen, da dieser Krieg scheinbar nicht militärisch gewonnen werden kann und inzwischen genozidiale Ausmaße angenommen hat. Gleichzeitig der Mordfall an zwei saudischen Frauen in New York, die tot im Hudson River aufgefunden wurden, wieder mit Verbindungen zur saudischen Botschaft. Möglicherweise hat es MbS übertrieben und überlegen nun die USA und GB ihn durch einen anderen Prinzen zu ersetzen. Fraglich aber, ob er sich so widerstandslos enthronen lässt. Jedenfalls wollen die USA ungestört durch die Khashoggiaffäre ihre Sanktionen gegen den Iran im November verhängen und den Konflikt eskalieren.

 

Über Ralf Ostner

Ralf Ostner geboren 1964 in Frankfurt am Main, 1984 Abitur in Bayern--Leitungskurse: Physik und Kunst/ Schülerzeitung. Studium der Physik (Nebenfächer: Mathematik, Chemie), Wirtschaftsgeographie (Nebenfächer: BWL, VWL) und Studium der Sinologie. 1991 Abschluss als staatlich geprüfter Übersetzer in der englischen und chinesischen Sprache am Sprachen- und Dolmetscher-Institut/München (Leiter der Chinesisch-Abteilung: Herr Zhang, ehemaliger Dolmetscher von Deng Xiaoping und Franz-Josef Strauß).Danach 5 Jahre Asienaufenthalt: China, Indien, Südostasien (u.a. in Kambodscha während des ersten Auslandseinsatzes der Bundeswehr, Interviews mit Auslandschinesen, Recherche im Karen-Guerillagebiet in Burma, Unterstützung einer UNO-Mitarbeiterin während den Aufständen in Nepal und bei UNO-Arbeit in Indien), Australien. Danach 5 Jahre als Dolmetscher, Delegationsbegleiter und Übersetzer in München. Abendstudium an der Hochschule für Politik /München (Schwerpunkt: Internationale Beziehungen). Abschluss als Diplom-Politologe (Diplomarbeit: Die deutsch-chinesischen Beziehungen 1989-2000 unter besonderer Berücksichtigung der SPD-Grünen-Regierung). Delegationsbegleitung von Hu Ping, Chefredakteur der chinesischen Dissidentenzeitung "Pekinger Frühling" (New York)und prominentester Vertreter eines chinesischen Liberalismus bei seiner Deutschlandtour (Uni München, Uni Mainz, Berlin/FU-Humboldt) bei gleichzeitigem Kontakt mit Liu Liqun (Autor des Buches "Westliches Denken transzendieren"/ heute: Deutschlandberater der chinesischen Regierung).Chefredakteur der Studentenzeitschrift UNIPOL . Projekte am Goethe-Institut und bei FOCUS TV. Seit 2000 Übersetzer (chinesisch-deutsch), Graphiker, freier Schriftsteller und Blogger.
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